Kategorie: Lebensenergie

  • Schadstoffe und Wechseljahresbeschwerden

    Schadstoffe und Wechseljahresbeschwerden

    Warum Gesundheit ab 40 im Darm beginnt:
    Schadstoffe im Körper, die Hormone, Darm und Immunpower durcheinander wirbeln und Wechseljahresbeschwerden verstärken.

    Gerade wir Frauen ab 40 merken, dass unser Körper keine „Mülldeponie“ mehr sein möchte, sondern ein Beauty-Tempel (oder zumindest eine gut geführte Wellness-Oase). Schadstoffe und Wechseljahresbeschwerden sind schwierige und unangenehme Begleiter im Alltag von Frauen ab 40.

    Die Blinden Passagiere oder Warum Frauen ab 40 ein „volles Gepäck“ mit uns herumtragen

    Hand aufs Herz:

    Mit über 40 haben wir Frauen nicht nur Lebenserfahrung, innere Stärke und diese charmanten Lachfältchen an unseren Augenwinkeln gesammelt – sondern leider auch Dinge, die wir ganz sicher nicht bestellt haben.

    Die Rede ist von Schadstoffen.

    Und nein, das ist kein esoterisches Schreckgespenst. Forschungen zeigen: Heute lassen sich bis zu 400 verschiedene Fremdstoffe im menschlichen Körper nachweisen. Vierhundert.

    Wir sind also – nüchtern betrachtet – kleine wandelnde Chemielabore. Leider nicht im coolen „Breaking Bad“-Stil, sondern eher im Modus „Warum fühlt sich mein Körper ständig dauer-erschöpft an?“

    Viele dieser Stoffe sind inzwischen so allgegenwärtig, dass wir ihnen kaum noch ausweichen können. Sie stecken in uns, in den Tieren, in der Umwelt – und sie verschwinden nicht einfach wieder von allein.

    Hormon-Hokuspokus in Essen, Kosmetika & Co.

    Hormone.
    Klingt erstmal chemisch, oder? Kleine Botenstoffe, die in deinem Körper ihre Zettelchen verteilen und sagen: „Du jetzt bitte Energie.“ – „Du heute lieber schlafen.“ – „Und du? Stimmungsschwankung deluxe.“

    Was wir dabei oft nicht auf dem Schirm haben:
    Diese Boten bekommen ziemlich viel Besuch von außen.

    Denn unsere Lebensmittel sind längst nicht mehr so unschuldig, wie sie aussehen. Konventionell angebautes Obst und Gemüse wird häufig mit Pestiziden und Kunstdünger behandelt. In der industriellen Tierhaltung (ja, auch bei manchen Tierwohl-Labeln 1–3) spielen Hormone und hormonähnliche Stoffe entlang der Produktionskette ebenfalls eine Rolle.

    Und hier wird’s spannend – oder sagen wir mal: hormonell heikel.

    Xenoöstrogene – die falschen Schauspieler auf deiner Hormonbühne

    Xenoöstrogene sind hormonähnliche Substanzen, die die Wirkung unseres körpereigenen Östrogens nachahmen. Stell dir vor, jemand kommt mit einem gefälschten Schlüssel in deine Wohnung und mischt sich ungefragt überall ein.

    Gerade ab 40, wenn dein Körper ohnehin beginnt, seine eigene Östrogenproduktion neu zu sortieren, können solche „falschen Signale“ zusätzlich Unruhe reinbringen.
    Das kann sich zeigen in:

    • stärkeren PMS-Beschwerden
    • empfindlicheren Brüsten
    • Wassereinlagerungen
    • Stimmungsschwankungen
    • oder generell intensiver empfundenen Wechseljahressymptomen

    Bei hormonabhängigen Erkrankungen wie Endometriose spielen solche hormonähnlichen Stoffe ebenfalls eine große Rolle für das gesamte Wohlbefinden.

    Versteh mich richtig: Dein Körper ist kein fragiles Porzellanpüppchen. Er kann viel kompensieren.
    Aber wenn wir ihm über Jahre immer wieder kleine hormonelle Störsender zumuten, wundern wir uns irgendwann, warum die innere Melodie nicht mehr ganz sauber klingt.

    Und genau deshalb lohnt es sich, hinzuschauen.
    Nicht aus Angst.
    Sondern aus Selbstfürsorge.

    Denn je bewusster du mit dem umgehst, was täglich auf deinem Teller landet, desto klarer kann dein Hormonsystem wieder seine eigene, echte Melodie spielen.

    Warum zahlen wir diesen Preis?
    👉 Spoiler: Es ist unser moderner „Lifestyle“

    Die ehrliche Frage lautet also: Wie ist das überhaupt passiert?

    Kurzfassung: Es ist der Preis für unseren modernen, westlichen Lebensstil. Wir mögen es bequem, schnell und günstig – aber unser Körper zahlt die Zeche.

    Ein Beispiel, das kurz schlucken lässt:
    Eine ganz normale, konventionelle Kartoffel wird im Laufe ihres Lebens bis zu 50 Mal gespritzt. Äpfel stehen ihr in nichts nach. Und auf deinem Teller haften oft noch Reste von Geschirrspülmitteln.

    Und das ist noch längst nicht alles:

    • Obst & Gemüse:
      Industrielle Produktion bedeutet häufig einen Mix aus Pestiziden, Herbiziden und anderen Pflanzenschutzmitteln.
    • Beauty-Routine:
      Deine Haut „isst“ mit. Viele herkömmliche Kosmetika schleusen Schadstoffe direkt über die Haut in deinen Körper, die Haut und Haare mit Silikonen und Sulfaten besonders weich machen.
    • Reinigungsmittel, die schnell und effizient wirken.
    • Kleidung aus Funktionsfasern, die beim Tragen und Waschen Mikroplastik (Mikrofasern) abgeben
    • Luft & Wasser:
      Der Rest kommt ganz beiläufig über die Atemluft und unser Trinkwasser dazu – quasi als tägliche Beilage.

    Kurz gesagt:
    Ab Mitte 40 ist das innere Fass bei vielen Frauen randvoll.
    Und wenn Darm, Leber und Haut dann nicht mehr hinterherkommen mit Aufräumen, Aussortieren und Entgiften, fangen die Hormone an zu rebellieren – laut, hartnäckig und sehr überzeugend.

    Die gute Nachricht?
    👉 Genau hier beginnt auch die Lösung.
    Aber dazu gleich mehr im nächsten Abschnitt 💫

    Doch zuallererst, versuche Schadstoffe und Xenoöstrogene zu vermeiden

    Doch zuallererst, versuche Schadstoffe und Xenoöstrogene zu vermeiden

    Kaufe Lebensmittel regional, saisonal und in Bio-Qualität

    Achte vor allem auf Nachhaltigkeit und Herkunft, denn andere (vor allem Nicht-EU) Länder haben meistens nicht so strenge Regeln, was Pestizideinsatz und gentechnisch modifizierte Lebensmittel angeht. Entscheide dich lieber für Produkte aus Deutschland oder aus europäischen Nachbarländern. Das verbessert zudem die Ökobilanz, weil das Lebensmittel weniger weit transportiert wurde.

    So kannst du ganz leicht Plastik-Produkte vermeiden

    Achte bei Haushaltsprodukten darauf, dass sie frei von BPA sind. BPA, Weichmacher und Phthalate sind als potenziell hormonelle Störfaktoren bedenklich. BPA steht für Bisphenol A. Eine Industriechemikalie, die seit den 60er Jahren zur Herstellung bestimmter Kunststoffe und Harze verwendet wird. Mit BPA sind viele Lebensmittel- und Getränkedosen innen beschichtet, das dünstet aus und gelangt in das Lebensmittel oder Getränk. Mögliche gesundheitliche Auswirkungen von BPA gibt es auf das Gehirn, erhöhtem Blutdruck, den Fötus und Säuglinge und es kann das Verhalten von Kindern beeinflussen.

    • Verwende BPA-freie Produkte. Schau nach der Kennzeichnung „BPA frei“ oder steige direkt auf Glasbehälter um.
    • Kaufe möglichst keine Lebensmittel mehr in Konservendosen – wenn fertig und abgepackt, dann im Glas.
    • Stelle Produkte aus Polycarbonat-Kunststoff nicht in die Mikrowelle oder in die Spülmaschine, da sie sich mit der Zeit durch die Hitze zersetzen und BPA in die Lebensmittel gelangen kann.
    • Verwende anstelle von Plastik-ToGo-dosen lieber Glas-, Porzellan- oder Edelstahlbehälter für die Aufbewahrung von Lebensmittel. Verschliesse se z.B. mit nachhaltigen Bienenwachstüchern.

    So kannst du Haushalts-Chemikalien reduzieren

    Hast du schon mal die natürlichen Helfer ausprobiert? Super Allzweck-Mittel für den Haushalt sind Essig und Natron. Essig ist übrigens auch perfekt, um lästigen Bakterien und Gerüchen zu Leibe zu rücken. Aber auch Zitronen oder Orangenschalen kann man toll für Kalkablagerungen oder glänzende Oberflächen nutzen.

    So kannst du Schadstoffe in Kosmetik vermeiden

    Die Natur ist auch Chemie und Physik. Und auf der Liste der Inhaltsstoffe oder Zutaten stehen meistens die chemischen Bezeichnungen der Stoffe. Ich bin auf diesem Fachgebiet leider nicht so bewandert, deshalb konzentrieren wir uns auf die bedenklichen Stoffe, die auf der Negativ-Liste stehen und die wir als Frauen in den Wechseljahren vermeiden sollten.

    • Dioxine: Eine Gruppe giftiger Chemikalien, die bei Verbrennungsprozessen, bei der Herstellung von Pestiziden und bei der Chlorbleiche von Holzzellstoff freigesetzt werden. Vorsichtig sollten wir sein bei: schönem weißen Toilettenpapier, Taschentücher, Periodenprodukten, alle gebleichten Materialien
    • Parabene: Konservierungsstoffe, die in vielen Shampoos, Conditionern, Make-up-Produkten und Lotionen enthalten sind und dafür sorgen, dass sie länger haltbar sind. Sie können hormonell wirken, Krebs und Allergien begünstigen.
    • Sulfate: in Waschmitteln enthalten. Sie können Haut- und Augenreizungen verursachen oder Allergien auslösen.
    • Künstliche/synthetische Duft- und Farbstoffe können Hautreizungen verursachen.
    • Mikroplastik: Sehr schlecht für unsere Haut und unser Mikrobiom im Darm. Seit Oktober 2023 sind Mikroperlen aus Plastik in Cremes und Peelings und Glitzerstaub verboten. Aufpassen z.B. bei Peelings oder aufhellenden Zahncremes.

    Wenn du zukünftig Produkte vermeiden möchtest, in denen einer der oben beschriebenen Stoffe aufgeführt ist, ist es ein guter Anfang wenn ein Produkt aufgebraucht ist, dass du dir gezielt eine geeignete Alternative dafür suchst.


    Und jetzt – atme erst einmal tief durch.
    Ja, das klingt erst mal nach einer ganzen Menge Zeug, das sich da im Laufe der Jahre angesammelt hat. Aber jetzt kommt die beste Nachricht des Tages: Du hast für deinen Körper kein Oneway-Ticket gelöst.

    Er ist eher wie ein ziemlich gut organisiertes Reinigungsteam – nur leider eines, das viel zu lange ohne vernünftige Ausstattung arbeiten musste.Wenn wir den Schadstoffen wirklich den Kampf ansagen wollen, müssen wir über zwei absolute VIPs sprechen. Zwei Organe, die leise, zuverlässig und oft völlig unterschätzt ihren Job machen: deinen Darm und deine Leber.

    Zeit für inneren Frühjahrsputz – dein Glow-up beginnt von innen

    Stell dir deinen Körper wie ein wunderschönes Industrie-Loft vor. Viel Licht, gute Substanz, eigentlich alles da.
    Aber wenn sich über Jahre Staub in den Ecken sammelt, die Müllabfuhr nur sporadisch kommt und keiner mehr richtig durchlüftet, dann hilft auch das beste Raumerfrischer nicht mehr. Dann heißt es: erst innen aufräumen, dann außen strahlen.

    Hier kommen unsere zwei Superheldinnen ins Spiel:

    Die Leber – deine Chef-Chemikerin.
    Sie ist dein zentrales Entgiftungsorgan und arbeitet Tag und Nacht daran, Schadstoffe abzubauen und unschädlich zu machen. Doch gerade ab Mitte 40, wenn Hormone Achterbahn fahren und der Alltag kaum Pausen kennt, läuft sie oft im Dauerstress-Modus. Eine gezielte Entlastung kann ihr helfen, wieder in ihren natürlichen Rhythmus zu finden – ruhig, effizient und kraftvoll.

    Der Darm – das Zentrum deiner Power.
    Er ist weit mehr als nur Verdauungsorgan. Er entscheidet, was aufgenommen wird (Nährstoffe), bleiben darf und was gehen muss. Ist er überlastet, bleiben ungebetene Gäste gerne länger als sie sollten. Eine bewusste Darmreinigung unterstützt ihn dabei, alten Ballast loszuwerden – und schafft Raum für mehr Energie, bessere Nährstoffaufnahme und eine spürbar stärkere Immunpower.

    Detox ist kein Verzicht – sondern ein Geschenk an dich selbst

    Vergiss komplizierte Wunderkuren und dogmatische Regeln. Wir sprechen hier von einer strategischen, liebevollen Entgiftung, die deinen Stoffwechsel wachküsst statt ihn zu stressen.
    Es geht darum, die Leber zu entlasten, den Darm gründlich zu reinigen und deinem Hormonsystem endlich wieder Luft zum Atmen zu geben.

    Das Ziel? 👇
    Weniger Wechseljahres-Chaos.
    Mehr Energie im Alltag.
    Und ein Haut-Glow, der nicht aus der Tube kommt, sondern von innen leuchtet.

    Und jetzt sag ehrlich:
    Bist du bereit, den inneren Reset-Knopf zu drücken?
    Dann lass uns im nächsten Schritt anschauen, wie du mit Darmreinigung und gezielter Entgiftung alten Ballast loslässt – und dir Schritt für Schritt deine Leichtigkeit zurückholst. 💛

    Frau mit Wow

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    Frau mit WOW - die Darm- und Leberkur, die mehr als nur Detox ist.
    Frau mit WOW – die Darm- und Leberkur, die mehr als nur Detox ist.

    Und hier gebe ich dir noch zwei Top-Tipps für deinen Alltag mit.

    Apps für den Check von Schadstoffen (Xeno-Östrogenen)

      Alles was näher und länger mit dem Körper in Kontakt kommt, kann mit Apps auf seine Inhaltsstoffe geprüft werden:

      • CodeCheck App – checkt Gesichtscreme, Deo, Shampoo, Conditioner & Co. auf Inhaltsstoffe
      • Skinsafe: Die App Skin Safe Products beurteilt die Produkte nach Allergenen
      • ToxFox-App: hilft Verbraucher*innen, Kosmetik- und Alltagsprodukte auf Schadstoffe zu prüfen, die Krebs oder Unfruchtbarkeit hervorrufen können.

      TOP SCHADSTOFFE des modernen Lebens👇⚠️

      Feinstaub, Abgase und Stickoxide

      Sie belasten Lunge, Herz und deine Gefäße.
      Und fördern chronische Entzündungen (Lunge, Asthma, Haut).

      Wo kommen sie vor?

      • Straßenverkehr, Heizungen & Kamine (Kohle, Öl, Gas und Holz), Feuerwerk
      • Küche: Besonders Frittieren, Grillen und Braten auf Gasherden.
      • Kerzen & Kamine: Kerzen, Öllampen und offene Kamine.
      • Haushalt: Staubsauger, Putzen, Drucker und Kopierer

      Mikroplastik

      Diese sind hormonell wirksam und entzündungsfördernd.

      Wo kommen sie vor?

      • Lebensmittel: Häufig nachgewiesen in Getränken aus PET-Flaschen, Speisesalz, Honig, Bier, Fisch, Meeresfrüchten und Muscheln.
      • Kosmetik & Pflege: Peelings, Duschgels, Zahnpasta, Sonnencremes, Lippenstifte und Make-up enthalten oft Kunststoffpartikel (Peeling-Körper, Bindemittel).
      • Textilien & Haushalt: Kunstfaserkleidung (Polyester, Fleece) lösen sich Mikrofasern. Putzschwämmen, Mikrofasertüchern und Kaugummi ist Plastik enthalten.
      • Verpackungen: Innenbeschichtungen von Tetra-Paks, Konservendosen und „Papier“-Kaffeebechern

      PFAS – die Ewigkeitschemikalien

      sie lagern sich in der Leber an, beeinträchtigen die Arbeit der Entgiftungsorgane, Immunsystem und Hormone

      Wo kommen sie vor?

      • Küchenartikel: Pfannen, Waffeleisen, Sandwichmaker, Backformen mit Antihaftbeschichtung.
      • Papier/Verpackungen: Innenbeschichtungen von Pizzakartons, Pommestüten, Pergamentersatzpapier, beschichtete Pappbecher.
      • Kleidung/Schuhe: Funktionsjacken, imprägnierte Schuhe, Kletterseile.
      • Wohnen: Schmutzabweisende Teppiche, Tischdecken, Polstermöbel.
      • Reinigung/Chemie: Imprägniersprays, Zahnseide, Reinigungsmittel (Easy-Clean-Effekt)

      Pestizide

      Sie stören Darmflora und Hormonhaushalt.
      Sie werden zur Schädlingsbekämpfung vor allem auf konventionell angebautem Obst und Gemüse eingesetzt, weshalb oft schalennahe Bereiche oder importierte Ware stärker belastet sind.

      Wo kommen sie vor?

      • Obst (oft hohe Belastung): Tafeltrauben, Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen, Kirschen, Zitrusfrüchte.
      • Gemüse (insb. Oberflächennahes): Paprika, Gurken, Tomaten, Zucchini, Salat (besonders Rucola), Kräuter, Sellerie, Grünkohl.
      • Importierte Ware: Lebensmittel aus Nicht-EU-Ländern weisen häufig Grenzwertüberschreitungen auf.

      Schwermetalle

      z.B. Blei, Quecksilber, Cadmium, Arsen
      Sie schädigen Nerven und Gehirn.

      Wo kommen sie vor?

      Sie kommen natürlicherweise in Böden, Wasser und Luft vor, gelangen jedoch vor allem durch Industrieemissionen und Landwirtschaft in die Umwelt.

      in Lebensmitteln:

      • Fisch & Meeresfrüchte: Thunfisch, Schwertfisch, Muscheln (Quecksilber, Cadmium, Blei).
      • Gemüse/Getreide: Besonders Pilze (Wildpilze), Leinsamen, Mohn, Ölsaaten, Gemüse aus belasteten Böden (Cadmium).
      • Innereien: Nieren und Leber von Tieren (Cadmium).

      aus Umwelt & Alltag:

      • Wasser: Trinkwasser aus alten Bleirohren.
      • Luft/Boden: Feinstaub, Industrieabgase, Düngemittel.
      • Verbraucherprodukte: Batterien, Farben, Lacke, Farbpigmente in Textilien, Jeans, Haarfarbe, Schmuck, Spielzeug, Plüschtiere.

      Tipps zur Reduzierung

      • Bio-Produkte bevorzugen: Diese sind seltener und geringer belastet.
      • Waschen & Putzen: Obst und Gemüse gründlich unter fließendem Wasser abwaschen und abreiben, um Rückstände zu verringern.
      • Saisonal & Regional: Frische Produkte aus der Region kaufen.
      • Schälen: Obst und Gemüse gründlich abwaschen und von schwermetallhaltigen Stäuben befreien. Bei stark belasteten Früchten (z. B. Äpfel) kann Schälen helfen, allerdings gehen dabei auch wertvolle Vitamine verloren.
      • Abwechslungsreich essen: So wird die Aufnahme nicht nur über ein belastetes Produkt maximiert.
      • Fischkonsum anpassen: Besonders Schwangere und Kinder sollten auf Quecksilberbelastung achten

    1. Darm reinigen Wechseljahre

      Darm reinigen Wechseljahre

      Darm-Reset in den Wechseljahren: Warum dein Bauch der Schlüssel zum Hormonglück ist

      Die Darm- und Leberstärkende Kur Frau mit Wow kann deinen Darm reinigen und ist soviel mehr als eine Detox-Kur

      „Irgendwas stimmt nicht – aber ich kann es einfach nicht greifen“
      Denn eigentlich müsste doch alles okay sein …

      Kennst du’s? Eigentlich machst du nichts anders als sonst, aber plötzlich spannt die Jeans, das „Food-Baby“ grüßt jeden Abend im Spiegel und deine Energie reicht gerade noch bis zum Mittagessen.

      In der Zeit der Wechseljahre konzentrieren wir uns meist nur auf Hormone und Hitzewallungen. Doch ein entscheidender Mitspieler wird oft übersehen: Dein Darm.

      Irgendwo zwischen Jeans, Blähbauch und Erschöpfung hat sich dieser Gedanke eingeschlichen:
      Oh je, mein Körper macht nicht mehr richtig mit. Werde ich alt? Oder bin ich krank?

      Wenn dir diese Szenen ⤴️ bekannt vorkommen und du dich gerade öfter fragst, warum dein Körper sich anfühlt wie ein schlecht gelaunter Mitbewohner –
      👉 dann bist du nicht kaputt.
      👉 Dann bist du mitten in einer Veränderung.

      Warum dein Darm jetzt anders tickt – Das Östrobolom, dein Darm und die Östrogene

      In unseren 40ern sinkt der Progesteronspiegel, während das Östrogen Achterbahn fährt. Das hat direkte Folgen für unsere Verdauung: Die Darmpassage wird langsamer (Hallo, Trägheit!), die Darmbarriere wird durch den Hormonstress durchlässiger und die Nährstoffaufnahme leidet.

      Das fehlende Puzzleteil: Von der Wissenschaft wurde es Östrobolom getauft. Das ist ein spezieller Teil deines Mikrobioms, der dafür sorgt, dass verbrauchtes Östrogen sicher ausgeschieden wird. Wenn dein Darm streikt oder rebelliert, wird „altes“ Östrogen wieder in den Körper zurückgeführt – das verstärkt Symptome wie Hitze, Brustspannen, Stimmungsschwankungen und Blähbauch.

      Und dieser Wandel braucht kein “Zähne-zusammen-beißen” – sondern DEIN Verständnis.

      Warum Darm, Leber und Haut in den Wechseljahren so sensibel reagieren

      In den Wechseljahren arbeitet dein Körper nicht plötzlich schlechter – er arbeitet anders.
      Und drei Bereiche sind dabei besonders betroffen: Darm, Leber und Haut.

      Dein Darm ist viel mehr als Verdauung. Er entscheidet, welche Nährstoffe aufgenommen werden, was draußen bleibt. In Zeiten hormoneller Veränderung reagiert er empfindlich: auf Stress, auf Zucker, auf Alkohol, auf Unruhe im Alltag. Wenn hier Balance fehlt, fühlt sich alles schnell „zu viel“ an – im Bauch und im ganzen Körper.

      Deine Leber ist so etwas wie die große Sortiererin. Sie verarbeitet, entgiftet und hilft beim Loslassen – von Schadstoffen (aus der Nahrung) aber auch von hormonellen Abbauprodukten. In den Wechseljahren hat sie mehr als sonst zu tun. Wenig Pausen, wenig Bewegung und eine Ernährung, die eher belastet als unterstützt, bringen dieses feine System schnell an seine Grenzen.

      Und deine Haut?
      Die roten Flecken im Gesicht sind kein Zufall. Deine Haut ist ein Ausscheidungsorgan. Wenn Darm und Leber überlastet sind, wird das “zu viel” direkt über die Haut “entgiftet” und ausgeschieden. Rötungen, Unreinheiten, entzündete Stellen – nicht, weil deine Haut „rumzickt“, sondern weil dein Körper versucht, das „Zeugs“ loszuwerden.

      Was viele unterschätzen: Diese drei arbeiten eng zusammen.
      Geraten sie aus dem Gleichgewicht, siehst und spürst du es. Sie sind oft die ersten, die Signale senden, wenn wir zu lange funktionieren, zu viel (er)tragen und zu wenig regenerieren.

      Nicht aus Nachlässigkeit.
      Sondern weil Alltag, Brötchen-Job, Familie, Verantwortung und Stress viel zu lange wichtiger waren als die eigene Gesundheit – körperlich und mental.

      Und genau hier beginnt Verständnis.
      Nicht Bewertung. Nicht Selbstkritik.

      Die Realität: Was eine Darmreinigung kann – und was nicht

      Lass uns ehrlich sein: Eine 14- oder auch 30-tägige Kur wird deine Wechseljahresbeschwerden nicht einfach „löschen“. Wer das verspricht, lügt.

      Viele Darm- oder Detox-Kuren versprechen genau das, wonach sich Frauen in den Wechseljahren sehnen – und liefern doch oft etwas anderes. Zumal die meisten Kuren “für ALLE” angeboten werden, aber z.B. junge Frauen haben ganz andere Themen mit Hormonen, Stoffwechsel und Stimmung wie etwa Frauen in den Wechseljahren.

      Ein gesunder Körper entgiftet sich normalerweise selbstständig über Leber, Nieren, Darm, Haut und Lunge. Allerdings sind die meisten Körper Ü40 nicht mehr ganz so top in Form: Stress, wenig Bewegung und ungesunde zuckerhaltige Ernährung mit vielen Fertigprodukten mit jeder Menge industriell hergestellten Zutaten fordern ihren Tribut – den Viele leider im Spiegel bereits deutlich sehen und z.B. beim Laufen oder auf der Treppe spüren.

      Das kann die Darm- und Leberkur Frau mit Wow nicht.

      Sie ist kein magischer Radiergummi für alle Beschwerden, die während der Wechseljahre auftreten können. Sie ist auch keine Crash-Diät – einmal „durchgezogen“ und für immer Ruhe.

      Frau mit Wow ist kein Neustart auf Knopfdruck.
      Es geht nicht darum, deinen Körper einmal komplett durchzuspülen und danach so weiterzumachen wie vorher.
      Es geht darum, dein inneres System wieder stabil werden zu lassen.

      Was Frau mit Wow stattdessen ist.

      Sie kann zu deinem strategischen Reset-Knopf werden. Stell es dir vor wie einen Besuch bei deinem Lieblingsfriseur. Die herausgewachsenen Spitzen bekommen einen neuen Schnitt, die Pflegeprodukte stärken dein Haar, sodass deine Locken wieder volle Sprungkraft bekommen. Darm und Leber werden entlastet und gestärkt und das Mikrobiom wird so aufgebaut, dass dein Körper die Hormonumstellung überhaupt wieder managen kann.

      Der Frau mit Wow Weg – mehr als nur Detox

      Was „mehr als Detox“ für mich wirklich bedeutet

      Nach all dem, was du bis hierher gelesen hast, wird vielleicht eines klar:
      Bei Frau mit Wow geht nicht darum, noch eine Kur zu machen und zu schaffen.
      Es geht darum, deinem Körper endlich wieder zuzuhören und ihn zu unterstützen.

      Ich empfehle den Ansatz von „Frau mit Wow“, weil es hier nicht um radikales Fasten geht, das unseren ohnehin gestressten Körper nur noch mehr unter Cortisol setzt.

      Die Kur setzt dort an, wo wir Unterstützung brauchen:

      1. Sanfte Reinigung und Entgiftung: Die Darmreinigung ist sanft und mechanisch – unterstützt durch Ballaststoffe, die wie kleine Helfer durch Dünn- und Dickdarm “schrubben”, auch dort hin, wo der Körper allein nicht gut hinkommt. Sie binden Abfallstoffe, nehmen sie mit und helfen, dass der Darm wieder regelmäßig und ruhig arbeiten kann – ohne deinen Alltag einzuschränken.
      2. Aufbau des Mikrobioms: Wir füttern gezielt die „guten“ Bakterien, damit dein Östrobolom wieder für dich arbeitet. Dazu kommen viele Vitalstoffe aus bewusster, pflanzlicher Ernährung. Keine Strenge, kein Hungern, aber so, das du dein Körper endlich wieder das bekommt, was er schon lange braucht.
      3. Alltagstauglichkeit: Rezepte, die keine drei Stunden Vorbereitung brauchen, damit wir zwischen Job und Familie nicht die Nerven verlieren.
      4. Mindset-Cleanse: Bei Frau mit Wow geht es auch um Alltägliches – und gleichzeitig sehr Entscheidendes: Hinschauen.
        Wo entsteht dein Stress? Was ärgert dich immer wieder? Was isst du – und was schluckst du Tag für Tag einfach runter? Eine regelmäßige und bewusste Darmreinigung kann dir helfen, dass deine Wahrnehmung und deine Intuition wieder klarer wird. Und du kommst wieder in Kontakt mit deinem Körper. Mit den eigenen Bedürfnissen. Mit dem, was dir guttut.

      Nicht, um besser zu funktionieren.
      Sondern, um dich wieder zu spüren und herauszufinden, was dir langfristig gut tut. Und genau das ist es, was ich mit Frau mit Wow bewirken will.

      Warum ein „Reset“ mit Frau mit Wow erst der Anfang ist

      Eine Darm- und Leber stärkende Kur ist wie das Fundament beim Hausbau. Wenn es steht, können die Wände hochgezogen werden. Nach der Darmreinigung ist dein Körper wieder aufnahmebereit für gute Nährstoffe. Du wirst merken, dass du besser schläfst, die Haut strahlt und – das Beste – dein „Brain Fog“ (dieser Nebel im Kopf) sich lichtet. Es ist der Startschuss für eine Ernährung und gesunden Lebensweise, die zu deiner zweiten Lebenshälfte passt.

      Weniger Kampf, mehr Klarheit

      Du beginnst zu unterscheiden: Was stresst dich wirklich? Welche Nahrungsmittel, welche Gewohnheiten, welche Situationen? Und du weißt, was dir hilft – ohne langes Grübeln, ohne Selbstvorwürfe.
      und erkennst auch: Wo du jetzt dranbleiben solltest, da hier Veränderung Zeit braucht.
      Nicht alles muss sofort gelöst werden. Manches darf wachsen.

      Die Wechsel-JA-re annehmen

      Es sind nicht umsonst Wechsel-JA-re. Es ist ein Übergang. Ein Richtungswechsel.
      Weg vom reinen Funktionieren. Weg vom ständigen Für-alle-da-sein. Hin zu einem Leben mit mehr ICH-Fokus, mehr Selbstbestimmung, mehr innerer Wahrheit.

      Wir können die Wechseljahre nicht anhalten, aber wir können entscheiden, wie wir durch sie hindurchgehen. Ein gesunder Darm nimmt die Schärfe aus vielen Symptomen. Wenn du das Gefühl hast, festzustecken, ist ein geführter Reset wie die „Frau mit Wow“-Kur eine kluge Investition in dich selbst.

      Warum Unterstützung in den Wechseljahren wichtiger ist als Durchhalten

      Jetzt wo du schon bis hierher gelesen hast … magst du dir einen Tee (oder ein Glas Wasser mit Zitrone, für den Glow!) holen?

      Ganz unter uns: Wir wissen beide, wie sich diese Wechseljahres-Phase anfühlt. Manchmal wie ein chaotischer Film, in dem man die Hauptrolle spielt, aber das Drehbuch nicht kennt. Warum „Zähne zusammenbeißen“ out ist (und Support deine neue Bestie)

      Dein innerer Ausreden-Weltmeister braucht Urlaub

      Wir kennen ihn alle: Diesen kleinen Saboteur im Kopf, der uns flüstert, dass der „Ausrutscher“ heute Nachmittag eigentlich gar nicht zählt. Wenn wir Dinge alleine machen, tappen wir erst in die „Morgen läuft’s bestimmt besser …“ und dann in die „Jetzt-ist-es-auch-egal“-Falle, sobald der erste Stress um die Ecke biegt. Unser Körper liebt seine alten Gewohnheiten und wehrt sich fleißig gegen Neues. In der Gruppe wird dieser innere Schweinehund aber ganz schnell ganz klein und zahm – weil da andere sind, der uns liebevoll auf Kurs halten.

      Glitzern statt Grübeln: Die Magie der Gruppe ✨

      Hast du einen schlechten Tag? Kopfweh? Deine Laune ist im Keller? Alleine denkst du: „Die Kur ist wohl doch nichts für mich.“ In der „Frau mit Wow“-Runde merkst du: „Ach, Gabi und Steffi gings heute ähnlich – okay, wir motivieren uns und ziehen das zusammen durch!“ Dieses „Geteilte Leid“ normalisiert den Alltags-Wahnsinn. Es nimmt den Druck raus und ersetzt ihn durch ein warmes Gemeinschaftsgefühl. Du bist nicht komisch, du bist einfach mitten im hormonellen Umbau.

      Dein persönliches Hormon-Navi 🧭

      Dich alleine durch Detox- und Darm-Kuren zu wühlen, kann gefährlich sein. Wenn dein Körper komisch reagiert, ist das letzte was du brauchst eine Google-Suche, die dir sagt, dass du sterben wirst. Stattdessen wird Frau mit Wow von Expertinnen begleitet, die sagen: „Alles gut, meine Liebe, nimm ein paar Elektrolyte, das ist ganz normal.“ Diese Begleitung ist dein Anker. Sie verhindert Panik-Abbrüche und sorgt dafür, dass du gesund und sicher ans Ziel kommst.

      Warum Frau mit Wow nachhaltiger ist als andere Darm-Kuren?

      Wissen, das bleibt (auch wenn die Kur vorbei ist) 🎓

      Das hier ist kein „Trink mal fünf Tage nur Saft“-Hype. Bei „Frau mit Wow“ lernst du, warum dein Darm gerade nicht optimal arbeitet und wie deine Leber tickt. Dieser Lerneffekt ist wie dein persönlicher Bonus, den du nach der Kur behältst. Es ist der Unterschied zwischen kurzfristigem Verzicht und einem langfristigen Upgrade für dein Lebensgefühl.

      „Manchmal braucht es keine neue Methode – sondern jemanden, der sagt: Du bist nicht komisch. Du bist mittendrin.

      Wow super, du bist immer noch da! Dann hab ich jetzt was für dich …

      Die Einladung, deinem eigenen Körper wieder zu vertrauen

      Bist du bereit, dich selbst wieder zu spüren?

      Ich lade dich ein, dich selbst wieder ernst zu nehmen, deinem Körper zuzuhören und diese wichtige Phase deines Lebens nicht einfach zu übergehen, sondern aktiv zu gestalten.

      Frau mit Wow ist kein Programm, das dich verändern soll. Es ist ein Raum, in dem du dich wieder spüren darfst.


      Die nächste begleitete Runde der Darm- und Leberkur Frau mit Wow startet Mitte März 2026.

      Wenn du dabei sein möchtest – und als Erste mehr Informationen erhalten willst – trage dich jetzt auf die Warteliste ein.

    2. Schwaches Immunsystem in den Wechseljahren?

      Schwaches Immunsystem in den Wechseljahren?

      Warum dein Körper jetzt mehr Unterstützung braucht – und wie du ihn sanft stärkst

      Du bist ständig erkältet, deine Gelenke melden sich schmerzend, nachts wachst du um 3 Uhr auf – und tagsüber fehlt dir einfach die Energie? Wenn dein schwaches Immunsystem in den Wechseljahren plötzlich dazu führt, dass du dich häufig krank und abgeschlagen fühlst, ist das kein persönliches Versagen, sondern ein Zeichen von Dauerstress, Hormonchaos und zu wenig Regeneration.

      Die gute Nachricht: Dein Körper lässt sich sanft unterstützen – mit Ruhe, nährenden Ritualen und pflanzlicher Hilfe wie einer wärmenden Golden Milk. In diesem Artikel erfährst du, was jetzt wirklich hinter deinen Symptomen steckt – und wie du dir Schritt für Schritt wieder mehr Schlaf, Stabilität und Lebensenergie zurückholst.

      Warum das Immunsystem in den Wechseljahren schwächer wird

      Es wird dir wahrscheinlich so vorkommen, dass dein Immunsystem in den Wechseljahren schwächer wirkt, es hat aber nichts mit Nachlässigkeit oder mangelnder Disziplin zu tun. In dieser Lebensphase verändern sich Hormone und Immunsystem gleichzeitig: Sinkendes Östrogen nimmt deinem Körper einen wichtigen entzündungshemmenden Schutz. Dazu gesellt sich dein Dauerstress – beruflich, emotional, mental – der über ein dauerhaft erhöhtes Cortisol deine Abwehrkräfte ausbremst. Wenn dann noch schlechter oder viel zu wenig Schlaf und eine schnelle, nährstoffarme Ernährung dazukommen, fehlt deinem Körper schlicht die Basis zur Regeneration.

      Wichtig ist: Du machst nichts falsch. Dein Körper braucht jetzt einfach eine andere, liebevollere Unterstützung als früher.

      Typische Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystem ab 40

      Wenn du ein schwaches Immunsystem als Frau 40plus hast, spürst du es meist leise – und doch hartnäckig und dauerhaft. Du bist häufig krank in den Wechseljahren oder brauchst ungewöhnlich lange, um wieder auf die Beine zu kommen. Die Gelenke fühlen sich steif an, Energie ist Mangelware, deine Stimmung kippt schneller als früher. Dein Schlaf ist unruhig, oberflächlich oder du liegst nachts häufig zwischen zwei und drei Uhr wach und grübelst vor dich hin. Und dann fühlen sich am nächsten Tag selbst kleine Belastungen plötzlich riesig an. All das sind keine Einzelfälle, sondern typische Signale eines Körpers, der am Limit läuft.

      Die gute Nachricht: Du kannst dein Immunsystem aktiv unterstützen – ohne radikale Programme – sondern ganz natürlich.

      Was dein Immunsystem jetzt wirklich braucht

      Um dein Immunsystem natürlich zu stärken und die Herausforderungen der Wechseljahre besser zu meistern, kommt es auf drei zentrale Säulen an.

      1. Ruhe & Schlaf als Immun-Booster

      Nachts regeneriert dein Körper besonders stark – ein unruhiger Schlaf oder das 3-Uhr-Wach-Syndrom sind klare Stresszeichen, die das Immunsystem belasten.

      2. Entzündungshemmende Unterstützung

      Stille Entzündungen können Müdigkeit und Gelenkschmerzen (z.B. Arthrose in deinen Fingergelenken oder Knien) verstärken. Eine bewusste basische Ernährung fürs Immunsystem in den Wechseljahren mit entzündungshemmenden Pflanzenstoffen gibt deinem Körper die nötige sanfte Unterstützung.

      3. Stressregulation statt Durchhalten

      Ein überlastetes Nervensystem und dauerhaft zu hohes Cortisol (Stresshormon) schwächen deine Abwehrkraft. Wenn du abends gezielt Stress abbaust (z.B. mit Journaling) und dein Nervensystem beruhigst (z.B. mit Yoga oder Meditation), stärkst du automatisch auch dein Immunsystem.

      Sanfte Unterstützung im Alltag – warum Golden Milk perfekt in die Wechseljahre passt

      Wenn dein Körper nach Ruhe, Entzündungshemmung und Stressabbau ruft, ist es oft leichter, viele kleine Rituale statt einer großer Umstellungen zu integrieren. Genau hier kann eine wärmende Golden Milk am Abend vor dem Schlafengehen sanft helfen. Mit Inhaltsstoffen wie Kurkuma, Ashwagandha und Shiitake unterstützt sie dein Immunsystem, sie wirkt antioxidativ und kann dir abends helfen, dein Gedankenkarussell zu stoppen, Körper und Geist zu beruhigen und mehr in Balance zu bringen.

      Statt dich noch mehr zu zwingen, durchzuhalten und mit „wird schon“ oder „ist halt so“ zu quälen, gibst du deinem Körper ein liebevolles Signal: „Ich sorge für dich.“ Ein kleines goldenes Ritual vor dem Schlafengehen, das dein Wohlbefinden Schritt für Schritt stärkt – natürlich, lecker und herrlich unkompliziert in deinen Alltag integrierbar.

      Dein kleines Golden Milk Abendritual für dein Immunsystem

      Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen.

      Um deinen Schlaf in den Wechseljahren zu verbessern und gleichzeitig dein Immunsystem natürlich zu stärken, können kleine Rituale wahre Wunder wirken. 

      Probiere es abends mit dieser Mini-Routine:
      Lege dein Handy beiseite, gönn‘ dir eine schöne warme Golden Milk, nimm bei jedem Schluck drei tiefe Atemzüge und spüre bewusst, wie Wärme und Ruhe in dich einziehen.
      Begleite es mit dem Gedanken: „Ich darf loslassen.“
      Dieses kleine Ritual hilft dir, dein Gedankenkarussell zu stoppen und Körper und Geist sanft herunterzufahren. Es schenkt dir innere Ruhe und Gelassenheit – und stärkt dein Wohlbefinden Schritt für Schritt.

      Fazit – Dein Körper ist nicht dein Gegner

      Ein schwaches Immunsystem in den Wechseljahren ist kein Zeichen von Schwäche – es ist ein Signal, dass dein Körper jetzt andere Unterstützung braucht. Kleine Rituale, bewusste Ernährung und gezielte Pflanzenstoffe können viel bewirken.

      Ein Abendritual mit wärmender Golden Milk zum Beispiel schenkt dir Ruhe, Entspannung und sanfte Unterstützung – zum besseren ein- und durchschlafen und für dein stärkeres Immunsystem. Schritt für Schritt kannst du so wieder mehr Energie, bessere Schlafqualität und innere Balance zurückgewinnen.

      Dein Körper arbeitet mit dir – nicht gegen dich. Gib ihm die liebevolle Unterstützung, die er verdient, und spüre, wie du nach und nach wieder aufblühst.

      FAQ: Häufige Fragen zum Immunsystem in den Wechseljahren


      In den Wechseljahren verändert sich dein Hormonhaushalt – sinkendes Östrogen bedeutet weniger entzündungshemmenden Schutz. Zusammen mit Stress, Schlafmangel und alltäglicher Belastung kann das Immunsystem leichter geschwächt werden, sodass du anfälliger für Infekte bist.

      Sanfte Unterstützung aus Ernährung, Pflanzenstoffen, ausreichend Schlaf und Stressabbau stärkt dein Immunsystem Schritt für Schritt. Kleine Routinen, wie abendliche Entspannungsrituale oder warme Getränke, wirken oft besser allabendliche Medikamente.

      Warme pflanzenbasierte Getränke wie Golden Milk mit Kurkuma, Ashwagandha und Shiitake können dein Immunsystem sanft unterstützen. Auch Kräutertees mit antioxidativen oder entzündungshemmenden Inhaltsstoffen sind abends ein kleiner Boost für Körper und Seele.

      Ja, Dauerstress signalisiert deinem Körper: Alarm! Ist das Stresshormon Cortisol dauerhaft zu hoch, wird es deine Abwehrkräfte schwächen, stille Entzündungen in deinem Körper begünstigen und die Regeneration in der Nacht stören – ein geschwächtes Immunsystem ist ein perfektes Umfeld für Erkältungs-Viren aller Art

      Ein sanftes Abendritual kann Wunder wirken: das Handy weglegen, eine warme Golden Milk trinken, bewusst atmen und dir selbst erlauben, loszulassen. So beruhigst du Körper und Geist und bereitest dein Immunsystem auf eine erholsame Nacht vor.

      Definitiv. Eine ausgewogene, vitamin- und nährstoffreiche Ernährung versorgt deinen Körper mit allem, was er für die Abwehr und Regeneration braucht. Besonders entzündungshemmende Pflanzenstoffe, Antioxidantien und Proteine unterstützen dein Immunsystem auf natürliche Weise.

    3. Matcha Latte – Green Latte

      Matcha Latte – Green Latte

      Matcha Latte (Green Latte)

      Green oder Macha Latte ist ein richtiger Gesundheitsbooster – und eine super Kaffee-Alternative. Matcha ist ein fein vermahlener spezieller Grüntee. Er wird aus Techa-Blättern gemahlen, die kurz vor der Ernte beschattet werden, um die Bildung von Aminosäuren zu fördern. Dadurch erhält der Matcha auch seine knallgrüne Farbe und wird leicht süßlich.

      Der Green Latte basiert meist auf Matcha, einem fein vermahlenen Grüntee-Pulver aus Japan. Er liefert Koffein und die Aminosäure L-Theanin, die für eine wachsame, aber ruhige Konzentration sorgt.

      Matcha Latte
      Green Latte

      Matcha Latte Zutaten:

      • 60 ml heißes (aber nicht kochendes) Wasser (ca. 80 °C)
      • 1/2 bis 1 TL Matcha-Pulver (je nach gewünschter Intensität)
      • 200 ml Milch (am besten Hafer- oder Sojamilch, da sie gut schäumen)
      • Nach Geschmack 1 TL Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße oder Rohrzucker

      Matcha Latte Zubereiten:

      • Vorbereiten (sehr wichtig!): Siebe das Matcha-Pulver direkt in eine kleine Schale oder Tasse. Dies ist entscheidend, um Klumpen zu vermeiden.
      • Verquirlen (Chasen): Gieß‘ das 60 ml heiße Wasser (ca. 80∘C) über das gesiebte Matcha-Pulver. Verwende einen Bambusbesen (Chasen) oder einen kleinen Milchaufschäumer, um die Mischung schnell und schaumig in einer „W“-Bewegung aufzuschlagen, bis keine Klumpen mehr zu sehen sind.
      • Erwärmen: Erhitze die Milch in einem separaten Topf oder schäume sie im Milchaufschäumer auf.
      • Kombinieren: Gieße die aufgeschäumte Milch in eine große Tasse. Gieße dann vorsichtig den gequirlten Matcha darüber – oder umgekehrt.
      • Servieren: Rühre sanft um und genieße deinen Green Matcha Latte.

      Lass dir schmecken.

    4. CACAO LATTE – Mocha Latte

      CACAO LATTE – Mocha Latte

      Cacao Latte / Mocha Latte

      Der wärmende Cacao Latte ist eine reichhaltige, gesündere Alternative zur klassischen heißen Schokolade, die oft weniger Zucker enthält und die positiven Eigenschaften von rohem Kakao nutzt – sie wirken entzündungshemmend und beruhigend. Für die belebende Variante Mocha Latte fügst du noch einen kleinen Espresso hinzu.

      Cacao Latte
      Mocha Latte

      Cacao / Mocha Latte Zutaten:

      • 250 ml Milch (Kuhmilch oder Pflanzenmilch wie Mandel-/Hafer-/Cashewmilch)
      • 1–2 EL ungesüßtes Kakaopulver (oder Rohkakao)
      • 1 Prise Zimt und eine Prise Muskatnuss
      • optional: 1/2 TL Vanilleextrakt oder eine Prise Chili
      • Nach Geschmack 1 TL Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße oder Rohrzucker

      Cacao Latte / Mocha Latte Zubereiten:

      • Gib das Kakaopulver und die Gewürze in eine Tasse. Misch diese Zutaten mit einem kleinen Schuss kalter Milch oder etwas heißem Wasser zu einer dicken, glatten Paste. Dies verhindert Klumpenbildung.
      • Erwärmen: Erhitze die restliche Milch im Topf oder in der Mikrowelle, bis sie heiß ist (aber nicht kocht). Alternativ kannst du auch einen Milchaufschäumer nutzen für eine cremigere Textur.
        Jetzt gießt du die warme Milch zur Kakao-Paste in die Tasse und rührst kräftig um, bis alles gut vermischt ist.
      • Mocha-Variante:
        Für einen Mocha Latte fügst du einen einfachen oder doppelten frisch gebrühten Espresso (ca. 30–60 ml) hinzu, bevor du die warme Milch eingießt.

      Lass dir schmecken.

    5. Pink Moon Milk (Rote Beete Latte)

      Pink Moon Milk (Rote Beete Latte)

      Pink Moon Milk (Rote Beete Latte)

      Diese wohltuende Pink Moon Milk ist ein traumhaftes Schlafmittel, hergestellt aus cremiger Milch deiner Wahl, Vanille und Rote Beete. Es ist das perfekte Getränk an aufgewühlten Abenden mit kreisenden Gedanken. Du wirst den Geschmack und die Wirkung der Pink Moon Milk vor dem Bettgehen lieben.

      Die Pink Moon Milk, Pink Latte, oder Rote Bete Latte ist eine moderne, koffeinfreie Variante, die ihren Namen der tiefrosa Farbe verdankt.

      Pink Moon Milk
      (Rote Beete Latte)

      Pink Latte Zutaten:

      • 250 ml Milch (Kuhmilch oder Pflanzenmilch wie Mandel-/Hafer-/Cashewmilch)
      • 1–2 TL Rote-Bete-Pulver oder 40–60 ml Rote-Bete-Saft
      • 1/2 TL Vanilleextrakt oder 1 Prise gemahlene Vanille, 1 Prise Zimt
      • optional: Eine Prise Ingwer, Kardamom oder Muskatnuss für mehr Würze.
      • Nach Geschmack 1 TL Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße oder Rohrzucker

      Pink Moon Milk Zubereiten:

      • Erwärmen: Gib die Milch in einen kleinen Topf, löse das Rote-Bete-Pulver oder den Saft zusammen mit den Gewürzen auf und erhitzen sie sanft. Sie sollte heiß sein, aber nicht sprudelnd kochen, um die Inhaltsstoffe zu schonen. Alternativ kannst du auch einen Milchaufschäumer nutzen.
      • Servieren: Geben Sie die Rote-Bete-Mischung in die Tasse und gießen Sie die warme Milch darüber. Gut verrühren.

      Tipp: Optional mit Milchschaum und etwas Rote-Bete-Pulver bestreut servieren.

      Lass dir schmecken.

    6. Was ist Golden Milk?

      Was ist Golden Milk?

      Golden Milk: Wirkung, Rezept und Vorteile. Das natürliche Power-Getränk für mehr Vitalität und besseren Schlaf für Frauen ab 40. Golden Milk: Das Anti-Aging-Wunder für Frauen ab 40. Mehr Energie und Ruhe: Warum du Golden Milk in deinem Abend-Ritual nicht mehr missen willst.

      Goldene Milch – was ist das eigentlich – Lifestyle, Hype oder Hausmittel?

      „Goldene Milch“ – vielleicht hast du den Begriff schon auf Instagram oder in Lifestyle-Magazinen gelesen. Ursprünglich stammt das wärmende Getränk aus Indien, wo es Haldi Doodh heißt: Haldi = Kurkuma, Doodh = Milch.

      Anders als bei uns, wo Goldene Milch oft als Trend-Getränk mit Superfood-Appeal serviert wird, ist Haldi Doodh in Indien ein altbewährtes und traditionelles Hausmittel – so selbstverständlich wie bei uns eine heiße Zitrone mit Honig oder Fencheltee bei Husten und Schnupfen.

      Wenn jemand krank wird, schlecht schläft oder das Immunsystem Unterstützung braucht, wird ein Glas heiße Milch mit Kurkuma, Ingwer, etwas Zucker und einem Klecks Ghee angerührt. Ganz simpel, aber effektiv – ein kleiner, wärmender Helfer, der Körper und Seele gleichzeitig streichelt. Kein Instagram-Filter, keine exotischen Toppings, einfach pure Fürsorge in flüssiger Form.

      Goldene Milch vs. Ayurvedische Latte – was ist der Unterschied?

      Jede Goldene Milch ist ein ayurvedischer Latte – aber nicht jeder ayurvedische Latte ist eine Goldene Milch.

      Es ist ein bisschen wie bei den Hunden – Jeder Golden Retriever ist ein Hund, aber nicht jeder Hund ist ein Golden Retriever.

      1. Der Fokus liegt auf der Zutat: Kurkuma vs. Kategorie
      Goldene Milch lebt von einer einzigen, unverwechselbaren Heldin: Kurkuma. Ohne das gelbe Gewürz, das nicht nur Farbe, sondern auch Power liefert, ist es schlicht keine Goldene Milch.
      Ihre Superkraft: Entzündungshemmung und Gelenkgesundheit.

      Der ayurvedische Latte dagegen ist eher ein bunter Strauß aus Heilpflanzen. Er kann Ashwagandha enthalten – die berühmte Schlafbeere für ruhige Nächte – Shatavari für den hormonellen Ausgleich oder klassische Chai-Gewürze. Wirklich jeder Latte mit einem ayurvedischen Kraut oder Gewürz fällt in diese Kategorie.

      2. Geschmack & „Latte-Faktor“: Medizin vs. Genuss
      Die traditionelle Goldene Milch (Haldi Doodh) schmeckt oft erdig, leicht bitter – sie ist ein Getränk, das man „trinkt, weil es hilft“. Kein Schnickschnack, keine Süße, kein Schaum, nur pure Wirkung.

      Die westlichen Interpretationen der ayurvedischen Latte-Kultur haben einen anderen Auftrag: Genuss & Lifestyle.

      Die Milch wird aufgeschäumt, Zimt, Vanille oder Agavendicksaft kaschieren die erdigen Noten der Heilkräuter, und Hafer- oder Mandelmilch ersetzen häufig die klassische Kuhmilch. So wird aus einem medizinischen Elixier ein kuscheliger Wohlfühltrunk, der genauso gut in Berlin oder Köln in einem Lifestyle-Café serviert werden könnte.

      Goldene Milch: Warum sie deinem Körper gut tut

      Goldene Milch ist weit mehr als ein hübscher, goldgelber Drink – sie ist wie ein kleiner Schutzschild für deinen Körper. Der Star in diesem Getränk ist Curcumin, der aktive Inhaltsstoff der Kurkuma-Wurzel. Er wirkt wie ein sanfter, aber kraftvoller Regler für deinen Organismus.

      Curcumin ist vor allem für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt. Es bremst die Enzyme, die sonst wie kleine Brandbeschleuniger Entzündungen im Körper auslösen. Das spüren besonders Menschen mit Gelenkschmerzen, bei chronischen Entzündungen oder nach einem intensiven Workout, wenn die Muskeln brennen – die Regeneration wird merklich schneller.

      Doch damit nicht genug: Goldene Milch ist auch ein Stärkungsmittel für dein Immunsystem. In Kombination mit Ingwer und Honig wird sie zu einem natürlichen Helfer bei Erkältungen, wirkt antibakteriell und antiviral und hält wie ein sanfter Bodyguard deine Abwehrkräfte hoch.

      Auch deine Verdauung freut sich über das goldene Getränk. Die in Kurkuma enthaltenen Bitterstoffe regen die Leber an, mehr Gallensäure zu produzieren. Das erleichtert die Fettverdauung und kann Völlegefühl und Blähungen lindern – ein echter Wohlfühl-Booster nach üppigen Mahlzeiten.

      Nicht zuletzt wirkt Curcumin antioxidativ, fängt freie Radikale ab und schützt so deine Zellen. Wenn du Goldene Milch regelmäßig genießt, gibst du deinem Körper eine Portion „Anti-Aging von innen – sanft, natürlich und nachhaltig.

      Goldene Milch – gesund oder nur ein Hype? Ein Realitäts-Check

      Goldene Milch klingt wie ein kleines Wellness-Wunder im Glas: ein cremig-warmes Getränk, das unsere Gesundheit auf magische Weise unterstützen soll. Die Wahrheit ist: Ja, sie kann sehr gesund sein – aber nur, wenn man ein paar entscheidende Dinge beachtet. Denn sonst bleibt das goldene Versprechen oft nur gelber Schaum auf dem leeren Tassenboden.

      1. Bioverfügbarkeit: Curcumin braucht Freunde – Wie dein Körper das Gold wirklich nutzt
      Curcumin, der Hauptwirkstoff der Kurkuma, ist leider kein Naturtalent im Körper. Er ist zwar stark, ist aber ziemlich schüchtern. Einfach nur ein Löffel Pulver in heißem Wasser? Das meiste wird ungenutzt wieder ausgeschieden. Damit die Goldene Milch ihre Kraft entfaltet und wirken kann, braucht es Fett – wie Milch oder Kokosöl – und eine Prise schwarzer Pfeffer. Piperin im Pfeffer boostet die Aufnahme von Curcumin um das bis zu 20-fache! Ohne diese Kombi sieht das Gold nur hübsch aus im Glas und sogar das teuerste Fertig-Pulver ist fast wirkungslos.

      2. Vorsicht bei Billigware!
      Nicht alles, was knallgelb leuchtet, ist Gold. Die weltweit steigende Nachfrage nach Kurkuma führt leider auch zu Verfälschungen: Gerade günstige Pulver werden häufig gestreckt (mit Kreise und/oder Speisestärke), manchmal sogar mit gesundheitsschädlichen Stoffen wie Metanilgelb oder Bleichchromat versetzt, die deinem Körper mehr schaden als helfen. Die vermeintlich strahlend gelbe Farbe kann also ein Warnsignal sein – und ist keine Garantie für Qualität.
      Tipp: Bio und ehrlich geprüfte Produkte sind hier das A und O.

      3. Sanfte Wirkung statt Wunderpille
      In wissenschaftlichen Studien kommt oft hochdosiertes Curcumin-Extrakt zum Einsatz. In deiner Tasse Goldene Milch steckt dagegen „nur“ das Gewürz. Die Wirkung ist subtil, sanft und langfristig – eher ein täglicher Gesundheits-Booster als ein Aspirin-Ersatz. Wenn du regelmäßig Goldene Milch trinkst, unterstützst du deinen Körper vorbeugend und nachhaltig und stärkst dein Wohlbefinden Schritt für Schritt.

      4. Die Zuckerfalle
      Viele Lifestyle-Cafés servieren Golden Milk oder Ayurvedische Latte als Trendgetränk – oft mit mehr Sirup als Kurkuma. Da kann der Zucker die Wirkung des Kurkumas schnell aufheben. Die Lösung: Golden Milk selbst zubereiten, sparsam süßen und beim Kauf auf die Inhaltsstoffe achten. So bleibt die Goldene Milch ein echtes Wellness-Elixier und du kannst sie bewußt genießen.

      Wer sollte bei Goldener Milch vorsichtig sein?

      Auch wenn Goldene Milch ein Naturprodukt ist, heißt das nicht, dass sie für jede Frau bedenkenlos ist.

      Wenn du Probleme mit Gallensteinen hast, solltest du vorsichtig sein: Kurkuma regt den Gallenfluss an – und das kann bei vorhandenen Steinen schnell zu Koliken führen.

      Frauen, die blutverdünnende Medikamente nehmen müssen, sollten ebenfalls achtsam sein. Kurkuma wirkt leicht blutverdünnend.

      Und Achtung – das gilt für alle Frauen vor der Menopause: Kurkuma, als Blutverdünner, kann während der Menstruation die Blutung verstärken – längere und stärkere Mens.

      In der Schwangerschaft gilt: Kleine Mengen als Gewürz im Essen sind unbedenklich, aber hochdosierte Kuren können theoretisch wehenfördernd wirken. Lieber vorher Rücksprache halten, um auf Nummer sicher zu gehen.

      Goldene Milch ist kein Zaubertrank, der Krankheiten über Nacht wegzaubert. Goldene Milch kann dein kleiner täglicher Gesundheits-Booster sein – wenn du sie richtig zubereitest und auf Qualität und Inhaltsstoffe achtest. Und Golden Milk gehört zu den besten Vorsorge-Getränken, die du dir gönnen kannst – besonders in der kalten Jahreszeit oder bei Gelenkproblemen, Schmerzen oder Schlafstörungen.

      Wichtig ist nur: Pfeffer und ein wenig gutes Fett/Öl dazugeben und nicht zu viel Zucker hineinrühren – dann entfaltet sie ihre volle, goldene Wirkung nicht nur im Glas, sondern vielleicht auch ein bisschen in dir.

      Welche Zutaten braucht frau in den Wechseljahren für Goldene Milch?

      Goldene Milch ist längst mehr als ein Trendgetränk – sie ist dein wärmender Begleiter für Körper und Seele. Klassisch wird sie aus Kuhmilch und einer aromatischen Mischung aus Kurkuma, Ingwer, Zimt und Kardamom zubereitet. Diese Gewürze wirken wie kleine Feuerwehren in deinem Körper: Sie löschen Entzündungsherde, wärmen dich von innen und schenken dir ein wohliges Kribbeln auf der Zunge.

      Und in der speziell auf die Wechseljahre abgestimmten Variante wird die Goldene Milch zum echten Turbo-Drink: Adaptogene wie Ashwagandha helfen deinem Körper, besser mit Stress umzugehen, während Vitalpilze wie Shiitake das Immunsystem stärken. Gemeinsam bilden diese Zutaten ein kraftvolles Team, das typische Beschwerden in der Perimenopause oder Menopause – von Stimmungsschwankungen bis zu Hitzewallungen – sanft unterstützt.

      Diese Mischung ist wie ein wärmender, schützender Schal an kalten Tagen: sie umhüllt dich, beruhigt, gibt Energie und sorgt dafür, dass du dich in deinem Körper wieder zuhause fühlst.

      Goldene Milch Zutaten für die „Turbo-Variante“ in den Wechseljahren

      Kurkuma, Ashwagandha, Shiitake, Kokosöl, Kardamom, Ingwer und schwarzer Pfeffer – zusammen sind sie wie ein kleines, eingespieltes Damen-Dream-Team, das dich durch die wilden Wechseljahre begleitet. Jede Zutat bringt ihre eigene Stärke mit, aber erst im Zusammenspiel entsteht diese besondere Kraft, die Körper, Geist und Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht bringt.

      KURKUMA, das goldgelbe Wundermittel für Frauen in den Wechseljahren, ist weit mehr als ein Gewürz und Geschmacksträger in der Küche – sein Hauptwirkstoff Curcumin wirkt stark entzündungshemmend, antioxidativ und unterstützt die Leber. Gerade in den Wechseljahren, wenn der Östrogenspiegel sinkt und der natürliche Schutz vor Entzündungen nachlässt, kann Kurkuma wie ein sanftes, natürliches Schmerzmittel wirken. Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und morgendliche Steifheit lassen sich so oft lindern, ohne auf chemische (Schmerz-)Mittel zurückgreifen zu müssen.

      Auch in Sachen Gewicht und Hormonstoffwechsel spielt Kurkuma eine wichtige Rolle: Es hilft der Leber, Fette besser zu verarbeiten und die Hormone im Gleichgewicht zu halten – ein unscheinbarer Helfer, der deinen Körper unterstützt, während er sich in dieser Lebensphase neu justiert.

      ASHWAGANDHA, die berühmte Schlafbeere, wirkt wie ein sanfter Handschmeichler fürs überreizte Nervensystem. Wenn der Cortisolpegel hochkocht und deine Gedanken nachts wieder Kettenkarussell fahren, hilft sie, den Lärm im Kopf leiser zu drehen. Sie beruhigt, erdet – und schenkt vielen Frauen Lebensfreude und sogar ein kleines Comeback an Libido.

      SHIITAKE-PILZE sind die stillen, kraftvollen Unterstützer aus der Naturapotheke. Voller Vitamin D und B-Vitamine stärken sie dein Immunsystem – und tun deinen Knochen gut, deren Dichte in den Wechseljahren gerne etwas nachlässt. Shiitake-Pilze nähren dich von innen, wenn Erschöpfung und Abwehrschwäche an deiner Tür anklopfen.

      KOKOSÖL übernimmt die Rolle des Transportmittels: unscheinbar, aber essenziell. Seine mittelkettigen Fettsäuren sorgen dafür, dass Curcumin überhaupt erst im Körper ankommt. Und aus ayurvedischer Sicht wirkt es herrlich kühlend – ein kleines Geschenk bei Hitzewallungen und all der Trockenheit, die sich manchmal wie feiner Staub über Haut und Schleimhäute legt.

      KARDAMOM bringt Würze ins Spiel. Ein richtig guter Launemacher, der deine Verdauung beruhigt, den Blähbauch entschärft und bei melancholischen Tagen ein bisschen Sonnenlicht in dein Nervensystem streut.

      INGWER ist der Funke. Wärmend, aktivierend, anfeuernd. Wenn der Stoffwechsel dank sinkendem Östrogen eher vor sich hin dümpelt wie ein müder Motor, bringt Ingwer wieder Bewegung hinein – und hilft sogar bei hormonbedingtem Schwindel.

      Und dann ist da noch SCHWARZER PFEFFER, der unscheinbare Gamechanger. Sein Piperin sorgt erst dafür, dass all die guten Wirkstoffe – vor allem das Kurkuma – nicht einfach verpuffen, sondern tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in deinem Blutkreislauf und in deinen Zellen.

      Das Ergebnis dieser Turbo-Mischung für deine Wechseljahre?
      Mehrere starke Doppel im Einsatz für dich: für deinen Körper (Kurkuma & Shiitake), für deinen Geist (Ashwagandha & Kardamom) und ein Doppel für deinen Stoffwechsel (Ingwer & Kokosöl).
      Eine Synergie, die wirkt wie ein tiefes Ausatmen – und uns Frauen in den Wechseljahren genau dort unterstützt, wo es am meisten brennt, zieht oder aus der Balance geraten ist.

      Jetzt wird’s spannend: Wie macht man Goldene Milch?

      Jetzt wird’s richtig interessant: Wir tauchen ein in die farbenfrohe Welt der Trend-Lattes – kleine Wellness-Rituale in Glas oder Tasse, die sich anfühlen wie ein Kurzurlaub auf deiner Zunge. Diese Rezepte sind mehr als Getränke; sie sind kleine Alltagsfluchten, die dir Energie, Ruhe oder einfach einen Moment zum Durchatmen schenken.

      Goldene Milch – der Klassiker. Cremig, warm und würzig wie eine sanfte Umarmung von innen. Kurkuma, Zimt und Ingwer mischen sich zu einem goldenen Lichtstrahl im Glas. Die Zubereitung ist simpel, das Gefühl danach unvergleichlich.

      Moon Milk (Ashwagandha Latte) – dein beruhigender Abendstern. Ein milch-schaumiges Ritual, das dich wie eine weiche Wolke umhüllt und deinem Nervensystem zuflüstert: „Alles ist gut, wir sind jetzt völlig entspannt.“

      Pink Latte (Rote-Bete-Latte) – der Mutmacher unter den Lattes. Leuchtend rosa, leicht erdig und voll sanfter Power. Ein Getränk wie ein kleiner innerer Neustart.

      Cacao / Mocha Latte – Schokolade und Kaffee in ihrer elegantesten Form. Ein Schluck davon fühlt sich an wie ein Schulterklopfen: kraftvoll, herzlich und genau zur richtigen Zeit.

      Green Latte (Matcha Latte) – das smaragdgrüne Energiebündel. Fein-herb, wachmachend und klar wie ein frisch gelüfteter Raum an einem kalten Januarmorgen.

      All diese Rezepte sind leicht nachzumachen – und jede Tasse kann zu deinem persönlichen Wohlfühlmoment werden. Wenn du Lust hast, zeige ich dir im nächsten Abschnitt, wie du sie ganz einfach zu Hause zubereitest.

      Goldene Milch Zubereitung – Goldene Milch Rezept


      GOLDEN MILK – das bewährte ayurvedische Hausmittel

      Golden Milk - der klassische Immunbooster

      Goldene Milch: Original ayurvedisch

      zum Rezept >

      MOON MILK – der klassische ayurvedische Schlummertrunk

      Moon Milk - Ashwagandha Latte: Rezept für den klassischen ayurvedischen Schlummertrunk

      Moon Milk
      (Ashwagandha Latte)

      zum Rezept >

      PINK MOON MILK – wohltuend und Gedanken-beruhigend

      Pink Moon Milk
      (Rote Beete Latte)

      zum Rezept >

      CACAO LATTE / Mocha Latte

      Cacao Latte
      Mocha Latte

      zum Rezept >

      MATCHA LATTE / Green Latte

      Matcha Latte
      Green Latte

      zum Rezept >

      5. Mein Favorit: Die Goldene Milch als „Turbo-Variante“ in den Wechseljahren

      Ich hab dir die Zutaten der „Turbo“-Variante oben schon beschrieben und ich liebs so sehr. Es ist gerade jetzt in den Wechseljahren zu meinem absoluten Gamechanger geworden. Früher hab ich an solchen Tagen häufig eine Schmerztablette genommen oder mich müde und unter Schmerzen durch den Tag geschleppt. Heute ist das anders.

      An manchen Tagen trink ich schon morgens eine Goldene Milch. Sie schenkt mir Wärme von innen und Vitalität für meinen bevorstehenden Alltag. Die wohltuenden Wirkung ist mein perfekter Start für Tage, an denen ich mich rundum wohlfühlen möchte.

      Aber am liebsten genieße ich meine Goldene Milch an Abenden, wo irgendwie alles schwer fällt, mein Kopf und Nacken schmerzen, wenn mein Gedankenkarussell wieder Extra-Runden dreht und Emotionen beim Kopfkino überquellen. Dieser wärmende und wohltuende goldene Drink ist dann mein absolutes Hilfsmittel – mein abendliches Highlight. Ich setze mich auf mein gemütliches Sofa, halte die Tasse mit beiden Händen und spüre, wie die Wärme durch meine Finger und Händflächen fließt. Schluck für Schluck genieße ich meine Goldene Milch, atme tief und gleichmäßig in meinen Bauch hinein und spüre, wie ich immer ruhiger und entspannter werde. Nach etwa einer halben Stunde fühle ich mich dann so „runtergefahren“, dass ich ins Bett gehen kann und schlafe tief und fest bis zum nächsten Morgen. Ich liebs einfach.

      Und das Beste – meine Goldene Milch nutze ich als easy-to-use Pulver im praktischen Monats-Abo inklusive Lieferung zu mir nach Hause.

      Cheers & gute Nacht – für ein wunderbar einfaches, leckeres und funktionales Wohlfühlen!

      Warum du nicht länger warten solltest: Dein Wohlbefinden ist wichtig!


      Hey, ich bin Andrea,
      Mentorin für den vitamingeladenen Neubeginn und begleite vielbeschäftigte Alltagsheldinnen wie dich, damit du gut durch die Wechseljahre kommst.

    7. Moon Milk (Ashwagandha Latte)

      Moon Milk (Ashwagandha Latte)

      Moon Milk (Ashwagandha Latte)

      Moon Milk – der klassische Schlummertrunk im Ayurveda.
      Stoppt dein Gedankenkarussell, beruhigt die Nerven und schenkt dir einen erholsamen Baby-Schlaf.

      Dieses Getränk ist im Ayurveda der klassische Schlummertrunk, um dein Nervensystem zu beruhigen und einen tiefen Schlaf zu fördern.Die Schlüsselzutat ist Ashwagandha (Schlafbeere), ein Adaptogen, das dem Körper hilft, Stress zu regulieren.

      Wirkung: Beruhigend, erdend, schlaffördernd. Perfekt, wenn du sie ca. 30-60 Minuten vor dem Schlafengehen trinkst.

      Moon Milk - Ashwagandha Latte: Rezept für den klassischen ayurvedischen Schlummertrunk

      Moon Milk
      (Ashwagandha Latte)

      Moon Milk Zutaten:

      • 250 ml Milch (Kuhmilch oder Pflanzenmilch wie Mandel-/Hafer-/Cashewmilch)
      • 1/2 bis 1 TL Ashwagandha-Pulver
      • 1 Prise Muskatnuss (wichtig!)
      • 1/2 TL Zimt
      • 1 Prise Kardamom
      • 1 TL Kokosöl oder Ghee
      • Nach Geschmack 1 TL Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße oder Rohrzucker

      Moon Milk Zubereiten:

      • Erwärmen: Gib die Milch in einen kleinen Topf und erhitze sie sanft. Sie sollte heiß sein, aber nicht sprudelnd kochen, um die Inhaltsstoffe zu schonen.
      • Wirkstoffe aktivieren: Rühre das Ashwagandha-Pulver, Zimt, Kardamom und das Fett (Ghee/Kokosöl) ein. Lasse alles bei sehr niedriger Hitze für 2-3 Minuten ziehen.
      • Das Geheimnis (Muskat): Gib die Prise Muskatnuss erst ganz zum Schluss hinzu. Muskat ist im Ayurveda der Schlüssel für den tiefen Schlaf, sollte aber sparsam dosiert werden (eine kleine Prise reicht!).
        Nach Geschmack süßen.
      • Servieren: In deine Lieblingstasse gießen und entspannt trinken.

      Tipp zum Geschmack: Ashwagandha hat einen leicht bitteren, wurzeligen Geschmack (der Name bedeutet übersetzt „Geruch des Pferdes“, was auf die Kraft anspielt, die es verleihen soll). Durch Zimt, Fett und genügend Süße wird dieser Geschmack gut maskiert und das Getränk wird wohlig-cremig.

      Lass dir schmecken.

    8. Goldene Milch Rezept  – Original (Ayurvedisch)

      Goldene Milch Rezept – Original (Ayurvedisch)

      Golden Milk: Das Original (Ayurvedisch)

      Golden Milk oder Goldene Milch – sie ist Trendgetränk und altbewährtes traditionelles Hausmittel, bringt unser Immunsystem auf Trab und schenkt uns einen ruhigen, tiefen und erholsamen Schlaf.

      Die Goldene Milch, auch Haldi Doodh genannt, ist ein traditionelles ayurvedisches Getränk. Die Kombination von Kurkuma mit Fett und Pfeffer ist essenziell, da schwarzer Pfeffer (genauer gesagt das Piperin) die Bioverfügbarkeit des Curcumins (Wirkstoff im Kurkuma) um ein Vielfaches erhöht und das Fett (Kokosöl oder Ghee) Curcumin löslich macht, da es fettlöslich ist.

      Goldene Milch: Original ayurvedisch

      Goldene Milch Rezept:

      • 250 ml Milch (Kuhmilch oder Pflanzenmilch wie Mandel-/Hafer-/Cashewmilch)
      • Kurkuma: 1 TL Pulver oder ca. 1 cm frische, geriebene Wurzel
      • Ingwer: 1/2 bis 1 TL Pulver oder ca. 1 cm frische, geriebene Wurzel
      • 1 TL Kokosöl oder Ghee
      • 1 Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
      • Nach Geschmack 1 TL Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft, Dattelsüße oder Rohrzucker

      Goldene Milch Zubereitung:

      • Erwärmen: Gib die Milch, Kurkuma, Ingwer, Kokosöl (oder Ghee), Pfeffer in einen Topf.
        Erwärme die Mischung langsam bei niedriger Hitze, bis sie leicht köchelt, aber nicht kocht (ca. 5-10 Minuten). Gelegentliches Rühren verhindert das Anbrennen.
      • Sieben (optional): Gieße die Goldene Milch durch ein feines Sieb in eine Tasse, um Gewürzstücke (frischer Ingwer, Kurkumastücke) zu entfernen.
        Nach Geschmack süßen.

      Hinweis: Im Ayurveda sollte Honig nicht erhitzt werden. Falls du Honig verwenden möchtest, rühre ihn erst zum Schluss in die auf Trinktemperatur abgekühlte Milch.

      ➡ Für eine Kurkuma Latte kannst du die Milch vorher aufschäumen.

      Lass dir schmecken.

    9. Wechseljahre Traurigkeit

      Wechseljahre Traurigkeit

      Es ist einer dieser Abende im Spätherbst, an denen die Dunkelheit schon lange vor Feierabend durchs Fenster kriecht. Du schließt den Laptop, legst deinen kuscheligen Schal um, während Regentropfen müde die Scheibe hinabgleiten. Auf dem Heimweg wirken selbst die Straßenlichter matt – als hätten auch sie die Lust am Leuchten verloren. Zuhause ist alles still. Die Terrasse, die im Sommer voller Leben war, liegt verlassen, überzogen von welken Blättern, die der Wind achtlos verteilt hat.

      Du zündest eine Kerze an, und doch scheint ihr Licht kaum gegen die Kälte in dir anzukommen. Deine Gedanken kreisen, schwer wie die Wolken draußen. Probleme, die du tagsüber weggeschoben hast, werden im Stillen laut. Taschentücher, Schokolade, Chips, Wein – kleine Tröster, die nichts wirklich trösten. Selbst dein Hund, sonst dein teuer Schatten, ieht sich zurück und rollt sich in seinem Körbchen zusammen.

      Es sticht, Du fühlst dich leer, verloren, ohne Farbe – als hätte jemand dein inneres Leuchten gedimmt. Und doch, tief in dir, flackert eine kleine Flamme auf. Ein stiller Gedanke: Das hier kann doch nicht alles sein. Vielleicht ist es genau dieser Moment, in dem du beginnst, dich selbst neu zu entdecken – und lernst, wie du in den Wechseljahre Traurigkeit überwinden kannst.

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      Sind traurige Gedanken in den Wechseljahren normal?

      Traurig sind wir alle mal – keine Frage. Gründe gibt’s genug. Aber Wechseljahre und Traurigkeit ist schon etwas spezieller, da die weiblichen Hormone kräftig mitmischen.

      Weißt du noch, diese bunten Jojos aus unserer Kindheit? Wie sie am Faden auf und ab sausten – rauf in die Luft, und wieder runter – manchmal schwungvoll, manchmal taumelnd? 

      Genau so kann sich das Leben in den Wechseljahren manchmal anfühlen, oder? Als wäre deine Stimmung selbst so ein Jojo – mal in dezentem Beige, mal in grellem Pink.

      Mal bist du leicht, voller Lebensenergie und Zuversicht, fühlst dich lebendig, stark, voller Tatendrang. Und dann reicht ein Wort, ein Blick, eine winzige Geste – und zack – fällst du. Traurigkeit breitet sich aus, diffuse Ängste legen sich wie ein grauer Schleier um deine Schultern.

      Kennst du? Dann atme auf – du bist nicht allein.

      Viele Frauen ab 40 erleben genau diese Achterbahnfahrt der Gefühle. Denn in den Wechseljahren verändern sich unsere Hormone – und mit ihnen unser inneres Gleichgewicht.

      In diesem Artikel tauche ich mit dir ab und zeige dir Möglichkeiten, wie du in den Wechseljahre Traurigkeit überwinden kannst, das brodelnde Wechseljahre Stimmungstief mit natürlichen Stimmungsaufheller anheben kannst und einer möglichen (Alters-) Depression keine Chance gibst.

      Warum haben Wechseljahre Stimmungstiefs?

      Unsere wichtigsten Stimmungsmacher-Hormone, Östrogen und Progesteron, benehmen sich in dieser Zeit wie zwei kleine Diven vor ihrem großen Auftritt.

      Progesteron, das uns bislang immer vor Panik, Sorgen und Rastlosigkeit geschützt und für ein ausgeglichenes seelisches Wohlbefinden gesorgt hat, schleicht sich gleich zu Beginn der Wechseljahre langsam von der Bühne. 

      Östrogen hält sich anfangs noch tapfer, rennt aber in der 2. Hälfte der Perimenopause – ca. ab Ende 40 – auch schnell von der Bühne. Dabei ist gerade Östrogen wichtig für die Bildung unserer Wohlfühlbotenstoffe – Serotonin und Dopamin – die wir für Zuversicht, Ruhe und Lebensfreude brauchen. Wenn nun beide Hormone absinken, reagiert unser Gehirn empfindlicher. Kein Wunder also, dass die Stimmung kippt, Gedanken Karussell fahren und uns Motivation und Energie flöten gehen.

      Und wenn dann noch Stress, Schlafmangel oder die täglichen Sorgen dazukommen – fühlt sich alles doppelt schwer an und selbst kleine Dinge erscheinen wie ein Haufen großer Probleme.

      Aber keine Sorge: All das ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist Biologie – ein Ausdruck deines Körpers, der sich neu sortiert. 

      Der erste Schritt, das du es schaffst, in deinen Wechseljahre Traurigkeit überwinden und wieder zu dir zu finden, ist, diese Veränderungen anzunehmen – liebevoll, geduldig und ohne dich dafür zu verurteilen. Wenn du lernst, die Signale deines Körpers zu verstehen und anzunehmen, kannst du Schritt für Schritt wieder zu deiner Mitte finden – zu mehr Ruhe, Klarheit und innerer Stabilität.

      Wechseljahre – Vorsicht vor ungesunden Gewohnheiten

      Lucky Jack* – meine langjährige Begleitung – unsere Beziehung hat es leider nicht bis heute geschafft, irgendwann vor ein paar Jahren haben sich unsere Wege endgültig getrennt. Es ging nicht mehr mit uns. Die letzten gemeinsamen Monate waren schwermütig und irgendwie immer leer. Ich hab Schluss gemacht. Heute fühle ich mich befreit und lebe viel glücklicher.

      * Lucky (Strike – meine langjährige Zigarettenmarke) und Jack (Daniels – „Tröster“ oder auch „Öl-ins-Feuer-gießer“) – häufige Begleiter in dunklen Stunden.

      Rauchen oder Nikotin-„Genuss“

      Untersuchungen deuten darauf hin, dass Frauen (in den Wechseljahren), die rauchen, ein höheres Risiko als Nichtraucherinnen haben, Depressionen zu entwickeln. Das Grund-Thema dabei ist Sucht und Abhängigkeit von … (nicht nur Zigaretten) und er damit verbundene Unzufriedenheit und Frust, was erst zu negativen Gedanken, dann zu depressiven Verstimmungen und unbehandelt später zu einer Depression führen kann.

      Alkohol-„Genuss“

      Ja, an einem Glasl in Gesellschaft ist an sich erstmal nichts einzuwenden. Die Betonung liegt auf „ein Glasl“ und „in Gesellschaft“. Menge und Ort machen Gift und Unterschied. Sitzt du allein an dunklen Tagen mit trüben Gedanken und öffnest dir „nur zum Trost“ ein Flasche (Rotwein, …, egal was) – und nur für einen kleinen Schluck … ist nach einer Stunde die Flasche leer und dein Taschentüchervorrat auch. Deine Augen sind vom wischen rot, das schwarze Loch in deinen Gedanken riesig und droht dich zu verschlingen. Am nächsten Tag fühlst du dich furchtbar und kommst kaum aus dem Bett, deine Gedanken kreisen immer noch und an Arbeitengehen ist nicht zu denken. Du meldest dich krank – wiedermal.

      Lucky & Jack sind keine geeignete Möglichkeit wie du in den Wechseljahre Traurigkeit überwinden kannst.

      Wechseljahre Depression oder depressive Verstimmung – wo führt das hin?

      „Es geht vorbei, bye-bye …“ – ja schon, die Wechseljahre sind irgendwann rum und Traurigkeit in den Wechseljahren geht auch vorbei – oder auch nicht?
      Aber die Frage ist: Wie hat sich dein Körper in dieser Zeit verändert? Eher zum Negativen, weil du alle Symptome einfach wegignoriert, hingenommen oder ertragen hast oder hat er sich positiv gewandelt, weil du deinen Wechsel in diesen Jahren aktiv gestaltet hast?

      Schauen wir uns mal an, was passieren könnte, wenn Traurigkeit und depressive Verstimmungen oder gar eine Depression in den Wechseljahren ignoriert und unbehandelt bleiben.

      kurzfristige Folgen von Traurigkeit in den Wechseljahren (im Laufe eines Jahres)

      Deine Stimmung und dein “Funktionieren”

      Deine Leistungsfähigkeit verschlechtert sich zunehmend. Was als wiederkehrende Traurigkeit beginnt, kann sich zu einer anhaltenden depressiven Verstimmung und damit einhergehender Dauer-Erschöpfung, verbunden mit Konzentrations- und Gedächtnisproblemen (Brain-Fog) auswachsen. Das wird deinen Alltag, deine Leistungsfähigkeit im Job und deine Familie stark belasten.

      Soziale Isolation und Konflikte

      Du ziehst dich immer weiter “in dein Schneckenhaus” zurück. Deine Freunde und Bekannten werden weniger, gemeinsame Unternehmungen sagst du immer häufiger ab und die Spannungen zwischen dir, deinem Lebenspartner, den Kindern und anderen (Nachbarn, Bekannte, …) wachsen, häufen sich und spitzen sich zu. Du redet immer seltener über dich oder die Themen, die dich beschäftigen, du fühlst dich zurückgesetzt und unverstanden. Je mehr du dich zurückziehst, umso schneller dreht sich die Spirale abwärts.

      Schlaf- und Stress

      Grübeleien, negatives Gedankenkarussell und depressive Symptome verstärken deine Schlafprobleme. Du kannst häufig schlecht einschlafen, liegst nächtelang wach, weinst viel und der schlechte bzw. ungenügende Schlaf erhöht dein Cortisol/Stresslevel — das wiederum deine Stimmung weiter nach unten zieht.

      Berufliche und finanzielle Risiken

      Anhaltende depressive Symptome und deine Gereiztheit führen zu häufigen Fehlzeiten, Leistungsabfall und damit irgendwann zu Jobverlust und Einkommensnachteilen.

      langfristige Folgen von unbehandelten depressiven Phasen in den Wechseljahren (vor allem im Alter)

      Erhöhtes Risiko für schwere psychische Erkrankungen

      Studien zeigen, dass Traurigkeit und Stimmungstiefs in der Perimenopause die Wahrscheinlichkeit für zukünftige ausgeprägte depressive Episoden () erhöht. Nimmst du es einfach hin und erträgst es nach dem Motto „Augen zu und durch“ setzt du den Grundstein für eine chronische Altersdepression.

      Kognitive Risiken & Demenzfaktoren

      Anhaltende depressive Verstimmungen, sozialer Rückzug, Isolation und schlechter Schlaf gelten als Risikofaktoren für spätere kognitive Beeinträchtigungen wie z.B. allgemeine Vergesslichkeit oder eine früh einsetzende Demenz (beeinträchtigt bereits mit Mitte 60).

      Wenn du nichts tust, können Traurigkeit und depressive Symptome in den Wechseljahren weitreichende Folgen für deine Psyche, Beziehungen, Arbeitsstelle und deine körperliche Gesundheit haben.

      Deshalb ist eins ganz wichtig: Hinschauen, früherkennen, anerkennen und handeln.

      Gespräche mit Gynäkologin/Arzt, Psychotherapie bei anhaltenden depressiven Verstimmungen, frühzeitiges Schlaf- und Stressmanagement, gesündere Lifestyle-Maßnahmen (Bewegung, Ernährung, soziales Netz) und bei Bedarf medizinische Optionen (z. B. Hormon- oder medikamentöse Therapie) können kurzfristig entlasten und langfristig schützen.

      Also, schauen wir uns das mal im Einzelnen an.

      Was kannst du bei Traurigkeit und in depressiven Phasen während der Wechseljahre tun?

      In der Lebensmitte liegt für uns Frauen eine wunderbare Chance. Und zum Glück gibt es ganz viele Werkzeuge, die uns helfen, mit diesen Veränderungen, Ängsten und Selbstzweifeln umzugehen und sie in etwas Positives zu verwandeln.

      Ernährung

      Zum Glück gibt es heute das Internet und jede Menge Informationen, sodass frau nicht jahrelang ausharren und abwarten muss, bis alles vorbei ist.

      Um gut durch die herausfordernde Zeit der Hormonumstellung zu kommen und sich während dieser Zeit besser zu fühlen, kann frau selbst eine ganze Menge tun. An erster Stelle sollte eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung stehen – mit allen wichtigen Vitaminen und Vitalstoffen, die der weibliche Körper während der Wechseljahre benötigt.

      Die folgenden Lebensmittel und Nährstoffe können dir helfen, die Serotonin Werte zu erhöhen und deine Stimmung zu stabilisieren.

      Wechseljahre Stimmungsaufheller – Serotonin- und Stimmungsbooster

      Schokolade – Yess, dunkle Bitterschokolade, hmmm.

      Jeder braucht immer mal wieder ein kleines Stückl Schokolade – die so zart schmelzt am Gaumen. Für den entscheidenden Vorteil als Stimmungsaufheller sollte sie aber mindesten 70% Kakaoanteil (Roh-Kakao) enthalten. Bereits ein kleines Stückchen jeden Tag genüsslich am Gaumen geschmelzt, schüttet Glückshormone aus und kann dir dabei helfen, deine Stimmung auszubalancieren.

      Tryptophan-reiche Lebensmittel essen.

      Tryptophan-Mangel zeigt sich an: anhaltende Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, wiederkehrende depressive Verstimmungen und Angstzustände, Antriebslosigkeit und Leistungabfall

      Wechseljahre Traurigkeit überwinden
      Wechseljahre Traurigkeit überwinden mit Ernährung
      Tryptophanreiche Lebensmittel essen
      Tryptophanreiche Lebensmittel essen

      L-Tryptophan kannst du auch leicht als Nahrungsergänzung in Form von Smoothies oder Shakes zu dir nehmen. (z.B. …)

      Vitamin D

      Gerade in depressiven Phasen, wenn frau sich „in ihr Schneckenhaus“ zurückzieht, kommt Vitamin D eine besondere Bedeutung zu. Fehlendes Tageslicht und Sonnenlicht begünstigen den Mangel an Vitamin D, das einen enormen Einfluss auf unsere Stimmung hat. Besonders in den sonnenarmen Herbst- und Wintermonaten, oder wenn die Sonne wenig scheint, ist die Stimmung meist auf dem Tiefpunkt und Traurigkeit, depressive Verstimmungen und Depressionen treten häufiger auf. Fettreiche Fische wie Lachs, Hering, Sardinen sowie Pilze enthalten Vitamin D. Du könntest deinen aktuell erhöhten Bedarf an Vitamin D mit einem Nahrungsergänzungsmittel wie das Vitamin-D&K für eine gute Vitamin-D Versorgung ausgleichen.

      Magnesium

      Muskelkrämpfe, schmerzende Waden, aber auch ständig wiederkehrende Kopfschmerzen deuten auf einen Magnesium-Mangel hin. Dunkelgrünes Blattgemüse wie Grünkohl, Spinat, Mangold und Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen oder schwarze Bohnen sind reich an Magnesium. Wenn du nicht so viel „Grünzeug“ essen oder nicht so oft kochen magst, kannst du deinen Magnesium-Bedarf auch mit einem hochwertigen Supplement (z.B. CalMag Plus) decken.

      Omega-3

      Verschiedene Studien konnten einen Zusammenhang zwischen niedrigen Omega-3 Werten und depressiven Verstimmungen belegen. Am besten kannst du deinen Bedarf mit Omega-3-reichen Lebensmitteln decken, die sind beispielsweise Leinsamen und Walnüsse sowie fettem Seefisch wie Lachs, Sardinen, Heringe, Anchovies, Makrelen und Thunfisch enthalten. Empfohlen werden hier ca. 120g fetter Fisch pro Tag. Jetzt ist „glücklich-gelebter“ Fisch für den täglichen Speiseplan leider teuer und eine knappe Ressource obendrein. Wenn du nicht täglich oder gar keinen Fisch issen magst, dann kannst du Omega-3 mit einem Nahrungsergänzungsmittel (z.B. OmeGold auch in vegan mit Algenöl oder EPA Plus) supplementiern.

      Vitamin-C

      Vitamin-C hilft uns, besser mit Stress umzugehen und stärkt unser Immunsystem. Viel Vitamin C findet sich in Blaubeeren, Brokkoli, Grapefruit, Kiwi, Zitrusfrüchten, Paprika, Kartoffeln, Erdbeeren und Tomaten. Um deinen täglichen und in den Wechseljahren erhöhten Bedarf an Vitamin-C optimal decken zu können, kannst du in der kalten Jahreszeit, wenn es wenig Auswahl an frischem Gemüse und Obst gibt, mit einer hochwertigen Nahrungsergänzung supplementieren (z.B. Vitamin-C Plus).

      Selen

      Auch das Spurenelement Selen hilft der Psyche: Reichlich enthalten ist es in Paranüssen, Fisch, Hüttenkäse, Braunem Reis, Ei, Pilzen und Sojabohnen.

      Wechseljahre alternative Stimmungsaufheller

      mehr Bewegung & mehr Schlaf

      Schließ mal kurz deine Augen und versuche dich zu erinnern: Wann warst du das letzte mal glücklich, fröhlich, hast aus vollem Hals gelacht bis dir die Tränen kamen? Was war die letzte Tätigkeit, die dich innerlich stolz gemacht hat, nach der du am Abend total zufrieden und glücklich ins Bett gefallen bist?

      Genau um solche Dinge geht es. Bewegung, Abenteuer, neue Dinge, Sportarten, Tätigkeiten ausprobieren, körperliche Belastung und deine Grenzen spüren. Danach fühlst du dich geschafft, aber glücklich und kannst besonders gut schlafen. Hallo Serotonin. Hallo Dopamin.

      Beispiele können sein:

      • ein Foto-Walk mit deinem Hund auf einer für euch neuen Strecke: Such dir ein Motto, lass dich von der neuen Umgebung inspirieren und mach so viele Fotos wie möglich – auch von dir und deinem Hund
      • Du hast ein Rezept entdeckt und gedacht „Oh bestimmt total lecker“ – kauf dir die Zutaten und koche/backe es nach – dokumentiere deine genüssliche Schlemmerei mit ein paar Selfies
      • Probiere etwas Neues, was Freunde von dir regelmäßig machen: Rennradfahren, Winterbaden im See, Saunieren, 3.000er besteigen, Bouldern, Linedancing, intensives Walking, … Lerne dich wieder zu spüren. Wie fühlst du dich?

      Bewegung, Sport und ausreichend langer, erholsamer Schlaf haben eine positive Wirkung auf deine Glückshormone. Während der Bewegung werden Endorphine ausgeschüttet, die wie natürliche Antidepressiva wirken.

      Atemübungen

      Kennst du noch die Stewardess, die im Flugzeug die Papiertüte zum „reinatmen“ bei Stress/Hyperventilation gezeigt hat? Tüte aufgepustet – Tüte leer gesaugt – voll, leer, … Die Atmung ist eine unglaublich kraftvolle Möglichkeit unsere Nerven selbst zu beruhigen. Unterschätze nie die Power deiner Atmung.

      Tiefe Bauchatmung

      Beobachte mal, wenn du „in Stress“ kommst: Bewegt sich noch deine Bauchdecke beim Atmen oder hebt sich nur noch dein Brustkorb ein wenig? Eine zu flache Atmung ist einer der Auslöser für Stress – dein Gehirn wird mit zu wenig Sauerstoff versorgt.

      Nimm dir Zeit und beschäftige dich mit deiner Atmung: tief und gleichmäßig in deinen Bauch hinein – Bauch raus beim Einatmen, Bauch rein beim ausatmen. Du kannst deine Hände auf den Oberbauch legen – damit du deinen Atem besser spüren kannst.

      Atemmeditation im Gehen

      Wenn dein Körper in Bewegung kommt – kommen auch deine Gedanken wieder in Bewegung

      Bewegung und Atmen – eine Kombination die gleich doppelt wirkt. Besonders wirksam bei Stress und Aufregung oder wenn das Gedannkenkarussell durchzudrehen droht. Während du dich bewegst – und dabei ist es ganz egal ob du gehst, läufst, Fahrrad fährst, … – atme tief und bewußt in deinen Bauch hinein, immer im gleichen Rhytmus: drei Schritte lang einatmen – drei Schritte lang ausatmen, einatmen, ausatmen, usw. Stress mag keine Gleichmäßigkeit, keine Monotonie. Je länger du gehst und atmest, bekommt dein Körper die Möglichkeit, sich langsam immer mehr zu entspannen.

      Journaling – Aufschreiben für mehr Klarheit

      Schreibe dir deine schwarzen Gedanken von der Seele. Hol raus was geht, fasse es in Worte und schreibe sie in ein „Tagebuch“. Journaling bietet dir gleich zwei Vorteile: Klarheit & Lösungen.

      1. Dadurch, dass du dich Thema für Thema mit den Dingen beschäftigst, die dich innerlich aufreiben, gehst du schon den ersten entscheidenden Schritt: Du sortierst deine Gedanken, bringst Geschehenes in eine Reihenfolge und du wirst Ursachen und Wirkungen bemerken.
      2. Indem du all das, was dich innerlich beschäftigt in Worte fasst und versuchst es deinem Tagebuch verständlich zu machen, kannst du dich noch tiefgreifender mit deinen Themen auseinandersetzen und mit der Zeit Zusammenhänge zwischen einzelnen Ereignissen klarer erkennen und du wirst langsam wieder mit anderen Menschen über deine Problem-Themen sprechen können.
      3. Andere Menschen, andere Sichtweisen. Das gute daran: wenn du dich mit Menschen austauschst, die ähnliches erlebt haben, könnt ihr eure Erfahrungen und Einsichten teilen und voneinander profitieren.

      Fazit

      Die Wechseljahre sind für uns Frauen ab 40 eine herausfordernde Zeit des Wandels – voller spannender Wendungen und mitten in unserem vollgepackten Alltag. Sie sind eine Einladung, dich mit deinem bisherigen Lebensweg auseinanderzusetzen – und dich von allem zu lösen, was dich nicht mehr trägt. 

      Platz schaffen für das, was dir wirklich guttut.

      Und zur Veränderung gehören Traurigkeit oder dieses “nah-am-Wasser”-Gefühl bis zu einem gewissen Grad dazu, denn dein Körper und deine Seele sortieren sich neu.

      Doch du bist deinen Stimmungsschwankungen nicht ausgeliefert – du hast viel mehr Einfluss, als du denkst. Du kannst die Traurigkeit in deinen Wechseljahren überwinden. Komm in deine Verantwortung und unterstütze dein inneres Gleichgewicht ganz aktiv: Achte auf deine Ernährung, gleiche Nährstoffmängel konsequent aus, stärke deine Entgiftungsorgane Darm und Leber, und verschaffe dir mit Journaling Klarheit über deine diffusen Angst-Wölkchen.

      Nimm diese Phase als Chance, dich selbst neu kennenzulernen – für dein stärkeres, bewussteres und liebevolleres ICH als je zuvor.