Ich stehe mit meiner Doppelpartnerin auf dem Platz – und merke schon im ersten Satz, dass da was nicht stimmt. Keine richtige Kommunikation, keine Abstimmung, keine gemeinsame Energie. Alles fühlt sich seltsam an.
Nach dem verlorenen Spiel ärgere ich mich. Über sie. Über das Spiel. Über mich selbst. Ich spüre, wie ich in Gedanken kreise: Wirke ich zu hart in meiner Spielweise? Bin ich vielleicht zu sehr im „Durchzieh-Modus“?
Und dann wird mir etwas klar: Manche Menschen kommen in unser Leben, um uns zu spiegeln. Ihre Reaktionen, ihre Kritik oder ihr Rückzug – all das kann ein Fingerzeig sein. Ein Hinweis darauf, wo wir gerade stehen. Und wo wir vielleicht hinschauen dürfen.
Diese Begegnungen sind nicht immer angenehm. Aber sie sind oft genau das, was es für unser persönliches Wachstum braucht. Sie zeigen uns: Da ist etwas, das sich verändern will. Ein Verhalten, das nicht mehr zu uns passt. Eine Haltung, die reif ist für ein Update.
Heute weiß ich: Ich will mich mit Menschen umgeben, die mit mir auf einer Wellenlänge liegen. Die in die gleiche Richtung schauen. Und ich darf Freundschaften loslassen, die sich nicht mehr gut anfühlen.
Nicht jede Verbindung ist für immer gedacht. Manche sind dazu da, uns etwas beizubringen – und uns dann weiterziehen zu lassen.
Spür mal in dich hinein:
Bist du schon bereit für Veränderung?
Oder spürst du nur leise, dass da etwas in Bewegung kommen will?
Manchmal zeigt sich Bereitschaft nicht laut und klar, sondern ganz still: 👉 Wenn du dich nach Leichtigkeit sehnst. 👉 Wenn du öfter denkst: „So will ich das nicht mehr.“ 👉 Wenn du dich fragst, mit wem du wirklich gehen willst.
Teile gern mit mir: Woran merkst DU, dass du bereit bist für den nächsten Schritt?
Schreib mir eine Nachricht oder kommentiere – ich freu mich, von dir zu lesen!
Gedanken für Frauen 40plus und dein Midlife: Mut, Selbstwert & Neubeginn
Neuer Lebensabschnitt, neue Gedanken – und auch neue Wege für dich? Wenn du als Mama oder Frau 40plus spürst, dass sich gerade vieles verändert – in deinem Körper, in deinem Leben, in deinem Blick auf die Zukunft – dann bist du hier goldrichtig. Diese Kurzgedanken sind eine Einladung, dein Leben bewußter zu gestalten, alte Vorstellungen loszulassen und dich neu zu entdecken. In diesem Blogartikel findest du Gedanken und Inspirationen zu Mut, Selbstwert und kleine, feine Veränderungen, die Großes bewirken können.
Manchmal führen Frauen 40plus gerade scheinbar unmögliche Wege ans Ziel.
Kennst du das auch? Noch vor wenigen Jahren habe ich total mit mir gehadert. Ich dachte, ich brauche unbedingt diese eine ganz bestimmte Weiterbildung und nur wenn ich die habe und das Zertifikat jedem zeigen kann …
👉 werde ich als Expertin wahrgenommen und bin auch eine. Oh Ha. nicht wirklich.
🤪 Das ist ofen gesagt ein Irrglaube, denn dein Expertenwissen bzw. ob und wie du von deinen Wunschkunden als Expertin wahrgenommen wirst, entstehen nicht erst in und durch diese eine Weiterbildung.
Alles was du brauchst, trägst du bereits in dir. 👉 es ist die Summe deiner (Lebens-) Erfahrungen, 💪 deine Ausbildung, Studium, vorherigen Weiterbildungen, … 🌹 deine Persönlichkeit, dein inneres Feuer 🚀 und wie zielstrebig du dein Herzensthema öffentlich präsentierst.
Sei es dir wert und schätze dich selbst als die Expertin, die du bist. Glaub an dich und deine Fähigkeiten und behalte dein Ziel fest vor Augen. Der Weg findet sich beim gehen.
👑 Also, geh los. Für deine grandiose Zukunft.
Was schien dir vor ein paar Jahren noch unmöglich?
Gib nicht auf, du machst das grossartig.
Aufgeben war noch nie eine Option. Schau dir die kleine Hummel an, die macht es uns jeden Sommer vor – sie fliegt, obwohl sie mit ihren kleinen Flügen es ganz schön schwer hat.
Wenn du mal an einen Punkt kommst, wo du dich klein fühlst, macht das auch nichts. Auch solche Gefühle dürfen wir in unserem Leben zulassen.
Und manchmal sind es gerade die Tage, an denen wir eben nicht GROSS&BOLD sind, an denen Veränderung stattfindet, an denen wir – in uns gekehrt – Entscheidungen treffen und uns in eine neue und bessere Richtung drehen – um dann mit neuer Power weiterzugehen.
Ein Schritt-zurück ist manchmal auch ein Anlauf-Nehmen.
Wann hat sich dein Leben das letzte mal angefühlt wie ein Abenteuer? 🦋
Ich wünsch mir Luxus für dich.
Luxus neu gedacht – gibt es ein Luxus?
Ich denke nicht! Luxus ist sehr individuell und bedeutet für jede von uns etwas anderes. Zu meinen persönlichen Schätzen gehören z.B. Dinge wie 👉 Raum und Platz in Haus und Garten, Privatsphäre und Rückzugsräume 👉 Zeit haben, die ich mir ganz frei und individuell einteilen kann, sowohl Arbeitszeit wie auch Familienzeit mit meinen Kindern, um meine Ideen zu verwirklichen oder für Wanderungen mit meiner Fellnase in den Bergen. 👉 Gesundheit von Körper und Seele, um immer wieder voll durchpowern zu können 👉 die finanzielle Freiheit, damit ich mir geliebte Dinge leisten oder Herzens-Projekte unterstützen kann.
Was bedeutet LUXUS für dich? Luxus ist bestimmt auch für dich ein ganz individuelles Erleben und trotzdem wünsche ich dir von Herzen, dass du in dein selbstbestimmtes und freies LUXUS-Leben startest, deine Wünsche und Ziele erreichst oder ihnen ein ganz großes Stück näher kommst.
Wenn du noch nicht genau weißt, was die nächsten Schritte zu deinem Luxus-Leben sind, schreib mir gerne eine Nachricht für mehr Infos 🍀.
Mitten im Leben oder Chance in der Krise?
Mitten im Leben, Midlife Woman oder Chance in der Krise?
Bei den meisten von uns Damen 40+ kommen irgendwann diese Gedanken:
Was will ich noch erleben?
Was kann ich noch erreichen?
Was kommt nach den Kindern?
Was ist mit meiner Rente?
Was kommt als nächstes?
Es ist total ok, wenn du darüber nachdenkst, dich und/oder deine berufliche Zukunft zu verändern. Du kannst alles schaffen, die Welt steht dir auch in der Mitte deines Lebens noch offen. Du musst nicht nur funktionieren und eine traditionelle Rolle erfüllen. Auch DU hast ein Recht auf ein eigenes Leben, Karriere, ein gutes Einkommen, Lifestyle, dein neues Hobby, deine Zukunftsvision … Die Midlife-Crisis kommt bei uns Frauen manchmal ganz plötzlich, ausgelöst durch einen privaten Knall, Hormonveränderungen und manchmal schleicht sie sich auch langsam in dein Leben hinein.
Sieh´s mal positiv: Diese Zeit steckt voller Potentiale und bietet dir eine großartige Chance dich mit deinem innersten Selbst auseinanderzusetzen und noch einmal voll durchzustarten.
👉 Du kannst dich selbst verwirklichen, dir ein eigenes Business aufbauen, 👉 Du kannst dir ein nachhaltiges und stabiles Einkommen aufbauen und damit deine Altersvorsorge sichern 👉 Du kannst deinen langgehegten Zukunftstraum wahr werden lassen.
Meine Vision ist es, Frauen in der Mitte ihres Lebens mit neuen Perspektiven zu inspirieren und zu unterstützen, damit sie ihren eigenen neuen Weg finden. Ich begleite dich in deine selbstbestimmte, unabhängige und finanziell freie Zukunft.
Du stehst am Start und traust dich nicht loszulaufen?
Schreib mir eine eMailund wir sprechen über mögliche Next-Steps.
Nicht jeder Sturm wirbelt dein Leben durcheinander. Manchmal räumt er auch einfach den Weg frei.
Erinnerst du dich an den einen Tag, an dem du gestartet bist?
Ganz aktiv und bewußt in deinen neuen Lebensabschnitt gestartet bist? Seidem ist sicher auch bei dir einiges passiert – Höhen und Tiefen hast du erlebt. So wie jede(r) andere auch. Die Stürme des Lebens sind unsere ständigen Begleiter. Sie lehren uns Demut, Achtsamkeit, Glück, Zufriedenheit … und auch wie man mit Flauten und Ebben in seinem Leben am besten umgeht. Wenn vor dir im Moment die See tost, schnapp dir ein Surfboard und stürz dich in die Wellen und power dich mal wieder so richtig aus, bis die Glücksgefühle tanzen.
Lass uns gemeinsam herausfinden, welche deine nächsten Steps sind, hin zu dem selbstbestimmten und finanziell freien Leben, das du dir schon immer gewünscht hast – ohne weitere Ebben und Flauten.
Bist du gerade im Team 🌞 oder Team 🌊?
Bist DU die Heldin?
… und begeisterst deine Freundinnen und Bekannte?
Heute beim Aufräumen fiel mir ein Foto in die Hände. Es war Sommer ‘95, wir saßen am Ostseestrand rund um ein großes Lagerfeuer und verbrachten wunderbare Abende in geselliger Runde. Abwechselnd erzählten wir unsere Geschichten. Ein junger Mann hatte immer seine Gitarre dabei und spielte zwischen den Stories seine Songs. Wir Mädels sangen und tanzten. Es wurde viel gelacht und gequatscht und oft saßen wir bis in die Morgenstunden.
Warum erzähle ich dir das?
Dieses Erlebnis hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt. Ich finde nach Jahren ein Foto und sofort ist die Erinnerung wieder da. Es war so wunderbar und einzigartig. Die Menschen und ihre Geschichten, die sie mit allen teilten – mal schräg, mal amüsant, mal total abgedreht und die ein oder andere machte uns nachdenklich. In diesen Geschichten konnte sich damals jede:r von uns wiederfinden. Sie waren direkt aus unserem Teenie-Alltag.
Mit gut und spannend erzählten Geschichten identifizieren wir uns, durchleben dieselben Emotionen und meistern die Schwierigkeiten und Hindernisse gedanklich noch einmal, erleben Gefahren und Abenteuer. Aus all diesen unterschiedlichen Lebenserfahrungen haben wir gelernt, haben unsere eigenen Schlüsse gezogen und ein wenig in unseren Alltag mit heim genommen. Und damals alles komplett “Oldschool” als wir am Lagerfeuer saßen. 🤣
Was kannst du für dich mitnehmen? 👉 Verpacke deine Botschaften in spannende Stories. Du bist deine Heldin. 👉 Erzähle Geschichten von den Menschen, mit denen du zusammengearbeitet hast, die von deinen Produkten und Lösungen begeistert und profitiert haben. 👉 Erzähle, wie du es geschafft hast, deine Hürden zu überwinden. 👉 Welche Geschichte kannst du von dir und deinem Business erzählen?
Bist du schon die Heldin in deinen Geschichten und begeisterst?
Midlife Winterblues: Das Leben ist ein Fluss.
… Kopf hoch und schwimm weiter.
Fällt es dir gerade jetzt im Winter auch manchmal echt schwer ins TUN zu kommen?
Wenn die Tage draußen so trist und grau sind und der Nebel schon vor Tagen entschieden hat, das er gekommen ist, um zu bleiben. Ich würde mich dann am liebsten vor den knisternden Kamin setzen, mich nicht mehr fortbewegen und einfach nur ein Buch lesen.
✋ Oh Oh. Der Blues ist da … Trübe Gedanken tanzen mit schlappen Ausreden einen langsamen Steh-Blues und sie werden begleitet von der dauerhaften Müdigkeit und Unkonzentriertheit.
🤷♀️ Muss das so? Bleibt das so? Es ist dein Leben, deine Entscheidung. Wenn du es so willst – mach weiter. Wenn nicht – ändere was. 👉 Ja, genau du! Winterblues ist in den allermeisten Fällen eine Folge von zu wenig Tageslicht und Vitaminmangel.
👉 Das kannst du tun: Ernähre dich gesund und ausgewogen, koche dein Lieblingsessen, geh jeden Tag an die frische Luft und trinke viel, vor allem Wasser, Tees und frische Säfte. Denn die Vitamine stärken dein Immunsystem. Denn mit mehr Immunpower fühlst du dich fitter, gesünder und hast wieder mehr Energie um die Ziele für deine fantastische Zukunft zu erreichen.
Du magst nicht jeden Tag frisch kochen oder dir einen frischen Obstsaft pressen?
👉 Stärke dein Immunsystem und vertreibe den Winterblues mit Vitaminen und Vitalstoffen, die du täglich als Ergänzung zu deiner Ernährung zu dir nimmst.
Dich interessiert das Thema Vitamine und Vitalstoffe gegen den Winterblues?
Gib das was dir wichtig ist nicht auf, nur weil es nicht einfach ist.
Albert Einstein
Heute ist der 1. Advent 2024 und mit großen Schritten geht es auf Weihnachten zu. Es ist eine hektisch und gleichzeitig auch nachdenklich und die Zeit der inneren Einkehr. Veränderungen stehen an.
Die Adventszeit verändert den Blick auf unseren Alltag mit Weihnachtsmusik, Plätzchenduft & Weihnachtsdeko, Glitzer und Lichterglanz wohin das Auge schaut. Die Adventszeit lässt uns aber auch nach innen schauen. Bei Kerzenschein und dem Duft von Räucherstäbchen und einer guten Tasse Tee können wir unseren Gedanken Raum geben und in eine innere Rückschau starten.
Ich möchte dich heute auf eine kleine achtsame Visions-Übung einladen. Du brauchst dafür nur dich und ein paar Minuten Ruhe, kannst dir aber auch deinen Lieblingstee holen, Kerzen oder Räucherstäbchen anzünden und dich gemütlich in deine Sofaecke kuscheln.
Stelle deinem inneren ICH folgende Fragen und achte auf die Bilder, die vor deinem inneren Auge auftauchen.
Welche inneren Bilder siehst du?
Was macht dich zufrieden?
Was hat sich in deinem Leben positiv verändert?
Für welche Ereignisse und Lektionen bist du dankbar?
Der Gedankenfluss bringt nicht immer nur Positives. Öffne dich auch den bedrückenden Gedanken. Schau sie dir genau an und höre auf deine innere Stimme:
Womit bist du heute noch nicht zufrieden? Was ist der Grund?
Wie würde dein Leben aussehen, wenn sich die Sache sich verbessert hätte, sie nicht mehr da wäre?
Wie möchtest du dich am ersten Advent im nächsten Jahr fühlen?
Wenn du möchtest, halte deine Gedanken in deinem täglichen Journal fest. Achtsamkeit & Veränderung beginnen in dir.
Welches ist dein Achtsamkeits-Ritual?
Dich interessiert das Thema? Schreib mir eine eMailfür mehr Infos.
Frauenpower – Was haben die Symptome für Wechseljahre mit deiner Ernährung & Vitaminen zu tun?
Woher kommt deine Lebensenergie und wie viele deiner (Wechseljahres-) Beschwerden, den Symptomen für Wechseljahre, hängen mit deinen täglichen (vitamin- & vitalstoffreichen oder auch noch nicht) Ernährungsgewohnheiten zusammenhängen?
Du fühlst dich ständig müde, schläfst schlecht, hast oft Heißhunger und könntest eine Energy-Limo oder Tasse Kaffee nach der anderen trinken, bist gereizt oder fühlst dich angenervt? ➡ Liegt das am Stress? Am Alter? Bist du krank?
Nein. Ganz sicher nicht krank.Es ist ein ganz normaler Veränderungsprozess. Du, ich, jede von uns – wir verändern uns ab den beginnenden 40ern. Mitten im Leben – die Wechseljahre bei Frauen.
Und ja, es sind Jahre. Es ist ein Prozess, in den wir uns jetzt einbringen können und auch sollten! Das Leben schenkt uns Frauen die großartige Chance, unsere zweite Lebenshälfte aktiv neu zu gestalten, uns dafür einzusetzen, dass unsere Zukunft so grandios wie möglich und vor allem zu dem wird, was wir uns seit Jahren erträumen. Das Bild aus unserem Kopf – kann jetzt wahr werden. Wir haben das Wissen, die nötige Lebenserfahrung, die Freiräume. Auf geht´s!
Worum geht´s hier eigentlich? Es geht um Veränderung. Es geht um Wechsel. Und es geht um Wandel!
Veränderung auf allen Ebenen – persönlich und tiefgreifend. Und es geht um die Suche nach neuen Wegen, um gut mit den Veränderungs-Impulsen umzugehen. Ein Wechsel weg von alten, unattraktiv und unfunktional gewordenen Gewohnheiten, Verhaltens- und Gedankenmustern hin zu einer neuen und stärkeren Version unserer Selbst. Ein Wandel hin zu der Frau, die wir in Zukunft sein wollen.
Der stille Wandel: Wie sich dein Körper in den Wechseljahren verändert.
Die Wechseljahre beginnen ca. 10 Jahre vor der letzten Monatsblutung mit der Perimenopause. Die Eizellen in den Eierstöcken haben ein gewisses Alter erreicht und beginnen die Hormonproduktion zu reduzieren. Bei manchen Frauen startet dieser Prozess bereits in ihren 30ern. Am Ende bleibt die Regel aufgrund der hormonellen Veränderungen komplett aus. Die Wechseljahre beginnen schleichend und die hormonellen Veränderungen dauern über viele Jahre an.
Viele Frauen nehmen den Veränderungsprozess erst zu Beginn der Perimenopause, die Phase rund um das Ausbleiben der Regelblutung, so richtig wahr. Die Symptome werden deutlicher und belastender. Sie spüren, dass das Ende ihrer Jugendlichkeit und Fruchtbarkeit nah ist und nehmen diese Zeit als einen tiefen Einschnitt in ihrem Leben wahr.
Say hello to „The Wind of Change“
Song: The Scorpions, 1989
Wechseljahresbeschwerden:
Doch woran erkenne ich Wechseljahre? Was sind die typipschen Symptome, die Frauen mal mehr oder weniger häufig haben können? Was sind die typischen „Wechseljahre Frau Symptome“?
unregelmäßige Monatsblutung: mal kommt sie, mal nicht, eher oder später, mal bringt sie mehr oder weniger PMS mit
vermehrtes Schwitzen, gerne auch tagsüber, bis hin zu Hitzewallungen
Aber: Nicht alle Frauen sind gleichermaßen betroffen.
Viele haben nur wenige, typische Symptome und ca. ein Drittel haben auch kaum oder gar keine Probleme in ihren Wechseljahren.
Die hormonellen Veränderungen zeigen sich sehr unterschiedlich: Frau nimmt leichter zu, da sich der Stoffwechsel verlangsamt. Die Gelenke werden steifer, die Finger tun häufiger weh und die morgendliche Kaffeetasse einhändig greifen wird an manchen Tagen zur echten Herausforderung. Muskulatur aufbauen wird anstrengender bzw. sie baut schneller wieder ab, wenn frau zu selten Sport macht 😮
Viele Frauen schlafen schlechter und das nicht unbedingt, weil der Partner laut schnarcht. Durch den Schlafmangel werden die Nährstoffe aus der Nahrung schlechter aufgenommen und der Muskulatur nicht mehr optimal zur Verfügung gestellt. Stattdessen wird Nahrung als Wasser und Fett im Körper eingespeichert (an Bauch, Hüfte, Po). Das Bauchfett lagert sich auf den inneren Organen ab und wirkt sich zusätzlich negativ auf die hormonellen Prozesse in unserem Körper und dem Fettstoffwechsel aus, was in Folge unsere Wechseljahresbeschwerden weiter befeuert, z.B. Hitzewallungen, Schweißausbrüche oder den Brain Fog.
Schlafmangel sorgt außerdem für eine schlechtere Regeneration – wir fühlen uns oft müde und ausgelaugt was zu zusätzlichem Stress führt, da wir an unser „gewohntes Leistungs-Level“ gerade nicht heran reichen und uns vielleicht an manchen Tagen „ungenügend“ fühlen.
Dazu kommt, dass unsere typische Mami-Care-Brille löchrig wird. Unser Östrogenspiegel sinkt. Das Sexualhormon Östrogen wird in den Eierstöcken nur noch wenig bis gar nicht produziert. Die Folge: Wir sind immer weniger bereit, unsere Bedürfnisse hinten anzustellen, uns für andere „aufzuopfern“, ihre Aufgaben mitzuübernehmen. „Mami hat fertig“ und „ihre Arbeit“ bleibt liegen bzw. muss von den anderen selbst erledigt werden.
Die Wechseljahre in Midlife sind eine Zeit des Erkennens, eine Zeit des Umdenkens, eine Phase teils radikaler Entscheidungen, da uns nicht mehr unendlich viel Zeit bleibt.
Die Wechseljahre bei Frauen sind nicht nur das Ende der der fruchtbaren Lebensphase, sondern auch der Anfang einer selbstbestimmteren und unabhängigeren Zeit für uns Frauen. Die Wechseljahre sindein guter Zeitpunkt, dass wir uns endlich wieder konsequent um uns, um unser eigenes Wohlbefinden und um unsere Zukunft kümmern!
Wechseljahres Symptome im Alltag erkennen – und wie du sie mit deiner Ernährung positiv beeinflussen kannst
Stimmungsschwankungen Wechseljahre und erhöhte Stressanfälligkeit
Ein „falsches“ Wort, ein komischer Zwischenton, ein unpasendes Lachen. Du spürst die Anspannung, könntest direkt aus der Haut fahren. Schon kleine Dinge bringen dich auf die Palme und du fühlst dich unausgeglichen und angenervt, als stehst du zwei Meter neben dir. Kennst du noch das Jojo aus den 80ern? Dieses kleine runde Ding am Bindfaden, den man sich um den Finger gelegt hatte? Gernau so fühlen sich Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren an manchen Tagen an.
Was passiert? Im Laufe der Wechseljahren sinkt der Spiegel der weiblichen Hormone. Östrogen und Progestaron werden immer weniger produziert. aber nicht allmählich und sanft, sondern eher wie eine Achterbahnfahrt: mal oben, mal unten, mal gar nicht da.
Diese Hormone sind aber nicht nur für deinen Zyklus zuständig, sondern wirken auch auf die Funktionen im Gehirn und auf dein Nervensystem.
Östrogen beeinflusst die Bildung des Gute-Laune-Hormons Serotonin.
Progestaron wirkt beruhigend – wie ein innerer Entspannungsfilter.
Wenn Hormone in den Wechseljahren stark schwanken oder sich auf einem sehr niedrigen Niveau einpendeln, gerät auch das Stressmanagement aus dem Gleichgewicht. Das Hormon Cortisol das eigentlich nur für „schnelle Energie in Stresssituationen“ zuständig ist – fühlt sich dauerhaft „gestresst“ und bleibt ständig erhöht. Die Folge: Du fühlst dich dünnheutiger, empfindlicher, schneller reizbar und innerlich unruhig.
Was fehlt dir möglicherweise? In dieser hormonellen Umbruchphase ist dein Körper besonders angewiesen auf bestimmte Vitamine und Mikronährstoffe. Fehlen diese oder werdedn sie in zu geringen Mengen aufgenommen, verstärken sich die Ups & Downs:
B-Vitamine (vor allem B1, B6, B12 und Folsäure): sie werden zur Bildung von Serotonin und Dopamin benötigt und sorgen für eine ausgeglichenere Stimmung und bessere Konzentration
Vitamin D: wirkt positiv auf Stimmung und deine Immunabwehr, wichtig zur Unterstützung der „guten Laune“ ➡ besonders kritisch in der kalten Jahreshälfte, an dunklen, grauen und nebligen T an denen keine Sonne scheintagen (mein Tipp: supplementiere Vitamin D)
Omega-3-Fettsäuren: fördern die Signalübertragung im Gehirn, sie wirken stimmungsstabilisierend und entzündungshemmend
Tryptophan: eine Aminosäure, aus der der Körper Serotonin bildet. Wichtig für die Bildung des „Gute-Laune-Hormon“
Was könntest du mehr essen? Bananen, Nüsse, Hafer
Herzklopfen und Herzrasen Wechseljahre – Was steckt dahinter?
Spoiler: Hat leider nichts mit deinem Lebensgefährten oder anderen schmucken Menschen zu tun.
Du sitzt ganz ruhig, oder gehst deine normale Hunde-Runde, hast nichts Besonderes gemacht – und plötzlich spürst du Druck auf deiner Brust, dein Herz fängt an zu rasen, zu stolpern oder laut zu klopfen. Das kann beängstigend sein, vor allem, wenn es scheinbar „grundlos“ passiert. Viele Frauen erleben genau das – Herzrasen in den Wechseljahren – meist ohne zu wissen, dass ihre Hormone die heimlichen Drahtzieher sind.
Was passiert? Und zum zweiten: Östrogen sinkt in den Wechseljahren – manchmal langsam und gleichmäßig, manchmal in Schüben. Dies kann dein Nervensystem aus dem Takt bringen: Dein Herz schlägt schneller. Du spürst den Druck und ein starkes Klopfen in der Brust. Obwohl du eigentlich gar nichts Besonderes machst.
Was fehlt dir möglicherweise? Während der Wechseljahre reagiert dein Körper besonders sensibel auf Mängel, vor allem auf bestimmte Mikronährstoffe, die für eine gute Herzfunktion wichtig sind:
Magnesium: wirkt beruhigend auf die Nerven und reguliert die Muskulatur ➡ Herz = Muskel Mangel kann zu Herzrhythmusstörungen, Nervosität & Schlafproblemen führen
Kalium: ist wichtig für die Reizweiterleitung und den herzrhythmus zu wenig Kalium kann Herzklopfen, Muskelschwäche oder Krämpfe auslösen
Omega-3-Fettsäuren: sie wirken entzündungshemmend und helfen den Blutdruck zu reuglieren sie sind wichtig für die Herzfrequenz, emotionale Ausgeglichenheit und weniger Schmerzen
B-Vitamine (vor allem B1, B6, B12 und Folsäure): sie wirken positiv auf deine mentale Gesundheit, stärken Nerven und Psyche ein Mangel an B-Vitaminen kann zu Erschöpfung, erhöhter Reizbarkeit und Herzsymptomen führen
Was könntest du mehr essen? Bananen, Nüsse, Vollkornprodukte, Avocados, Hülsenfrüchte; nutze hochwertige Omega-3-Quellen: Leinöl, Walnüsse, fetter Fisch; Vitamin-B-Booster: Haferflocken, Eier, Spinat, Linsen, (bei veganer Ernährung B12 supplementieren); ausreichend Trinken
👉 Achtung Wichtig: Wenn du regelmäßig starkes Herzrasen hast, solltest du es medizinisch abklären lassen – zur Sicherheit. In vielen Fällen steckt keine organische Ursache dahinter, sondern eine Kombination aus Hormonumstellung + Nährstoffmangel + Alltagsstress – und genau da kannst du selbst viel bewirken.
Hitzewallungen und übermäßiges SchwitzenWechseljahre
Stell dir vor: Es ist ein lauer Sommerabend, du bist mit deiner Freundin an der Strandbar verabredet. Frisch geduscht ziehst du dein liebstes weitschwingendes blaues Sommerkleid an und fährst mit dem Bus zur Seepromenade. Du schaust aus dem Fenster, die Häuser ziehen vorbei. Im Bus ist es gewohnt stickig und du fächerst dir Luft zu. Im Aufstehen bemerkst du, dass dein Kleid irgendwie nicht richtig sitzt. Beim Aussteigen zuppelst du an deinem Kleid rum und im nächsten Moment schaust in die ungläubigen Augen deiner Freundin.
„OMG. Du bist klatsch-nass, was ist passiert?“ fragt sie. Du schaust an dir runter, dein Kleid klebt an dir und du würdest gerne im Boden versinken. Oh wie peinlich. Das war so heiß im Bus … du schaust die anderen Fahrgäste an und … keiner ist auch nur annähernd so nass-geschwitzt.
Was passiert? Wenn in der Perimenopause der Östrogenspiegel sinkt, gerät die Temperaturregulation im Gehirn aus dem Gleichgewicht. Es reagiert viel empfindlicher auf kleinste Veränderungen und manchmal wird auch überreagiert. Ein paar Grad mehr (so wie im stickigen Bus) und der Körper kommt in Stress und denkt „Achtung Überhitzung!“. Die natürliche Folge: Ein Schweißausbruch, puderrotes Gesicht, nasse Hände, …
Zusätzlich wirkt sich das sinkende Östrogen auf die Blutgefäße und das Nervensystem aus – sie erweitern oder verengen sich schneller und unkontrollierter. Auch das verstärkt das Auf und Ab der Körpertemperatur.
Was fehlt möglicherweise in deiner Ernährung? Vitamin E, B6, Magnesium, sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Phytoöstrogene)
Was könntest du mehr essen? Soja-Produkte, Hülsenfrüchte, Leinsamen, grünes Gemüse, Vitamin-E-reiches Öl (z.B. Weizenkeimöl) Sonnenblumenkerne
Müdigkeit in den Wechseljahre und häufig antriebslos
Kennst du das? Du stehst morgens auf – also theoretisch, praktisch bleibst du noch dreimal liegen und drückst Snooze. Und fühlst dich, als wärst du die halbe Nacht auf Achse gewesen. Willkommen im Club der müden Heldinnen 40+.
Was passiert? Dein Körper fährt hormonell gerade Achterbahn, auch nachts wenn du schläfst. Dein Stoffwechsel hat auf Sparflamme geschaltet (zu wenig Östrogen), du schläfst insgesamt schlechter und verlierst dabei auch noch wertvolle Mikronährstoffe – besonders Eisen, Vitamin D, B-Vitamine und Co-Enzym Q10 – und damit sinkt auch dein Energielevel und deine Müdigkeit in den Wechseljahren steigt.
Was fehlt dir möglicherweise? Typische Nährstoffmängel bei Erschöpfung Gerade jetzt in der Perimenopause (und auch danach) ist der Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen, die du über die Ernährung oder gezielt als Nahrungsergänzung zuführen solltest, erhöht:
B-Vitamine (B6, B12 und Folsäure): wichtig für Nerven, Stimmung und Konzentration.
Vitamin D: unterstützt den Energiehaushalt und wirkt stimmungsaufhellend.
Coenzym Q10: ist beteiligt an der Energieproduktion in den Zellen – sinkt mit dem Alter.
Eisen: wichtig für den Sauerstofftransport im Blut – bei Eisen-Mangel fühlst du dich schlapp, blass, antriebslos.
Was könntest du mehr essen? Dein täglicher Energie-Kick auf dem Teller Greife vermehrt zu eisenreichen Lebensmitteln, wie Hirse, Rote Beete, Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, weiße Bohnen), Kürbiskerne, Sesam oder Tofu. Kombiniert mit einem Spritzer Zitrone oder Orangensaft-Dessing, frischen Vitamin-C-reiche Lebensmitteln wie Paprika, Petersilie, Brokkoli oder das heimische Superfood Sanddorn.
👉 Mein Tipp für Kaffee- oder Teeliebhaber: Trinke dein Lieblingsheißgetränk nicht direkt zu den Mahlzeiten, denn sie hemmen die Aufnahme von Eisen aus deinem Essen. Besser: eine Stunde davor oder danach.
Vergesslich, vernebelt, neben dir? Das steckt hinter Brain Fog in den Wechseljahren
Kennst du das? Du stehst in der Küche und hast keine Ahnung, was du eigentlich hier wolltest. Oder du sprichst Freundinnen mit falschem Namen an, verlegst deinen Schlüssel, vergisst Termine – und fragst dich „Ist das noch normal?“. Willkommen im Club der „Brain Fog“-Ladies!
Was passiert? In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel – und das beeinflusst dein Gehirn. Denn Östrogen ist wichtig für die Durchblutung und Reizweiterleitung im Nervensystem. Steht das Hormon nur noch in schwankenden Mengen zur Verfügung, wird dein Gehirn schlechter versorgt: Konzentration, Erinnerungsfähigkeit und Reaktionszeit lassen nach. Es fühlt sich an, als wäre dein Kopf von einem dicken Wattebausch umgeben – du bist da, aber irgendwie auch nicht.
Was fehlt dir möglicherweise? Zusätzlich fehlt oft genau das, was für dein Gehirn jetzt besonders wichtig ist:
Vitamine B12: ist wichtig für die Signalweiterleitung im Gehirn und damit du dich gut konzentrieren kannst
Omega-3-Fettsäuren: sind wichtig für geschmeidige Zellmembranen und gut funktionierende Nervenverbindungen.
Was könntest du mehr essen? Integriere regelmäßig Eier, Hafer, fetten Fisch (wie Lachs oder Makrele), grünes Blattgemüse (wie Spinat oder Rucola) und Leinöl in deinen Speiseplan.
👉 Mein Tipp: Wenn Fisch nicht dein Ding ist: nutze hochwertige Supplements, wie z.B. Omega-3-Kapseln aus Algenöl. Sie sind eine gute pflanzliche Alternative.
Lies hier Teil 2 der Serie „Frauenpower in den Wechseljahren“
Fazit.
Es liegt (nicht nur) am Wetter – sondern manchmal auch am Brokkoli
Also nein, du wirst weder verrückt noch krank. Auch wenn du manchmal nachts schweißgebadet aufwachst, deinen Haustürschlüssel an ungewöhnlichen Stellen wiederfindest und beim kleinsten Misston denkst, „ICH.MAG.NICHT.MEHR.“ – das ist nicht das Ende deiner geistigen Klarheit, sondern wahrscheinlich einfach … der Hinweis deines Körper, der dir ganz höflich sagt: „Hey, ich bin in den Wechseljahren. Könntest du bitte aufhören, mich mit Limo, Fertigpizza und Dauerstress zu bombardieren?“ 😅
Deine Beschwerden sind real – ganz egal, ob du’s „nur“ Stimmungsschwankungen nennst oder deine Familie dich heimlich „Hitzewellen-Hilde“ tauft. Das Gute ist: Sie sind erklärbar. Und: Du kannst selbst ganz viel tun.
Ernährung ist kein Zaubertrank – aber ziemlich nah dran. Wenn du deinem Körper gibst, was er in dieser neuen Wechsel-Phase braucht – Vitamine, Mineralstoffe, gute Fette, echte Lebensmittel – dann hört er auf zu schreien. Und du merkst plötzlich: „Wow, ich hab wieder mehr Energie. Ich schlaf besser. Ich denke klarer.“
Und falls du jetzt denkst: „Klingt super, aber wo fange ich an? Und wie soll ich das allein schaffen?“ → Musst du gar nicht. Es gibt Menschen (so wie mich 😄), die genau das schon durchgemacht haben – und die dir zeigen können, wie du Schritt für Schritt neue Gewohnheiten entwickelst, ohne gleich zum Bio-Guru zu werden.
Also: Kein Drama. Keine Diät. Nur du, dein Körper – und vielleicht ein bisschen häufiger Brokkoli. 🥦😉
✌ Du willst wissen, wie auch du wieder mehr Energie und Leichtigkeit in deinen Alltag bringst?
Selbst wenn gerade alles drunter und drüber läuft?
👉 Schreib mir einfach eine Nachricht. Ich zeige dir, was mir geholfen hat – ganz ohne Druck, ganz einfach umsetzbar.
Ein „Shake“ als Gamechanger? OMG – Was soll das sein?
Ein Milchschake -Erdbeer-Banane mit gaanz viel Sahne? Ein Cosmopolitan -der Cocktail-Klassiker aus „Sex and the City“? Ein Einweiß-Shake zum Abnehmen oder der für Sportler?
Von welchem Game und welchem Shake reden wir?
Was ist ein „Shake“?
Der “Shake” steht nur als Beispiel für etwas (ein Produkt oder eine Anleitung, eine Dienstleistung), etwas was dir geholfen hat oder noch helfen wird.
Der „Shake“ steht für Empfehlungen, etwas dass du besonders gut findest, gut kannst und mit deiner Leidenschaft in die Welt hinausbringen willst.
Hey, ich bin Andrea
… Mentorin für deinen energiegeladenen Neubeginn.
Ich zeige dir, wie du dir als Mama mit (online) Empfehlungen ein Zusatzeinkommen aufbauen kannst das dir gesundheitlich und sozial rundherum Vorteile bringt und deine finanziellen Sorgen in Wohlstand auflöst.
Anleitung für (online) Emfehlungen
Wie viele – Frauen und Männer – steigen voller Euphorie in’s Empfahlungsmarketing ein? Sie sind begeistert von der Idee, mit einer monatlichen Investition in Produkte für ihr Wohlbefinden bzw. in tägliche Verbrauchsartikel, sich mit Empfehlungen für diese ein Zusatzeinkommen aufzubauen.
Und dann? Kommt der Traum ins stocken: kaum Interessenten, viel Aufwand, wenig verdient. Frust macht sich breit.
Ich möchte dir hier eine kleine Anleitung geben, wie Empfehlungsmarketing auch für dich funktionieren könnte – wie ein Weg-zum-Ziel mit Empfehlungsmarketing aussehen könnte, den auch du meistern kannst.
Die Empfehlungs-Reise beginnt meistens an dem Punkt, an dem wir selbst ein (gesundheitliches oder alltags-) Problem haben.
Entweder tauschen wir uns mit Freunden beim einem Kaffee darüber aus und/oder wir suchen im Internet nach dem „Problem“ – wollen uns informieren, was es ist, über Hintergründe und mögliche Lösungen. Manchmal kann uns eine Freundin im Gespräch auch direkt schon eine:ihre Lösung empfehlen.
Abends auf dem Sofa sitze ich gerne mit dem Tablet auf dem Schoß und surfe im Internet – lese auf verschiedenen Blogs und eZinen zu Themen, die mich in meinem Alltag beschäftigen. Ich informiere mich und suche nach Tipps Tricks und Ratschlägen, wie ich die ein oder andere Herausforderung für mich lösen kann.
Das Internet ist voll mit Blogs und Menschen, die sich schon mit ähnlichen Themen beschäftigt haben. Die „Schwarmintelligenz“ ist immer wieder eine gute Hilfe, wenn es darum geht, Lösungswege zu finden und auszuprobieren. Bestenfalls klappt es und ein Thema mehr kann abgehakt werden.
Manchmal ist es allerdings nicht ganz leicht, die passende Lösung zu finden. Sei es, weil es eine seltene Herausforderung ist oder weil es ein „neues“ Thema ist, womit sich noch wenige Menschen auseinendergesetzt haben und keine der beschriebenen Lösungen oder in Frage kommt.
Jetzt ist tüfteln und duchhalten angesagt bis man für sich selbst die geeigneten Weg zum Ziel (aka Lösung) gefunden hat.
Und nun wäre es schön, wenn man die Lösung, die man für sich gefunden hat, in die Welt hinausträgt und anderen damit helfen kann.
Der einfachste Weg ist, in einem Blog über die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse zu schreiben und wie wir für uns die Herausforderung angegangen sind und sie lösen konnten.
P.S.: Dein eigener Blog hat den Vorteil, dass alle Inhalte, die du schreibst, dir gehören. Deine Reichweite, deine Sichtbarkeit hast du selbst in der Hand – mit guten und relevanten keywords und SEO hälst du das Steuerrad fest in der Hand.
Lass Andere, die auch vor dieser Herausforderung stehen, an deinem Weg und deinen Erkenntnissen teilhaben. Inspiriere sie und hilf ihnen, damit sie schneller für sich eine Lösung finden können.
Bald weden die ersten Menschen auf dich aufmerksam, folgen dir, wollen keinen Beitrag mehr verpassen. Warum? Weil deine Tipps und Einblicke ihnen helfen.
Deine Community wächst und du wirst immer mehr zu einer gefragten Expertin für dein Thema rund um die Herausforderung, die du für dich hast lösen können.
Einige Menschen wollen es dir gleich tun, sie sehen in dir die Person, die ihnen helfen kann ihr Problem zu lösen. Sie wollen mit dir zusammenarbeiten und mit deiner Unterstützung schaffen sie es und meistern ihre Herausforderung.
Empfehlungsmarketing ist ein Teil von Networkmarketing. Menschen nutzen Produkte, sind begeistert von den Ergebnissen und empfehlen diese Produkte weiter. Für die aus den Empfehlungen resultierenden Produktkäufe erhalten sie eine Bonuszahlung von der Company.
Je professioneller die Basis des Empfehlungsbusiness ist, umso erfolgreichen werden die (online) Empfehlungen und umso höher fallen die monatlichen Bonuszahlungen (aka Zusatzeinkommen) an die Empfehler aus.
Du bist auf der Suche nach einem profitablen Zusatzeinkommen?
Bist kommunikativ und lässt andere gerne an deinen Erlebnisse teilhaben?
Suchst nach Alternativen, wie du mehr Wohlbefinden und Vitalität für dich und deinen Körper bekommst, ohne stundenlang in der Küche stehen zu müssen?
Mein „Großer“ ist gerade auf dem Sprung in die Berufswelt – aktuell ist er unentschlossen und pendelt zwischen Abi-fertig-machen und Ausbildung+Fachabitur. Auf Schule und Lernen hat er keinen Bock mehr, er will lieber was praktisches machen. Am Boy Day Berufe für Jungen hatte er bereits vor Jahren teilgenommen. So weit so fröhlich 🙂
Seine große Leidenschaft lag schon immer im „gestalten und selber bauen“. Es treten jetzt Berufe wie Schreiner, Mediengestalter oder Gestalter für visuelles Marketing in den Fokus. Bei mir als Alleinverdienender-Mama gehen da direkt die Alarmglocken und einiges an Fragen ploppen auf:
Sind das nicht typische Frauenberufe? Was verdient man(n) da später? Kann er mit dem Gehalt aus einem typischen Frauenberuf später seine Familie ernähren?
Ich mache mir Gedanken und vielleicht interessiert es die eine oder den anderen von euch auch.
Anfang April findet regelmäßig der bundesweite Aktionstag zur Berufsorientierung „Girls Day / Boys Day“ statt, an dem Jugendliche typische Berufe des anderen Geschlechts kennenlernen können. Eine gute Sache, die den jungen Menschen klischeefrei die Vielfalt der Berufswelt aufzeigen soll und für eine gleichberechtigte Berufswahl eintritt.
Der Blick über den Rollenklischee-Tellerrand war schon immer sehr erfrischend!
Warum brauchen wir mehr Männer in sozialen Berufen?
Der Aktionstag „Boys Day & Girls Day“ bietet den Jugendlichen eine frühe berufliche Orientierung und kann langfristig dem Fachkräftemangel entgegen wirken. Unterschiedlichste Berufe werden vorgestellt und sowohl die Jungen wie auch die Mädchen können an einem Praktikumstag die Berufe kennenlernen.
Weiterführende Informationen findest du auf den Webseiten www.boys-day.de oder www.klischee-frei.de. Beides sind Initiativen, die sich für eine geschlechterneutrale Berufswahl einsetzen, frei von traditionelle Rollenbildern.
Wenn Männer in Frauenberufen arbeiten, was bedeutet das für ihr Gehalt?
Und Ja, an dieser Stelle wird sehr deutlich, was es bedeutet, wenn sich unsere Söhne einen typisch weiblichen Beruf lernen wollen, weil sie sich dafür interessieren, es ihrer Leidenschaft entspricht und zu ihren Stärken passt. ➡ Es sind typische Berufe mit einem niedrigen Einkommen, was es ihnen später schwer machen wird, über den Monat zu kommen.
Ich war immer diejenige, die meine Kinder unterstützt und fördert. Bei allem wofür sie sich interessiert haben: Musikinstrument, individueller Sport, …
Aber müssen wir an dieser Stelle nicht das Gespräch suchen und unsere Söhne zumindestens auf das, was „danach“ kommt, sensibilisieren? Offen über das Thema Einkommen reden und sie darauf vorbereiten, dass es schwieriger werden kann mit einem niedrigen Gehalt aus einem typischen Frauenberuf?
Welche Männerberufe sind denn eigentlich noch zukunftssicher?
Was ist die Alternative? Ein typischer Männer-Beruf?
Häufig orientieren sich Jungen an Berufen der männlichen Mitglieder ihrer (Gross-)Familie. Sie orientieren sich für ihre Berufswahl an den Berufen, in denen ihre Väter, Großväter, Onkels und Cousins arbeiten. Ohne zusätzliche Orientierung, ohne weitere Prespektiven, wie dem z.B. Boys-Day, kämen für sie intuitiv nur die typisch männlichen Berufe in die engere Wahl.
Sie wollen in die Industrie, ins Werk, ins mittlere oder obere Management. Abtelilungsleiter oder eine Führungskraft mit Personalverantwortung werden. Oder Rechtsanwalt oder Banker. Denn da verdient man richtig gut.
„Richtig gut verdienen“ – immer noch ein Status-Symbol für viele Männer, aber auch (zukünftige Ehe-) Frauen.
Industrieunternehmen wird es vermutlich immer geben. Und Stellenabbau auch – dann muss man(n) sich umorientieren.
Doch was bedeutet denn ein hohes Einkommen für unsere Söhne?
Je höher das Gehalt, desto mehr Verantwortung muss im Job übernommen werden. Mehr Verantwortung bedeutet auch mehr Verfügbarkeit für den Arbeitgeber (= Überstunden), mehr Stress und weniger Frei- und Erholungs-Zeit.
Ein höheren und hohes Gehalt befeuert das traditionelle Rollenmodell: Die Frau übernimmt (vielleicht nicht unbedingt freiwillig, aber notgedrungen) die Familienarbeit, Kindererziehung, Care Arbeit, Pflege der Eltern, des Gartens und den kompletten mental load, da der Mann „viel arbeitet“ und ständig außer Haus ist. Sie selbst geht maximal noch vormittags in einem Teilzeitjob arbeiten, ihre berufliche Karriere ist leider zu Ende bzw. muss warten, „bis die Kinder groß sind“, aber dann ist sie meistens „schon zu alt“.
Für Männer bedeutet das Status-Symbol „großes Gehalt“ oft folgendes:
Sie verbringen die meiste Zeit des Tages bei ihrem Arbeitgeber, für Frau und Kinder bleibt kaum Zeit.
Sie führen ein Leben geprägt von Stress, ungesunder Ernährung und zu wenig Bewegung.
Für Hobbies und ihre einstigen Leidenschaften bleibt keine Zeit.
Ihre Gesundheit leidet. Die Lebensqualität im Alltag leidet.
Sie brennen aus.
❓ Wollen wir das wirklich für unsere Söhne?
Steckt das Familienernährer Modell in der Krise?
Ganz klar: JA.
Es wird zunehmend zu einer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe: Wir müssen umdenken – ALLE.
Sowohl unseren Söhnen wie auch unseren Töchtern steht zu, dass sie einen Beruf ergreifen, der sie glücklich macht. In dem sie sich selbstverwirklichen können und einer Arbeit nachgehen, die sie lieben, die ihre Lebensqualität erhält und steigert. Und mit dessen Gehalt sie gut leben können.
Dafür ist nötig, dass
typische Frauen-Berufe monetär aufgewertet werden. Damit sie für mehr Männer interessant werden und eine wirkliche berufliche Alternative darstellen.
Diskriminierung und Vorverurteilung in den Köpfen der Menschen aufhört. Bildung ist der Schlüssel: Ausbildung, Austausch und Interesse aneinander.
wir unseren Kindern ein gleichberechtigtes Familien-Rollen-Modell vorleben, in dem beide (Mutter und Vater) in gleichen Teilen sich an den Familien-Aufgaben beteiligen: Einkommen erwirtschaften, Hausarbeit, Kinderbetreuung, Care Arbeit und Mental Load.
Gibt es einen Ausweg? Ein Nebenverdienst zum Vollzeitjob?
Es gibt tatsächlich mehrere Möglichkeiten das zu geringe Einkommen zu verbessern.
Der Staat könnte einspringen und das zu geringe Monats-Gehalt mit „Bürgergeld“ (ehemals Hartz4) aufstocken.
Ein 2. oder 3. Job (Mini-Job) wären auch möglich: Zeitungen oder Prospekte austragen in den Morgenstunden vorm Büro. Abends noch Regale im Supermarkt einräumen oder Putzen/Hausmeistern/Gartenarbeit am Wochenende. ➡ wobei man hier ganz ehrlich abwägen muss zwischen dem zusätzlichen Zeit-Aufwand und dem Geld, dass netto am Ende übrig bleibt, da man mit einem 2.- oder 3. Job in eine schlechtere Steuerklasse (6) fällst. Und ob sich das dann noch lohnt?
Ein passives Einkommen aufbauen trotz Vollzeitjob: Mit einem eigenen Web-Shop, online Dienstleistungen, Empfehlungs- oder Affiliatemarketing ist es möglich, online und „nebenbei“ ein paar hunderte Euro zusätzlich in die Haushaltskasse zu bekommen. Wenn du die Möglichkeiten des online Marketing geschickt nutzt, kannst du bedeutend mehr Einnahmen erzielen ohne dauerhaft viel mehr arbeiten zu müssen. ➡ Wenn es dich interessiert, lies gerne in meiner Blogsammlung zum Thema Modern Network Marketing oder springe direkt zum Blogartikel Einkommen aus Networkmarketing – so gehst du vor!
Fazit
Solange Jungen vielbeschäftigten und gut verdienenden Männern, Vätern und Onkels nacheifern, weil sie keine Alternativen kennenlernen oder vorgelebt bekommen und denken, dass ein „Frauenberuf“ nichts für Männer ist,
Solange junge Frauen denken oder in dem Mindset erzogen werden, dass sie mit Kindern dann sowieso zuhause bleiben, sich um den Haushalt kümmern und der Mann sich um das Familieneinkommen kümmert,
Solange typische Frauenberufe schlecht bezahlt werden, Mütter in der Ehe finanziell abhängig werden, und Väter ihre Familien mit einem „Frauenberuf“ nur schwer ernähren können,
WIRD SICH NICHTS ÄNDERN!
Unsere Kinder, Söhne und Töchter, brauchen unsere Unterstützung!
Wir sollten offen mit ihnen reden, ihnen vorleben, wie sich gleichberechtigte Familie anfühlt und sie bestärken, auch einen un-typischen Beruf zu ergreifen, wenn es ihr Wunsch ist. Auch, wenn es im ersten Moment nach finanziellen Nachteilen aussieht, denn die lassen sich mit einem (passiven) zusätzlichen Einkommen leicht ausgegleichen.
Du wünschst dir ein zusätzliches Einkommen, ortunabhängig und bei freier Zeiteinteilung – und suchst Unterstützung für deinen Start?
Stell dich doch nicht immer so an – mach einfach mit, so wie die anderen auch!
Die Worte, die Marie von Kindesbeinen an hörte. Ihre Eltern entschieden, auf welche Schule sie geht, wo sie ihre Ferien verbringt, welche Kleidung sie trägt, und später, welchen Beruf sie lernt. Diskussionen lohnten nicht – ihr Vater redete solange auf sie ein, bis sie resigniert zustimmte. Marie gewöhnte sich daran mitzumachen, mitzulaufen und sich innerlich wegzuducken.
Dann kam ihr Mann. “Wir schaffen das – gemeinsam!” Aber irgendwann ging es nur noch um seine Pläne, die das “gemeinsame” Familienleben dominierten. Marie wollte nicht ständig streiten, und machte das, was sie schon früh gelernt hat – einfach mit. Es erschien bequemer und das Zusammenleben wirkte harmonischer. Ihre beruflichen Träume? Verschoben. Ihre eigenen Wünsche? Ebenfalls auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben. Die Herausforderungen wachsen, aber ihr Selbstbewusstsein schrumpfte. Und mit der Zeit verstummte sie innerlich. Marie funktionierte nur noch – für die Kinder, für die äußerliche Idylle und für den Familien-Frieden.
Doch jetzt – Jahre später, sitzt Marie allein am Esstisch, den Kopf in ihre Hände gestützt. Der Mann ist weg, die Scheidung läuft. Die Kinder sind fast erwachsen – kommen nur noch zum Essen aus ihren Zimmern. Gemeinsame Gespräche? Nein, danke. Marie fühlt sich ausgelaugt und müde. Wann hat sie das letzte Mal etwas nur für sich gemacht? Sie kann sich nicht erinnern. Finanziell ist sie abhängig und emotional gebunden an ein Leben, das sie so nie gewollt hat.
Plötzlich schießt ihr eine Frage in den Kopf: Was würde es bedeuten, frei zu sein? Nicht nur finanziell – sondern auch als Frau. Frei, die eigenen Entscheidungen zu treffen, ohne emotionale Dauer-Diskussionen und ohne Angst vor Ablehnung. Marie spürt einen Kloß im Hals. Sie atmet tief und fühlt wie die kleine Flamme ihr Herz erwärmt – schwach, aber lebendig. Und dann fragt sie leise: Wie viel Kraft würde es mich kosten, mein Leben umzukrempeln? Und wie lange halte ich dieses alte Leben noch durch?
Marie ist an einem wichtigen Punkt in ihrem Leben angekommen – Ihrem Midlife-Change, um unabhängig als Mama 40+ zu werden.
Sie hat erkannt, dass sie so nicht weiterleben will und spürt den unwiderstehlichen Hauch des Neuen.
Doch bis zu ihrem Ziel ist noch ein weiter Weg, denn in der Realität haben Frauen 40plus wie Marie mit großen Herausforderungen zu kämpfen.
Es ist nie zu spät für deinen Ne.ubeginn.
Herausforderungen für Mütter 40plus
Finanzielle Unabhängigkeit sollte für Frauen über 40 eine sehr wichtige Motivation sein – gerade um im Alter nicht arm zu sein sondern auch um im Heute ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Darüber hinaus sollten vor allem geschiedene, alleinerziehende Frauen ab 40 ihre finanzielle Unabhängigkeit nicht nur als Mittel zur Existenzsicherung sehen, sondern auch als entscheidende Grundlage für eine stabile Zukunft – als Grundlage, die jedoch durch die gesellschaftlichen strukturell ungleichen Bedingungen erschwert wird.
Die allermeisten Mamas sind heute berufstätig – angestellt in Teilzeit-Jobs mit niedrigem Einkommen. Das Problem daran: Sie sind finanziell doppelt abhängig. Sowohl von den Entscheidungen ihres Arbeitgebers, wie auch von ihrem Lebenspartner.
Abhängigkeit vom Arbeitgeber
Marlene hat eine 50%-TZ-Stelle in einem großen Unternehmen. Als die Gelegenheit kam, weitere 50% Stellenanteile aufzustocken, schlug sie zu, und arbeitete die folgenden Monate in Vollzeit. Mit dem zusätzlichen Einkommen kam sie gut über den Monat. Bis zu jenem Februar. Auf Arbeitgeberseite stellte man fest, dass ein „Irrtum“ vorlag und drängte Marlene zur Rückabwicklung des gültigen Aufstockungsvertrages. Meint: Rückzahlung des bereits erhaltenen Geldes und Überstunden statt zusätzlichen Monatslohn. OMG. Das ist alles andere als fair gegenüber ihr als alleinerziehender Mama. Nur mit einem Anwalt konnte sich Marlene dagegen wehren. Und seit diesem Vorfall ist sie ihre 50%-Aufstockung wieder los.
Abhängigkeit durch gesellschaftliche Erwartungen
Ich bin ein Ostkind und habe „arbeiten gehen“ und „Geld verdienen“ auch für mich als Frau/Mutter immer als etwas völlig normales angesehen. Bis ich verheiratet war und Kinder hatte. Im Kindergarten musste ich mich rechtfertigen, warum ich einen Betreuungsplatz für mein Kind wollte, da es ja erst ein Jahr alt war. Und warum ich den überhaupt schon wieder arbeiten wollte, ich hätte ja schließlich einen Mann daheim, der sich um das Familieneinkommen kümmern würde.
Die Institution „Ehe“ funktioniert meistens wie eine Solidargemeinschaft: Mann geht arbeiten und definiert sich als „Familienernährer“ und Frau, die nach den Kindern einen Karriere-Knick erlebt, verdient in ihrem neuen TZ-Job viel weniger als ihr Mann. In ihrer „freien Zeit“ kümmert sich noch um die Familienarbeit – unentgeldlich: Kinder, Haushalt, Kochen, Waschen, Putzen, Einkaufen, Fahrdienste, Eltern-Pflege, Festvorbereitungen, … Ein sehr großes Ungleichgewicht entsteht sowohl finanziell wie auch durch die Arbeitsbelastung.
Problematisch wird es mit dem Ehe-Aus: Die Solidargemeinschaft zerfällt und frau muss sich ihren finanziellen Ausgleich/Unterhalt vor Gericht erstreiten. Und steht finanziell vor sehr herausfordernden Zeiten, da sie zukünftig alle Lebens-Kosten allein wuppen darf.
Abhängigkeit vom Gender Pay Gap
Es gibt viele Studien zu diesem Thema, die das Problem zwar analysieren, aber nicht ändern. Frau steckt im Gender Pay Gap fest. Zwischen 7 und 18 % verdient frau weniger mit ähnlicher Qualifikation und Position als gleichqualifizierte männliche Kollegen. Dazu kommt noch die enorme Teilzeit-Quote, mehr als 63% der Mütter (gegenüber 7% der Väter) arbeiten vormittags, damit sie am Nachmittag Zeit haben für ihre Kinder und den Haushalt.
Als Folge der geringen Gehälter der TZ-Jobs und Erwerbsunterbrechung bekommen Frauen Ü65 aktuell durchschnittlich ca. 42% weniger Rente als Männer. Was bedeutet: Jede 5. Rentnerin rutscht in die Altersarmut ab. Bei alleinerziehenden Mamas ist das Risiko doppelt so hoch (4 von 10).
By the way – da fällt mit wieder der häufigste Tipp ein, den ich nach meinem Ehe-Aus bekommen habe: (von Frauen wohlgemerkt!)
Such dir doch einfach einen neuen Mann – große Firma, im mittleren oder oberen Management. Dann geht es dir wieder gut.
OMG. Ich möchte auf keinen Fall das Gleiche wiederholen. Das ist nicht mein Weg.
Es geht nicht darum, alles sofort zu ändern. Es geht um den ersten Schritt in die richtige Richtung.
Erste Schritte wie du unabhängiger als Mama 40+ wirst
Was kannst du tun, wenn du, wie Marie, den „Wind of Change“ spürst?
1. Übe dich in Selbstreflexion.
Wo stehst du?
Was willst du für dein Leben?
Wie stellst du dir dein Leben vor als unabhängige Frau?
Warum willst du unabhängig werden als Mama 40plus – was ist deine Motivation?
In welchen Bereichen wünschst du dir mehr Unabhängigkeit? (Finanzen, Beziehungen, Gesundheit)
2. Verschaffe dir Klarheit.
Wie geht es dir in deiner aktuellen Situation? An welchen Punkten fühlst du dich finanziell abhängig und was würde finanzielle Unabhängigkeit für dich bedeuten?
Status Quo: Wo stehst du mit deinen Finanzen? Überprüfe und verschaffe dir Klarheit über deine Einnahmen, Ausgaben und die großen Kostenfresser und überlege dir, wie du deine finanzielle Situation verbessern könntest.
Wie steht es um deine Gesundheit? Fühlst du dich wie Marie – ausgelaugt, müde und häufig krank? Oder knocken dich regelmäßig im Monat deine „Frauen-Beschwerden“ aus?
Wie steht es um deine Ernährung? Womit nährst du deinen Körper, damit er die Spitzenleistung bringen kann, die du täglich von ihm abverlangst? Istt du gesund, vitaminreich, mit viel frischem Gemüse?
Wenn du jetzt das Gefühl hast, hier gibt es noch reichlich „Luft nach oben“, dann überlege dir erste kleine Schritte, wie du deine Situation verbessern kannst.
3. Bildung ist der Schlüssel.
… für mehr Einkommen (-> und mehr Wohlstand) brauchst du Wissen. Das Wissen aus deiner Ausbildung/Studium und berufliche Weiterbildung(en)
… finanzielle Bildung: Lass dein Geld für dich arbeiten. Wo kannst du noch Einkommen herbekommen? Verteile deine Einnahmen (dein Einkommen) auf mehrere verschiedene Einkommenquellen.
… für mehr Wohlbefinden und Gesundheit brauchst du Wissen. Über gesunde Ernährung, und wie du damit deine Leistungsfähigkeit verbessern kannst, dich besser konzentrieren kannst, mehr Fokus und Klarheit gewinnst, seltener krank wirst und weniger Schmerz-Belastungen hast.
Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel zu deiner unabhängigen Zukunft.
Dein Weg zu mehr Unabhängigkeit als Mama 40+ beginnt jetzt!
Jede Frau, jede Mama hat das Potenzial sich ein Leben in finanzieller und emotionaler Unabhängigkeit zu erschaffen – egal wie alt sie ist oder in welcher Situation sie aktuell ist.