Warum dein Körper jetzt mehr Unterstützung braucht – und wie du ihn sanft stärkst
Du bist ständig erkältet, deine Gelenke melden sich schmerzend, nachts wachst du um 3 Uhr auf – und tagsüber fehlt dir einfach die Energie? Wenn dein schwaches Immunsystem in den Wechseljahren plötzlich dazu führt, dass du dich häufig krank und abgeschlagen fühlst, ist das kein persönliches Versagen, sondern ein Zeichen von Dauerstress, Hormonchaos und zu wenig Regeneration.
Die gute Nachricht: Dein Körper lässt sich sanft unterstützen – mit Ruhe, nährenden Ritualen und pflanzlicher Hilfe wie einer wärmenden Golden Milk. In diesem Artikel erfährst du, was jetzt wirklich hinter deinen Symptomen steckt – und wie du dir Schritt für Schritt wieder mehr Schlaf, Stabilität und Lebensenergie zurückholst.
Warum das Immunsystem in den Wechseljahren schwächer wird
Es wird dir wahrscheinlich so vorkommen, dass dein Immunsystem in den Wechseljahren schwächer wirkt, es hat aber nichts mit Nachlässigkeit oder mangelnder Disziplin zu tun. In dieser Lebensphase verändern sich Hormone und Immunsystem gleichzeitig: Sinkendes Östrogen nimmt deinem Körper einen wichtigen entzündungshemmenden Schutz. Dazu gesellt sich dein Dauerstress – beruflich, emotional, mental – der über ein dauerhaft erhöhtes Cortisol deine Abwehrkräfte ausbremst. Wenn dann noch schlechter oder viel zu wenig Schlaf und eine schnelle, nährstoffarme Ernährung dazukommen, fehlt deinem Körper schlicht die Basis zur Regeneration.
Wichtig ist: Du machst nichts falsch. Dein Körper braucht jetzt einfach eine andere, liebevollere Unterstützung als früher.
Typische Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystem ab 40
Wenn du ein schwaches Immunsystem als Frau 40plus hast, spürst du es meist leise – und doch hartnäckig und dauerhaft. Du bist häufig krank in den Wechseljahren oder brauchst ungewöhnlich lange, um wieder auf die Beine zu kommen. Die Gelenke fühlen sich steif an, Energie ist Mangelware, deine Stimmung kippt schneller als früher. Dein Schlaf ist unruhig, oberflächlich oder du liegst nachts häufig zwischen zwei und drei Uhr wach und grübelst vor dich hin. Und dann fühlen sich am nächsten Tag selbst kleine Belastungen plötzlich riesig an. All das sind keine Einzelfälle, sondern typische Signale eines Körpers, der am Limit läuft.
Die gute Nachricht: Du kannst dein Immunsystem aktiv unterstützen – ohne radikale Programme – sondern ganz natürlich.
Was dein Immunsystem jetzt wirklich braucht
Um dein Immunsystem natürlich zu stärken und die Herausforderungen der Wechseljahre besser zu meistern, kommt es auf drei zentrale Säulen an.
1. Ruhe & Schlaf als Immun-Booster
Nachts regeneriert dein Körper besonders stark – ein unruhiger Schlaf oder das 3-Uhr-Wach-Syndrom sind klare Stresszeichen, die das Immunsystem belasten.
2. Entzündungshemmende Unterstützung
Stille Entzündungen können Müdigkeit und Gelenkschmerzen (z.B. Arthrose in deinen Fingergelenken oder Knien) verstärken. Eine bewusste basische Ernährung fürs Immunsystem in den Wechseljahren mit entzündungshemmenden Pflanzenstoffen gibt deinem Körper die nötige sanfte Unterstützung.
3. Stressregulation statt Durchhalten
Ein überlastetes Nervensystem und dauerhaft zu hohes Cortisol (Stresshormon) schwächen deine Abwehrkraft. Wenn du abends gezielt Stress abbaust (z.B. mit Journaling) und dein Nervensystem beruhigst (z.B. mit Yoga oder Meditation), stärkst du automatisch auch dein Immunsystem.
Sanfte Unterstützung im Alltag – warum Golden Milk perfekt in die Wechseljahre passt
Wenn dein Körper nach Ruhe, Entzündungshemmung und Stressabbau ruft, ist es oft leichter, viele kleine Rituale statt einer großer Umstellungen zu integrieren. Genau hier kann eine wärmende Golden Milk am Abend vor dem Schlafengehen sanft helfen. Mit Inhaltsstoffen wie Kurkuma, Ashwagandha und Shiitake unterstützt sie dein Immunsystem, sie wirkt antioxidativ und kann dir abends helfen, dein Gedankenkarussell zu stoppen, Körper und Geist zu beruhigen und mehr in Balance zu bringen.
Statt dich noch mehr zu zwingen, durchzuhalten und mit „wird schon“ oder „ist halt so“ zu quälen, gibst du deinem Körper ein liebevolles Signal: „Ich sorge für dich.“ Ein kleines goldenes Ritual vor dem Schlafengehen, das dein Wohlbefinden Schritt für Schritt stärkt – natürlich, lecker und herrlich unkompliziert in deinen Alltag integrierbar.
Dein kleines Golden Milk Abendritual für dein Immunsystem
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen.
Um deinen Schlaf in den Wechseljahren zu verbessern und gleichzeitig dein Immunsystem natürlich zu stärken, können kleine Rituale wahre Wunder wirken.
Probiere es abends mit dieser Mini-Routine: Lege dein Handy beiseite, gönn‘ dir eine schöne warme Golden Milk, nimm bei jedem Schluck drei tiefe Atemzüge und spüre bewusst, wie Wärme und Ruhe in dich einziehen. Begleite es mit dem Gedanken: „Ich darf loslassen.“ Dieses kleine Ritual hilft dir, dein Gedankenkarussell zu stoppen und Körper und Geist sanft herunterzufahren. Es schenkt dir innere Ruhe und Gelassenheit – und stärkt dein Wohlbefinden Schritt für Schritt.
Fazit – Dein Körper ist nicht dein Gegner
Ein schwaches Immunsystem in den Wechseljahren ist kein Zeichen von Schwäche – es ist ein Signal, dass dein Körper jetzt andere Unterstützung braucht. Kleine Rituale, bewusste Ernährung und gezielte Pflanzenstoffe können viel bewirken.
Ein Abendritual mit wärmender Golden Milk zum Beispiel schenkt dir Ruhe, Entspannung und sanfte Unterstützung – zum besseren ein- und durchschlafen und für dein stärkeres Immunsystem. Schritt für Schritt kannst du so wieder mehr Energie, bessere Schlafqualität und innere Balance zurückgewinnen.
Dein Körper arbeitet mit dir – nicht gegen dich. Gib ihm die liebevolle Unterstützung, die er verdient, und spüre, wie du nach und nach wieder aufblühst.
FAQ: Häufige Fragen zum Immunsystem in den Wechseljahren
In den Wechseljahren verändert sich dein Hormonhaushalt – sinkendes Östrogen bedeutet weniger entzündungshemmenden Schutz. Zusammen mit Stress, Schlafmangel und alltäglicher Belastung kann das Immunsystem leichter geschwächt werden, sodass du anfälliger für Infekte bist.
Sanfte Unterstützung aus Ernährung, Pflanzenstoffen, ausreichend Schlaf und Stressabbau stärkt dein Immunsystem Schritt für Schritt. Kleine Routinen, wie abendliche Entspannungsrituale oder warme Getränke, wirken oft besser allabendliche Medikamente.
Warme pflanzenbasierte Getränke wie Golden Milk mit Kurkuma, Ashwagandha und Shiitake können dein Immunsystem sanft unterstützen. Auch Kräutertees mit antioxidativen oder entzündungshemmenden Inhaltsstoffen sind abends ein kleiner Boost für Körper und Seele.
Ja, Dauerstress signalisiert deinem Körper: Alarm! Ist das Stresshormon Cortisol dauerhaft zu hoch, wird es deine Abwehrkräfte schwächen, stille Entzündungen in deinem Körper begünstigen und die Regeneration in der Nacht stören – ein geschwächtes Immunsystem ist ein perfektes Umfeld für Erkältungs-Viren aller Art
Ein sanftes Abendritual kann Wunder wirken: das Handy weglegen, eine warme Golden Milk trinken, bewusst atmen und dir selbst erlauben, loszulassen. So beruhigst du Körper und Geist und bereitest dein Immunsystem auf eine erholsame Nacht vor.
Definitiv. Eine ausgewogene, vitamin- und nährstoffreiche Ernährung versorgt deinen Körper mit allem, was er für die Abwehr und Regeneration braucht. Besonders entzündungshemmende Pflanzenstoffe, Antioxidantien und Proteine unterstützen dein Immunsystem auf natürliche Weise.
Zwischen Entenbraten, Einsamkeit im Empty-Nest und neuen Ritualen: Wenn sich Weihnachten und Wechseljahre plötzlich komisch anfühlt
Meine Liebe, lass uns mal kurz tief durchatmen. Setz dich, nimm dir einen Tee (oder ein Glas Wein, ich hab’s nicht gesehen :). Ich muss dir etwas erzählen.
Es ist Anfang Dezember. Ich stehe im Bio-Markt, fest entschlossen, noch eine Ente für den ersten Feiertag zu ergattern. Online? Längst ausverkauft. Die Verkäuferin rettet mich mit einer der beiden letzten gefrorenen Exemplare. Ich nehme die größte, die sie hat. Schließlich sind meine Jungs fast erwachsen und haben einen Appetit, der mich manchmal staunen lässt. Alles wie immer, oder?
Schnitt. Mitte Dezember. Ich schleppe den Weihnachtsbaum nach Hause. Allein. Im Bus, während der Tannenduft in meine Nase steigt, schießen mir plötzlich Gedanken quer, die ich eigentlich gar nicht zulassen wollte oder sollte?.
Versuche ich hier gerade um jeden (unbequemen Preis), einen Schein aufrechtzuerhalten?
Ich starre aus dem Fenster und frage mich: Jage ich einer Erinnerung an die „gute alte Zeit“ hinterher, die ich so sehr mit Fröhlichkeit und echtem Familienglück verbunden habe, die es aber in dieser Form schon lange nicht mehr gibt?
Die Realität sieht doch so aus: Meine Kinder sind zwar da (Mama-Woche), aber sie verbringen die Zeit doch lieber in ihren Zimmern. Die Kumpels im Chat sind halt spannender als die Mama am Adventskranz. Ich werde diesen Baum schmücken – allein. Und damit überhaupt jemand den Lichterglanz würdigt, lade ich meine Freundinnen zum „Baumloben“ ein. Denn meine Jungs? Die werden kurz schauen, essen und dann eh wieder hinter ihren Türen verschwinden.
Und dann ist da meine Mama. Sie verbringt jetzt das zweite Weihnachten im Pflegeheim, weit weg. Das Geld für die Reise reicht dieses Jahr einfach nicht. Es zerreißt mir fast das Herz zu wissen, dass sie dort ohne mich feiert, während ich hier mit meinen fast erwachsenen Kindern „fast allein“ bin.
Vielleicht kennst du das auch. Dieses leise, ziehende Gefühl von Traurigkeit über Rituale, mit offensichtlichem Glanz, aber ohne Magie, weil die Lebensumstände sich geändert haben. Ich bin mitten in den Wechseljahren – nicht nur hormonell, sondern im ganzen Leben. Die Kinder werden flügge, meine Eltern alt, und ich stehe in der Küche und versuche, das alte Weihnachts-Gefühl wie eine zu kleine Strickjacke zuzuknöpfen, obwohl es an allen Ecken und Enden spannt. Es wird Zeit für einen Abschied von Traditionen, die zu eng geworden sind.
Aber weißt du was? Es ist okay, traurig zu sein. Und es ist Zeit, ehrlich zu werden.
In diesem Artikel will ich mit dir darüber sprechen: Wie wir den Druck rausnehmen, alte Zöpfe (und verklärte Rituale) abschneiden und Platz schaffen für etwas Neues, das zu uns passt – genau hier, genau jetzt, in unserer „zweiten Pubertät“.
Mindset: Empty Nest Weihnachten mit (fast) erwachsenen und flüggen Kindern
Da stehe ich nun in der Küche, das Rezept für den Entenbraten im Kopf, und plötzlich fühlt es sich an, als würde ich eine Aufführung proben, für die das Publikum das Interesse verloren hat. Meine Jungs sind zwar im Haus, aber sie sind in ihren eigenen Welten – hinter geschlossenen Zimmertüren, in Chats, in ihrem eigenen werdenden Leben.
Dieses „Fast-Empty-Nest“ an Weihnachten ist eine der größten emotionalen Herausforderungen der Wechseljahre. Warum? Weil sich unsere hormonelle Umstellung mit einem massiven Umbruch in unserer Mutterrolle paart.
Unsere Gefühle dürfen da sein
Zuerst einmal: Es ist okay, dass du wehmütig bist. Es ist okay, wenn du die Zeit vermisst, in der die leuchtenden Kinderaugen die ganze Mühe wert waren. Du darfst um die „magischen Jahre“ trauern. Diese Melancholie ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Beweis dafür, wie viel Liebe du in all die Jahre investiert hast.
Aber glaube mir: Dein Wert als Mutter bemisst sich nicht daran, wie viele Stunden deine Kinder am Heiligabend brav auf dem Sofa sitzen und erwartungsvoll Weihnachtslieder mit dir singen oder den strahlenden Weihnachtsbaum bestaunen. Dass sie flügge werden, bedeutet, dass du deinen Job verdammt gut gemacht hast – sie fühlen sicher genug, um ihre eigenen Wege zu gehen.
SOS-Tipps gegen „Kloß im Hals“
Das Vagus-Summen
Wenn sich der Hals eng anfühlt, hilft Vibration. Summe ganz leise dein Lieblings-Weihnachtslied oder einfach ein tiefes „Mmmmh“. Das vibriert sanft im Brust- und Halsraum, stimuliert deinen Vagusnerv und signalisiert deinem Nervensystem sofort: „Du bist in Sicherheit, du darfst dich entspannen.“
Ich summe gerne das Lied vom Rudolf „dashing through the snow … „
Kälte-Reset
Wenn die Tränen kommen oder die Hitze (hormonell oder emotional) aufsteigt: Lass eiskaltes Wasser über deine Innenseiten der Handgelenke laufen. Dieser kleine Kälteschock unterbricht die emotionale Gedankenspirale und holt dich sofort zurück ins Hier und Jetzt.
Die „Es ist okay“-Erlaubnis
Sag den Satz laut (oder flüstere ihn): „Ja, ich bin gerade traurig, und das ist okay so.“ Der Kloß im Hals entsteht oft durch den Versuch, die Gefühle für die anderen zu unterdrücken. Sobald du die Traurigkeit kurz anerkennst, verliert sie oft ihren massiven Druck.
So, und jetzt kommt was Neues auf dich zu.
Von der „Event-Managerin“ zur „Genießerin“: So definierst du das Fest neu
Wenn die alten Rituale für dich nicht mehr passen, weil die Kinder ihnen entwachsen sind, und es sich für dich seltsam anfühlt, ist es Zeit für ein „Update“. Hier habe ich ein paar Impulse für dich:
Die Erwartungs-Inventur: Sprich es aus! Frage deine Kinder: „Was ist euch an Weihnachten wirklich wichtig?“ Oft stellt sich heraus: Den Kindern reicht das Essen, der Baum ist ihnen egal. Das ist deine Chance! Wenn ihnen der Baum egal ist, dann hol dir ein kleineres Exemplar und schmücke ihn nur für dich (und deine Freundinnen zum Baumloben!). Reduziere den Aufwand dort, wo er nicht mehr gewürdigt wird, und investiere deine Energie in das, was DIR Freude macht.
Kurz und knackig statt Marathon: Wenn die Kinder eh in ihre Zimmer oder zu ihren Freunden verschwinden wollen, dann akzeptiere das „hybride Weihnachten“. Gestalte Heiligabend einfach neu, z.B. als gemeinsamen Kochabend mit Lieblingsgerichten und einem intensiven, schönen gemeinsamen Abendessen von zwei Stunden – das ist wertvoller als ein ganzer Tag voller erzwungener Harmonie und genervter Gesichter.
Eigene Highlights setzen: Wenn deine Kids „ihr Ding“ machen, ist das dein Zeitfenster. Plane bewusst etwas ein, das nur für dich ist. Ein entspannendes langes Bad mit einem leckeren Glas’l Rotwein, das Buch, das du seit Wochen lesen willst, oder ein Telefonat mit deiner Mama.
Das „Wahl-Familie“-Ritual: Du hast es mit deinem „Baumloben“ schon perfekt vorgemacht! Wenn die Kernfamilie sich verändert, wird die Wahl-Familie (Freundinnen, Nachbarn) wichtiger. Diese Menschen sehen dich als Frau, als Person, mit der sie gerne zeit verbringen, nicht nur als „Versorgungs-Zentrale“.
Inspiration für einen Neuanfang
Weihnachten in der zweiten Lebenshälfte darf leiser werden. Es darf egoistischer werden. Vielleicht ist dieses Jahr das erste Jahr, in dem du die Ente zwar machst (weil sie dir schmeckt!), aber danach ohne schlechtes Gewissen die Tür zum Wohnzimmer schließt, dir eine Kerze anzündest und feierst, dass du eine Frau bist, die ihr Leben meistert – auch wenn die Kinderzimmer-Türen zu bleiben.
Schlaflos trotz Feiertagsruhe: Was tun gegen anhaltendes Grübeln?
Gerade wenn wieder Ruhe einkehrt, fängt es in unserem Kopf oft erst richtig an zu rattern. Kennst du das? Das Haus ist dunkel, die Ente ist verspeist, die Gäste sind gegangen, die Kids chatten (oder zocken) – und du starrst die Decke an. Dein Körper ist erschöpft, aber dein Geist läuft einen Marathon. In den Wechseljahren ist das leider kein Zufall, sondern oft ein Zusammenspiel aus Hormonen und emotionalem Umbruch.
Hier sind meine Tipps, um dein Gedankenkarussell zu stoppen und endlich in die wohlverdiente Entspannung (und Schlaf) zu finden
Raus aus der Spirale: Sofort-Techniken für den Kopf
Wenn deine Gedanken Pingpongspielen, hilft kein „Ich muss jetzt entspannen“. Dein Gehirn braucht ein Stopp-Signal:
Die 5-4-3-2-1 Methode: Geh im Geist durch: Was sind 5 Dinge, die du gerade siehst (auch im Dunkeln)? Was sind 4 Dinge, die du gerade fühlst (die Bettdecke, dein Kissen, deine Haut)? 3 Dinge, die du hörst? 2 Dinge, die du riechst? Etwas, das du noch schmeckst? Das erdet dich jetzt im Augenblick und holt dich aus deinen Zukunftssorgen oder Vergangenheit zurück.
Brain-Dumping: Wenn ein Gedanke immer wiederkehrt, schreib ihn auf. Leg dir ein Notizbuch oder einfach Zettel und Stift bereit (z.B. ans Bett). Sobald es auf dem Papier steht, „erlaubt“ dein Gehirn sich oft, den Gedanken loszulassen.
Den „Dauerschleifen“ auf den Grund gehen – Blockaden lösen
Warum grübeln wir eigentlich immer wieder über dasselbe? Meist steckt eine ungelöste Angst oder ein alter Glaubenssatz dahinter (z.B. „Ich bin nicht mehr wichtig, wenn die Kinder mich nicht brauchen“).
Der Realitätscheck: Notiere dir jeden dieser „Dauerbrenner“ und frag dich bei jedem negativen Gedanken: „Ist das absolut wahr?“ Wenn der Gedanke ist: „Weihnachten ist gescheitert“, setz die Alternative dagegen: „Dieses Weihnachten ist einfach nur anders, und ich lerne gerade, damit umzugehen.“
Lösungsorientiertes Denken: Statt „Warum ist das immer so?“ frag dich „Was ist der erste kleine Schritt, den ich morgen für mich tun kann?“. Das tut dir gut und gibt dir ein Gefühl von Selbstwirksamkeit zurück.
Wenn gar nichts mehr geht: Zwinge dich nicht zum Schlafen. Nutze positive Visualisierung.
Die „Dankbarkeits-Liste“: Zähle im Kopf 10 Dinge auf, die du heute als schön empfunden hast und für die du heute dankbar bist – und wenn es nur die warme Tasse Tee oder die nette Verkäuferin im Bio-Markt war.
Der biologische Gegenspieler: Der Cortisol-Peak am Abend
Die Vorweihnachtszeit bzw. die Weihnachtsfeiertage enpfinden viele Frauen als eine stressige Zeit. Unser Körper schüttet vermehrt Cortisol aus. Wenn wir dann abends zur Ruhe kommen, schießt dieses Stresshormon manchmal nochmal hoch – wir fühlen uns „drüber“, genervt und .
Die Blaulicht-Falle: Scrolling durch Instagram – lustige Katzen- oder Hunde-Videos, irgendwann wiederholt sich alles … Schalte das Handy mindestens eine Stunde vor dem Bettgehen aus. Das Blaulicht hemmt dein natürliches Melatonin, das du zum Schlafen brauchst.
Abkühlung: Ein zu warmes Schlafzimmer (oder deine weihnachtliche Resthitze?) begünstigt Hitzewallungen mit Schweißperlen in der Nacht. Lüfte kurz stoß, bevor du dich hinlegst und dreh die Heizung runter.
Sanfte Helfer aus der Natur
Von Zeit zu Zeit braucht unser Körper eine sanfte Einladung zur Ruhe. Hier möchte ich mit dir meine Klassiker teilen, die sich in meiner „Wechseljahre-Apotheke“ bewährt haben:
Golden Milk: Das natürliche Power-Getränk für mehr Vitalität für alle Frauen ab 40. Ausgewählte Zutaten aus dem Ayurveda mit heilender Wirkung – zusammen sind sie wie ein kleines, eingespieltes Damen-Dream-Team, das dich durch die wilden Wechseljahre begleitet, dich entspannt und dir wohlig-erholsamen Baby-Schlaf schenkt. (Lies hierzu auch meinen Blogartikel „Was ist Golden Milk und wozu brauchst du sie ab 40?„)
Magnesium: Es ist das „Salz der inneren Ruhe“. Es entspannt die Muskeln und das Nervensystem. Besonders abends eingenommen – z.B. als „Heiße Sieben“ (Schüsslersalz Nr. 7), hilft es, Anspannungen und Schmerzen in deinem Körper zu lösen (Kopf, Nacken). Das beruhigt und entspannt und lässt dich besser schlafen.
Wechselatmung mit Abend-Meditation: Die klassische Yogi-Wechselatmung hilft dir, dich zu entspannen und zu harmonisieren. Du konzentrierst dich nur noch auf deinen Atem: Durch das eine Nasenloch die Luft einatmen und dabei auf vier zählen, kurz inne halten und dabei auf acht zählen, durch das andere Nasenloch ausatmen und auf acht zählen. Das machst du ca. 5 Minuten lang. Danach steht dein Gedankenkarussell und du fühlst dich erleichtert. Im Anschluss kannst du noch ein paar Minuten in dieser Stille verweilen. Lass aufkommende Gedanken weiterziehen.
Ein kleiner Trost für dich: Du bist nicht allein in dieser Nacht. Tausende Frauen schauen gerade wie du in die Dunkelheit. Atme tief und gleichmäßig in deinen Bauch hinein, lass deine Schultern sinken. Du musst heute nichts mehr lösen. Alles darf bis morgen warten.
Von Rauhnächten und Baumloben: Weihnachtsrituale für die neue Lebensphase
Wenn die alte Jacke zu eng wirkt und zwickt und die gewohnten Abläufe sich leer anfühlen, ist das kein Zeichen dafür, dass etwas mit dir nicht stimmt. Es ist das Zeichen, dass du bereit bist für etwas Neues. Wir dürfen die Rolle der „Versorgerin“, die alles für die Anderen perfekt macht, langsam ablegen und in die Rolle der „Gestalterin“ schlüpfen.
Die „Wahl-Familie“ und das Baumloben
Wenn die Kinder im Zimmer bleiben, laden wir eben die Freundinnen zum Baumloben ein! In dieser neuen Lebensphase gewinnt die „Wahl-Familie“ – also unsere engsten Freundinnen, Seelenschwestern und Weggefährtinnen – eine ganz neue Bedeutung.
Das Baumloben ist ein herrlich bodenständiges Ritual: Wir besuchen uns gegenseitig, bewundert den Baum (und die Frau, die ihn geschmückt hat!), trinken einen Tee oder Punsch, lachen viel und tauschen sich ehrlich aus. Es geht darum, sich gegenseitig zu sehen und zu wertschätzen. Nicht als Köchin der Ente, sondern als die wunderbare Frauen, die wir sind.
Die Magie der Rauhnächte: Deine Metamorphose
Die Zeit zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar – die Rauhnächte – ist wie gemacht für uns Frauen in den Wechseljahren. Diese zwölf Nächte stehen symbolisch für die zwölf Monate des kommenden Jahres. Es ist eine Zeit „außerhalb der Zeit“, in der die Schleier zur Zwischenwelt und unseren Ahninnen dünn sind und wir uns fragen dürfen: Wer will ich im nächsten Kapitel meines Lebens sein?
Betrachte deine Hormonumstellung nicht als „Mangel“, sondern als eine Metamorphose. Wie die Natur im Winter alles Überflüssige abwirft, um im Frühjahr neu auszutreiben, sortieren auch wir gerade aus – was uns weiterhin trägt und Dinge, die uns nur auslaugen, die dann im alten Jahr zurückbleiben dürfen.
Die 13 Wünsche – ein einfaches Ritual für dich
Dieses Ritual ist perfekt, um Altes zu reflektieren und loszulassen und um Wünsche für dein neues Lebensjahr zu formulieren:
Vorbereitung: Schreibe dir zwischen der Wintersonnenwende (21.12.) und dem 25. Dezember alle deine Wünsche für das kommende Jahr auf eine Liste. Nimm dann 13 kleine Zettel.
Wünschen: Schreibe auf jeden Zettel einen Wunsch für dein nächstes Jahr. Was wünschst du dir für dich (nicht für die Kinder, nicht für den Job!)? Mehr Gelassenheit? Eine neue Leidenschaft? Ein Wochenende am Meer?
Das Loslassen: Falte die Zettel so, dass du sie nicht mehr unterscheiden kannst. In jeder der 12 Rauhnächte verbrennst du einen dieser Zettel (ungelesen!) in einer feuerfesten Schale. Damit übergibst du deine Wünsche dem Universum.
Deine Aufgabe: Am 6. Januar bleibt ein einziger Zettel übrig. Diesen öffnest du. Es ist der 13. Wunsch – und für dessen Erfüllung bist du im kommenden Jahr selbst verantwortlich. Das ist dein Symbol für deine neue Selbstwirksamkeit!
Fazit: Die Wechseljahre als dein „zweiter Frühling“, der im tiefsten Winter beginnt.
Wenn du dieses Jahr am Weihnachtsabend in deiner Küche stehst, während die Ente im Ofen schmort und es im Haus vielleicht leiser ist, als du es gewohnt bist – dann mach dir eines bewusst: Du bist nicht am Ende von etwas, sondern mitten in einem wunderbaren Übergang.
Ja, die Wehmut über die flüggen Kinder und die Sorge um die alten Eltern wiegt schwer. Und ja, die Hormone wirbeln oft mehr auf, als uns lieb ist. Aber genau hier, in der Stille dieses veränderten Weihnachtsfestes, liegt eine enorme Kraft.
Wir dürfen aufhören, ein Ideal nachzujagen, das uns erschöpft. Die „perfekte Kulisse“ darf einstürzen und stattdessen füllen den Raum mit echter Authentizität. Unsere Wechseljahre sind kein Herbst, der in einem ewigen Winter endet. Sie sind die Phase der Keimruhe. Wie die Natur im Dezember alle Kraft in ihre Wurzeln zieht, um sich auf den neuen Austrieb vorzubereiten, so sammeln auch wir gerade unsere Energie.
Vielleicht ist dieses Jahr das schönste Geschenk unter dem Baum gar kein Päckchen, sondern die Erlaubnis an dich selbst, Weihnachten genau so zu feiern, wie es deiner Seele heute guttut. Du hast es dir verdient.
„Ich lasse den Stress der vergangenen Jahre los. Ich schaffe Platz für meine neue Klarheit.“
Dein zweiter Frühling beginnt genau jetzt – Er beginnt in dem Moment, in dem du:
den Baum nur noch für dein eigenes Lächeln (und das deiner Freundinnen!) schmückst.
„Nein“ zu Erwartungen sagst, die dich ausbrennen.
die Rauhnächte nutzt, um deine ganz eigenen Träume für die Zeit „danach“ zu träumen.
Die Jahre des Lebens-für-Andere liegen hinter dir. Und vor dir liegt ein neues Kapitel, in dem DU die Hauptrolle spielst. Nicht mehr nur als diejenige, die das Fest ermöglicht, sondern als diejenige, die es in vollen Zügen genießt – auf ihre ganz eigene, neue Weise.
Atme tief ein. Spür‘ die Kraft in dir. Dieses Weihnachten ist der Startschuss für eine Reise zu dir selbst. Und ich verspreche dir: Das Licht, das du jetzt in dir entzündest, leuchtet heller als jede Lichterkette am alten Familienbaum.
Frohe Weihnachten, du wunderbare Frau. Feiere dich selbst – du hast es dir mehr als verdient.
Green oder Macha Latte ist ein richtiger Gesundheitsbooster – und eine super Kaffee-Alternative. Matcha ist ein fein vermahlener spezieller Grüntee. Er wird aus Techa-Blättern gemahlen, die kurz vor der Ernte beschattet werden, um die Bildung von Aminosäuren zu fördern. Dadurch erhält der Matcha auch seine knallgrüne Farbe und wird leicht süßlich.
Der Green Latte basiert meist auf Matcha, einem fein vermahlenen Grüntee-Pulver aus Japan. Er liefert Koffein und die Aminosäure L-Theanin, die für eine wachsame, aber ruhige Konzentration sorgt.
Matcha Latte Green Latte
Matcha Latte Zutaten:
60 ml heißes (aber nicht kochendes) Wasser (ca. 80 °C)
1/2 bis 1 TL Matcha-Pulver (je nach gewünschter Intensität)
200 ml Milch (am besten Hafer- oder Sojamilch, da sie gut schäumen)
Nach Geschmack 1 TL Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße oder Rohrzucker
Matcha Latte Zubereiten:
Vorbereiten (sehr wichtig!): Siebe das Matcha-Pulver direkt in eine kleine Schale oder Tasse. Dies ist entscheidend, um Klumpen zu vermeiden.
Verquirlen (Chasen): Gieß‘ das 60 ml heiße Wasser (ca. 80∘C) über das gesiebte Matcha-Pulver. Verwende einen Bambusbesen (Chasen) oder einen kleinen Milchaufschäumer, um die Mischung schnell und schaumig in einer „W“-Bewegung aufzuschlagen, bis keine Klumpen mehr zu sehen sind.
Erwärmen: Erhitze die Milch in einem separaten Topf oder schäume sie im Milchaufschäumer auf.
Kombinieren: Gieße die aufgeschäumte Milch in eine große Tasse. Gieße dann vorsichtig den gequirlten Matcha darüber – oder umgekehrt.
Servieren: Rühre sanft um und genieße deinen Green Matcha Latte.
Der wärmende Cacao Latte ist eine reichhaltige, gesündere Alternative zur klassischen heißen Schokolade, die oft weniger Zucker enthält und die positiven Eigenschaften von rohem Kakao nutzt – sie wirken entzündungshemmend und beruhigend. Für die belebende Variante Mocha Latte fügst du noch einen kleinen Espresso hinzu.
Cacao Latte Mocha Latte
Cacao / Mocha Latte Zutaten:
250 ml Milch (Kuhmilch oder Pflanzenmilch wie Mandel-/Hafer-/Cashewmilch)
1–2 EL ungesüßtes Kakaopulver (oder Rohkakao)
1 Prise Zimt und eine Prise Muskatnuss
optional: 1/2 TL Vanilleextrakt oder eine Prise Chili
Nach Geschmack 1 TL Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße oder Rohrzucker
Cacao Latte / Mocha Latte Zubereiten:
Gib das Kakaopulver und die Gewürze in eine Tasse. Misch diese Zutaten mit einem kleinen Schuss kalter Milch oder etwas heißem Wasser zu einer dicken, glatten Paste. Dies verhindert Klumpenbildung.
Erwärmen: Erhitze die restliche Milch im Topf oder in der Mikrowelle, bis sie heiß ist (aber nicht kocht). Alternativ kannst du auch einen Milchaufschäumer nutzen für eine cremigere Textur. Jetzt gießt du die warme Milch zur Kakao-Paste in die Tasse und rührst kräftig um, bis alles gut vermischt ist.
Mocha-Variante: Für einen Mocha Latte fügst du einen einfachen oder doppelten frisch gebrühten Espresso (ca. 30–60 ml) hinzu, bevor du die warme Milch eingießt.
Diese wohltuende Pink Moon Milk ist ein traumhaftes Schlafmittel, hergestellt aus cremiger Milch deiner Wahl, Vanille und Rote Beete. Es ist das perfekte Getränk an aufgewühlten Abenden mit kreisenden Gedanken. Du wirst den Geschmack und die Wirkung der Pink Moon Milk vor dem Bettgehen lieben.
Die Pink Moon Milk, Pink Latte, oder Rote Bete Latte ist eine moderne, koffeinfreie Variante, die ihren Namen der tiefrosa Farbe verdankt.
Pink Moon Milk (Rote Beete Latte)
Pink Latte Zutaten:
250 ml Milch (Kuhmilch oder Pflanzenmilch wie Mandel-/Hafer-/Cashewmilch)
1–2 TL Rote-Bete-Pulver oder 40–60 ml Rote-Bete-Saft
optional: Eine Prise Ingwer, Kardamom oder Muskatnuss für mehr Würze.
Nach Geschmack 1 TL Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße oder Rohrzucker
Pink Moon Milk Zubereiten:
Erwärmen: Gib die Milch in einen kleinen Topf, löse das Rote-Bete-Pulver oder den Saft zusammen mit den Gewürzen auf und erhitzen sie sanft. Sie sollte heiß sein, aber nicht sprudelnd kochen, um die Inhaltsstoffe zu schonen. Alternativ kannst du auch einen Milchaufschäumer nutzen.
Servieren: Geben Sie die Rote-Bete-Mischung in die Tasse und gießen Sie die warme Milch darüber. Gut verrühren.
➡ Tipp: Optional mit Milchschaum und etwas Rote-Bete-Pulver bestreut servieren.
Golden Milk: Wirkung, Rezept und Vorteile. Das natürliche Power-Getränk für mehr Vitalität und besseren Schlaf für Frauen ab 40. Golden Milk: Das Anti-Aging-Wunder für Frauen ab 40. Mehr Energie und Ruhe: Warum du Golden Milk in deinem Abend-Ritual nicht mehr missen willst.
Goldene Milch – was ist das eigentlich – Lifestyle, Hype oder Hausmittel?
„Goldene Milch“ – vielleicht hast du den Begriff schon auf Instagram oder in Lifestyle-Magazinen gelesen. Ursprünglich stammt das wärmende Getränk aus Indien, wo es Haldi Doodh heißt: Haldi = Kurkuma, Doodh = Milch.
Anders als bei uns, wo Goldene Milch oft als Trend-Getränk mit Superfood-Appeal serviert wird, ist Haldi Doodh in Indien ein altbewährtes und traditionelles Hausmittel – so selbstverständlich wie bei uns eine heiße Zitrone mit Honig oder Fencheltee bei Husten und Schnupfen.
Wenn jemand krank wird, schlecht schläft oder das Immunsystem Unterstützung braucht, wird ein Glas heiße Milch mit Kurkuma, Ingwer, etwas Zucker und einem Klecks Ghee angerührt. Ganz simpel, aber effektiv – ein kleiner, wärmender Helfer, der Körper und Seele gleichzeitig streichelt. Kein Instagram-Filter, keine exotischen Toppings, einfach pure Fürsorge in flüssiger Form.
Goldene Milch vs. Ayurvedische Latte – was ist der Unterschied?
Jede Goldene Milch ist ein ayurvedischer Latte – aber nicht jeder ayurvedische Latte ist eine Goldene Milch.
Es ist ein bisschen wie bei den Hunden – Jeder Golden Retriever ist ein Hund, aber nicht jeder Hund ist ein Golden Retriever.
1. Der Fokus liegt auf der Zutat: Kurkuma vs. Kategorie Goldene Milch lebt von einer einzigen, unverwechselbaren Heldin: Kurkuma. Ohne das gelbe Gewürz, das nicht nur Farbe, sondern auch Power liefert, ist es schlicht keine Goldene Milch. Ihre Superkraft: Entzündungshemmung und Gelenkgesundheit.
Der ayurvedische Latte dagegen ist eher ein bunter Strauß aus Heilpflanzen. Er kann Ashwagandha enthalten – die berühmte Schlafbeere für ruhige Nächte – Shatavari für den hormonellen Ausgleich oder klassische Chai-Gewürze. Wirklich jeder Latte mit einem ayurvedischen Kraut oder Gewürz fällt in diese Kategorie.
2. Geschmack & „Latte-Faktor“: Medizin vs. Genuss Die traditionelle Goldene Milch (Haldi Doodh) schmeckt oft erdig, leicht bitter – sie ist ein Getränk, das man „trinkt, weil es hilft“. Kein Schnickschnack, keine Süße, kein Schaum, nur pure Wirkung.
Die westlichen Interpretationen der ayurvedischen Latte-Kultur haben einen anderen Auftrag: Genuss & Lifestyle.
Die Milch wird aufgeschäumt, Zimt, Vanille oder Agavendicksaft kaschieren die erdigen Noten der Heilkräuter, und Hafer- oder Mandelmilch ersetzen häufig die klassische Kuhmilch. So wird aus einem medizinischen Elixier ein kuscheliger Wohlfühltrunk, der genauso gut in Berlin oder Köln in einem Lifestyle-Café serviert werden könnte.
Goldene Milch: Warum sie deinem Körper gut tut
Goldene Milch ist weit mehr als ein hübscher, goldgelber Drink – sie ist wie ein kleiner Schutzschild für deinen Körper. Der Star in diesem Getränk ist Curcumin, der aktive Inhaltsstoff der Kurkuma-Wurzel. Er wirkt wie ein sanfter, aber kraftvoller Regler für deinen Organismus.
Curcumin ist vor allem für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt. Es bremst die Enzyme, die sonst wie kleine Brandbeschleuniger Entzündungen im Körper auslösen. Das spüren besonders Menschen mit Gelenkschmerzen, bei chronischen Entzündungen oder nach einem intensiven Workout, wenn die Muskeln brennen – die Regeneration wird merklich schneller.
Doch damit nicht genug: Goldene Milch ist auch ein Stärkungsmittel für dein Immunsystem. In Kombination mit Ingwer und Honig wird sie zu einem natürlichen Helfer bei Erkältungen, wirkt antibakteriell und antiviral und hält wie ein sanfter Bodyguard deine Abwehrkräfte hoch.
Auch deine Verdauung freut sich über das goldene Getränk. Die in Kurkuma enthaltenen Bitterstoffe regen die Leber an, mehr Gallensäure zu produzieren. Das erleichtert die Fettverdauung und kann Völlegefühl und Blähungen lindern – ein echter Wohlfühl-Booster nach üppigen Mahlzeiten.
Nicht zuletzt wirkt Curcumin antioxidativ, fängt freie Radikale ab und schützt so deine Zellen. Wenn du Goldene Milch regelmäßig genießt, gibst du deinem Körper eine Portion „Anti-Aging von innen“ – sanft, natürlich und nachhaltig.
Goldene Milch – gesund oder nur ein Hype? Ein Realitäts-Check
Goldene Milch klingt wie ein kleines Wellness-Wunder im Glas: ein cremig-warmes Getränk, das unsere Gesundheit auf magische Weise unterstützen soll. Die Wahrheit ist: Ja, sie kann sehr gesund sein – aber nur, wenn man ein paar entscheidende Dinge beachtet. Denn sonst bleibt das goldene Versprechen oft nur gelber Schaum auf dem leeren Tassenboden.
1. Bioverfügbarkeit: Curcumin braucht Freunde – Wie dein Körper das Gold wirklich nutzt Curcumin, der Hauptwirkstoff der Kurkuma, ist leider kein Naturtalent im Körper. Er ist zwar stark, ist aber ziemlich schüchtern. Einfach nur ein Löffel Pulver in heißem Wasser? Das meiste wird ungenutzt wieder ausgeschieden. Damit die Goldene Milch ihre Kraft entfaltet und wirken kann, braucht es Fett – wie Milch oder Kokosöl – und eine Prise schwarzer Pfeffer. Piperin im Pfeffer boostet die Aufnahme von Curcumin um das bis zu 20-fache! Ohne diese Kombi sieht das Gold nur hübsch aus im Glas und sogar das teuerste Fertig-Pulver ist fast wirkungslos.
2. Vorsicht bei Billigware! Nicht alles, was knallgelb leuchtet, ist Gold. Die weltweit steigende Nachfrage nach Kurkuma führt leider auch zu Verfälschungen: Gerade günstige Pulver werden häufig gestreckt (mit Kreise und/oder Speisestärke), manchmal sogar mit gesundheitsschädlichen Stoffen wie Metanilgelb oder Bleichchromat versetzt, die deinem Körper mehr schaden als helfen. Die vermeintlich strahlend gelbe Farbe kann also ein Warnsignal sein – und ist keine Garantie für Qualität. Tipp: Bio und ehrlich geprüfte Produkte sind hier das A und O.
3. Sanfte Wirkung statt Wunderpille In wissenschaftlichen Studien kommt oft hochdosiertes Curcumin-Extrakt zum Einsatz. In deiner Tasse Goldene Milch steckt dagegen „nur“ das Gewürz. Die Wirkung ist subtil, sanft und langfristig – eher ein täglicher Gesundheits-Booster als ein Aspirin-Ersatz. Wenn du regelmäßig Goldene Milch trinkst, unterstützst du deinen Körper vorbeugend und nachhaltig und stärkst dein Wohlbefinden Schritt für Schritt.
4. Die Zuckerfalle Viele Lifestyle-Cafés servieren Golden Milk oder Ayurvedische Latte als Trendgetränk – oft mit mehr Sirup als Kurkuma. Da kann der Zucker die Wirkung des Kurkumas schnell aufheben. Die Lösung: Golden Milk selbst zubereiten, sparsam süßen und beim Kauf auf die Inhaltsstoffe achten. So bleibt die Goldene Milch ein echtes Wellness-Elixier und du kannst sie bewußt genießen.
Wer sollte bei Goldener Milch vorsichtig sein?
Auch wenn Goldene Milch ein Naturprodukt ist, heißt das nicht, dass sie für jede Frau bedenkenlos ist.
Wenn du Probleme mit Gallensteinen hast, solltest du vorsichtig sein: Kurkuma regt den Gallenfluss an – und das kann bei vorhandenen Steinen schnell zu Koliken führen.
Frauen, die blutverdünnende Medikamente nehmen müssen, sollten ebenfalls achtsam sein. Kurkuma wirkt leicht blutverdünnend.
Und Achtung – das gilt für alle Frauen vor der Menopause: Kurkuma, als Blutverdünner, kann während der Menstruation die Blutung verstärken – längere und stärkere Mens.
In der Schwangerschaft gilt: Kleine Mengen als Gewürz im Essen sind unbedenklich, aber hochdosierte Kuren können theoretisch wehenfördernd wirken. Lieber vorher Rücksprache halten, um auf Nummer sicher zu gehen.
Goldene Milch ist kein Zaubertrank, der Krankheiten über Nacht wegzaubert. Goldene Milch kann dein kleiner täglicher Gesundheits-Booster sein – wenn du sie richtig zubereitest und auf Qualität und Inhaltsstoffe achtest. Und Golden Milk gehört zu den besten Vorsorge-Getränken, die du dir gönnen kannst – besonders in der kalten Jahreszeit oder bei Gelenkproblemen, Schmerzen oder Schlafstörungen.
Wichtig ist nur: Pfeffer und ein wenig gutes Fett/Öl dazugeben und nicht zu viel Zucker hineinrühren – dann entfaltet sie ihre volle, goldene Wirkung nicht nur im Glas, sondern vielleicht auch ein bisschen in dir.
Welche Zutaten braucht frau in den Wechseljahren für Goldene Milch?
Goldene Milch ist längst mehr als ein Trendgetränk – sie ist dein wärmender Begleiter für Körper und Seele. Klassisch wird sie aus Kuhmilch und einer aromatischen Mischung aus Kurkuma, Ingwer, Zimt und Kardamom zubereitet. Diese Gewürze wirken wie kleine Feuerwehren in deinem Körper: Sie löschen Entzündungsherde, wärmen dich von innen und schenken dir ein wohliges Kribbeln auf der Zunge.
Und in der speziell auf die Wechseljahre abgestimmten Variante wird die Goldene Milch zum echten Turbo-Drink: Adaptogene wie Ashwagandha helfen deinem Körper, besser mit Stress umzugehen, während Vitalpilze wie Shiitake das Immunsystem stärken. Gemeinsam bilden diese Zutaten ein kraftvolles Team, das typische Beschwerden in der Perimenopause oder Menopause – von Stimmungsschwankungen bis zu Hitzewallungen – sanft unterstützt.
Diese Mischung ist wie ein wärmender, schützender Schal an kalten Tagen: sie umhüllt dich, beruhigt, gibt Energie und sorgt dafür, dass du dich in deinem Körper wieder zuhause fühlst.
Goldene Milch Zutaten für die „Turbo-Variante“ in den Wechseljahren
Kurkuma, Ashwagandha, Shiitake, Kokosöl, Kardamom, Ingwer und schwarzer Pfeffer – zusammen sind sie wie ein kleines, eingespieltes Damen-Dream-Team, das dich durch die wilden Wechseljahre begleitet. Jede Zutat bringt ihre eigene Stärke mit, aber erst im Zusammenspiel entsteht diese besondere Kraft, die Körper, Geist und Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht bringt.
KURKUMA, das goldgelbe Wundermittel für Frauen in den Wechseljahren, ist weit mehr als ein Gewürz und Geschmacksträger in der Küche – sein Hauptwirkstoff Curcumin wirkt stark entzündungshemmend, antioxidativ und unterstützt die Leber. Gerade in den Wechseljahren, wenn der Östrogenspiegel sinkt und der natürliche Schutz vor Entzündungen nachlässt, kann Kurkuma wie ein sanftes, natürliches Schmerzmittel wirken. Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und morgendliche Steifheit lassen sich so oft lindern, ohne auf chemische (Schmerz-)Mittel zurückgreifen zu müssen.
Auch in Sachen Gewicht und Hormonstoffwechsel spielt Kurkuma eine wichtige Rolle: Es hilft der Leber, Fette besser zu verarbeiten und die Hormone im Gleichgewicht zu halten – ein unscheinbarer Helfer, der deinen Körper unterstützt, während er sich in dieser Lebensphase neu justiert.
ASHWAGANDHA, die berühmte Schlafbeere, wirkt wie ein sanfter Handschmeichler fürs überreizte Nervensystem. Wenn der Cortisolpegel hochkocht und deine Gedanken nachts wieder Kettenkarussell fahren, hilft sie, den Lärm im Kopf leiser zu drehen. Sie beruhigt, erdet – und schenkt vielen Frauen Lebensfreude und sogar ein kleines Comeback an Libido.
SHIITAKE-PILZE sind die stillen, kraftvollen Unterstützer aus der Naturapotheke. Voller Vitamin D und B-Vitamine stärken sie dein Immunsystem – und tun deinen Knochen gut, deren Dichte in den Wechseljahren gerne etwas nachlässt. Shiitake-Pilze nähren dich von innen, wenn Erschöpfung und Abwehrschwäche an deiner Tür anklopfen.
KOKOSÖL übernimmt die Rolle des Transportmittels: unscheinbar, aber essenziell. Seine mittelkettigen Fettsäuren sorgen dafür, dass Curcumin überhaupt erst im Körper ankommt. Und aus ayurvedischer Sicht wirkt es herrlich kühlend – ein kleines Geschenk bei Hitzewallungen und all der Trockenheit, die sich manchmal wie feiner Staub über Haut und Schleimhäute legt.
KARDAMOM bringt Würze ins Spiel. Ein richtig guter Launemacher, der deine Verdauung beruhigt, den Blähbauch entschärft und bei melancholischen Tagen ein bisschen Sonnenlicht in dein Nervensystem streut.
INGWER ist der Funke. Wärmend, aktivierend, anfeuernd. Wenn der Stoffwechsel dank sinkendem Östrogen eher vor sich hin dümpelt wie ein müder Motor, bringt Ingwer wieder Bewegung hinein – und hilft sogar bei hormonbedingtem Schwindel.
Und dann ist da noch SCHWARZER PFEFFER, der unscheinbare Gamechanger. Sein Piperin sorgt erst dafür, dass all die guten Wirkstoffe – vor allem das Kurkuma – nicht einfach verpuffen, sondern tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in deinem Blutkreislauf und in deinen Zellen.
Das Ergebnis dieser Turbo-Mischung für deine Wechseljahre? Mehrere starke Doppel im Einsatz für dich: für deinen Körper (Kurkuma & Shiitake), für deinen Geist (Ashwagandha & Kardamom) und ein Doppel für deinen Stoffwechsel (Ingwer & Kokosöl). Eine Synergie, die wirkt wie ein tiefes Ausatmen – und uns Frauen in den Wechseljahren genau dort unterstützt, wo es am meisten brennt, zieht oder aus der Balance geraten ist.
Jetzt wird’s spannend: Wie macht man Goldene Milch?
Jetzt wird’s richtig interessant: Wir tauchen ein in die farbenfrohe Welt der Trend-Lattes – kleine Wellness-Rituale in Glas oder Tasse, die sich anfühlen wie ein Kurzurlaub auf deiner Zunge. Diese Rezepte sind mehr als Getränke; sie sind kleine Alltagsfluchten, die dir Energie, Ruhe oder einfach einen Moment zum Durchatmen schenken.
Goldene Milch – der Klassiker. Cremig, warm und würzig wie eine sanfte Umarmung von innen. Kurkuma, Zimt und Ingwer mischen sich zu einem goldenen Lichtstrahl im Glas. Die Zubereitung ist simpel, das Gefühl danach unvergleichlich.
Moon Milk (Ashwagandha Latte) – dein beruhigender Abendstern. Ein milch-schaumiges Ritual, das dich wie eine weiche Wolke umhüllt und deinem Nervensystem zuflüstert: „Alles ist gut, wir sind jetzt völlig entspannt.“
Pink Latte (Rote-Bete-Latte) – der Mutmacher unter den Lattes. Leuchtend rosa, leicht erdig und voll sanfter Power. Ein Getränk wie ein kleiner innerer Neustart.
Cacao / Mocha Latte – Schokolade und Kaffee in ihrer elegantesten Form. Ein Schluck davon fühlt sich an wie ein Schulterklopfen: kraftvoll, herzlich und genau zur richtigen Zeit.
Green Latte (Matcha Latte) – das smaragdgrüne Energiebündel. Fein-herb, wachmachend und klar wie ein frisch gelüfteter Raum an einem kalten Januarmorgen.
All diese Rezepte sind leicht nachzumachen – und jede Tasse kann zu deinem persönlichen Wohlfühlmoment werden. Wenn du Lust hast, zeige ich dir im nächsten Abschnitt, wie du sie ganz einfach zu Hause zubereitest.
Goldene Milch Zubereitung – Goldene Milch Rezept
GOLDEN MILK – das bewährte ayurvedische Hausmittel
5. Mein Favorit: Die Goldene Milch als „Turbo-Variante“ in den Wechseljahren
Ich hab dir die Zutaten der „Turbo“-Variante oben schon beschrieben und ich liebs so sehr. Es ist gerade jetzt in den Wechseljahren zu meinem absoluten Gamechanger geworden. Früher hab ich an solchen Tagen häufig eine Schmerztablette genommen oder mich müde und unter Schmerzen durch den Tag geschleppt. Heute ist das anders.
An manchen Tagen trink ich schon morgens eine Goldene Milch. Sie schenkt mir Wärme von innen und Vitalität für meinen bevorstehenden Alltag. Die wohltuenden Wirkung ist mein perfekter Start für Tage, an denen ich mich rundum wohlfühlen möchte.
Aber am liebsten genieße ich meine Goldene Milch an Abenden, wo irgendwie alles schwer fällt, mein Kopf und Nacken schmerzen, wenn mein Gedankenkarussell wieder Extra-Runden dreht und Emotionen beim Kopfkino überquellen. Dieser wärmende und wohltuende goldene Drink ist dann mein absolutes Hilfsmittel – mein abendliches Highlight. Ich setze mich auf mein gemütliches Sofa, halte die Tasse mit beiden Händen und spüre, wie die Wärme durch meine Finger und Händflächen fließt. Schluck für Schluck genieße ich meine Goldene Milch, atme tief und gleichmäßig in meinen Bauch hinein und spüre, wie ich immer ruhiger und entspannter werde. Nach etwa einer halben Stunde fühle ich mich dann so „runtergefahren“, dass ich ins Bett gehen kann und schlafe tief und fest bis zum nächsten Morgen. Ich liebs einfach.
Und das Beste – meine Goldene Milch nutze ich als easy-to-use Pulver im praktischen Monats-Abo inklusive Lieferung zu mir nach Hause.
Cheers & gute Nacht – für ein wunderbar einfaches, leckeres und funktionales Wohlfühlen!
Warum du nicht länger warten solltest: Dein Wohlbefinden ist wichtig!
Hey, ich bin Andrea, Mentorin für den vitamingeladenen Neubeginn und begleite vielbeschäftigte Alltagsheldinnen wie dich, damit du gut durch die Wechseljahre kommst.
Das willst du auch wieder spüren? Ruhe und Gelassenheit vor dem Bettgehen, gedämpfte Kopfschmerzen und erholsamen Schlaf?
Moon Milk – der klassische Schlummertrunk im Ayurveda. Stoppt dein Gedankenkarussell, beruhigt die Nerven und schenkt dir einen erholsamen Baby-Schlaf.
Dieses Getränk ist im Ayurveda der klassische Schlummertrunk, um dein Nervensystem zu beruhigen und einen tiefen Schlaf zu fördern.Die Schlüsselzutat ist Ashwagandha (Schlafbeere), ein Adaptogen, das dem Körper hilft, Stress zu regulieren.
Wirkung: Beruhigend, erdend, schlaffördernd. Perfekt, wenn du sie ca. 30-60 Minuten vor dem Schlafengehen trinkst.
Moon Milk (Ashwagandha Latte)
Moon Milk Zutaten:
250 ml Milch (Kuhmilch oder Pflanzenmilch wie Mandel-/Hafer-/Cashewmilch)
1/2 bis 1 TL Ashwagandha-Pulver
1 Prise Muskatnuss (wichtig!)
1/2 TL Zimt
1 Prise Kardamom
1 TL Kokosöl oder Ghee
Nach Geschmack 1 TL Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße oder Rohrzucker
Moon Milk Zubereiten:
Erwärmen: Gib die Milch in einen kleinen Topf und erhitze sie sanft. Sie sollte heiß sein, aber nicht sprudelnd kochen, um die Inhaltsstoffe zu schonen.
Wirkstoffe aktivieren: Rühre das Ashwagandha-Pulver, Zimt, Kardamom und das Fett (Ghee/Kokosöl) ein. Lasse alles bei sehr niedriger Hitze für 2-3 Minuten ziehen.
Das Geheimnis (Muskat): Gib die Prise Muskatnuss erst ganz zum Schluss hinzu. Muskat ist im Ayurveda der Schlüssel für den tiefen Schlaf, sollte aber sparsam dosiert werden (eine kleine Prise reicht!). Nach Geschmack süßen.
Servieren: In deine Lieblingstasse gießen und entspannt trinken.
➡ Tipp zum Geschmack: Ashwagandha hat einen leicht bitteren, wurzeligen Geschmack (der Name bedeutet übersetzt „Geruch des Pferdes“, was auf die Kraft anspielt, die es verleihen soll). Durch Zimt, Fett und genügend Süße wird dieser Geschmack gut maskiert und das Getränk wird wohlig-cremig.
Golden Milk oder Goldene Milch – sie ist Trendgetränk und altbewährtes traditionelles Hausmittel, bringt unser Immunsystem auf Trab und schenkt uns einen ruhigen, tiefen und erholsamen Schlaf.
Die Goldene Milch, auch Haldi Doodh genannt, ist ein traditionelles ayurvedisches Getränk. Die Kombination von Kurkuma mit Fett und Pfeffer ist essenziell, da schwarzer Pfeffer (genauer gesagt das Piperin) die Bioverfügbarkeit des Curcumins (Wirkstoff im Kurkuma) um ein Vielfaches erhöht und das Fett (Kokosöl oder Ghee) Curcumin löslich macht, da es fettlöslich ist.
Goldene Milch: Original ayurvedisch
Goldene Milch Rezept:
250 ml Milch (Kuhmilch oder Pflanzenmilch wie Mandel-/Hafer-/Cashewmilch)
Kurkuma: 1 TL Pulver oder ca. 1 cm frische, geriebene Wurzel
Ingwer: 1/2 bis 1 TL Pulver oder ca. 1 cm frische, geriebene Wurzel
1 TL Kokosöl oder Ghee
1 Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Nach Geschmack 1 TL Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße oder Rohrzucker
Goldene Milch Zubereitung:
Erwärmen: Gib die Milch, Kurkuma, Ingwer, Kokosöl (oder Ghee), Pfeffer in einen Topf. Erwärme die Mischung langsam bei niedriger Hitze, bis sie leicht köchelt, aber nicht kocht (ca. 5-10 Minuten). Gelegentliches Rühren verhindert das Anbrennen.
Sieben (optional): Gieße die Goldene Milch durch ein feines Sieb in eine Tasse, um Gewürzstücke (frischer Ingwer, Kurkumastücke) zu entfernen. Nach Geschmack süßen.
➡ Hinweis: Im Ayurveda sollte Honig nicht erhitzt werden. Falls du Honig verwenden möchtest, rühre ihn erst zum Schluss in die auf Trinktemperatur abgekühlte Milch.
➡ Für eine Kurkuma Latte kannst du die Milch vorher aufschäumen.
Es ist einer dieser Abende im Spätherbst, an denen die Dunkelheit schon lange vor Feierabend durchs Fenster kriecht. Du schließt den Laptop, legst deinen kuscheligen Schal um, während Regentropfen müde die Scheibe hinabgleiten. Auf dem Heimweg wirken selbst die Straßenlichter matt – als hätten auch sie die Lust am Leuchten verloren. Zuhause ist alles still. Die Terrasse, die im Sommer voller Leben war, liegt verlassen, überzogen von welken Blättern, die der Wind achtlos verteilt hat.
Du zündest eine Kerze an, und doch scheint ihr Licht kaum gegen die Kälte in dir anzukommen. Deine Gedanken kreisen, schwer wie die Wolken draußen. Probleme, die du tagsüber weggeschoben hast, werden im Stillen laut. Taschentücher, Schokolade, Chips, Wein – kleine Tröster, die nichts wirklich trösten. Selbst dein Hund, sonst dein teuer Schatten, ieht sich zurück und rollt sich in seinem Körbchen zusammen.
Es sticht, Du fühlst dich leer, verloren, ohne Farbe – als hätte jemand dein inneres Leuchten gedimmt. Und doch, tief in dir, flackert eine kleine Flamme auf. Ein stiller Gedanke: Das hier kann doch nicht alles sein. Vielleicht ist es genau dieser Moment, in dem du beginnst, dich selbst neu zu entdecken – und lernst, wie du in den Wechseljahre Traurigkeit überwinden kannst.
Sind traurige Gedanken in den Wechseljahren normal?
Traurig sind wir alle mal – keine Frage. Gründe gibt’s genug. Aber Wechseljahre und Traurigkeit ist schon etwas spezieller, da die weiblichen Hormone kräftig mitmischen.
Weißt du noch, diese bunten Jojos aus unserer Kindheit? Wie sie am Faden auf und ab sausten – rauf in die Luft, und wieder runter – manchmal schwungvoll, manchmal taumelnd?
Genau so kann sich das Leben in den Wechseljahren manchmal anfühlen, oder? Als wäre deine Stimmung selbst so ein Jojo – mal in dezentem Beige, mal in grellem Pink.
Mal bist du leicht, voller Lebensenergie und Zuversicht, fühlst dich lebendig, stark, voller Tatendrang. Und dann reicht ein Wort, ein Blick, eine winzige Geste – und zack – fällst du. Traurigkeit breitet sich aus, diffuse Ängste legen sich wie ein grauer Schleier um deine Schultern.
Kennst du? Dann atme auf – du bist nicht allein.
Viele Frauen ab 40 erleben genau diese Achterbahnfahrt der Gefühle. Denn in den Wechseljahren verändern sich unsere Hormone – und mit ihnen unser inneres Gleichgewicht.
In diesem Artikel tauche ich mit dir ab und zeige dir Möglichkeiten, wie du in den Wechseljahre Traurigkeit überwinden kannst, das brodelnde Wechseljahre Stimmungstief mit natürlichen Stimmungsaufheller anheben kannst und einer möglichen (Alters-) Depression keine Chance gibst.
Warum haben Wechseljahre Stimmungstiefs?
Unsere wichtigsten Stimmungsmacher-Hormone, Östrogen und Progesteron, benehmen sich in dieser Zeit wie zwei kleine Diven vor ihrem großen Auftritt.
Progesteron, das uns bislang immer vor Panik, Sorgen und Rastlosigkeit geschützt und für ein ausgeglichenes seelisches Wohlbefinden gesorgt hat, schleicht sich gleich zu Beginn der Wechseljahre langsam von der Bühne.
Östrogen hält sich anfangs noch tapfer, rennt aber in der 2. Hälfte der Perimenopause – ca. ab Ende 40 – auch schnell von der Bühne. Dabei ist gerade Östrogen wichtig für die Bildung unserer Wohlfühlbotenstoffe – Serotonin und Dopamin – die wir für Zuversicht, Ruhe und Lebensfreude brauchen. Wenn nun beide Hormone absinken, reagiert unser Gehirn empfindlicher. Kein Wunder also, dass die Stimmung kippt, Gedanken Karussell fahren und uns Motivation und Energie flöten gehen.
Und wenn dann noch Stress, Schlafmangel oder die täglichen Sorgen dazukommen – fühlt sich alles doppelt schwer an und selbst kleine Dinge erscheinen wie ein Haufen großer Probleme.
Aber keine Sorge: All das ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist Biologie – ein Ausdruck deines Körpers, der sich neu sortiert.
Der erste Schritt, das du es schaffst, in deinen Wechseljahre Traurigkeit überwinden und wieder zu dir zu finden, ist, diese Veränderungen anzunehmen – liebevoll, geduldig und ohne dich dafür zu verurteilen. Wenn du lernst, die Signale deines Körpers zu verstehen und anzunehmen, kannst du Schritt für Schritt wieder zu deiner Mitte finden – zu mehr Ruhe, Klarheit und innerer Stabilität.
Wechseljahre – Vorsicht vor ungesunden Gewohnheiten
Lucky Jack* – meine langjährige Begleitung – unsere Beziehung hat es leider nicht bis heute geschafft, irgendwann vor ein paar Jahren haben sich unsere Wege endgültig getrennt. Es ging nicht mehr mit uns. Die letzten gemeinsamen Monate waren schwermütig und irgendwie immer leer. Ich hab Schluss gemacht. Heute fühle ich mich befreit und lebe viel glücklicher.
* Lucky (Strike – meine langjährige Zigarettenmarke) und Jack (Daniels – „Tröster“ oder auch „Öl-ins-Feuer-gießer“) – häufige Begleiter in dunklen Stunden.
Rauchen oder Nikotin-„Genuss“
Untersuchungen deuten darauf hin, dass Frauen (in den Wechseljahren), die rauchen, ein höheres Risiko als Nichtraucherinnen haben, Depressionen zu entwickeln. Das Grund-Thema dabei ist Sucht und Abhängigkeit von … (nicht nur Zigaretten) und er damit verbundene Unzufriedenheit und Frust, was erst zu negativen Gedanken, dann zu depressiven Verstimmungen und unbehandelt später zu einer Depression führen kann.
Alkohol-„Genuss“
Ja, an einem Glasl in Gesellschaft ist an sich erstmal nichts einzuwenden. Die Betonung liegt auf „ein Glasl“ und „in Gesellschaft“. Menge und Ort machen Gift und Unterschied. Sitzt du allein an dunklen Tagen mit trüben Gedanken und öffnest dir „nur zum Trost“ ein Flasche (Rotwein, …, egal was) – und nur für einen kleinen Schluck … ist nach einer Stunde die Flasche leer und dein Taschentüchervorrat auch. Deine Augen sind vom wischen rot, das schwarze Loch in deinen Gedanken riesig und droht dich zu verschlingen. Am nächsten Tag fühlst du dich furchtbar und kommst kaum aus dem Bett, deine Gedanken kreisen immer noch und an Arbeitengehen ist nicht zu denken. Du meldest dich krank – wiedermal.
Lucky & Jack sind keine geeignete Möglichkeit wie du in den Wechseljahre Traurigkeit überwinden kannst.
Wechseljahre Depression oder depressive Verstimmung – wo führt das hin?
„Es geht vorbei, bye-bye …“ – ja schon, die Wechseljahre sind irgendwann rum und Traurigkeit in den Wechseljahren geht auch vorbei – oder auch nicht? Aber die Frage ist: Wie hat sich dein Körper in dieser Zeit verändert? Eher zum Negativen, weil du alle Symptome einfach wegignoriert, hingenommen oder ertragen hast oder hat er sich positiv gewandelt, weil du deinen Wechsel in diesen Jahren aktiv gestaltet hast?
Schauen wir uns mal an, was passieren könnte, wenn Traurigkeit und depressive Verstimmungen oder gar eine Depression in den Wechseljahren ignoriert und unbehandelt bleiben.
kurzfristige Folgen von Traurigkeit in den Wechseljahren (im Laufe eines Jahres)
Deine Stimmung und dein “Funktionieren”
Deine Leistungsfähigkeit verschlechtert sich zunehmend. Was als wiederkehrende Traurigkeit beginnt, kann sich zu einer anhaltenden depressiven Verstimmung und damit einhergehender Dauer-Erschöpfung, verbunden mit Konzentrations- und Gedächtnisproblemen (Brain-Fog) auswachsen. Das wird deinen Alltag, deine Leistungsfähigkeit im Job und deine Familie stark belasten.
Soziale Isolation und Konflikte
Du ziehst dich immer weiter “in dein Schneckenhaus” zurück. Deine Freunde und Bekannten werden weniger, gemeinsame Unternehmungen sagst du immer häufiger ab und die Spannungen zwischen dir, deinem Lebenspartner, den Kindern und anderen (Nachbarn, Bekannte, …) wachsen, häufen sich und spitzen sich zu. Du redet immer seltener über dich oder die Themen, die dich beschäftigen, du fühlst dich zurückgesetzt und unverstanden. Je mehr du dich zurückziehst, umso schneller dreht sich die Spirale abwärts.
Schlaf- und Stress
Grübeleien, negatives Gedankenkarussell und depressive Symptome verstärken deine Schlafprobleme. Du kannst häufig schlecht einschlafen, liegst nächtelang wach, weinst viel und der schlechte bzw. ungenügende Schlaf erhöht dein Cortisol/Stresslevel — das wiederum deine Stimmung weiter nach unten zieht.
Berufliche und finanzielle Risiken
Anhaltende depressive Symptome und deine Gereiztheit führen zu häufigen Fehlzeiten, Leistungsabfall und damit irgendwann zu Jobverlust und Einkommensnachteilen.
langfristige Folgen von unbehandelten depressiven Phasen in den Wechseljahren (vor allem im Alter)
Erhöhtes Risiko für schwere psychische Erkrankungen
Studien zeigen, dass Traurigkeit und Stimmungstiefs in der Perimenopause die Wahrscheinlichkeit für zukünftige ausgeprägte depressive Episoden () erhöht. Nimmst du es einfach hin und erträgst es nach dem Motto „Augen zu und durch“ setzt du den Grundstein für eine chronische Altersdepression.
Kognitive Risiken & Demenzfaktoren
Anhaltende depressive Verstimmungen, sozialer Rückzug, Isolation und schlechter Schlaf gelten als Risikofaktoren für spätere kognitive Beeinträchtigungen wie z.B. allgemeine Vergesslichkeit oder eine früh einsetzende Demenz (beeinträchtigt bereits mit Mitte 60).
Wenn du nichts tust, können Traurigkeit und depressive Symptome in den Wechseljahren weitreichende Folgen für deine Psyche, Beziehungen, Arbeitsstelle und deine körperliche Gesundheit haben.
Deshalb ist eins ganz wichtig: Hinschauen, früherkennen, anerkennen und handeln.
Gespräche mit Gynäkologin/Arzt, Psychotherapie bei anhaltenden depressiven Verstimmungen, frühzeitiges Schlaf- und Stressmanagement, gesündere Lifestyle-Maßnahmen (Bewegung, Ernährung, soziales Netz) und bei Bedarf medizinische Optionen (z. B. Hormon- oder medikamentöse Therapie) können kurzfristig entlasten und langfristig schützen.
Also, schauen wir uns das mal im Einzelnen an.
Was kannst du bei Traurigkeit und in depressiven Phasen während der Wechseljahre tun?
In der Lebensmitte liegt für uns Frauen eine wunderbare Chance. Und zum Glück gibt es ganz viele Werkzeuge, die uns helfen, mit diesen Veränderungen, Ängsten und Selbstzweifeln umzugehen und sie in etwas Positives zu verwandeln.
Ernährung
Zum Glück gibt es heute das Internet und jede Menge Informationen, sodass frau nicht jahrelang ausharren und abwarten muss, bis alles vorbei ist.
Um gut durch die herausfordernde Zeit der Hormonumstellung zu kommen und sich während dieser Zeit besser zu fühlen, kann frau selbst eine ganze Menge tun. An erster Stelle sollte eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung stehen – mit allen wichtigen Vitaminen und Vitalstoffen, die der weibliche Körper während der Wechseljahre benötigt.
Die folgenden Lebensmittel und Nährstoffe können dir helfen, die Serotonin Werte zu erhöhen und deine Stimmung zu stabilisieren.
Wechseljahre Stimmungsaufheller – Serotonin- und Stimmungsbooster
Schokolade – Yess, dunkle Bitterschokolade, hmmm.
Jeder braucht immer mal wieder ein kleines Stückl Schokolade – die so zart schmelzt am Gaumen. Für den entscheidenden Vorteil als Stimmungsaufheller sollte sie aber mindesten 70% Kakaoanteil (Roh-Kakao) enthalten. Bereits ein kleines Stückchen jeden Tag genüsslich am Gaumen geschmelzt, schüttet Glückshormone aus und kann dir dabei helfen, deine Stimmung auszubalancieren.
Tryptophan-reiche Lebensmittel essen.
Tryptophan-Mangel zeigt sich an: anhaltende Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, wiederkehrende depressive Verstimmungen und Angstzustände, Antriebslosigkeit und Leistungabfall
Wechseljahre Traurigkeit überwinden mit Ernährung
Tryptophanreiche Lebensmittel essen
L-Tryptophan kannst du auch leicht als Nahrungsergänzung in Form von Smoothies oder Shakes zu dir nehmen. (z.B. …)
Vitamin D
Gerade in depressiven Phasen, wenn frau sich „in ihr Schneckenhaus“ zurückzieht, kommt Vitamin D eine besondere Bedeutung zu. Fehlendes Tageslicht und Sonnenlicht begünstigen den Mangel an Vitamin D, das einen enormen Einfluss auf unsere Stimmung hat. Besonders in den sonnenarmen Herbst- und Wintermonaten, oder wenn die Sonne wenig scheint, ist die Stimmung meist auf dem Tiefpunkt und Traurigkeit, depressive Verstimmungen und Depressionen treten häufiger auf. Fettreiche Fische wie Lachs, Hering, Sardinen sowie Pilze enthalten Vitamin D. Du könntest deinen aktuell erhöhten Bedarf an Vitamin D mit einem Nahrungsergänzungsmittel wie das Vitamin-D&K für eine gute Vitamin-D Versorgung ausgleichen.
Magnesium
Muskelkrämpfe, schmerzende Waden, aber auch ständig wiederkehrende Kopfschmerzen deuten auf einen Magnesium-Mangel hin. Dunkelgrünes Blattgemüse wie Grünkohl, Spinat, Mangold und Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen oder schwarze Bohnen sind reich an Magnesium. Wenn du nicht so viel „Grünzeug“ essen oder nicht so oft kochen magst, kannst du deinen Magnesium-Bedarf auch mit einem hochwertigen Supplement (z.B. CalMag Plus) decken.
Omega-3
Verschiedene Studien konnten einen Zusammenhang zwischen niedrigen Omega-3 Werten und depressiven Verstimmungen belegen. Am besten kannst du deinen Bedarf mit Omega-3-reichen Lebensmitteln decken, die sind beispielsweise Leinsamen und Walnüsse sowie fettem Seefisch wie Lachs, Sardinen, Heringe, Anchovies, Makrelen und Thunfisch enthalten. Empfohlen werden hier ca. 120g fetter Fisch pro Tag. Jetzt ist „glücklich-gelebter“ Fisch für den täglichen Speiseplan leider teuer und eine knappe Ressource obendrein. Wenn du nicht täglich oder gar keinen Fisch issen magst, dann kannst du Omega-3 mit einem Nahrungsergänzungsmittel (z.B. OmeGold auch in vegan mit Algenöl oder EPA Plus) supplementiern.
Vitamin-C
Vitamin-C hilft uns, besser mit Stress umzugehen und stärkt unser Immunsystem. Viel Vitamin C findet sich in Blaubeeren, Brokkoli, Grapefruit, Kiwi, Zitrusfrüchten, Paprika, Kartoffeln, Erdbeeren und Tomaten. Um deinen täglichen und in den Wechseljahren erhöhten Bedarf an Vitamin-C optimal decken zu können, kannst du in der kalten Jahreszeit, wenn es wenig Auswahl an frischem Gemüse und Obst gibt, mit einer hochwertigen Nahrungsergänzung supplementieren (z.B. Vitamin-C Plus).
Selen
Auch das Spurenelement Selen hilft der Psyche: Reichlich enthalten ist es in Paranüssen, Fisch, Hüttenkäse, Braunem Reis, Ei, Pilzen und Sojabohnen.
Wechseljahre alternative Stimmungsaufheller
mehr Bewegung & mehr Schlaf
Schließ mal kurz deine Augen und versuche dich zu erinnern: Wann warst du das letzte mal glücklich, fröhlich, hast aus vollem Hals gelacht bis dir die Tränen kamen? Was war die letzte Tätigkeit, die dich innerlich stolz gemacht hat, nach der du am Abend total zufrieden und glücklich ins Bett gefallen bist?
Genau um solche Dinge geht es. Bewegung, Abenteuer, neue Dinge, Sportarten, Tätigkeiten ausprobieren, körperliche Belastung und deine Grenzen spüren. Danach fühlst du dich geschafft, aber glücklich und kannst besonders gut schlafen. Hallo Serotonin. Hallo Dopamin.
Beispiele können sein:
ein Foto-Walk mit deinem Hund auf einer für euch neuen Strecke: Such dir ein Motto, lass dich von der neuen Umgebung inspirieren und mach so viele Fotos wie möglich – auch von dir und deinem Hund
Du hast ein Rezept entdeckt und gedacht „Oh bestimmt total lecker“ – kauf dir die Zutaten und koche/backe es nach – dokumentiere deine genüssliche Schlemmerei mit ein paar Selfies
Probiere etwas Neues, was Freunde von dir regelmäßig machen: Rennradfahren, Winterbaden im See, Saunieren, 3.000er besteigen, Bouldern, Linedancing, intensives Walking, … Lerne dich wieder zu spüren. Wie fühlst du dich?
Bewegung, Sport und ausreichend langer, erholsamer Schlaf haben eine positive Wirkung auf deine Glückshormone. Während der Bewegung werden Endorphine ausgeschüttet, die wie natürliche Antidepressiva wirken.
Atemübungen
Kennst du noch die Stewardess, die im Flugzeug die Papiertüte zum „reinatmen“ bei Stress/Hyperventilation gezeigt hat? Tüte aufgepustet – Tüte leer gesaugt – voll, leer, … Die Atmung ist eine unglaublich kraftvolle Möglichkeit unsere Nerven selbst zu beruhigen. Unterschätze nie die Power deiner Atmung.
Tiefe Bauchatmung
Beobachte mal, wenn du „in Stress“ kommst: Bewegt sich noch deine Bauchdecke beim Atmen oder hebt sich nur noch dein Brustkorb ein wenig? Eine zu flache Atmung ist einer der Auslöser für Stress – dein Gehirn wird mit zu wenig Sauerstoff versorgt.
Nimm dir Zeit und beschäftige dich mit deiner Atmung: tief und gleichmäßig in deinen Bauch hinein – Bauch raus beim Einatmen, Bauch rein beim ausatmen. Du kannst deine Hände auf den Oberbauch legen – damit du deinen Atem besser spüren kannst.
Atemmeditation im Gehen
Wenn dein Körper in Bewegung kommt – kommen auch deine Gedanken wieder in Bewegung
Bewegung und Atmen – eine Kombination die gleich doppelt wirkt. Besonders wirksam bei Stress und Aufregung oder wenn das Gedannkenkarussell durchzudrehen droht. Während du dich bewegst – und dabei ist es ganz egal ob du gehst, läufst, Fahrrad fährst, … – atme tief und bewußt in deinen Bauch hinein, immer im gleichen Rhytmus: drei Schritte lang einatmen – drei Schritte lang ausatmen, einatmen, ausatmen, usw. Stress mag keine Gleichmäßigkeit, keine Monotonie. Je länger du gehst und atmest, bekommt dein Körper die Möglichkeit, sich langsam immer mehr zu entspannen.
Journaling – Aufschreiben für mehr Klarheit
Schreibe dir deine schwarzen Gedanken von der Seele. Hol raus was geht, fasse es in Worte und schreibe sie in ein „Tagebuch“. Journaling bietet dir gleich zwei Vorteile: Klarheit & Lösungen.
Dadurch, dass du dich Thema für Thema mit den Dingen beschäftigst, die dich innerlich aufreiben, gehst du schon den ersten entscheidenden Schritt: Du sortierst deine Gedanken, bringst Geschehenes in eine Reihenfolge und du wirst Ursachen und Wirkungen bemerken.
Indem du all das, was dich innerlich beschäftigt in Worte fasst und versuchst es deinem Tagebuch verständlich zu machen, kannst du dich noch tiefgreifender mit deinen Themen auseinandersetzen und mit der Zeit Zusammenhänge zwischen einzelnen Ereignissen klarer erkennen und du wirst langsam wieder mit anderen Menschen über deine Problem-Themen sprechen können.
Andere Menschen, andere Sichtweisen. Das gute daran: wenn du dich mit Menschen austauschst, die ähnliches erlebt haben, könnt ihr eure Erfahrungen und Einsichten teilen und voneinander profitieren.
Fazit
Die Wechseljahre sind für uns Frauen ab 40 eine herausfordernde Zeit des Wandels – voller spannender Wendungen und mitten in unserem vollgepackten Alltag. Sie sind eine Einladung, dich mit deinem bisherigen Lebensweg auseinanderzusetzen – und dich von allem zu lösen, was dich nicht mehr trägt.
Platz schaffen für das, was dir wirklich guttut.
Und zur Veränderung gehören Traurigkeit oder dieses “nah-am-Wasser”-Gefühl bis zu einem gewissen Grad dazu, denn dein Körper und deine Seele sortieren sich neu.
Doch du bist deinen Stimmungsschwankungen nicht ausgeliefert – du hast viel mehr Einfluss, als du denkst. Du kannst die Traurigkeit in deinen Wechseljahren überwinden. Komm in deine Verantwortung und unterstütze dein inneres Gleichgewicht ganz aktiv: Achte auf deine Ernährung, gleiche Nährstoffmängel konsequent aus, stärke deine Entgiftungsorgane Darm und Leber, und verschaffe dir mit Journaling Klarheit über deine diffusen Angst-Wölkchen.
Nimm diese Phase als Chance, dich selbst neu kennenzulernen – für dein stärkeres, bewussteres und liebevolleres ICH als je zuvor.
Süßkartoffel-Linsen-Ragout mit Wurzelgemüse, Wirsing & Wildreis
CHALLENGE 30in7 – Herbst Edition: antientzündliche, hormonfreundliche Ernährung für Frauen in den Wechseljahren
Die wunderbar wärmende, herbstliche Hormon-Balance-Bowl enthält nur Lebensmittel, die hervorragend in eine antientzündliche, hormonfreundliche Ernährung für Frauen in den Wechseljahren passen. Jede Zutat — mit Fokus auf Nährwerte, antientzündliche Wirkung und besondere Vorteile für Frauen 40+ in hormoneller Umstellung.
Zutaten & Zubereitung
Gemüse-Bowl
4 EL Berglinsen, mind 4 Std. eingeweicht
1-2 Zwiebeln
3 Karotten
3 Pastinaken
3 mittlere Süßkartoffeln
8 Blätter Wirsingkohl
Handvoll kleine Tomaten
1 TL Kokosöl
1 TL Olivenöl
Dipp:
500g Joghurt
4TL eingeweichte Leinsamen
Zitronensaft
Garten Kräuter (Liebstöckl, Petersilie)
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Für die Hormon-Balance-Bowl die Berglinsen mindestens 4 Stunden einweichen, abspülen und in reichlich kochendem Wasser 45 Minuten köcheln.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und in einer großen Pfanne in mit dem Kokosöl & Olivenöl andünsten. Immer wieder umrühren, um die Blähstoffe abziehen. Karotten und Pastinaken putzen, klein schneiden, in die Pfanne dazugeben und mit anrösten. Die Süßkartoffeln schälen, in ca. 1cm große Würfel schneiden, mit in die Pfanne geben und mit anrösten. Die Wirsingblätter waschen, trocken tupfen, den Strunk aus den Blättern heraus schneiden und die Blätter in feine Streifen schneiden in die Pfanne dazugeben. Die Tomaten waschen, kleinwürfeln, in die Pfanne hinzufügen.
Würzen: Ganze Kümmelsamen, Liebstöckl, Gartenkräuter (z.B. Petersilie), Ingwer, Salz, Pfeffer hinzugeben, die Pfanne mit heißer Gemüsebrühe aufgießen und das Gemüse circa 15 Minuten köcheln lassen.
Die Zutaten für den Dipp in einer Schale verrühren.
Nach 45 Minuten die Berglinsen abgießen und in die Gemüsepfanne hinzugeben. Alles gut vermischen.
Mit Vollkornreis und Dipp auf Tellern anrichten und servieren
Vorteile der Hormon-Balance-Bowl für Frauen ab 40 in den Wechseljahren & während der hormonellen Umstellung
Diese Zutaten sind eine perfekte Basis für antientzündliche, hormonfreundliche Gerichte für Frauen ab 40 und die Zeit der Wechseljahre. Der Dipp ist leicht, darmfreundlich und entzündungshemmend – ideal für Frauen in den Wechseljahren.
Die Zutaten liefern:
Stabile Energie (Linsen, Vollkornreis, Pastinaken, Süßkartoffeln)
fördern die Hormonbalance & unterstützen die Entgiftung (Zwiebeln, Wirsing, Olivenöl)
Haut-, Nerven- und Knochenpflege (Beta-Carotin, Magnesium, Kalzium, gesunde Fette)
👉 Tipp: Kombiniere diese Zutaten regelmäßig mit hochwertigen Fetten/kaltgepressten Ölen – das verstärkt die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E, K und fördert das hormonelle Gleichgewicht.
Die Hormon-Balance-Bowl unterstützt:
deine Hormonbalance: durch Phytoöstrogene (Leinsamen, )
starke Knochen & strahlende Haut: durch Kalzium, Vitamin C, Kollagenbildung
die Entgiftungsorgane & Stoffwechsel: durch Zitronensaft, Petersilie, Liebstöckl
Entzündungshemmung: durch Omega-3, Antioxidantien, Probiotika
Verdauung & Leberfunktion: zentrale Pfeiler für ein gutes hormonelles Gleichgewicht
Nährwerte Gemüsesorten
Linsen
Nährwerte: Viel pflanzliches Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate, reich an Eisen, Zink, Magnesium, Folsäure und Ballaststoffen. Antientzündlich: Stabilisieren den Blutzucker → weniger Entzündungsreaktionen durch Insulinspitzen.
Vorteile in den Wechseljahren:
Unterstützen durch pflanzliche Proteine und Ballaststoffe die Muskelmasse und Verdauung.
Phytoöstrogene (sekundäre Pflanzenstoffe) können leichte hormonregulierende Effekte haben.
Ideal bei Erschöpfung oder Eisenmangel.
Zwiebeln
Nährwerte: Vitamin C, B6, Biotin, Chrom, Schwefelverbindungen. Antientzündlich: Reich an Quercetin – einem starken Antioxidans, das Entzündungen und Allergien hemmt.
Vorteile in den Wechseljahren:
Unterstützen Leber und Entgiftung, wichtig bei Hormonstoffwechsel.
Stärken Immunsystem und Darmflora (präbiotisch durch Inulin).
Süßkartoffeln
Nährwerte: Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe. Antientzündlich: Beta-Carotin wirkt antioxidativ; stabilisiert Zellen und Gewebe.
Vorteile in den Wechseljahren:
Phytoöstrogene & komplexe Kohlenhydrate regulieren den Blutzucker → weniger Heißhunger und Stimmungsschwankungen.
Unterstützen Haut, Schleimhäute und Augen durch Vitamin A.
Unterstützen Verdauung und Hormonabbau über den Darm.
Sanft süß und nussig → hilft gegen Zuckercravings
Wirsing
Nährwerte: Reich an Vitamin C, K, B-Vitaminen, Folsäure, Kalzium, Magnesium und sekundären Pflanzenstoffen (Glucosinolate). Antientzündlich: Glucosinolate und Sulforaphan aktivieren Entgiftungsenzyme und hemmen Entzündungen.
Vorteile in den Wechseljahren:
Unterstützt Östrogenabbau über die Leber.
Schützt vor hormonabhängigen Beschwerden (z. B. Brustspannen, Gewichtszunahme).
Liefert pflanzliches Kalzium für Knochenstabilität.
Tomaten
Nährwerte: Lycopin, Vitamin C, Kalium, Folat. Antientzündlich: Lycopin ist eines der stärksten Antioxidantien gegen Zellalterung.
Vorteile in den Wechseljahren:
Wirkt gefäßschützend – wichtig, da das Herz-Kreislauf-Risiko in der Menopause steigt.
Lycopin unterstützt die Hautelastizität.
Am besten erhitzt und mit Öl kombiniert → Lycopin wird besser aufgenommen
Ingwer
Nährwerte: Ätherische Öle, Gingerole, Zingeron, Vitamin B6, Magnesium. Antientzündlich:Sehr stark! Gingerole wirken wie natürliche Schmerz- und Entzündungshemmer.
Vorteile in den Wechseljahren:
Lindert Hitzewallungen und Menstruationsbeschwerden. Achtung: Ingwer wirkt blutverdünnend. Inwer wird die Blutungsintensität während der Periode verstärken!
Unterstützt Verdauung, Kreislauf und Fettstoffwechsel.
Fördern Herz-Kreislauf-Gesundheit und helfen bei trockener Haut oder Schleimhäuten
👉 Tipp: Immer frisch geschrotet oder eingeweicht nutzen, damit die Nährstoffe optimal bioverfügbar sind.
Zitronensaft
Nährwerte: Vitamin C, Kalium, sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide). Antientzündlich: Vitamin C neutralisiert freie Radikale und unterstützt die Leber beim Entgiften.
Vorteile in den Wechseljahren:
Fördert Kollagenbildung → wichtig für Haut, Gelenke, Blutgefäße
Unterstützt die Hormonentlastung über die Leber.
Fördert Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen (z. B. Leinsamen, Gemüse)
Liebstöckl (Maggikraut)
Nährwerte: Ätherische Öle, Vitamin C, Eisen, Kalzium, sekundäre Pflanzenstoffe. Antientzündlich: Enthält Cumarine und Flavonoide, die antioxidativ wirken.
Vorteile in den Wechseljahren:
Unterstützt Leber und Nieren bei der Entgiftung (Hormonabbau).
Mild entwässernd → hilft bei Wassereinlagerungen.
Wirkt krampflösend und verdauungsfördernd, entlastet also den Stoffwechsel.
Petersilie
Nährwerte: Sehr hoher Gehalt an Vitamin C, K, Eisen, Folsäure, Kalzium. Antientzündlich: Enthält Apigenin, ein starkes Antioxidans mit hormonmodulierender Wirkung.
Vorteile in den Wechseljahren:
Apigenin kann den Östrogenstoffwechsel regulieren und so hormonbedingte Beschwerden mildern.
Unterstützt Leber, Niere und Blutreinigung.
Stärkt Immunsystem und Knochen.
👉 Tipp: Immer frisch verwenden – getrocknete Petersilie verliert schnell ihre Nährstoffe.