Schlagwort: Persönlichkeitsentwicklung

  • Duplizieren, was mich frei macht: Wie ich im Network Marketing ein Team auf Augenhöhe aufbaue (und gleichzeitig aus dem Leistungs-Hamsterrad aussteige)

    Duplizieren, was mich frei macht: Wie ich im Network Marketing ein Team auf Augenhöhe aufbaue (und gleichzeitig aus dem Leistungs-Hamsterrad aussteige)

    Ich sitze auf meiner Terrasse, ein lauer Frühlingsabend, der Hund schnarcht leise neben mir, in meiner Hand ein Glas Rotwein. Und plötzlich ist dieser eine Gedanke da, den ich lange weggeschoben habe: Warum bin ich eigentlich immer diejenige, die anruft?

    Ich hab diesen Artikel geschrieben, weil ich gerade mitten in einer Veränderung stecke. Ich beginne mit Network Marketing Team aufbauen – und merke, dass ich vorher an etwas anderem arbeiten muss: an mir selbst. Wenn du dich jemals gefragt hast, warum du in Freundschaften, Beziehungen oder in der Arbeit immer die Schiebende bist, warum die anderen sich so selbstverständlich auf dich verlassen – und warum du ahnst, dass sich das auch in deinem Business wiederholt – dann ist dieser Text für dich. Kein Ratgeber. Keine Liste mit zehn schnellen Tipps. Einfach ehrlich. So, wie ich es gerade erlebe.

    Bevor mein Teampartner-Erfolg so richtig abheben kann

    An diesem Frühlingsabend passiert in mir etwas Leises. Der Hund atmet tief, der Wein schmeckt gut, und mein Kopf macht eine kleine Inventur meiner sogenannten „Freundschaften“. Und was ich da sehe, tut echt weh.

    Da sind die „Freunde“, zu denen ich nur Kontakt habe, wenn ich anrufe. Ich bin die, die sich meldet. Ich bin die, die den Kaffee vorschlägt. Wenn ich aufhören würde, würde nichts mehr kommen.

    Da sind die „Freunde“, die ich eigentlich nur an Trainingstagen im Sportverein sehe. Außerhalb davon: Funkstille. Nett, herzlich, umarmend – aber nur, wenn wir am selben Ort sind.

    Und dann sind da die „Freunde“, die lieber mit anderen Spaß haben. Die mich nicht mal fragen, ob ich mitkommen würde. Die mich eher als eine Art Kollegin betrachten – jemand, mit dem man zusammenarbeitet, aber nicht feiert.

    Ich sitze da mit meinem Wein und spüre diesen alten, hartnäckigen Glaubenssatz zum ersten Mal wirklich deutlich bis in meine Augen aufsteigen:

    „Ich bin nur wichtig, werde gemocht und gehöre zur Gruppe dazu, wenn ich für andere etwas leiste.“

    Der Satz ist nicht neu. Er ist alt. Er begleitet mich seit der Kindheit. Aber heute Abend, zwischen Hundeschnarchen und Rotwein, sehe ich ihn mit anderen Augen. Ich sehe, wie er mein ganzes Leben zusammengehalten hat – und wie er mich gleichzeitig davon abhält, das aufzubauen, was ich wirklich will.

    Und ich merke: Bevor ich im Network Marketing ein stabiles Team aufbauen kann, muss ich diesen Satz loslassen. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.

    Woher der Glaubenssatz „Ich muss leisten, um gemocht zu werden“ kommt

    Ich schaue zurück – und sehe ein Muster, das sich durch mein ganzes Leben zieht, wie ein Faden, den ich so lange nicht gesehen habe.

    Schon in der Schule habe ich Freundinnen angezogen, die sich auf meiner Leistung ausgeruht haben. Die genau solange da waren, wenn es etwas zu holen gab. Solange es in meiner Nähe leicht war, weil ich alles vorbereitet hatte.

    Dann … wie oft habe ich mir anhören müssen: „Ich mache ja schon genug, wenn ich arbeiten gehe und Geld verdiene.“ Dabei habe ich auch in Teilzeit gearbeitet, auch Geld verdient – und zusätzlich die komplette Familienarbeit alleine gemacht. Er hat sich zurückgelehnt. Und ich hab weitergeleistet.

    Und auch … „Ich zahle ja die Putzfrau, die dir alle zwei Wochen hilft.“ Er arbeitet lieber und lässt mich unseren gemeinsam genutzten Lebensbereich alleine putzen.

    Im Sportverein bin ich die Mannschaftsführerin und hab ein Ehrenamt – organisieren, planen, durchführen, umorganisieren, da sein, unterstützen, selber trainieren, …

    Siehst du das Muster? Ich habe in der Vergangenheit immer wieder Menschen ausgewählt – oder sie haben mich ausgewählt – die mein „Ich-muss-leisten-um-wertvoll-zu-sein“ perfekt bedient haben. Sie haben nicht genommen, was ich freiwillig gab. Sie haben genommen, was ich aus alter Prägung heraus nicht lassen konnte zu geben.

    Und das ist der Moment, in dem es richtig wehtut. Weil ich erkenne: Die Erkenntnis über meine konditionierte Wertschätzung schmerzt. Dieser leise innere Satz – „Ich bin nur wertvoll, wenn ich nützlich bin“ – war nie meine Wahrheit. Er war eine Überlebensstrategie. Eine, die so früh verinnerlicht wurde, dass ich sie gar nicht mehr als Strategie erkannt habe. Ich hielt sie für mich selbst.

    Jetzt erkenne ich das alte Muster. Und es wird Zeit, es zu durchbrechen.

    Die Funktions-Falle: Warum ich immer Menschen anziehe, die sich nicht von selbst bewegen (wollen)

    Es gibt einen Namen für das, was ich hier beschreibe. Ich nenne es die Funktions-Falle – und ich glaube, viele von uns (vor allem Frauen) sitzen mittendrin, ohne es zu merken.

    Die Funktions-Falle ist das, was passiert, wenn ich von Anfang an die Rolle der Organisatorin, der Schlichterin, der Entertainerin übernehme. Weil ich es kann. Weil ich es schon immer konnte. Weil ich mich in dieser Rolle sicher fühle.

    Das Problem ist: Menschen sind bequem. Wenn jemand die Arbeit macht – in diesem Fall ich – dann lehnen sich die anderen zurück. Nicht aus Bosheit. Sondern aus der simplen Tatsache heraus, dass niemand die Initiative ergreifen muss, solange jemand anders sie schon ergriffen hat.

    Und hier wird es schmerzhaft: Die anderen nehmen mich nach einer Weile nicht mehr als Person mit eigenen Bedürfnissen wahr. Sie sehen mich als eine Art „Dienstleisterin“. Wenn meine Leistung wegfällt – weil ich mal krank bin, müde, überlastet – wissen sie schlichtweg nicht, wie sie mit mir umgehen sollen. Weil die gemeinsame Basis nur auf meiner Aktivität beruhte.

    An diesem Abend fühlt es sich einsam an. Und unfair. Der „Motor“ einer Gruppe zu sein, ist erschöpfend – vor allem, wenn du merkst, dass die ganze Gemeinschaft auseinanderzufallen droht, sobald dieser Motor (ich) mal stoppt.

    Und jetzt kommt der zweite schmerzhafte Teil: Wenn ich immer „liefere“, gebe ich den anderen gar keinen Raum, auf mich zuzukommen. Ich besetze den Platz der Initiative so komplett, dass die anderen vielleicht gar nicht merken, dass ein Ungleichgewicht herrscht. Ich habe sie nie darum gebeten, sich zu beteiligen. Ich habe es einfach gemacht. Weil ich es kann. Weil es so viel schneller geht. LOL

    Und mit dieser Denkweise ziehe ich genau die Menschen an, für die meine Art der Freundschaft und Zusammenarbeit angenehm ist: Menschen, die nicht von selbst aktiv werden müssen. Menschen, die nichts zurückgeben müssen, um dazuzugehören.

    Nice Girl Syndrom oder echte Nähe?

    Es gibt einen Unterschied zwischen Beliebtheit durch Leistung und echter Verbundenheit. Und dieser Unterschied hat mich jahrelang im Kreis laufen lassen.

    Leistung schafft Dankbarkeit. Mehr nicht.

    Verletzlichkeit schafft Bindung.

    Echte Partnerschaft – egal ob privat oder im Business – entsteht nicht, wenn ich anderen ihre Fragen beantworte. Google oder KI können das auch. Echte Partnerschaft entsteht, wenn wir uns gegenseitig „brauchen“ – nicht für Informationen, sondern für wertschätzenden Austausch, für Mentoring, als ehrliche Spiegel.

    Das war meine zweite große Erkenntnis an diesem Abend: Ich hab jahrelang Dankbarkeit eingesammelt und Bindung gesucht. Das war, als würde ich Wasser in ein Sieb gießen und mich wundern, dass nichts hängen bleibt und ich immer durstig bin.

    Warum Persönlichkeitsentwicklung im Network Marketing alles entscheidet

    Jetzt könntest du sagen: „Andrea, das ist ja alles interessant – aber was hat das mit deinem Network Marketing Team zu tun?“

    Alles. Es hat mit allem zu tun.

    Weil ich gerade am Anfang stehe. Ich baue mein Team gerade auf. Das ist der beste Zeitpunkt, den es überhaupt geben kann. Denn alles, was ich vor dem Team tue, legt fest, wer im Team sein wird.

    Und das ist der Moment, in dem mir langsam klar wird, warum Persönlichkeitsentwicklung im Network Marketing nicht nur „nice to have“ ist, sondern der entscheidende Faktor.

    Im Network Marketing ist Duplikation alles. Das ist das Grundprinzip. Was ich tue, zeigen meine Teampartner ihren Teampartnern. Was ich lebe, wird kopiert. Mein Beispiel setzt den Standard.

    Wenn ich alles für mein Team tue, bringe ich ihnen bei, dass sie auch alles für ihr Team tun müssen. Damit ziehe ich Menschen an, die genauso wie ich im Hamsterrad landen würden. Ich würde meinen Burnout duplizieren.

    Wenn ich aber lerne, mich abzugrenzen und echte Partner zu wählen – Menschen, die selbst hungrig sind, selbst laufen, selbst denken – dann dupliziere ich Freiheit und Respekt.

    Kein Hamsterrad. Ein solides Netzwerk.

    Und hier wird es für mich gerade richtig ernst: Meine alte Prägung – „Ich muss leisten, um wertvoll zu sein“ – würde mich verleiten, im Business wieder 150 % zu geben, während die anderen mitschwimmen. Ich kenne diese Rolle. Sie ist vertraut. Sie fühlt sich sogar erstmal gut an, weil ich mich darin gebraucht fühle.

    Aber sie wird mich wieder in dasselbe Muster führen. Wieder ins Hamsterrad. Nur diesmal mit einem Businessanstrich.

    Ich habe lange nicht verstanden, wie Persönlichkeitsentwicklung mit meinem Zusatzeinkommen aus Network Marketing zusammenhängt. Langsam wird es mir klar: Sie ist nicht ein Nebenprojekt neben dem Business. Sie ist das Fundament. Ohne sie kann ich im Network Marketing nichts Nachhaltiges aufbauen – nur noch mehr von dem, wovon ich eigentlich weg will.

    Wie ich Teampartner auswähle, die eigenverantwortlich arbeiten

    Also habe ich angefangen, mir ganz konkret zu überlegen: Wie sieht es aus, wenn ich es anders mache? Wie wähle ich ab jetzt Teampartner aus, die wirklich eigenverantwortlich arbeiten? Wie treffe ich Entscheidungen, bevor ich wieder in die alte Rolle rutsche?

    Fünf Dinge habe ich mir vorgenommen – und ich teile sie mit dir, möglicherweise können sie dir helfen, falls du in einer ähnlichen Situation bist.

    1. Kompetenz statt Service

    Lange Zeit habe ich mich über Service definiert. Ich war die, die sich kümmert, organisiert, mitdenkt, vorausplant. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch genau das signalisiert: „Ich mache alles für dich.“ Kein Wunder, dass sich Menschen wohlfühlten, die das gerne in Anspruch nehmen.

    Für mein Business-Netzwerk muss ich mich anders positionieren. Nicht über Service. Sondern über meine Expertise und meine Werte.

    Ich suche keine Leute, die „Hilfe brauchen“. Ich suche Leute, die „Ergänzung suchen“. Menschen, die eigenverantwortlich sind und denselben Arbeitsethos haben wie ich. Das ist ein kleiner Unterschied in der Formulierung – und ein riesiger Unterschied im Ergebnis.

    2. Der Werte-Filter beim Kennenlernen

    Weil ich dazu neige, die „Große“ zu sein, muss ich Menschen finden, die selbst „groß“ sind. Emotional erwachsen. Eigenverantwortlich. Bereit, den eigenen Weg zu gehen.

    Also habe ich mir drei Fragen für Erstgespräche überlegt:

    • „Wie gehst du damit um, wenn es in einem Team ein Ungleichgewicht bei der Arbeitslast gibt?“
    • „Was bedeutet Wertschätzung für dich im Arbeitsalltag konkret?“
    • „Wie wichtig ist dir Eigenverantwortung im Vergleich zu Team-Harmonie?“

    Das sind keine Prüfungsfragen. Das sind Fragen, die mir helfen herauszuhören, ob jemand schon mal darüber nachgedacht hat. Ob jemand seinen eigenen Kompass hat. Oder ob da eher Phrasen kommen.

    3. Die Geben-Nehmen-Regel

    Damit ich nicht wieder in die Rolle der „Mutter der Gruppe“ rutsche, habe ich mir eine strikte Regel für die Kennenlernphase gesetzt:

    Gib niemals mehr als 10 % mehr als dein Gegenüber.

    Wenn ich merke, dass ich schon wieder die Strategie entwerfe, die Meetings buche, die To-dos schreibe, nach Unklarheiten frage – während die andere nur nickt: Stopp.

    Dann warte ich ab, ob sie den Ball aufnimmt. Ob sie selbst einen Vorschlag macht. Ob sie zwischen den Treffen etwas tut. Wenn nicht, ist sie nicht die richtige Partnerin für ein wertschätzendes Business. Und das ist keine Bewertung ihrer Person – es ist nur die Erkenntnis, dass wir nicht zusammenpassen.

    4. A-Player statt Baustellen

    Das ist der Punkt, der mir am schwersten fällt.

    Wegen meiner Geschichte – dem „Ich wurde als Kind weggeschickt, musste schon früh „groß“ sein und alles alleine machen“ – habe ich ein extrem feines Gespür für Menschen, die Hilfe brauchen. Ich sehe sie sofort. Ich spüre es, bevor sie etwas sagen.

    Für mein Business werde ich dieses Gespür zukünftig anders nutzen: um genau diese Menschen nicht als Geschäftspartnerinnen zu wählen. Nicht, weil sie nicht wertvoll wären. Sondern weil sie nicht zu mir als Business-Partner passen. Mein Team soll ein Ort für starke Menschen sein, die gemeinsam noch stärker werden – kein Sanatorium für Menschen, die ich retten will.

    Ich suche Menschen, die bereits im Leben stehen. Eigenverantwortlich sind. Die vielleicht genauso wie ich keine Lust mehr auf oberflächliche Dynamiken haben.

    5. Klare Kommunikation – die drei W’s

    Und dann gibt es noch etwas, das ich lernen musste: Klar zu kommunizieren. Denn Klarheit ist eine Form der Wertschätzung.

    Früher habe ich gesagt:

    • „Sag halt einfach Bescheid“
    • „Meld dich, wenn du weißt“
    • „Überleg’s dir halt“

    Das sind nette Sätze. Aber sie sind nicht verbindlich. Und Menschen, die noch keine Eigenverantwortung gelernt haben, nehmen sie als Einladung zur Unverbindlichkeit.

    Also sage ich jetzt:

    • „Bitte sag mir bis spätestens morgen früh um zehn, ob du XY getan hast.“
    • „Bis wann kannst du Mini-Step XY erledigen?“

    Drei W’s: Wer, was, bis wann. Das ist nicht streng. Das ist klar. Und wer das nicht aushält, ist nicht die richtige Partnerin für mein Business. Punkt.

    Mentorin statt Mutti: Wie ich mich im Recruiting neu positioniere

    Wenn ich mich verändere, verändert sich auch, wie ich auftrete und wahrgenommen werde. Und weil im Network Marketing so viele Menschen unterwegs sind, die eine „starke Hand“ suchen, die alles für sie erledigt oder vorgibt, ist mein Auftreten entscheidend. Sonst baue ich mir keinen Team – sondern einen Kindergarten, den ich wieder alleine durchfüttern muss.

    Pull statt Push

    Ich bin jemand, der Gruppen zusammenhält. Wahrscheinlich würde ich auch im Network Marketing versuchen, Leute zu motivieren, die eigentlich gar nicht wollen. Und das wird mich ausbrennen.

    Also habe ich eine neue Regel: Ich arbeite nur mit den Löwen. Wer sich nicht von selbst meldet, wer vereinbarte Mini-Steps nicht erledigt, bekommt keine Extra-Aufmerksamkeit von mir. Das klingt hart. Aber es ist die einzige Form der Selbst-Wertschätzung, die mich davor schützt, wieder in meine alte Rolle zu rutschen.

    Mein Werte-Pitch

    Wenn mich jemand fragt, was ich eigentlich aufbauen will, dann sage ich inzwischen Folgendes:

    „Ich baue mein Team nach einem neuen Standard auf: Wahre Augenhöhe.

    Lange Zeit dachte ich, ich müsse alles alleine tragen und für alle leisten, um wertvoll zu sein. Im Network Marketing möchte ich das Gegenteil: Ich suche Partner, die hungrig auf eigenen Erfolg sind und ein Team wollen, in dem Wertschätzung nicht bedeutet, dass einer alles macht, sondern dass jeder seine PS auf die Straße bringt.

    Wenn du einen Platz suchst, an dem du als Mensch gesehen wirst, aber als Unternehmerin eigenverantwortlich handelst – dann lass uns sprechen.“

    Dieser Satz ist mein Filter. Wer ihn liest oder hört und angeregt nickt, ist vielleicht die Richtige. Wer ihn liest und hofft, dass ich sie trotzdem rette, ist es nicht.

    Das Eintrittsticket: Eigeninitiative

    In meinem Network Marketing Team geht es um die Duplikation gesunder Gewohnheiten. Und meine neue Regel lautet: Bevor ich jemanden in mein Team aufnehme, lasse ich ihn oder sie eine kleine Vorarbeit leisten.

    Wenn jemand sagt: „Das klingt interessant, erklär mir das mal alles“, antworte ich: „Hier ist ein Link zu einem kurzen Info-Video. Schau es dir an und sag mir, was dir am besten gefallen hat. Dann schauen wir, ob wir als Team zusammenpassen.“

    Und dann kommt der entscheidende Punkt: Wenn die Person das Video nicht schaut, investiere ich keine einzige Minute mehr. Wer für die eigene Freiheit „persönliche Chefarzt-Betreuung“ braucht, wer sich keine 15 Minuten Zeit nimmt, um sich vorbereitete Informationen anzuschauen, der wird sich auch später nicht von meinem Rockzipfel lösen. Und am Ende würde ich wieder die Arbeit übernehmen. Wieder Hamsterrad.

    Wer im Kleinen nicht zuverlässig ist, wird im Business nie eine Partnerin auf Augenhöhe sein.

    Wertschätzung durch Grenzen

    Und dann ist da noch etwas, das ich wichtig finde: Wertschätzung im Team heißt nicht, dass alle sich nur lieb haben. Es heißt:

    Ehrliches Feedback geben. Zum Beispiel: „Ich sehe dein Potenzial – und ich sehe auch, dass du gerade nicht handelst. Wie kann ich dich unterstützen, damit du wieder in die Eigenverantwortung kommst?“

    Feste Arbeitszeiten haben. Keine 24/7-Auskunft sein. Nicht ans Telefon gehen, nur weil jemand ein kleines Problem hat, das er selbst lösen könnte.

    Auf bestehende Tools verweisen. Meine Network Company (Lifeplus) hat Webinare, Broschüren, fertige Unterlagen. Ich habe meinen Blog. Neue Partnerinnen lernen schneller, wenn sie diese Tools selbst nutzen, in ihrem Tempo – anstatt dass ich alles neu erkläre. Das ist die höchste Form der Wertschätzung ihrer Fähigkeiten: Ich vertraue darauf, dass sie es auch ohne meine ständige Präsenz schaffen.

    Mich selbst wertschätzen. Das war vielleicht das Wichtigste. Echte Wertschätzung beginnt bei mir. Wenn ich mich nicht wertschätze, kann ich auch niemanden wertschätzen, ohne mich zu verlieren.

    Was ich duplizieren will: Freiheit, statt Hamsterrad

    Ich komme zurück zu diesem Frühlingsabend mit dem Glasl Rotwein und meinem schnarchenden Hund.

    Dieser Abend war nicht dramatisch. Er war leise. Aber er war der Anfang einer Entscheidung – und ich glaube, solche leisen Entscheidungen sind oft die wichtigsten.

    Was ich gelernt habe:

    Persönlichkeitsentwicklung ist nicht „Selbstoptimierung“. Sie ist nicht der neueste Trend auf Instagram. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass mein Network Marketing Business mich zukünftig trägt statt mich auszulaugen. Sie ist das Fundament unter jedem guten Netzwerk.

    Ich dupliziere, wer ich bin. Wenn ich people-please, wachsen people-pleaser in meinem Team. Wenn ich mich selbst wertschätze, wachsen Menschen, die sich selbst wertschätzen. Wenn ich lerne, nur mit Löwen zu arbeiten, wachsen auch nur Löwen in meinem Team.

    Das ist Freiheit. Für mich. Für jede Frau, die sich von mir einladen lässt, selbst hinzuschauen.

    Und es ist zum ersten Mal ein Weg, bei dem ich nicht am Ende erschöpft bin.

    Wenn du dich in diesem Artikel wiederfindest

    Wenn du bis hierhin gelesen hast, dann vermute ich mal, dass dich etwas in diesem Text berührt hat. Vielleicht hast du an deine eigenen „Freundschaften“ gedacht. Vielleicht an eine Beziehung. Vielleicht an ein Business, das dir gerade mehr nimmt als gibt.

    Vielleicht spürst du auch – so wie ich an diesem Frühlingsabend – dass du bereit bist, dich aus dem Leistung-für-Liebe-Muster zu befreien. Und vielleicht denkst du darüber nach, ob Network Marketing ein Weg für dich wäre, nebenbei ein Zusatzeinkommen aufzubauen.

    Dann lass uns reden.

    Ich biete dir kein Rettungspaket. Ich werde dich nicht an die Hand nehmen und jeden Schritt tragen. Aber ich biete dir einen Platz in einem Team, das gerade entsteht – ein Team auf Augenhöhe, für Frauen, die selbst hungrig auf Erfolg sind und keine Lust mehr auf oberflächliche Dynamiken haben. Ein Team, in dem Persönlichkeitsentwicklung und Network Marketing zusammen gedacht werden, weil sie eben zusammengehören.

    Wenn du magst, meld dich für ein Kennenlerngespräch mit mir. 30 Minuten, in denen wir schauen, ob wir zueinander passen. Ohne Druck. Ohne Pitch. Einfach ehrlich.

    👉 eMail an hallo[ed]lilene-40plus.de

    Und falls du jetzt noch nicht so weit bist: Lies gern weiter hier auf dem Blog. Du bist nicht allein mit dem, was du gerade denkst.

    Alles Liebe, Andrea