🥱 Du fühlst dich müde, unmotiviert, siehst keinen klaren Weg?
😳 Du bist immer wieder unzufrieden, kommst gefühlt nicht voran, drehst dich im Kreis?
😟 Du würdest gerne vieles anders machen, doch dein Körper knockt dich immer wieder aus?
😵 Du hast vermehrt Frauenleiden: Dein Tag endet mit Wärmflasche, Tee und Kuscheldecke über’n Kopf.
Der erste Schritt ist ein ehrliches Hinsehen, vor dem Handeln.
In diesen Blogartikel über die Wechseljahre möchte ich dich genau dazu ermutigen: Hinschauen und erkennen, wo’s aktuell nicht rund läuft. Und vielleicht kannst du für dich ein paar Impulse mitnehmen, wie es dir möglich werden könnte, aus diesem Kreislauf herauszutreten.
„Viel zu jung“ heißt es oft und gerne bekommt frau es auch von ihren älteren Bekannten mit einem „wegwischenden“ Unterton gesagt. Doch unser Körper lügt nicht und auf unser Gefühl können wir uns verlassen. Die Wechsel-Jahre kommen schleichend, begleitet von allerlei “Frauenleiden” und bringen dein ganzes Leben in Bewegung. Und bei Frauen ab 40/45 geraten zentrale Lebensbereiche oftmals gleichzeitig in „Bewegung“aus den Fugen“, die Zeit ist belastend und das Leben gerät in Umbruch.
Daher schreibe ich auch gerne von Wechsel-Jahren – da es ein Wechsel von alt-vertrautem, vermeintlich stabilem hin zu etwas Neuem ist. Die Wechseljahre sind weit mehr als „Hitzewallungen mit Mitte 50“ und betreffen eben auch nicht nur die körperlichen Symptome – sondern die Wechsel-Jahre wirken wie ein innerer „System-Reset“ und fordern uns auf, neu hinzuschauen: Was will bleiben, was darf gehen und was darf wachsen?
Am Ende dieses Blogartikels wirst du klar sehen, wo du stehst – ganz ohne Scham.
Ich möchte dir jetzt mein Lieblingstool vorstellen. Das mir persönlich auch immer wieder aus diversen Nebelwölkchen herausgeholfen hat. Das „Wheel of Life“.
Es ist ein kraftvolles Coaching-Tool für die ganzheitliche Sicht auf deine aktuelle Lebenssituation. Es kann dir helfen, auf einen Blick zu erkennen, in welchen Lebensbereichen du zufrieden bist – und wo es gerade holpert.
The Wheel of Life
😉 Geboren, herangewachsen, Bildungsabschluss gemacht, in die Rolle der (Haus)Frau und Mutter eingefügt, Teilzeit-Job, Carearbeit, Kinder, Eltern ➡ Wechsel-Jahre: Hallo grandiose Zukunft! 🎁
Warum ist dieses Tool so hilfreich und kraftvoll?
→ Klarheit gewinnen: du siehst wo du stehst → Fokus setzen: Welche Bereiche brauchen Aufmerksamkeit? → Ziele ableiten: gezielte Veränderung anstoßen – Step-by-Step → Balance herstellen: Das diffuse Wölkchen „irgendwie läufts nicht mehr“ klärt sich
Im „Wheel of Life“ steht jeder Bereich für einen Aspekt in deinem Leben, jeder beeinflusst dein Wohlbefinden. Diese verschiedenen Lebensbereiche bedingen und beeinflussen sich gegenseitig – wie Zahnräder: Achtung: TruthBomb!
Wer keine Zeit für sich selbst hat, verliert sich im Funktionsmodus.
Wer körperlich erschöpft ist, kann keine emotional stabile Beziehung führen.
Wer gestresst ist und keine Ruhe findet, isst ungesund und hastig.
Wer sich ungesund ernährt, ist wenig leistungsfähig und mental angeschlagen.
Wer unzufrieden ist, hat oft keinen Kopf für persönliche Weiterentwicklung.
Wer sich nicht weiterentwickelt, kann weder seine finanzielle Situation verbessern noch seine persönliche Ziele erreichen.
💡 Das Wheel of Life bringt wieder Ordnung ins Chaos – es zeigt dir, wo deine Energie „leckt“, wo Ressourcen liegen und wo kleine Veränderungen große Wirkung haben können.
Denn der erste Schritt ist das Hinsehen, nicht das Handeln. Und Anerkennen statt bekämpfen schafft Raum für Zukunftsgedanken.
Ich verspreche dir: Am Ende siehst du klar, wo du im Moment stehst und wo du hingehen möchtest – wertfrei und ganz ohne Scham.
Typische Lebensbereiche, die du mit dem Wheel of Life ergründen kannst, sind:
Deine physische Gesundheit & Fitness
In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt – oft ist dies begleitet von Müdigkeit, Gewichtszunahme, Gelenkschmerzen, nächtlichem Schwitzen oder Schlafstörungen. 👉 Bedeutung: Körperliche Symptome werden zum Weckruf. Viele Frauen spüren jetzt: Ich kann meinen Körper nicht länger ignorieren – ich will (sollte und muss) mich neu um ihn kümmern.
Deine mentale Gesundheit & Selbstfürsorge
Stimmungsschwankungen, innere Unruhe, depressive Phasen oder Verstimmungen mit dem Partner sind keine Seltenheit. Dazu kommt oft das Gefühl: „Ich bin für alle da, mach und tu – aber: keiner sieht es. Und wo bleibe eigentlich ich?“ 👉 Bedeutung: Der Ruf nach Selbstfürsorge wird lauter. Viele Frauen beginnen, sich erstmals mit ihrer eigenen Innenwelt zu beschäftigen – nicht nur mit der To-do-Liste. Fragen wie „Will ich so weitermachen?Und was will ICH eigentlich?“ werden jetzt präsenter und rufen nach einer Antwort.
Deine Ernährung & Gewohnheiten
Was bislang „gut funktioniert hat“, tut es plötzlich nicht mehr. Der Körper reagiert sensibler auf Zucker, Alkohol, Kaffee, Fastfood, Lebensmittel zur falschen Uhrzeit, zu wenig Schlaf, zu … 👉 Bedeutung: Eine bewusste, vitamin- und nährstoffreiche Ernährung sollte zu einer neuen Basis werden, um Energie, Hormonbalance und Verdauung zu stabilisieren. Kleine neue Gewohnheiten etablieren = große Wirkung.
Partnerschaft & Liebe
Langjährige Beziehungen stehen jetzt oft auf dem Prüfstand. Dein Bedürfnis nach körperlicher Nähe verändert sich. Und die Frage „Bin ICH mich noch wohl in dieser Beziehung?“ taucht auf. Nicht selten kommt es zu Beziehungs-Auszeiten, Trennung oder Scheidung. 👉 Bedeutung: Wechseljahre können zu einer echten Beziehungskrise führen – oder auch zu einem Neubeginn mit mehr Ehrlichkeit, Tiefe und echter, neuer Verbindung.
Familie & Freunde (soziale Kontakte)
Die Kinder werden immer selbstständiger und „verlassen das Nest“, unsere Eltern werden pflegebedürftig und langjährige Freundschaften verändern sich. Viele Frauen fühlen sich gerade in dieser Phase emotional isoliert, nicht Wenigen fehlen tiefgründige Gespräche, da auch diese Zeit als „normal“ gilt und von ihnen „funktionieren“ gefordert wird. 👉 Bedeutung: Neue Nähe und echte, tragende Beziehungen werden wichtiger denn je. Es geht um Qualität statt Quantität in den Beziehungen. Was nicht mehr trägt, sollte auslaufen.
Beruf & Karriere
Hast du dir auch schon mal die Frage gestellt: „Will ich das wirklich bis zur Rente machen?“ Die Sinnfrage – sie wird immer lauter, und ist oft begleitet von Erschöpfung, Frust, zu wenig Wertschätzung und meistens in Verbindung mit zu wenig Einkommen. 👉 Bedeutung: Die Wechseljahre sind oft ein Wendepunkt im Berufsleben – und eine Chance für eine berufliche Neuorientierung oder neue Wege zugehen, um die eigenen Zukunftsträume verwirklichen.
Finanzen & Altersvorsorge
Trennung & Scheidung, Teilzeit-Job wegen der Kinderbetreuung mit halbem Einkommen und die finanzielle Unsicherheit fürs Alter werden vielen Frauen jetzt bewusster. Gleichzeitig wird aber auch klar: Die zweite Lebenshälfte soll finanziell selbstbestimmt und sicher gestaltet werden. 👉 Bedeutung: Der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit wächst – gerade im Hinblick auf weibliche Altersarmut und als Grundlage für Selbstfürsorge und Zukunftsvertrauen.
persönliches Wachstum
Hast du es auch schon mal gespürt, dieses: „Ich will endlich bei mir ankommen.“ Alte Rollenbilder (Mutter, Partnerin, Mitarbeiterin) und gender Ungleichheiten werden jetzt vermehrt in Frage gestellt. 👉 Bedeutung: Die Wechseljahre laden zur Selbstreflexion ein – sie sind eine Übergangszeit zur echten Reifung, zum Wiederentdecken der eigenen Identität. Wer bin ICH? Was will ICH? Was kann ich und wie kann ich gleichberechtigt beitragen?
Freizeit & Hobbies
Kennst du das auch? Das Gefühl, keine Zeit mehr für die eigenen Wünsche mehr zu haben, ist weit verbreitet. Doch jetzt – in den Wechsel-Jahren kommt der Impuls: „Wann, wenn nicht jetzt?“ 👉 Bedeutung: Freizeit wird nicht mehr als Nice-to-have gesehen, sondern als Must-have, als tägliche Kraftquelle und Ausdruck von Selbstbestimmung und Lebensfreude.
Fazit
Wie Blumen, die an unerwarteten Orten blühen, entfaltet sich auch deine Geschichte mit Schönheit und Widerstandsfähigkeit und offenbart verborgene Wunder.
Woher kommt deine tägliche Power und Lebensenergie? Und wie viele deiner Beschwerden hängen mit deinen täglichen Vitamine Wechseljahren und deinen (vitalstoffreichen oder auch noch nicht) Ernährungsgewohnheiten zusammenhängen?
Du stehst mit Herzklopfen vor dem Kühlschrank, vergisst, was du wolltest – und schwitzt plötzlich wie im Hochsommer? Willkommen in den Wechseljahren, wo dein Körper heimlich die Spielregeln ändert. Statt in Panik zu verfallen (oder den Thermostat zu verfluchen), schau lieber auf deinen Teller! Denn Essen in den Wechseljahren ist keine Nebensache – sie ist dein neuer Superpower-Schlüssel. Mit dem richtigen Mix aus Vitaminen, pflanzlichen Proteinen und einer Portion Selbstfürsorge wird aus Hitzewallung und „Was-wollte-ich-doch-nochmal?“ bald wieder Lebensenergie. Dieser Artikel zeigt dir, warum du keine Hormondramen fürchten musst – nur ein bisschen mehr Hülsenfrüchte, Humor und mehr Vitamine in den Wechseljahren.
Die Wechseljahre bei Frauen sind ein ganz normaler Veränderungsprozess. Du, ich, jede von uns – unsere Hormone verändern sich ab den beginnenden 40ern, manche bereits in ihren 30ern. Mitten im Leben – die Wechseljahre.
Worum geht´s hier eigentlich? Es geht um Veränderung. Es geht um Wechsel. Und es geht um Wandel!
Ja, es sind Jahre. Es ist ein Prozess, in den wir uns jetzt einbringen können und auch sollten! Das Leben schenkt uns die großartige Chance, aktiv neu zu gestalten, uns dafür einzusetzen, dass unsere zweite Lebenshälfte so grandios wie möglich und vor allem zu dem wird, was wir uns seit Jahren erträumen. Das Bild aus unserem Kopf – kann jetzt wahr werden. Wir haben das Wissen, die nötige Lebenserfahrung, die Freiräume. Auf geht´s!
Veränderung auf allen Ebenen – persönlich und tiefgreifend. Und es geht um die Suche nach neuen Wegen, um gut mit den Veränderungs-Impulsen umzugehen. Ein Wechsel weg von alten, unattraktiv und unfunktional gewordenen Gewohnheiten, Verhaltens- und Gedankenmustern hin zu einer neuen und stärkeren Version unserer Selbst. Ein Wandel hin zu der Frau, die wir in Zukunft sein wollen.
Ein ganzheitliches Change-Management ist ein guter Ansatz!
Es ist nie zu spät, neu zu beginnen. Denn was wir heute beginnen zu verändern, lässt uns zu der Version unserer selbst werden, die wir in Zukunft sein wollen.
Allerdings gibt es ein paar Themenbereiche, auf die wir uns möglichst frühzeitig fokussieren sollten, da sie sehr wirkungsvoll und Life-Changing sind.
Bewegung: für Muskelerhalt, um dem Muskulaturabbau entgegen zu wirken, gegen verkürzte Sehnen und Muskeln, für starke Knochen, als Schutz vor Osteoporose, um unsere Fitness – und Selbstständigkeit im Alter – so lange wie möglich zu erhalten gute Möglichkeiten: Yoga, Schwimmen, Pilates, Radfahren, Wandern, Hund, Bouldern, …
Mindset: Gelassenheit, Zufriedenheit, Dankbarkeit und Resilienz; den Blick immer wieder auf die positiven Seiten lenken; die eigenen Blockaden erkennen, Lösungen finden und umsetzen; aufhören, schlecht mit uns selbst zu reden und umzugehen gute Möglichkeiten: Yoga, Journaling, Achtsamkeits-Training, Dankbarkeit-Rituale, …
Stressreduktion: Was stresst dich und was wünscht du dir, wie müsste die Situation anders sein, damit es sich gut für dich anfühlt? Ergründe deine Stressfaktoren: Ist es dein Job, Ängste, bestimmte Personen, deine Finanzen? Und überlege dir mögliche Wege, wie du deinen Alltagsstress reduzieren kannst. gute Möglichkeiten: Yoga, Chi-Gong, Journaling, Achtsamkeits-Training, …
Kommunikation: Hinschauen, die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen, ernst nehmen. Lerne deine Bedürfnisse zu benennen, über deine Gefühle zu sprechen – sachlich, neutral und ohne Bewertung. Überlege dir Lösungen, mach Vorschläge, wie es sich für dich wieder gut anfühlen würde. Nimm dir Zeit für die Personen, die direkt betroffen sind. Versende ICH-Botschaften. gute Möglichkeiten: Journaling,
Ernährung: Kennst du die sechs Feinde für unser tägliches Wohlbefinden? ➡ Alkohol, Zucker, Weißmehl, zu viel Fleisch, Kaffee und Fast-Food Lass sie weg und ersetzte sie durch frisch zubereitete, vitamin- und mikronährstoffreiche Mahlzeiten. „Echtes, ehrliches Essen“ – ohne chi-chi. Wir können mit frischen, saisonalen und regionalen Lebensmitteln (vor allem Gemüse und Obst in Bio-Qualität) superlecker kochen und dabei jede Menge aktive Gesundheitsvorsorge betreiben. gute Möglichkeiten: Kur zur Darmreinigung, Immunpower-Smoothies, Nahrungsergänzung Wechseljahre
Gesundheits-Check-Ups: Unser Immunsystem wird mit zunehmendem Alter schwächer, was sich auf die Zellgesundheit auswirken kann. Je eher ein gesundheitliches Problem erkannt wird (z.B. im Krebs-Screening), desto besser kann frau gegen steuern. Das Immunsystem und die eigene Immunpower kann auch sehr gut über eine gesunde Ernährung und regelmäßige Darmreinigungen/Detoxen unterstützt werden. gute Möglichkeiten: Hormon-Checks, Vitamin-Checks
Wie Essen in den Wechseljahren deine Beschwerden verschlimmern kann
„Mahlzeit“ in der Mikrowelle
Übermäßiges Schwitzen, Hitzewallungen, Gelenkschmerzen, bleiernde Müdigkeit ➡ ein Anzeichen für chronische Entzündungen in deinem Körper
Früher hast du noch gekocht. Und heute? Wenn überhaupt. Zwischen Zoom-Meeting, Hunde-Runde und pünktlich wieder im Homeoffice sein, wird Essen zur 3-Minuten-Mission: Packung auf, schnell warm machen, essen, fertig.
Was du da isst? Naja … je länger die Zutatenliste, je mehr Zusatzstoffe & Geschmacksverstärker als Vitamine & Mirkonährstoffe. Fertiggerichte, Burger auf die Schnelle, Pasta mit mysteriöser Soße aus der Aluschale. Hauptsache schnell, satt und irgendwie warm. Blöd nur: Diese „schnellen Essen“ sind vollgepackt mit Transfetten, Zucker, Omega-6-Fettsäuren und fragwürdigen Zutaten, die dein Körper nicht als Freund erkennt – sondern als „Alarmsstufe rot“.
Und genau das ist der Haken: In den Wechseljahren produziert dein Körper immer weniger schützendes Östrogen. Das Hormon, das früher die stillen Entzündungen und dein Schmerzempfinden abgemildert hat. Was bleibt, ist die Reaktion deines Körpers auf jedes dieser ungesunden „Zuviel“: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Muskel- und Gelenkschmerzen, deine Stressgrenze fällt unter Teppichkanten-Niveau.
Durchlebst du gerade deine Wechseljahre oder hast du nur einfach „was falsches“ gegessen? Spoiler: Beides.
Es war einer dieser späten Vormittage – wenig Energie, noch viel zu tun, und irgendwie musste schnell was Süßes her, „um kurz Energie zu tanken“. Und Zack, ist die Limo offen, der Keks im Mund … und für einen kurzen Moment fühlte es sich gut an. Doch kaum eine Stunde später bin ich wieder müde, leicht gereizt und schiele schon auf den nächsten Keks. Kennste?
Es fühlt sich an wie auf dem Rummelplatz. Erst rauscht Blutzucker steil in die Höhe, Yeah …. dann stürzt er in die Tiefe. Im gleichen Scooter sitzen übrigens meine Stimmung, Serotonin (mein Gute-Laune-Hormon), und mein Stress-Hormon Cortisol, dass beim Abflug einen auf Drama-Queen macht. Und ich? Ich bin einfach nur müde, angenervt, nervös, hab Hunger auf noch mehr Quatsch und nachts, wenn ich schlafen will, lieg ich wach, obwohl ich hundemüde bin.
Kurz gesagt: Ein Körper ist kein Süßwarenladen. Wenn ich ihm gebe, was er wirklich braucht – geben die Hormone endlich wieder Ruhe.
Der „Star“ jeder Grillparty
Oder: Was hatte mein Bauch gestern Abend schon wieder gegen mich?
Früher waren sie die Highlights auf dem Grillrost: Bratwurst links, Nackensteak rechts. Dazwischen ein paar Scheiben gerösteter Speck. Auf dem Teller noch ein großer Löffel Kartoffelsalat aus dem Kühlregal, Ketschup, Mayo oder Senf. Grillgemüse? Kein Platz auf dem Grill. Frischer Salat? Höchstens als Deko.
Was hat das mit dem Watte-bauschigen Gefühl im Kopf zu tun? Oder mit den ständigen Magenschmerzen? Die Leber ächzt unter der Dauerbelastung: All das viele Fleisch, Fette, Zucker, künstliche Zusätze und kaum echte Nährstoffe. Sie schafft es kaum, das alles abzubauen und meldet sich mit Schmerzen. Während der Darm – mangels Vitaminen und Ballaststoffen – auch nur noch auf Sparflamme läuft, sind Darmprobleme und Wechseljahre keine Seltenheit.
Dabei wird genau jetzt vom Darm volle Power gebraucht. Denn ein gesunder Darm hilft nicht nur bei der Verdauung, sondern sorgt auch für gute Laune, einen klaren Kopf und hält Hormone in den Wechseljahren besser im Gleichgewicht. Ein Darm, der auf Sparflamme arbeitet, bringt dir Stimmungs-Jojo, Brain Fog und das diffuse Gefühl, dass nichts so recht zusammenpassen will – weder der Hosenknopf noch die Gedanken im Kopf.
Leere Kalorien – wie Tennis ohne Ball
Wenn dein Essen aussieht wie im Kindergeburtstagsbuffet – aber du dich fühlst wie 80 mit Jetlag …
Sie sitzt auf der Bank beim Seitenwechsel, beisst lustlos von einem bunten, „zuckerfreien“ Energy-Riegel ab und nimmt einen Schluck vom zitronengelben Iso-Drink. Energy, steht drauf – dabei fühlt sie sich gerade wie ein leerer Akku im Stromsparmodus. Sie ärgert sich, ist müde, gereizt, unkonzentriert – der Ball fliegt, aber ihr Kopf hängt irgendwo zwischen „Los der Ball …?“ und „Wie steht´s eigentlich?“. Nichts klappt, sie verliert ihr Match.
Und ihr Körper? Der protestiert stumm, aber deutlich: „Willst du mir ernsthaft mit Zucker und Farbstoffen kommen, wenn ich gerade Vitamin D, Magnesium, B-Vitamine, Omega-3, Eisen und Calcium bräuchte?“
Willkommen in den Wechseljahren – wo der Nährstoffbedarf steigt, aber oftmals „leere Kalorien“ serviert werden. Gut Essen in den Wechseljahren ist gerade jetzt besonders wichtig. Energy-Riegel sind schön und gut, aber wenn dein Körper nach echten Vitalstoffen ruft, fühlt sich so ein Snack an wie ein Ballwechsel ohne Ball: viel Bewegung, aber nix dahinter. Und dann braucht frau sich nicht wundern über Brain Fog, Muskelkrämpfe oder Stimmungstiefs. Ganz ehrlich – ihr Körper hätte sich lieber über ein paar Haferflocken mit Beeren und einen Lachs-Salat gefreut.
Kleine Veränderung, große Wirkung: Das kannst du konkret tun!
5 einfache und leicht umsetzbare Tipps für deinen Einstieg
ISS BUNT: Jeden Tag. Iss dich satt an saisonalen und regionalen und frischen Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Saaten und Nüsse.
Vermeide ZUCKER: Mach einen großen Bogen um die Blutzuckerachterbahn. Iss Vollkorn statt Weißmehl, ersetze raffinierten Industriezucker z.B. durch Dattelsüße.
TRINKE ausreichend: vor allem, wenn du Wechslejahresbeschwerden spürst (Hitzewalllungen, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Stress, …)
Tracke deine Ernährungsgewohnheiten: Finde heraus, was dir guttut und was nicht, dass ersetze.
Bei Bedarf: nutze hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, z.B. in Zeiten, in denen du es nicht schaffst, die ausreichend mit frisch zubereiteten gesunden, vitamin- und vitalstoffreichen Mahlzeiten zu versorgen.
Fazit.
Wenn deine Hormone Achterbahn fahren – wird dein Teller zum Ruhepol
Du hast genug davon, nachts wachzuliegen und tagsüber vor lauter Müdigkeit im stehend einschlafen zu wollen? Keine Sorge – nicht deine Kaffeemaschine sollte Überstunden machen, sondern dein Körper braucht jetzt gezielte Power-Nährstoffe. Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Nüsse und Saaten liefern dir Vitamine wie B6, B12, D, Eisen, Zink & Co. – die echten Heldinnen für Frauen in den Wechseljahren 40plus. Weniger Zucker und Weißmehl, mehr nährstoffreiche Lebensmittel helfen deinem Körper, Entzündungen zu senken und das hormonelle Chaos zu „begradigen“. Nicht perfekt, aber clever: Deine Ernährung ist dein neuer Superpower-Schlüssel in den turbulenten Wechseljahren.
Lies Teil 1 der Serie „Frauenpower in den Wechseljahren“
✌ Du willst wissen, wie auch du wieder mehr Energie und Leichtigkeit in deinen Alltag bringst?
Selbst wenn bei dir gerade alles drunter und drüber läuft?
👉 Schreib mir einfach eine Nachricht. Ich zeige dir, was mir geholfen hat – ganz ohne Druck, ganz einfach umsetzbar.
Frauenpower – Was haben die Symptome für Wechseljahre mit deiner Ernährung & Vitaminen zu tun?
Woher kommt deine Lebensenergie und wie viele deiner (Wechseljahres-) Beschwerden, den Symptomen für Wechseljahre, hängen mit deinen täglichen (vitamin- & vitalstoffreichen oder auch noch nicht) Ernährungsgewohnheiten zusammenhängen?
Du fühlst dich ständig müde, schläfst schlecht, hast oft Heißhunger und könntest eine Energy-Limo oder Tasse Kaffee nach der anderen trinken, bist gereizt oder fühlst dich angenervt? ➡ Liegt das am Stress? Am Alter? Bist du krank?
Nein. Ganz sicher nicht krank.Es ist ein ganz normaler Veränderungsprozess. Du, ich, jede von uns – wir verändern uns ab den beginnenden 40ern. Mitten im Leben – die Wechseljahre bei Frauen.
Und ja, es sind Jahre. Es ist ein Prozess, in den wir uns jetzt einbringen können und auch sollten! Das Leben schenkt uns Frauen die großartige Chance, unsere zweite Lebenshälfte aktiv neu zu gestalten, uns dafür einzusetzen, dass unsere Zukunft so grandios wie möglich und vor allem zu dem wird, was wir uns seit Jahren erträumen. Das Bild aus unserem Kopf – kann jetzt wahr werden. Wir haben das Wissen, die nötige Lebenserfahrung, die Freiräume. Auf geht´s!
Worum geht´s hier eigentlich? Es geht um Veränderung. Es geht um Wechsel. Und es geht um Wandel!
Veränderung auf allen Ebenen – persönlich und tiefgreifend. Und es geht um die Suche nach neuen Wegen, um gut mit den Veränderungs-Impulsen umzugehen. Ein Wechsel weg von alten, unattraktiv und unfunktional gewordenen Gewohnheiten, Verhaltens- und Gedankenmustern hin zu einer neuen und stärkeren Version unserer Selbst. Ein Wandel hin zu der Frau, die wir in Zukunft sein wollen.
Der stille Wandel: Wie sich dein Körper in den Wechseljahren verändert.
Die Wechseljahre beginnen ca. 10 Jahre vor der letzten Monatsblutung mit der Perimenopause. Die Eizellen in den Eierstöcken haben ein gewisses Alter erreicht und beginnen die Hormonproduktion zu reduzieren. Bei manchen Frauen startet dieser Prozess bereits in ihren 30ern. Am Ende bleibt die Regel aufgrund der hormonellen Veränderungen komplett aus. Die Wechseljahre beginnen schleichend und die hormonellen Veränderungen dauern über viele Jahre an.
Viele Frauen nehmen den Veränderungsprozess erst zu Beginn der Perimenopause, die Phase rund um das Ausbleiben der Regelblutung, so richtig wahr. Die Symptome werden deutlicher und belastender. Sie spüren, dass das Ende ihrer Jugendlichkeit und Fruchtbarkeit nah ist und nehmen diese Zeit als einen tiefen Einschnitt in ihrem Leben wahr.
Say hello to „The Wind of Change“
Song: The Scorpions, 1989
Wechseljahresbeschwerden:
Doch woran erkenne ich Wechseljahre? Was sind die typipschen Symptome, die Frauen mal mehr oder weniger häufig haben können? Was sind die typischen „Wechseljahre Frau Symptome“?
unregelmäßige Monatsblutung: mal kommt sie, mal nicht, eher oder später, mal bringt sie mehr oder weniger PMS mit
vermehrtes Schwitzen, gerne auch tagsüber, bis hin zu Hitzewallungen
Aber: Nicht alle Frauen sind gleichermaßen betroffen.
Viele haben nur wenige, typische Symptome und ca. ein Drittel haben auch kaum oder gar keine Probleme in ihren Wechseljahren.
Die hormonellen Veränderungen zeigen sich sehr unterschiedlich: Frau nimmt leichter zu, da sich der Stoffwechsel verlangsamt. Die Gelenke werden steifer, die Finger tun häufiger weh und die morgendliche Kaffeetasse einhändig greifen wird an manchen Tagen zur echten Herausforderung. Muskulatur aufbauen wird anstrengender bzw. sie baut schneller wieder ab, wenn frau zu selten Sport macht 😮
Viele Frauen schlafen schlechter und das nicht unbedingt, weil der Partner laut schnarcht. Durch den Schlafmangel werden die Nährstoffe aus der Nahrung schlechter aufgenommen und der Muskulatur nicht mehr optimal zur Verfügung gestellt. Stattdessen wird Nahrung als Wasser und Fett im Körper eingespeichert (an Bauch, Hüfte, Po). Das Bauchfett lagert sich auf den inneren Organen ab und wirkt sich zusätzlich negativ auf die hormonellen Prozesse in unserem Körper und dem Fettstoffwechsel aus, was in Folge unsere Wechseljahresbeschwerden weiter befeuert, z.B. Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder den Brain Fog.
Schlafmangel sorgt außerdem für eine schlechtere Regeneration – wir fühlen uns oft müde und ausgelaugt was zu zusätzlichem Stress führt, da wir an unser „gewohntes Leistungs-Level“ gerade nicht heran reichen und uns vielleicht an manchen Tagen „ungenügend“ fühlen.
Dazu kommt, dass unsere typische Mami-Care-Brille löchrig wird. Unser Östrogenspiegel sinkt. Das Sexualhormon Östrogen wird in den Eierstöcken nur noch wenig bis gar nicht produziert. Die Folge: Wir sind immer weniger bereit, unsere Bedürfnisse hinten anzustellen, uns für andere „aufzuopfern“, ihre Aufgaben mitzuübernehmen. „Mami hat fertig“ und „ihre Arbeit“ bleibt liegen bzw. muss von den anderen selbst erledigt werden.
Die Wechseljahre in Midlife sind eine Zeit des Erkennens, eine Zeit des Umdenkens, eine Phase teils radikaler Entscheidungen, da uns nicht mehr unendlich viel Zeit bleibt.
Die Wechseljahre bei Frauen sind nicht nur das Ende der der fruchtbaren Lebensphase, sondern auch der Anfang einer selbstbestimmteren und unabhängigeren Zeit für uns Frauen. Die Wechseljahre sindein guter Zeitpunkt, dass wir uns endlich wieder konsequent um uns, um unser eigenes Wohlbefinden und um unsere Zukunft kümmern!
Wechseljahres Symptome im Alltag erkennen – und wie du sie mit deiner Ernährung positiv beeinflussen kannst
Stimmungsschwankungen Wechseljahre und erhöhte Stressanfälligkeit
Ein „falsches“ Wort, ein komischer Zwischenton, ein unpasendes Lachen. Du spürst die Anspannung, könntest direkt aus der Haut fahren. Schon kleine Dinge bringen dich auf die Palme und du fühlst dich unausgeglichen und angenervt, als stehst du zwei Meter neben dir. Kennst du noch das Jojo aus den 80ern? Dieses kleine runde Ding am Bindfaden, den man sich um den Finger gelegt hatte? Gernau so fühlen sich Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren an manchen Tagen an.
Was passiert? Im Laufe der Wechseljahren sinkt der Spiegel der weiblichen Hormone. Östrogen und Progestaron werden immer weniger produziert. aber nicht allmählich und sanft, sondern eher wie eine Achterbahnfahrt: mal oben, mal unten, mal gar nicht da.
Diese Hormone sind aber nicht nur für deinen Zyklus zuständig, sondern wirken auch auf die Funktionen im Gehirn und auf dein Nervensystem.
Östrogen beeinflusst die Bildung des Gute-Laune-Hormons Serotonin.
Progestaron wirkt beruhigend – wie ein innerer Entspannungsfilter.
Wenn Hormone in den Wechseljahren stark schwanken oder sich auf einem sehr niedrigen Niveau einpendeln, gerät auch das Stressmanagement aus dem Gleichgewicht. Das Hormon Cortisol das eigentlich nur für „schnelle Energie in Stresssituationen“ zuständig ist – fühlt sich dauerhaft „gestresst“ und bleibt ständig erhöht. Die Folge: Du fühlst dich dünnheutiger, empfindlicher, schneller reizbar und innerlich unruhig.
Was fehlt dir möglicherweise? In dieser hormonellen Umbruchphase ist dein Körper besonders angewiesen auf bestimmte Vitamine und Mikronährstoffe. Fehlen diese oder werdedn sie in zu geringen Mengen aufgenommen, verstärken sich die Ups & Downs:
B-Vitamine (vor allem B1, B6, B12 und Folsäure): sie werden zur Bildung von Serotonin und Dopamin benötigt und sorgen für eine ausgeglichenere Stimmung und bessere Konzentration
Vitamin D: wirkt positiv auf Stimmung und deine Immunabwehr, wichtig zur Unterstützung der „guten Laune“ ➡ besonders kritisch in der kalten Jahreshälfte, an dunklen, grauen und nebligen T an denen keine Sonne scheintagen (mein Tipp: supplementiere Vitamin D)
Omega-3-Fettsäuren: fördern die Signalübertragung im Gehirn, sie wirken stimmungsstabilisierend und entzündungshemmend
Tryptophan: eine Aminosäure, aus der der Körper Serotonin bildet. Wichtig für die Bildung des „Gute-Laune-Hormon“
Was könntest du mehr essen? Bananen, Nüsse, Hafer
Herzklopfen und Herzrasen Wechseljahre – Was steckt dahinter?
Spoiler: Hat leider nichts mit deinem Lebensgefährten oder anderen schmucken Menschen zu tun.
Du sitzt ganz ruhig, oder gehst deine normale Hunde-Runde, hast nichts Besonderes gemacht – und plötzlich spürst du Druck auf deiner Brust, dein Herz fängt an zu rasen, zu stolpern oder laut zu klopfen. Das kann beängstigend sein, vor allem, wenn es scheinbar „grundlos“ passiert. Viele Frauen erleben genau das – Herzrasen in den Wechseljahren – meist ohne zu wissen, dass ihre Hormone die heimlichen Drahtzieher sind.
Was passiert? Und zum zweiten: Östrogen sinkt in den Wechseljahren – manchmal langsam und gleichmäßig, manchmal in Schüben. Dies kann dein Nervensystem aus dem Takt bringen: Dein Herz schlägt schneller. Du spürst den Druck und ein starkes Klopfen in der Brust. Obwohl du eigentlich gar nichts Besonderes machst.
Was fehlt dir möglicherweise? Während der Wechseljahre reagiert dein Körper besonders sensibel auf Mängel, vor allem auf bestimmte Mikronährstoffe, die für eine gute Herzfunktion wichtig sind:
Magnesium: wirkt beruhigend auf die Nerven und reguliert die Muskulatur ➡ Herz = Muskel Mangel kann zu Herzrhythmusstörungen, Nervosität & Schlafproblemen führen
Kalium: ist wichtig für die Reizweiterleitung und den herzrhythmus zu wenig Kalium kann Herzklopfen, Muskelschwäche oder Krämpfe auslösen
Omega-3-Fettsäuren: sie wirken entzündungshemmend und helfen den Blutdruck zu reuglieren sie sind wichtig für die Herzfrequenz, emotionale Ausgeglichenheit und weniger Schmerzen
B-Vitamine (vor allem B1, B6, B12 und Folsäure): sie wirken positiv auf deine mentale Gesundheit, stärken Nerven und Psyche ein Mangel an B-Vitaminen kann zu Erschöpfung, erhöhter Reizbarkeit und Herzsymptomen führen
Was könntest du mehr essen? Bananen, Nüsse, Vollkornprodukte, Avocados, Hülsenfrüchte; nutze hochwertige Omega-3-Quellen: Leinöl, Walnüsse, fetter Fisch; Vitamin-B-Booster: Haferflocken, Eier, Spinat, Linsen, (bei veganer Ernährung B12 supplementieren); ausreichend Trinken
👉 Achtung Wichtig: Wenn du regelmäßig starkes Herzrasen hast, solltest du es medizinisch abklären lassen – zur Sicherheit. In vielen Fällen steckt keine organische Ursache dahinter, sondern eine Kombination aus Hormonumstellung + Nährstoffmangel + Alltagsstress – und genau da kannst du selbst viel bewirken.
Hitzewallungen und übermäßiges SchwitzenWechseljahre
Stell dir vor: Es ist ein lauer Sommerabend, du bist mit deiner Freundin an der Strandbar verabredet. Frisch geduscht ziehst du dein liebstes weitschwingendes blaues Sommerkleid an und fährst mit dem Bus zur Seepromenade. Du schaust aus dem Fenster, die Häuser ziehen vorbei. Im Bus ist es gewohnt stickig und du fächerst dir Luft zu. Im Aufstehen bemerkst du, dass dein Kleid irgendwie nicht richtig sitzt. Beim Aussteigen zuppelst du an deinem Kleid rum und im nächsten Moment schaust in die ungläubigen Augen deiner Freundin.
„OMG. Du bist klatsch-nass, was ist passiert?“ fragt sie. Du schaust an dir runter, dein Kleid klebt an dir und du würdest gerne im Boden versinken. Oh wie peinlich. Das war so heiß im Bus … du schaust die anderen Fahrgäste an und … keiner ist auch nur annähernd so nass-geschwitzt.
Was passiert? Wenn in der Perimenopause der Östrogenspiegel sinkt, gerät die Temperaturregulation im Gehirn aus dem Gleichgewicht. Es reagiert viel empfindlicher auf kleinste Veränderungen und manchmal wird auch überreagiert. Ein paar Grad mehr (so wie im stickigen Bus) und der Körper kommt in Stress und denkt „Achtung Überhitzung!“. Die natürliche Folge: Ein Schweißausbruch, puderrotes Gesicht, nasse Hände, …
Zusätzlich wirkt sich das sinkende Östrogen auf die Blutgefäße und das Nervensystem aus – sie erweitern oder verengen sich schneller und unkontrollierter. Auch das verstärkt das Auf und Ab der Körpertemperatur.
Was fehlt möglicherweise in deiner Ernährung? Vitamin E, B6, Magnesium, sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Phytoöstrogene)
Was könntest du mehr essen? Soja-Produkte, Hülsenfrüchte, Leinsamen, grünes Gemüse, Vitamin-E-reiches Öl (z.B. Weizenkeimöl) Sonnenblumenkerne
Müdigkeit in den Wechseljahre und häufig antriebslos
Kennst du das? Du stehst morgens auf – also theoretisch, praktisch bleibst du noch dreimal liegen und drückst Snooze. Und fühlst dich, als wärst du die halbe Nacht auf Achse gewesen. Willkommen im Club der müden Heldinnen 40+.
Was passiert? Dein Körper fährt hormonell gerade Achterbahn, auch nachts wenn du schläfst. Dein Stoffwechsel hat auf Sparflamme geschaltet (zu wenig Östrogen), du schläfst insgesamt schlechter und verlierst dabei auch noch wertvolle Mikronährstoffe – besonders Eisen, Vitamin D, B-Vitamine und Co-Enzym Q10 – und damit sinkt auch dein Energielevel und deine Müdigkeit in den Wechseljahren steigt.
Was fehlt dir möglicherweise? Typische Nährstoffmängel bei Erschöpfung Gerade jetzt in der Perimenopause (und auch danach) ist der Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen, die du über die Ernährung oder gezielt als Nahrungsergänzung zuführen solltest, erhöht:
B-Vitamine (B6, B12 und Folsäure): wichtig für Nerven, Stimmung und Konzentration.
Vitamin D: unterstützt den Energiehaushalt und wirkt stimmungsaufhellend.
Coenzym Q10: ist beteiligt an der Energieproduktion in den Zellen – sinkt mit dem Alter.
Eisen: wichtig für den Sauerstofftransport im Blut – bei Eisen-Mangel fühlst du dich schlapp, blass, antriebslos.
Was könntest du mehr essen? Dein täglicher Energie-Kick auf dem Teller Greife vermehrt zu eisenreichen Lebensmitteln, wie Hirse, Rote Beete, Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, weiße Bohnen), Kürbiskerne, Sesam oder Tofu. Kombiniert mit einem Spritzer Zitrone oder Orangensaft-Dessing, frischen Vitamin-C-reiche Lebensmitteln wie Paprika, Petersilie, Brokkoli oder das heimische Superfood Sanddorn.
👉 Mein Tipp für Kaffee- oder Teeliebhaber: Trinke dein Lieblingsheißgetränk nicht direkt zu den Mahlzeiten, denn sie hemmen die Aufnahme von Eisen aus deinem Essen. Besser: eine Stunde davor oder danach.
Vergesslich, vernebelt, neben dir? Das steckt hinter Brain Fog in den Wechseljahren
Kennst du das? Du stehst in der Küche und hast keine Ahnung, was du eigentlich hier wolltest. Oder du sprichst Freundinnen mit falschem Namen an, verlegst deinen Schlüssel, vergisst Termine – und fragst dich „Ist das noch normal?“. Willkommen im Club der „Brain Fog“-Ladies!
Was passiert? In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel – und das beeinflusst dein Gehirn. Denn Östrogen ist wichtig für die Durchblutung und Reizweiterleitung im Nervensystem. Steht das Hormon nur noch in schwankenden Mengen zur Verfügung, wird dein Gehirn schlechter versorgt: Konzentration, Erinnerungsfähigkeit und Reaktionszeit lassen nach. Es fühlt sich an, als wäre dein Kopf von einem dicken Wattebausch umgeben – du bist da, aber irgendwie auch nicht.
Was fehlt dir möglicherweise? Zusätzlich fehlt oft genau das, was für dein Gehirn jetzt besonders wichtig ist:
Vitamine B12: ist wichtig für die Signalweiterleitung im Gehirn und damit du dich gut konzentrieren kannst
Omega-3-Fettsäuren: sind wichtig für geschmeidige Zellmembranen und gut funktionierende Nervenverbindungen.
Was könntest du mehr essen? Integriere regelmäßig Eier, Hafer, fetten Fisch (wie Lachs oder Makrele), grünes Blattgemüse (wie Spinat oder Rucola) und Leinöl in deinen Speiseplan.
👉 Mein Tipp: Wenn Fisch nicht dein Ding ist: nutze hochwertige Supplements, wie z.B. Omega-3-Kapseln aus Algenöl. Sie sind eine gute pflanzliche Alternative.
Lies hier Teil 2 der Serie „Frauenpower in den Wechseljahren“
Fazit.
Es liegt (nicht nur) am Wetter – sondern manchmal auch am Brokkoli
Also nein, du wirst weder verrückt noch krank. Auch wenn du manchmal nachts schweißgebadet aufwachst, deinen Haustürschlüssel an ungewöhnlichen Stellen wiederfindest und beim kleinsten Misston denkst, „ICH.MAG.NICHT.MEHR.“ – das ist nicht das Ende deiner geistigen Klarheit, sondern wahrscheinlich einfach … der Hinweis deines Körper, der dir ganz höflich sagt: „Hey, ich bin in den Wechseljahren. Könntest du bitte aufhören, mich mit Limo, Fertigpizza und Dauerstress zu bombardieren?“ 😅
Deine Beschwerden sind real – ganz egal, ob du’s „nur“ Stimmungsschwankungen nennst oder deine Familie dich heimlich „Hitzewellen-Hilde“ tauft. Das Gute ist: Sie sind erklärbar. Und: Du kannst selbst ganz viel tun.
Ernährung ist kein Zaubertrank – aber ziemlich nah dran. Wenn du deinem Körper gibst, was er in dieser neuen Wechsel-Phase braucht – Vitamine, Mineralstoffe, gute Fette, echte Lebensmittel – dann hört er auf zu schreien. Und du merkst plötzlich: „Wow, ich hab wieder mehr Energie. Ich schlaf besser. Ich denke klarer.“
Und falls du jetzt denkst: „Klingt super, aber wo fange ich an? Und wie soll ich das allein schaffen?“ → Musst du gar nicht. Es gibt Menschen (so wie mich 😄), die genau das schon durchgemacht haben – und die dir zeigen können, wie du Schritt für Schritt neue Gewohnheiten entwickelst, ohne gleich zum Bio-Guru zu werden.
Also: Kein Drama. Keine Diät. Nur du, dein Körper – und vielleicht ein bisschen häufiger Brokkoli. 🥦😉
✌ Du willst wissen, wie auch du wieder mehr Energie und Leichtigkeit in deinen Alltag bringst?
Selbst wenn gerade alles drunter und drüber läuft?
👉 Schreib mir einfach eine Nachricht. Ich zeige dir, was mir geholfen hat – ganz ohne Druck, ganz einfach umsetzbar.
Ein „Shake“ als Gamechanger? OMG – Was soll das sein?
Ein Milchschake -Erdbeer-Banane mit gaanz viel Sahne? Ein Cosmopolitan -der Cocktail-Klassiker aus „Sex and the City“? Ein Einweiß-Shake zum Abnehmen oder der für Sportler?
Von welchem Game und welchem Shake reden wir?
Was ist ein „Shake“?
Der “Shake” steht nur als Beispiel für etwas (ein Produkt oder eine Anleitung, eine Dienstleistung), etwas was dir geholfen hat oder noch helfen wird.
Der „Shake“ steht für Empfehlungen, etwas dass du besonders gut findest, gut kannst und mit deiner Leidenschaft in die Welt hinausbringen willst.
Hey, ich bin Andrea
… Mentorin für deinen energiegeladenen Neubeginn.
Ich zeige dir, wie du dir als Mama mit (online) Empfehlungen ein Zusatzeinkommen aufbauen kannst das dir gesundheitlich und sozial rundherum Vorteile bringt und deine finanziellen Sorgen in Wohlstand auflöst.
Anleitung für (online) Emfehlungen
Wie viele – Frauen und Männer – steigen voller Euphorie in’s Empfahlungsmarketing ein? Sie sind begeistert von der Idee, mit einer monatlichen Investition in Produkte für ihr Wohlbefinden bzw. in tägliche Verbrauchsartikel, sich mit Empfehlungen für diese ein Zusatzeinkommen aufzubauen.
Und dann? Kommt der Traum ins stocken: kaum Interessenten, viel Aufwand, wenig verdient. Frust macht sich breit.
Ich möchte dir hier eine kleine Anleitung geben, wie Empfehlungsmarketing auch für dich funktionieren könnte – wie ein Weg-zum-Ziel mit Empfehlungsmarketing aussehen könnte, den auch du meistern kannst.
Die Empfehlungs-Reise beginnt meistens an dem Punkt, an dem wir selbst ein (gesundheitliches oder alltags-) Problem haben.
Entweder tauschen wir uns mit Freunden beim einem Kaffee darüber aus und/oder wir suchen im Internet nach dem „Problem“ – wollen uns informieren, was es ist, über Hintergründe und mögliche Lösungen. Manchmal kann uns eine Freundin im Gespräch auch direkt schon eine:ihre Lösung empfehlen.
Abends auf dem Sofa sitze ich gerne mit dem Tablet auf dem Schoß und surfe im Internet – lese auf verschiedenen Blogs und eZinen zu Themen, die mich in meinem Alltag beschäftigen. Ich informiere mich und suche nach Tipps Tricks und Ratschlägen, wie ich die ein oder andere Herausforderung für mich lösen kann.
Das Internet ist voll mit Blogs und Menschen, die sich schon mit ähnlichen Themen beschäftigt haben. Die „Schwarmintelligenz“ ist immer wieder eine gute Hilfe, wenn es darum geht, Lösungswege zu finden und auszuprobieren. Bestenfalls klappt es und ein Thema mehr kann abgehakt werden.
Manchmal ist es allerdings nicht ganz leicht, die passende Lösung zu finden. Sei es, weil es eine seltene Herausforderung ist oder weil es ein „neues“ Thema ist, womit sich noch wenige Menschen auseinendergesetzt haben und keine der beschriebenen Lösungen oder in Frage kommt.
Jetzt ist tüfteln und duchhalten angesagt bis man für sich selbst die geeigneten Weg zum Ziel (aka Lösung) gefunden hat.
Und nun wäre es schön, wenn man die Lösung, die man für sich gefunden hat, in die Welt hinausträgt und anderen damit helfen kann.
Der einfachste Weg ist, in einem Blog über die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse zu schreiben und wie wir für uns die Herausforderung angegangen sind und sie lösen konnten.
P.S.: Dein eigener Blog hat den Vorteil, dass alle Inhalte, die du schreibst, dir gehören. Deine Reichweite, deine Sichtbarkeit hast du selbst in der Hand – mit guten und relevanten keywords und SEO hälst du das Steuerrad fest in der Hand.
Lass Andere, die auch vor dieser Herausforderung stehen, an deinem Weg und deinen Erkenntnissen teilhaben. Inspiriere sie und hilf ihnen, damit sie schneller für sich eine Lösung finden können.
Bald weden die ersten Menschen auf dich aufmerksam, folgen dir, wollen keinen Beitrag mehr verpassen. Warum? Weil deine Tipps und Einblicke ihnen helfen.
Deine Community wächst und du wirst immer mehr zu einer gefragten Expertin für dein Thema rund um die Herausforderung, die du für dich hast lösen können.
Einige Menschen wollen es dir gleich tun, sie sehen in dir die Person, die ihnen helfen kann ihr Problem zu lösen. Sie wollen mit dir zusammenarbeiten und mit deiner Unterstützung schaffen sie es und meistern ihre Herausforderung.
Empfehlungsmarketing ist ein Teil von Networkmarketing. Menschen nutzen Produkte, sind begeistert von den Ergebnissen und empfehlen diese Produkte weiter. Für die aus den Empfehlungen resultierenden Produktkäufe erhalten sie eine Bonuszahlung von der Company.
Je professioneller die Basis des Empfehlungsbusiness ist, umso erfolgreichen werden die (online) Empfehlungen und umso höher fallen die monatlichen Bonuszahlungen (aka Zusatzeinkommen) an die Empfehler aus.
Du bist auf der Suche nach einem profitablen Zusatzeinkommen?
Bist kommunikativ und lässt andere gerne an deinen Erlebnisse teilhaben?
Suchst nach Alternativen, wie du mehr Wohlbefinden und Vitalität für dich und deinen Körper bekommst, ohne stundenlang in der Küche stehen zu müssen?
Mein „Großer“ ist gerade auf dem Sprung in die Berufswelt – aktuell ist er unentschlossen und pendelt zwischen Abi-fertig-machen und Ausbildung+Fachabitur. Auf Schule und Lernen hat er keinen Bock mehr, er will lieber was praktisches machen. Am Boy Day Berufe für Jungen hatte er bereits vor Jahren teilgenommen. So weit so fröhlich 🙂
Seine große Leidenschaft lag schon immer im „gestalten und selber bauen“. Es treten jetzt Berufe wie Schreiner, Mediengestalter oder Gestalter für visuelles Marketing in den Fokus. Bei mir als Alleinverdienender-Mama gehen da direkt die Alarmglocken und einiges an Fragen ploppen auf:
Sind das nicht typische Frauenberufe? Was verdient man(n) da später? Kann er mit dem Gehalt aus einem typischen Frauenberuf später seine Familie ernähren?
Ich mache mir Gedanken und vielleicht interessiert es die eine oder den anderen von euch auch.
Anfang April findet regelmäßig der bundesweite Aktionstag zur Berufsorientierung „Girls Day / Boys Day“ statt, an dem Jugendliche typische Berufe des anderen Geschlechts kennenlernen können. Eine gute Sache, die den jungen Menschen klischeefrei die Vielfalt der Berufswelt aufzeigen soll und für eine gleichberechtigte Berufswahl eintritt.
Der Blick über den Rollenklischee-Tellerrand war schon immer sehr erfrischend!
Warum brauchen wir mehr Männer in sozialen Berufen?
Der Aktionstag „Boys Day & Girls Day“ bietet den Jugendlichen eine frühe berufliche Orientierung und kann langfristig dem Fachkräftemangel entgegen wirken. Unterschiedlichste Berufe werden vorgestellt und sowohl die Jungen wie auch die Mädchen können an einem Praktikumstag die Berufe kennenlernen.
Weiterführende Informationen findest du auf den Webseiten www.boys-day.de oder www.klischee-frei.de. Beides sind Initiativen, die sich für eine geschlechterneutrale Berufswahl einsetzen, frei von traditionelle Rollenbildern.
Wenn Männer in Frauenberufen arbeiten, was bedeutet das für ihr Gehalt?
Und Ja, an dieser Stelle wird sehr deutlich, was es bedeutet, wenn sich unsere Söhne einen typisch weiblichen Beruf lernen wollen, weil sie sich dafür interessieren, es ihrer Leidenschaft entspricht und zu ihren Stärken passt. ➡ Es sind typische Berufe mit einem niedrigen Einkommen, was es ihnen später schwer machen wird, über den Monat zu kommen.
Ich war immer diejenige, die meine Kinder unterstützt und fördert. Bei allem wofür sie sich interessiert haben: Musikinstrument, individueller Sport, …
Aber müssen wir an dieser Stelle nicht das Gespräch suchen und unsere Söhne zumindestens auf das, was „danach“ kommt, sensibilisieren? Offen über das Thema Einkommen reden und sie darauf vorbereiten, dass es schwieriger werden kann mit einem niedrigen Gehalt aus einem typischen Frauenberuf?
Welche Männerberufe sind denn eigentlich noch zukunftssicher?
Was ist die Alternative? Ein typischer Männer-Beruf?
Häufig orientieren sich Jungen an Berufen der männlichen Mitglieder ihrer (Gross-)Familie. Sie orientieren sich für ihre Berufswahl an den Berufen, in denen ihre Väter, Großväter, Onkels und Cousins arbeiten. Ohne zusätzliche Orientierung, ohne weitere Prespektiven, wie dem z.B. Boys-Day, kämen für sie intuitiv nur die typisch männlichen Berufe in die engere Wahl.
Sie wollen in die Industrie, ins Werk, ins mittlere oder obere Management. Abtelilungsleiter oder eine Führungskraft mit Personalverantwortung werden. Oder Rechtsanwalt oder Banker. Denn da verdient man richtig gut.
„Richtig gut verdienen“ – immer noch ein Status-Symbol für viele Männer, aber auch (zukünftige Ehe-) Frauen.
Industrieunternehmen wird es vermutlich immer geben. Und Stellenabbau auch – dann muss man(n) sich umorientieren.
Doch was bedeutet denn ein hohes Einkommen für unsere Söhne?
Je höher das Gehalt, desto mehr Verantwortung muss im Job übernommen werden. Mehr Verantwortung bedeutet auch mehr Verfügbarkeit für den Arbeitgeber (= Überstunden), mehr Stress und weniger Frei- und Erholungs-Zeit.
Ein höheren und hohes Gehalt befeuert das traditionelle Rollenmodell: Die Frau übernimmt (vielleicht nicht unbedingt freiwillig, aber notgedrungen) die Familienarbeit, Kindererziehung, Care Arbeit, Pflege der Eltern, des Gartens und den kompletten mental load, da der Mann „viel arbeitet“ und ständig außer Haus ist. Sie selbst geht maximal noch vormittags in einem Teilzeitjob arbeiten, ihre berufliche Karriere ist leider zu Ende bzw. muss warten, „bis die Kinder groß sind“, aber dann ist sie meistens „schon zu alt“.
Für Männer bedeutet das Status-Symbol „großes Gehalt“ oft folgendes:
Sie verbringen die meiste Zeit des Tages bei ihrem Arbeitgeber, für Frau und Kinder bleibt kaum Zeit.
Sie führen ein Leben geprägt von Stress, ungesunder Ernährung und zu wenig Bewegung.
Für Hobbies und ihre einstigen Leidenschaften bleibt keine Zeit.
Ihre Gesundheit leidet. Die Lebensqualität im Alltag leidet.
Sie brennen aus.
❓ Wollen wir das wirklich für unsere Söhne?
Steckt das Familienernährer Modell in der Krise?
Ganz klar: JA.
Es wird zunehmend zu einer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe: Wir müssen umdenken – ALLE.
Sowohl unseren Söhnen wie auch unseren Töchtern steht zu, dass sie einen Beruf ergreifen, der sie glücklich macht. In dem sie sich selbstverwirklichen können und einer Arbeit nachgehen, die sie lieben, die ihre Lebensqualität erhält und steigert. Und mit dessen Gehalt sie gut leben können.
Dafür ist nötig, dass
typische Frauen-Berufe monetär aufgewertet werden. Damit sie für mehr Männer interessant werden und eine wirkliche berufliche Alternative darstellen.
Diskriminierung und Vorverurteilung in den Köpfen der Menschen aufhört. Bildung ist der Schlüssel: Ausbildung, Austausch und Interesse aneinander.
wir unseren Kindern ein gleichberechtigtes Familien-Rollen-Modell vorleben, in dem beide (Mutter und Vater) in gleichen Teilen sich an den Familien-Aufgaben beteiligen: Einkommen erwirtschaften, Hausarbeit, Kinderbetreuung, Care Arbeit und Mental Load.
Gibt es einen Ausweg? Ein Nebenverdienst zum Vollzeitjob?
Es gibt tatsächlich mehrere Möglichkeiten das zu geringe Einkommen zu verbessern.
Der Staat könnte einspringen und das zu geringe Monats-Gehalt mit „Bürgergeld“ (ehemals Hartz4) aufstocken.
Ein 2. oder 3. Job (Mini-Job) wären auch möglich: Zeitungen oder Prospekte austragen in den Morgenstunden vorm Büro. Abends noch Regale im Supermarkt einräumen oder Putzen/Hausmeistern/Gartenarbeit am Wochenende. ➡ wobei man hier ganz ehrlich abwägen muss zwischen dem zusätzlichen Zeit-Aufwand und dem Geld, dass netto am Ende übrig bleibt, da man mit einem 2.- oder 3. Job in eine schlechtere Steuerklasse (6) fällst. Und ob sich das dann noch lohnt?
Ein passives Einkommen aufbauen trotz Vollzeitjob: Mit einem eigenen Web-Shop, online Dienstleistungen, Empfehlungs- oder Affiliatemarketing ist es möglich, online und „nebenbei“ ein paar hunderte Euro zusätzlich in die Haushaltskasse zu bekommen. Wenn du die Möglichkeiten des online Marketing geschickt nutzt, kannst du bedeutend mehr Einnahmen erzielen ohne dauerhaft viel mehr arbeiten zu müssen. ➡ Wenn es dich interessiert, lies gerne in meiner Blogsammlung zum Thema Modern Network Marketing oder springe direkt zum Blogartikel Einkommen aus Networkmarketing – so gehst du vor!
Fazit
Solange Jungen vielbeschäftigten und gut verdienenden Männern, Vätern und Onkels nacheifern, weil sie keine Alternativen kennenlernen oder vorgelebt bekommen und denken, dass ein „Frauenberuf“ nichts für Männer ist,
Solange junge Frauen denken oder in dem Mindset erzogen werden, dass sie mit Kindern dann sowieso zuhause bleiben, sich um den Haushalt kümmern und der Mann sich um das Familieneinkommen kümmert,
Solange typische Frauenberufe schlecht bezahlt werden, Mütter in der Ehe finanziell abhängig werden, und Väter ihre Familien mit einem „Frauenberuf“ nur schwer ernähren können,
WIRD SICH NICHTS ÄNDERN!
Unsere Kinder, Söhne und Töchter, brauchen unsere Unterstützung!
Wir sollten offen mit ihnen reden, ihnen vorleben, wie sich gleichberechtigte Familie anfühlt und sie bestärken, auch einen un-typischen Beruf zu ergreifen, wenn es ihr Wunsch ist. Auch, wenn es im ersten Moment nach finanziellen Nachteilen aussieht, denn die lassen sich mit einem (passiven) zusätzlichen Einkommen leicht ausgegleichen.
Du wünschst dir ein Zusatzeinkommen und suchst Unterstützung?
Stell dich doch nicht immer so an – mach einfach mit, so wie die anderen auch!
Die Worte, die Marie von Kindesbeinen an hörte. Ihre Eltern entschieden, auf welche Schule sie geht, wo sie ihre Ferien verbringt, welche Kleidung sie trägt, und später, welchen Beruf sie lernt. Diskussionen lohnten nicht – ihr Vater redete solange auf sie ein, bis sie resigniert zustimmte. Marie gewöhnte sich daran mitzumachen, mitzulaufen und sich innerlich wegzuducken.
Dann kam ihr Mann. “Wir schaffen das – gemeinsam!” Aber irgendwann ging es nur noch um seine Pläne, die das “gemeinsame” Familienleben dominierten. Marie wollte nicht ständig streiten, und machte das, was sie schon früh gelernt hat – einfach mit. Es erschien bequemer und das Zusammenleben wirkte harmonischer. Ihre beruflichen Träume? Verschoben. Ihre eigenen Wünsche? Ebenfalls auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben. Die Herausforderungen wachsen, aber ihr Selbstbewusstsein schrumpfte. Und mit der Zeit verstummte sie innerlich. Marie funktionierte nur noch – für die Kinder, für die äußerliche Idylle und für den Familien-Frieden.
Doch jetzt – Jahre später, sitzt Marie allein am Esstisch, den Kopf in ihre Hände gestützt. Der Mann ist weg, die Scheidung läuft. Die Kinder sind fast erwachsen – kommen nur noch zum Essen aus ihren Zimmern. Gemeinsame Gespräche? Nein, danke. Marie fühlt sich ausgelaugt und müde. Wann hat sie das letzte Mal etwas nur für sich gemacht? Sie kann sich nicht erinnern. Finanziell ist sie abhängig und emotional gebunden an ein Leben, das sie so nie gewollt hat.
Plötzlich schießt ihr eine Frage in den Kopf: Was würde es bedeuten, frei zu sein? Nicht nur finanziell – sondern auch als Frau. Frei, die eigenen Entscheidungen zu treffen, ohne emotionale Dauer-Diskussionen und ohne Angst vor Ablehnung. Marie spürt einen Kloß im Hals. Sie atmet tief und fühlt wie die kleine Flamme ihr Herz erwärmt – schwach, aber lebendig. Und dann fragt sie leise: Wie viel Kraft würde es mich kosten, mein Leben umzukrempeln? Und wie lange halte ich dieses alte Leben noch durch?
Marie ist an einem wichtigen Punkt in ihrem Leben angekommen – Ihrem Midlife-Change, um unabhängig als Mama 40+ zu werden.
Sie hat erkannt, dass sie so nicht weiterleben will und spürt den unwiderstehlichen Hauch des Neuen.
Doch bis zu ihrem Ziel ist noch ein weiter Weg, denn in der Realität haben Frauen 40plus wie Marie mit großen Herausforderungen zu kämpfen.
Es ist nie zu spät für deinen Ne.ubeginn.
Herausforderungen für Mütter 40plus
Finanzielle Unabhängigkeit sollte für Frauen über 40 eine sehr wichtige Motivation sein – gerade um im Alter nicht arm zu sein sondern auch um im Heute ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Darüber hinaus sollten vor allem geschiedene, alleinerziehende Frauen ab 40 ihre finanzielle Unabhängigkeit nicht nur als Mittel zur Existenzsicherung sehen, sondern auch als entscheidende Grundlage für eine stabile Zukunft – als Grundlage, die jedoch durch die gesellschaftlichen strukturell ungleichen Bedingungen erschwert wird.
Die allermeisten Mamas sind heute berufstätig – angestellt in Teilzeit-Jobs mit niedrigem Einkommen. Das Problem daran: Sie sind finanziell doppelt abhängig. Sowohl von den Entscheidungen ihres Arbeitgebers, wie auch von ihrem Lebenspartner.
Abhängigkeit vom Arbeitgeber
Marlene hat eine 50%-TZ-Stelle in einem großen Unternehmen. Als die Gelegenheit kam, weitere 50% Stellenanteile aufzustocken, schlug sie zu, und arbeitete die folgenden Monate in Vollzeit. Mit dem zusätzlichen Einkommen kam sie gut über den Monat. Bis zu jenem Februar. Auf Arbeitgeberseite stellte man fest, dass ein „Irrtum“ vorlag und drängte Marlene zur Rückabwicklung des gültigen Aufstockungsvertrages. Meint: Rückzahlung des bereits erhaltenen Geldes und Überstunden statt zusätzlichen Monatslohn. OMG. Das ist alles andere als fair gegenüber ihr als alleinerziehender Mama. Nur mit einem Anwalt konnte sich Marlene dagegen wehren. Und seit diesem Vorfall ist sie ihre 50%-Aufstockung wieder los.
Abhängigkeit durch gesellschaftliche Erwartungen
Ich bin ein Ostkind und habe „arbeiten gehen“ und „Geld verdienen“ auch für mich als Frau/Mutter immer als etwas völlig normales angesehen. Bis ich verheiratet war und Kinder hatte. Im Kindergarten musste ich mich rechtfertigen, warum ich einen Betreuungsplatz für mein Kind wollte, da es ja erst ein Jahr alt war. Und warum ich den überhaupt schon wieder arbeiten wollte, ich hätte ja schließlich einen Mann daheim, der sich um das Familieneinkommen kümmern würde.
Die Institution „Ehe“ funktioniert meistens wie eine Solidargemeinschaft: Mann geht arbeiten und definiert sich als „Familienernährer“ und Frau, die nach den Kindern einen Karriere-Knick erlebt, verdient in ihrem neuen TZ-Job viel weniger als ihr Mann. In ihrer „freien Zeit“ kümmert sich noch um die Familienarbeit – unentgeldlich: Kinder, Haushalt, Kochen, Waschen, Putzen, Einkaufen, Fahrdienste, Eltern-Pflege, Festvorbereitungen, … Ein sehr großes Ungleichgewicht entsteht sowohl finanziell wie auch durch die Arbeitsbelastung.
Problematisch wird es mit dem Ehe-Aus: Die Solidargemeinschaft zerfällt und frau muss sich ihren finanziellen Ausgleich/Unterhalt vor Gericht erstreiten. Und steht finanziell vor sehr herausfordernden Zeiten, da sie zukünftig alle Lebens-Kosten allein wuppen darf.
Abhängigkeit vom Gender Pay Gap
Es gibt viele Studien zu diesem Thema, die das Problem zwar analysieren, aber nicht ändern. Frau steckt im Gender Pay Gap fest. Zwischen 7 und 18 % verdient frau weniger mit ähnlicher Qualifikation und Position als gleichqualifizierte männliche Kollegen. Dazu kommt noch die enorme Teilzeit-Quote, mehr als 63% der Mütter (gegenüber 7% der Väter) arbeiten vormittags, damit sie am Nachmittag Zeit haben für ihre Kinder und den Haushalt.
Als Folge der geringen Gehälter der TZ-Jobs und Erwerbsunterbrechung bekommen Frauen Ü65 aktuell durchschnittlich ca. 42% weniger Rente als Männer. Was bedeutet: Jede 5. Rentnerin rutscht in die Altersarmut ab. Bei alleinerziehenden Mamas ist das Risiko doppelt so hoch (4 von 10).
By the way – da fällt mit wieder der häufigste Tipp ein, den ich nach meinem Ehe-Aus bekommen habe: (von Frauen wohlgemerkt!)
Such dir doch einfach einen neuen Mann – große Firma, im mittleren oder oberen Management. Dann geht es dir wieder gut.
OMG. Ich möchte auf keinen Fall das Gleiche wiederholen. Das ist nicht mein Weg.
Es geht nicht darum, alles sofort zu ändern. Es geht um den ersten Schritt in die richtige Richtung.
Erste Schritte wie du unabhängiger als Mama 40+ wirst
Was kannst du tun, wenn du, wie Marie, den „Wind of Change“ spürst?
1. Übe dich in Selbstreflexion.
Wo stehst du?
Was willst du für dein Leben?
Wie stellst du dir dein Leben vor als unabhängige Frau?
Warum willst du unabhängig werden als Mama 40plus – was ist deine Motivation?
In welchen Bereichen wünschst du dir mehr Unabhängigkeit? (Finanzen, Beziehungen, Gesundheit)
2. Verschaffe dir Klarheit.
Wie geht es dir in deiner aktuellen Situation? An welchen Punkten fühlst du dich finanziell abhängig und was würde finanzielle Unabhängigkeit für dich bedeuten?
Status Quo: Wo stehst du mit deinen Finanzen? Überprüfe und verschaffe dir Klarheit über deine Einnahmen, Ausgaben und die großen Kostenfresser und überlege dir, wie du deine finanzielle Situation verbessern könntest.
Wie steht es um deine Gesundheit? Fühlst du dich wie Marie – ausgelaugt, müde und häufig krank? Oder knocken dich regelmäßig im Monat deine „Frauen-Beschwerden“ aus?
Wie steht es um deine Ernährung? Womit nährst du deinen Körper, damit er die Spitzenleistung bringen kann, die du täglich von ihm abverlangst? Istt du gesund, vitaminreich, mit viel frischem Gemüse?
Wenn du jetzt das Gefühl hast, hier gibt es noch reichlich „Luft nach oben“, dann überlege dir erste kleine Schritte, wie du deine Situation verbessern kannst.
3. Bildung ist der Schlüssel.
… für mehr Einkommen (-> und mehr Wohlstand) brauchst du Wissen. Das Wissen aus deiner Ausbildung/Studium und berufliche Weiterbildung(en)
… finanzielle Bildung: Lass dein Geld für dich arbeiten. Wo kannst du noch Einkommen herbekommen? Verteile deine Einnahmen (dein Einkommen) auf mehrere verschiedene Einkommenquellen.
… für mehr Wohlbefinden und Gesundheit brauchst du Wissen. Über gesunde Ernährung, und wie du damit deine Leistungsfähigkeit verbessern kannst, dich besser konzentrieren kannst, mehr Fokus und Klarheit gewinnst, seltener krank wirst und weniger Schmerz-Belastungen hast.
Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel zu deiner unabhängigen Zukunft.
Dein Weg zu mehr Unabhängigkeit als Mama 40+ beginnt jetzt!
Jede Frau, jede Mama hat das Potenzial sich ein Leben in finanzieller und emotionaler Unabhängigkeit zu erschaffen – egal wie alt sie ist oder in welcher Situation sie aktuell ist.