Schlagwort: Stimmungsschwankungen

  • Wechseljahre mit L: 12 Gedanken von Leber bis Lust

    Wechseljahre mit L: 12 Gedanken von Leber bis Lust

    Lustlos, launisch, leer? 12 Gedanken zu den Wechseljahren, alle mit L

    li.le.ne.’s 12 von 12 im September 2026

    Manchmal sitze ich vor einem leeren Dokument und denke: Bitte nicht schon wieder eine Liste mit sieben Tipps.

    Also habe ich angefangen zu zählen. Zwölf Monate muss die Blutung ausbleiben, bevor die Menopause überhaupt ihren Namen bekommt. Zwölf Monate hat ein Jahr, in dem sich bei mir gerade ziemlich viel verändert. Und der zwölfte Buchstabe im Alphabet? Das L.

    Ab da war es um mich geschehen. Lachfalten, Golden Latte, Laktoseintoleranz, Launenhaftigkeit, Lustlosigkeit, leichter Schlaf – es sind erstaunlich viele L-Wörter, die uns Frauen in dieser Lebensphase begegnen. Ausgedacht habe ich mir keines davon.

    12 von 12 also: zwölf Gedanken über Frauen ab 40 und die Wechseljahre, alle mit demselben Anfangsbuchstaben. Mal etwas anderes wagen, neue Wege gehen – das passt ganz gut zu einer Zeit, in der sowieso nichts bleibt, wie es war.

    Kommst du mit?

    In Kürze – Das wichtigste auf einen Blick

    • Die Menopause erkennst du erst im Rückblick. Sie ist die letzte Regelblutung und der Tag steht erst fest, wenn zwölf Monate lang keine Blutung mehr kam. In Deutschland ist das im Schnitt mit 51 oder 52 Jahren so weit. Perimenopause und Postmenopause zusammen sind die Wechseljahre, und die dauern ein gutes Lebensjahrzehnt.
    • 8 von 10 Frauen haben Beschwerden, auch im Job. Bei etwa einem Drittel leiden Lebensqualität und Arbeit. 30 % der berufstätigen Frauen sehen ihre Leistung beeinträchtigt und 88 % sprechen bei der Arbeit nie oder selten darüber. Blähbauch, Verstopfung und Durchfall kommen häufiger vor, weil Östrogen und Progesteron die Verdauung mitsteuern.
    • Darm und Leber gehören zusammen. Ballaststoffe stärken die Darmbarriere. Ohne den Schutz des Östrogens steigt das Risiko für eine Fettleber. Im frühen Stadium kann sich eine verfettete Leber wieder erholen.
    • Essen und Bewegung helfen spürbar. Mediterrane Kost fördert ein vielfältiges Mikrobiom. Dazu zwei bis drei Einheiten Krafttraining pro Woche. Hungern und Kalorienzählen gehören nicht dazu. Beim Alkohol gelten für Frauen schon mehr als 10 g am Tag als erhöhter Konsum (das Viertele wäre schon zuviel)
    • Müde, launisch, vergesslich? Die Hormone sind nur ein Teil davon. Die Stimmung belastet vor allem das ständige Auf und Ab der Hormone. Etwa jede zweite Frau schläft schlecht in den Wechseljahren, und schlechter Schlaf macht das Denken langsamer. Hinter der Erschöpfung können auch Eisenmangel, Hashimoto oder ein B12-Mangel stecken.

    Haltung und Lebensphase

    1. Die Wechseljahre als Lebensphase in der Lebensmitte

    Meine letzte Regel werde ich erst ein Jahr später erkennen. Klingt absurd, ist aber so: Menopause heißt die allerletzte Blutung – und sicher weiß ich das erst, wenn zwölf Monate lang nichts mehr gekommen ist. Rückwärts gezählt, sozusagen. In Deutschland passiert das im Schnitt mit 51 oder 52.

    Die Jahre davor und die Zeit kurz danach, das ist die Perimenopause. Was danach kommt, heißt Postmenopause. Und alles zusammen sind die Wechseljahre – ein Wort, das klingt wie ein Wartezimmer und in Wahrheit ein ganzes Lebensjahrzehnt meint.

    Was mich daran am meisten überrascht hat: Mein Darm redet mit. Studien zeigen, dass das Mikrobiom nach der Menopause weniger vielfältig ist und eher dem von Männern ähnelt als dem von Frauen vor der Menopause. Ausgerechnet! Auch die Bakterien, die Östrogen wieder verfügbar machen, waren seltener zu finden.

    Für mich heißt das: Genau hier setze ich an. Mikrobiom füttern, aufbauen, stärken – und zwar in dieser Phase, nicht erst irgendwann, wenn sowieso alles anders ist.

    Und dann ist da noch das Glück. Lange galt die berühmte Glückskurve: Zufriedenheit sackt bis Mitte/Ende 40 ab und steigt danach wieder. Neuere Daten sehen das anders – die größte Last tragen heute die jungen Erwachsenen und sie nimmt mit den Jahren wieder ab.

    Die Lebensmitte ist also besser als ihr Ruf. Passt zu meiner Erfahrung: Ich kenne kaum eine Frau um die 50, die nicht genau wüsste, was sie will. Und vor allem, was sie nicht mehr will. Kennst du das auch?

    2. Lebensqualität

    Acht von zehn Frauen haben in den Wechseljahren Beschwerden, bei etwa einem Drittel sind sie so stark, dass ihre Lebensqualität und Arbeit darunter leiden. Am häufigsten sind: 62 % Hitzewallungen und Schwitzen, 58 % Schlafstörungen, 48 % Reizbarkeit. Schlaf und Stimmung liegen also fast gleichauf mit dem, woran alle zuerst denken.

    Und der Job? Der leidet leise mit. Circa jede 4. Frau reduziert ihre Arbeitszeit, 18 % wechseln den Job, 10 % gehen früher in Rente. Jede Dritte sieht ihre Leistung beeinträchtigt – und 88 % sprechen bei der Arbeit nie oder selten darüber. Der Elefant sitzt mit am Schreibtisch und bekommt trotzdem keinen Namen.

    Was in dieser Betrachtung fast immer fehlt: die Verdauung. Blähbauch, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen – all das kommt in den Wechseljahren häufiger vor, weil Östrogen und Progesteron mitbestimmen, wie schnell und gut der Darm arbeitet. Ein Reizdarm, der vorher schon da war, wird nach der Menopause oft stärker. Verbindet nur kaum jemand mit den Hormonen.

    Dazu die Wissenslücke: 91 % der Frauen erwarten Informationen zu den Wechseljahren von ihrer Frauenärztin, aber nur jede Fünfte bekommt sie. Kein Wunder, dass sich so viele die Antworten nachts selbst zusammensuchen.

    Und noch etwas zeigt sich immer wieder: Wie gut es mir geht, hängt an mehr als an meinen Hormonwerten. Belastende Ereignisse, schlechter Schlaf und Hitzewallungen wirken auf die Stimmung oft stärker als der Hormonspiegel selbst.

    3. Lebensstiländerung

    Mediterran essen klingt nach Urlaub und ist in dieser Phase ein Geschenk an den Hormonhaushalt. Viel Gemüse, Olivenöl, Hülsenfrüchte – wer so isst, hat ein vielfältiges Darmmikrobiom und erhält eine bessere Östrogenregulation. Was auf dem Teller liegt, zählt also mit.

    Wie stark, hat mich bei der WAVS-Studie umgehauen (erschienen 2021 in „Menopause“). Frauen nach der Menopause haben zwölf Wochen lang fettarm-vegan gegessen, dazu täglich eine halbe Tasse gekochte Sojabohnen. Die Hitzewallungen gingen um 79 % zurück, die mittelschweren bis schweren sogar um 84 %. Zwölf Wochen!

    Gleichzeitig verschiebt sich etwas in der Mitte. Sinkt das Östrogen, legt das Bauchfett zu und die Insulinempfindlichkeit lässt nach. Frauen mit früher Menopause, also vor 45, haben ein rund 30 % höheres Risiko für Typ-2-Diabetes. Was hilft: viel Gemüse, Ballaststoffe, pflanzliche Fette, weniger Zucker und weniger Fertiges, dazu zwei bis drei Einheiten Krafttraining pro Woche und etwas Ausdauer.

    Hungern gehört ausdrücklich nicht dazu, Kalorienzählen auch nicht. Drei bis fünf Mahlzeiten am Tag – das bringt’s.

    Und dann ist da noch die Leber, die stillste Mitarbeiterin in unserem Körper. Sie baut den Hormonüberschuss ab, und genau jetzt bekommt sie häufig noch zusätzlich Alkohol auf den Tisch. Bei Frauen gelten schon mehr als 10 g am Tag als erhöhter Konsum – ein 0,2-Liter-Glas Wein hat rund 16 bis 19 g. Abgebaut wird etwa 1 g pro Stunde je 10 Kilo Körpergewicht. Rechne das mal mit deinem Freitagabend durch.

    „Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“, heißt es. Deshalb schaue ich in dieser Lebensphase zuerst dorthin.

    4. Leichtigkeit, Loslassen und wieder Lust aufs Leben spüren

    Über die Wechseljahre wird geschwiegen, vor allem da, wo wir die meiste Zeit verbringen. Jede zweite Frau erlebt das Thema im Job als Tabu und fühlt sich unwohl dabei, es beim Arbeitgeber anzusprechen. Und dann sitzen wir alle nebeneinander im Büro, schwitzen, schlafen schlecht und sagen: alles gut.

    Dabei hilft schon das Gegenteil davon. Eine kleine indonesische Studie hat gezeigt, dass Unterstützung in einer Gruppe von Gleichgesinnten depressive Symptome bei Frauen in den Wechseljahren senken kann. Reden entlastet, zuhören auch.

    Und das Bauchgefühl? Das ist Biologie. Rund 90 % des Serotonins im Körper entstehen im Darm. Es wandert zwar nicht direkt ins Gehirn, aber Darmbakterien, der Vagusnerv, kurzkettige Fettsäuren und Entzündungsbotenstoffe reden mit, wenn es darum geht, wie ich mich fühle. Leichtigkeit ist eben auch ein Körpergefühl.

    Was mir dabei hilft, sind kleine selbst gewählte Rituale. Gewohnheiten, die ich mir selbst aussuche und Routinen zu festen Tageszeiten – festigen sich leichter. Und ein einzelner ausgelassener Tag? Hat keinen spürbaren Einfluss darauf, ob die Gewohnheit bleibt. Am nächsten Tag weitermachen, fertig. Perfektionismus darf an dieser Stelle gehen.

    Und dann das Thema, über das noch weniger gesprochen wird: die Lust. Weniger davon gehört zu den häufigen Veränderungen in der Perimenopause und daran hängt einiges gleichzeitig – sinkende Östrogen- und Testosteronspiegel, Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Sex, zu wenig Schlaf, Erschöpfung, Probleme in der Partnerschaft.

    Meine Erfahrung: Viel geht über Energie und Körpergefühl. Der Körper reagiert, wenn er bekommt, was er braucht. Und fühlt Frau sich erst mal wieder wohl in ihrer Haut, fängt sie ganz von allein wieder an zu flirten.

    Ernährung & Wohlbefinden

    5. Lignane, Linsen, Löwenzahn, Leinsamen & Leinöl

    Leinsamen sind die reichste Lignanquelle, die es gibt – nur kommt ihr Hauptlignan SDG bei mir so gar nicht an. Erst meine Darmbakterien machen daraus Enterolacton und Enterodiol, und erst die wirken schwach östrogenähnlich. Fehlen die passenden Bakterien, bleibt wenig übrig. Pflanzenstoffe für die Hormone brauchen also einen gut versorgten Darm. Leinöl liefert übrigens die Omega-3-Fettsäure ALA, aber kaum Lignane, denn die sitzen in der Schale. Und Leinöl bitte nicht erhitzen!

    Linsen füttern genau diese Bakterien. Sie bringen Ballaststoffe, pflanzliches Eiweiß, B1, B6 und Folat, Eisen, Magnesium und Zink mit, lassen den Blutzucker langsam steigen und machen lange satt. Aus den Ballaststoffen bauen die Darmbakterien kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat, die die Darmbarriere stützen. Für empfindliche Bäuche: Linsen sind oft verträglicher wenn sie mindestens sechs Stunden vorquellen und keimen können.

    Und dann der Löwenzahn, den die meisten für Unkraut halten – ich ess‘ ihn voll gern. Seine Bitterstoffe bringen den Gallefluss in Schwung und machen Appetit, in der Wurzel steckt Inulin als Futter für die Darmbakterien. Bei Völlegefühl, Blähungen und träger Verdauung wird er seit jeher genutzt.

    6. Lebensmittelunverträglichkeit

    Die Laktase, das Enzym für den Milchzucker, macht mit den Jahren leiser weiter: Bei den meisten Menschen sinkt ihre Aktivität nach dem Stillalter auf 5 bis 10 %. Rund 15 % der Menschen in Deutschland sind laktoseintolerant – und die Beschwerden können sich auch erst im Erwachsenenalter melden. Ausgerechnet jetzt, wo ohnehin gerade alles in Bewegung ist.

    Histamin spielt ebenfalls mit. Zu viel davon kann Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Herzklopfen, gerötete Haut verstärken.

    Dazu kommt der Darm, der langsamer und empfindlicher wird, weil Östrogen und Progesteron sein Tempo mitbestimmen. Blähungen und Verstopfung treten häufiger auf, ein Reizdarm verschlechtert sich häufig nach der Menopause. Und manches, was sich anfühlt wie eine nagelneue Unverträglichkeit, ist schlicht ein veränderter Darm.

    Genau hier setzt die Darm- und Leberkur „Wieder Ich“ an. 16 Tage lang beobachten, wie der eigene Körper auf das reagiert, was auf dem Teller liegt. Mehr braucht es zum Anfangen nicht.

    7. Leaky Gut (durchlässiger Darm)

    „Leaky Gut“ steht in keinem Diagnosebuch, und die Zonulin-Tests, die im Netz herumgereicht werden, sind umstritten. Das Phänomen dahinter gibt es trotzdem: eine gestörte Darmbarriere, ein durchlässiger Darm. Bakterienbestandteile gelangen dann aus dem Darm ins Blut und der Körper antwortet mit „stillen“ Entzündungen. Keine Krankheit mit Namen also, aber etwas, das du spürst und das sich messen lässt.

    Die gute Nachricht: Die Barriere lässt sich aufbauen. Ballaststoffe stärken sie, allen voran resistente Stärke aus abgekühlten Kartoffeln, Reis oder Nudeln, dazu Inulin und Hülsenfrüchte. Davon leben Bakterien wie Faecalibacterium prausnitzii, die daraus Butyrat bilden – das Futter für die Darmschleimhaut. Omega-3-Fettsäuren helfen ebenfalls mit.

    Was ihr schadet, steht ganz klein und kryptisch auf der Packung: Emulgatoren in Fertigprodukten, die E-Nummern 430 bis 499, können die Darmschleimhaut angreifen. Mein Lieblingstrick dagegen ist ohnehin bequemer – Kartoffeln oder Reis vorkochen, abkühlen lassen, am nächsten Tag verwenden. Meal-Prep als Geschenk an meinen Darm!

    Und dann ist da noch eine Verbindung. Das Blut aus dem Darm fließt über die Pfortader direkt zur Leber, sie ist die erste Station. Kommt mehr Ungünstiges durch die Darmwand, muss sie mehr abfangen. Deshalb denke ich Darm und Leber immer zusammen, nie getrennt.

    8. Leber (baut Hormone ab)

    Meine Leber arbeitet, während ich schlafe. Etwa einen Liter Galle bildet sie am Tag, damit ich Fett verdauen kann. Sie legt Zucker als Glykogen beiseite, lagert Fette und Vitamine ein, baut Eiweiße wie die Gerinnungsfaktoren und filtert nebenbei Hormone, Bakterien und Medikamente aus dem Blut. Stoffwechselzentrale trifft es ganz gut.

    Und dann die Sache mit der Fettleber. Östrogen kann die Fetteinlagerung in Leberzellen bremsen, über ein Protein namens TEAD1 – gezeigt an Mäusen und auch an menschlichen Zellen. Fällt das Östrogen weg, gleicht sich das Risiko an Fettleber zu erkranken nach der Menopause dem von Männern an. In Deutschland hat etwa jeder dritte Erwachsene eine Fettleber, bei Übergewicht sind es schon 3 von 4, sagt die Deutsche Leberstiftung.

    Das Beste daran: Eine verfettete Leber kann sich im frühen Stadium wieder normalisieren – mit Gewichtsreduktion, besserem Essen, Verzicht auf Alkohol und viel Bewegung. Die Leber meldet sich nur lange nicht. Warum also warten, bis es soweit ist?

    Beschwerden, Gefühle & Psyche

    9. Launenhaftigkeit & Labilität

    Was in der Perimenopause an die Substanz geht, ist weniger der niedrige Östradiolspiegel als das ständige Auf und Ab. Forschende sehen genau diese Schwankungen als wichtigen Risikofaktor für depressive Verstimmungen. Östrogen redet bei Botenstoffen wie Serotonin mit, und Progesteron wirkt beruhigend. Sinkt das Progesteron, fehlt diese Bremse. Kein Wunder, dass sich manche Woche anfühlt wie eine Fahrt im Dunkeln.

    Dazu kommt alles andere. Belastende Lebensereignisse, schlechter Schlaf, Hitzewallungen und frühere Erfahrungen wirken auf depressive Symptome oft stärker als die Hormonwerte selbst. Und wer schon einmal eine Depression hatte, ist in dieser Phase besonders anfällig. Ehrlich gesagt wundert mich das wenig: Viele von uns sind in der Lebensmitte gleichzeitig für Kinder, Eltern, Partner und Job da.

    Fast jede zweite Frau kennt laut DAK-Umfrage erhöhte Reizbarkeit. Sie gehört dazu und ist noch lange kein Drama. Wenn du dich allerdings länger als zwei Wochen fast täglich niedergeschlagen, antriebslos oder freudlos fühlst, lass das bitte ärztlich abklären. In dieser Phase steigt das Risiko für eine Depression und du musst da nicht allein durch.

    10. Lustlosigkeit & Lethargie

    Etwa jede zweite Frau schläft in der Peri- und Postmenopause schlecht, vor der Menopause war es nur jede dritte. Wer nachts mehrmals wach liegt, startet mit leerem Tank in den Tag – und wundert sich dann, warum die Lust auf alles fehlt.

    Dazu kommt etwas, das kaum jemand auf dem Schirm hat: Etwa jede vierte Frau über 41 hat starke Regelblutungen, und gleichzeitig nimmt der Darm Eisen schlechter auf, wenn das Östrogen sinkt. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Haarausfall – klingt nach Wechseljahren, kann aber auch der leere Eisenspeicher sein. Brennnesselsamen, Linsen und Hülsenfrüchte liefern Eisen. Den Ferritinwert lass trotzdem ärztlich prüfen.

    Die Schilddrüse, die gern übersehen wird. Hashimoto zeigt sich häufig im Alter zwischen 30 und 50, Frauen trifft es etwa zehnmal öfter als Männer. Dauermüdigkeit, Gewichtszunahme, Frieren, Haarausfall, gedrückte Stimmung: Die Liste überschneidet sich fast komplett mit den Symptomen der Wechseljahre. Ein TSH-Wert im Blut schafft Gewissheit – und ist schnell gemacht!

    Nährstoffe müssen außerdem erst mal in den Organen ankommen und darüber entscheidet der Darm mit. Vitamin B12 ist so ein Fall. Ein Mangel wird wahrscheinlicher, wenn die Magensäure mit den Jahren weniger wird, bei Säureblockern, bei Metformin, bei Darmerkrankungen und bei Hashimoto.

    11. Leistungsknick & Leistungsabfall

    Rund zwei Drittel der Frauen berichten in den Wechseljahren von Gedächtnisproblemen. Wie so ein Nebel, der sich da über die Gedanken legt – und die schönste Nachricht gleich hinterher: Er lichtet sich wieder.

    Was ihn dichter macht, ist selten nur das Hormonungleichgewicht. Studien zeigen, dass Schlafprobleme in der frühen Postmenopause mit langsamerem Denken zusammenhängen und Depression und Angst können die Denkleistung zusätzlich verschlechtern. Der Kopf arbeitet eben nur so gut, wie die Nacht davor war.

    Langfristig zählt außerdem: Blutdruck, Blutzucker und Gewicht. Frauen mit hohem Blutdruck, erhöhtem Blutzucker oder starkem Übergewicht können nach der Menopause schneller an Denkleistung verlieren. Klingt unspektakulär, ist aber eine der wenigen Stellschrauben, die tatsächlich in meiner Hand liegen.

    Und im Job? 30 % der berufstätigen Frauen sehen ihre Leistung durch die Wechseljahre beeinträchtigt. Die DAK rechnet das hoch auf fast 40 Millionen (Fehl-)Arbeitstage und 9,4 Milliarden Euro pro Jahr. Wer sich also fragt, ob sie sich das alles nur einbildet: Nein, tut sie nicht.

    Für mich hängt daran noch ein zweiter Gedanke. Wenn die Kraft in dieser Lebensphase ohnehin neu verteilt wird, will ich selbst bestimmen, wohin sie fließt. Genau deshalb habe ich mir ein zweites Standbein aufgebaut – in meinem Tempo, neben dem, was sowieso zu tun ist. TEAM li.le.ne. ist der Ort, an dem ich Frauen dabei begleite.

    12. Leichter Schlaf, Ein- und Durchschlafprobleme

    Vor der Menopause schläft etwa jede dritte Frau schlecht, in der Peri- und Postmenopause sind es 40 bis 56 %. Bei jeder vierten reicht es für die Diagnose Insomnie. Wer mittlere bis starke Hitzewallungen hat, wacht nachts fast dreimal so oft auf – und auch Schlafapnoe wird häufiger: 20 % in der Lebensmitte gegenüber 4 % bei jüngeren Frauen. Wir liegen also mit ziemlich vielen gleichzeitig nachts wach, jede in ihrem eigenen dunklen Zimmer.

    Die Hormone reden dabei kräftig mit und der Schlaf-Wach-Rhythmus gerät durcheinander. Die Tiefschlafphasen werden kürzer – genau die, aus denen ich morgens die Energie ziehe, die ich für mein Tagespensum brauche.

    Was mir dabei hilft, ist ein Abend, der wie ein Abend aussieht. Bei mir gehört meine Golden Milk dazu, warm, würzig, immer zur gleichen Zeit. Der Körper liebt Wiederholung und findet entspannt in den Schlaf.

    Und dann ist da noch der Darm, der auch nachts nicht schweigt. Bei Schlafrhythmusstörungen finden sich häufig veränderte Darmbakterien. Ob der Darm den Schlaf beeinflusst oder schlechter Schlaf den Darm verändert, ist noch nicht ganz geklärt – vermutlich beides. Wer aber seinen Darm unterstützt, tut also womöglich auch für seine Nächte etwas Gutes.

    Zwei Klassiker stören meinen Schlaf zuverlässig: spätes, schweres Essen und Alkohol. Beide gehören zu den bekannten Auslösern von Schlafstörungen in den Wechseljahren. Statt zu ruhen, arbeitet die Leber dann am Alkoholabbau. Das Glas Wein zum Runterkommen kostet mich also genau die Erholung, für die ich es getrunken habe.

  • Alleinerziehend, erschöpft und 40+: Was das auf Dauer mit dir und deinem Körper macht und wie du es vermeiden kannst

    Alleinerziehend, erschöpft und 40+: Was das auf Dauer mit dir und deinem Körper macht und wie du es vermeiden kannst

    Der Kühlschrank ist fast leer, wieder einmal. Das Konto sowieso. Und obwohl du als Alleinerziehende erschöpft bist, liegst du nachts wach und grübelst; nicht nur übers Geld, sondern vor allem über dich.

    • Warum reicht es nie?
    • Warum schaffst du es nicht, obwohl du doch jeden Tag alles gibst?
    • Warum kommt immer was dazwischen?

    Wenn du dich in diesen Fragen wiederfindest, bist du nicht allein. Und an dir ist auch nichts falsch. Was du fühlst, hat einen Namen, eine Ursache – und einen Weg heraus, der nicht davon abhängt, dass dich jemand anders rettet.

    Das wichtigste in Kürze

    Rund 40 Prozent der alleinerziehenden Frauen in Deutschland gelten als armutsgefährdet – das Gefühl, arm zu sein, hat meistens einen strukturellen Grund und ist kein persönliches Versagen.

    Geldknappheit zehrt nicht nur am Konto, sondern auch an Körper und Selbstbewusstsein – besonders wenn bei Frauen ab 40 gleichzeitig Wechseljahre und finanziellen Sorgen beginnen.

    Satt statt gut genährt verstärkt Erschöpfung, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsprobleme zusätzlich – arm sein hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen ab 40.

    Der Ausstieg aus dem Kreislauf beginnt im Körper: mit gezielter Nährstoffversorgung, kleinen machbaren Schritten und einem zweiten finanziellen Standbein.

    Es gibt einen Weg aus der Sackgasse, für den du keinen neuen Partner brauchst – finanzielle Unabhängigkeit als Frau solltest du dir selbst aufbauen.

    Und eins gleich vorweg, damit hier nichts falsch verstanden wird:
    Es geht mir nicht darum, alleinerziehende Frauen bloßzustellen oder zu verurteilen. Ich schreibe diesen Artikel, weil ich das Thema aus der Scham-und-Schweige-Ecke herausholen will, in der es viel zu lange steckte.

    Rund 2,39 Millionen Frauen in Deutschland sind alleinerziehend, etwa 40 Prozent von ihnen armutsgefährdet. Das sind fast 960.000 Frauen (-> fast 1 Millionen Mütter), die Tag für Tag kämpfen, still und meistens im Verborgenen.

    Wechseljahre, die Gesundheit von Müttern, Zukunftsängste, den eigenen Kindern einen guten Start ins Leben bereiten oder Altersarmut: All das sind Themen, für die in den Medien bis heute kaum Platz ist.

    Mit diesem Artikel/mit meinem Blog möchte ich das ändern und ein Zeichen setzen für mehr Öffentlichkeit, Austausch und Vernetzung – geschrieben mitten aus dem Leben einer Mama Ende 40, die ihre Erfahrungen und mögliche Aus-Wege mit anderen Frauen in ähnlichen Situationen teilen will und dir damit ein Stück „Silberstreif am Horizont“ mitgeben möchte.


    Bist du „knapp bei Kasse“, weil du alleinerziehend erschöpft bist oder warum fühlt es sich so an?

    Fangen wir mal mit den Zahlen an, denn die holen dich aus der Ecke „das bilde ich mir nur ein“ heraus. In Deutschland gilt als armutsgefährdet, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat. Bei alleinerziehenden Müttern liegt diese Quote bei rund 40 Prozent – fast jede Zweite. Aktueller Wert laut Statistisches Bundesamt für 2023: 1.445 € netto im Monat für eine alleinlebende Person. Dazu kommt das Kindergeld (aktuell 259 € pro Kind) und wenn du Glück hast Unterhalt(svorschuss) vom Kindsvater oder Amt. Diese Zahl stammt aus offiziellen Erhebungen und beschreibt eine reale wirtschaftliche Lage.

    Was diese Zahl nicht zeigt: das tägliche Rechnen im Kopf, bevor du an der Kasse stehst. Das schlechte Gewissen, wenn dein Kind zum wiederholten Mal fragt, ob es die Markenhose/Hoodie/Schuhe … haben kann, die alle anderen tragen. Das Gefühl, arm zu sein, ist bei alleinerziehenden Frauen die spürbare Seite einer Realität, die sich zwar mit Zahlen belegen, aber nicht so einfach auflösen lässt.

    So fühlt sich „knappe Kasse“ an, wenn du alleinerziehend bist und dich erschöpft fühlst

    Zukunftsangst gehört für viele alleinerziehende Frauen zum Alltag wie der Wäscheberg. Dazu kommt oft ein leiser, hartnäckiger Vorwurf an sich selbst: dass du in der Ehe nicht richtig funktioniert hast, oder dass du dir und deinen Werten zu viel Raum gegeben hast, statt still die Familie zu versorgen. Beides stimmt so nicht – das Gefühl bleibt trotzdem.

    Dazu kommt die Angst, den Erwartungen deiner Kinder an ein „normales“ Leben nicht mehr zu genügen. Die Angst, als Versagerin dazustehen, während beim Vater das Geld scheinbar mühelos fließt. Du gibst jeden Tag dein Bestes, und trotzdem schleicht sich abends das Gefühl ein, wieder nicht genug geschafft zu haben. Verstärkt wird das oft durch Einsamkeit: Wenn du niemanden hast, mit dem du deine Sorgen teilen kannst, trägst du am Schluss alles allein. Auch das kostet Kraft.

    Und dann ist da noch dein Körper, der sich ausgerechnet jetzt immer wieder querstellt: Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Vergesslichkeit, ein Gedankenkarussell, das nicht mehr abschaltet sobald es ruhig wird. Dazu der Honk auf deiner Schulter: „Du schaffst das eh nicht.“ „Bist nicht gut genug.“

    Wie sich das im Alltag zeigt? Das Geld ist oft schon im ersten Monatsdrittel weg, der Rest ist Dispo. Gespart wird zuerst bei dir – neue Kleidung, Friseur, Ausgehen mit Freundinnen gab’s schon lange nicht mehr. Wenn Kleidung, dann nur noch gebraucht vom Flohmarkt. Du isst die Reste aus dem Kühlschrank, manchmal nur sehr wenig.

    Mit der Zeit sieht man es dir an: fahle Haut, eingefallene Wangen, Augenringe, Schultern, die sich nach vorne rollen, als wollten sie dich wie das igelige Stachelkeid vor allem schützen.

    Was das auf Dauer mit deiner Gesundheit macht, wenn du über 40 bist

    Hier beginnt ein Kreislauf, der sich selbst verstärkt: Dein Selbstbewusstsein schwindet, du fühlst dich zunehmend minderwertig, und selbst Dinge, die früher leicht gelangen, scheinen jetzt schiefzugehen. Dabei wolltest du doch ein Vorbild sein und deinen Kindern zeigen, wie man mitten im Leben neu durchstartet, zu seinen Werten steht und sich nicht unterkriegen lässt. Und jetzt stehst du kurz davor, aufzugeben.

    Was in diesem Kreislauf oft untergeht: Dauerstress und knappes Essen hinterlassen Spuren, die weit über die Stimmung hinausgehen. Ab ca. 40 beginnt die Hormonumstellung (Perimenopause), dein Stoffwechsel arbeitet ohnehin langsamer, dein Körper braucht jetzt mehr, nicht weniger an Nährstoffen – und genau dann bekommt er häufig am wenigsten davon. Das kann sich als Erschöpfung oder bleiernde Müdigkeit zeigen, als Konzentrationsprobleme, als Gelenkschmerzen oder verstärkte Wechseljahresbeschwerden: die Eierstöcke schmerzen, Gewicht, das sich am Bauch sammelt, Wassereinlagerungen, ein Gesicht, das morgens aufgedunsen wirkt.

    Satt sein und gut genährt sein sind zwei völlig verschiedene Dinge. Du kannst jeden Abend einen vollen Teller essen und trotzdem einen Körper haben, der leerläuft, weil das Essen zwar den Magen gefüllt, aber die Zellen nicht gut versorgt werden. Was du dann spürst, ist die Folge eines Körpers, der seinen Alltag ohne ausreichende Grundlage bewältigen soll. Wie ein Auto, das mit leerem Tank die abschüssige Straße herunter rollt. Wie lange wohl?

    In diesem Zustand kommt bei manchen Frauen irgendwann ein Gedanke hoch, den kaum jemand offen anspricht: Vielleicht wäre ein neuer Mann der einfachste Ausweg, einer, der gut verdient und die Kinder mitversorgt. Vielleicht fühlt sich das gerade wie eine naheliegende Lösung an, vor allem weil die eigenen Kräfte zur Neige gehen. Verurteile dich dafür nicht – aber du kannst dir Stabilität auch selbst aufbauen, ganz ohne eine neue „Frau von …“ zu sein.

    Wie du aus dem Kreislauf aussteigst

    Der Ausweg beginnt bei dir, in deinem Körper, genau dort, wo dein Alltag dich täglich fordert – nicht damit, im Außen noch härter zu funktionieren.

    Was tun, wenn für Einkaufen und Kochen kaum Geld und Zeit bleiben? Der erste Schritt muss keine große Ernährungsumstellung sein. Wichtiger ist, deinen Körper gezielt mit den Vitaminen und Mikronährstoffen zu versorgen, die er gerade jetzt braucht, denn mit Beginn der Wechseljahre steigt dieser Bedarf ohnehin. Das kann eine Basis schaffen, auf der dein Körper wieder mehr leisten kann, ohne dass du deinen ganzen Alltag komplett umkrempeln musst. Probier gern folgendes: Frisches, saisonales Gemüse auf dem Markt von kleinen lokalen Anbietern gekauft ist meist nicht teurer als im Discounter. Gesunde Mahlzeiten für mehrere Tage vorbereiten, im Kühlschrank aufbewahren und deiner Mittagspause genießen.

    Parallel lohnt sich der Blick nach vorn: Was kannst du direkt ändern? Wo würde dir eine kleine Weiterbildung helfen? Und wie ließe sich, im eigenen Tempo und von zuhause aus, ein zweites berufliches Standbein aufbauen, mit einem System, das sich bereits bewährt hat und nicht auf „Klinkenputzen“ setzt? So arbeitest du dich Schritt für Schritt aus dem Hamsterrad aus „Funktionieren, Leisten & Ausbrennen“ heraus – auf dem Weg zu echter finanzieller Unabhängigkeit als alleinerziehende Mutter, statt nur für einen nächsten besseren Tag.

    Mein Angebot für dich

    Nur ein Angebot, keine Aufforderung. Du kannst es annehmen oder auch nicht, beides ist in Ordnung. Vielleicht klingt es im ersten Moment ungewohnt für dich. Vielleicht war aber auch schon ein Gedanke dabei, der in den nächsten Wochen weiterarbeitet, das darf so sein, du musst nicht sofort „ja“ rufen.

    Ich biete dir einen offenen, ehrlichen Austausch unter Frauen, die finanziell enge Zeiten kennen, ganz ohne Bewertung. Und ich zeige dir gern den Weg, der für mich funktioniert hat und vielleicht auch etwas für dich wäre: eine gesunde, frische Ernährung, ergänzt durch gezielte Vitamine und Mikronährstoffe als tägliche Grundversorgung, eine Investition in dich und dein Wohlbefinden. Wenn du magst, kannst du es mit System refinanzieren, und es langfristig zu einem zweiten Einkommen ausbauen.

    Fazit: Du bist diesem Zustand nicht ausgeliefert

    Du musst diesen Zustand nicht für immer hinnehmen: Du kannst deine Zukunft gestalten und verändern, auch wenn sich das heute noch nicht danach anfühlt. Viele Frauen sind diesen Weg vor dir schon gegangen. Und du kannst das auch!

    Wenn du Lust auf einen offenen und ehrlich-ungeschminkten Austausch hast, ganz unverbindlich, dann melde dich bei mir. Wir schauen gemeinsam, ob dieser Weg auch für dich passen könnte.

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    Eine ehrliche Geschichte über stärker werdende Symptome und Wechseljahre Nährstoffe, ein paar verstaubte Träume, Wechseljahre als Chance – und die Schwester, die ich für dich sein will.

    Das Wichtigste in Kürze

    Wechseljahres-Symptome sind oft eng mit Nährstoffmängeln verknüpft – sie verstärken sich gegenseitig.

    „Normale“ Ernährung reicht in den Wechseljahren häufig nicht mehr aus, weil sich Hormonhaushalt, Stoffwechsel und Nährstoffbedarf verändern.

    Mehr Wissen über Vitamine und Nährstoffe gibt dir die Freiheit, gut informierte Entscheidungen für deinen Körper zu treffen.

    Wechseljahre sind kein „Da musst du jetzt halt durch“ – sondern eine Chance für Neubeginn, Selbstbestimmung und ein gesundes langes Leben.

    Mein Angebot richtet sich an Frauen, die ihre Wechseljahre aktiv gestalten wollen – mit natürlicher Unterstützung.

    Wie kam ich auf die Idee – Wechseljahre & nährstoffreichere Ernährung

    Morgens wachte ich auf und fühlte mich schon müde, bevor der Tag überhaupt angefangen hat. Ich stand in der Küche, und hatte vergessen, was ich da wollte. Mein Kopf fühlte sich an wie in Wolken – und dazu kribbelt es. Manchmal heiß. Manchmal traurig. Manchmal mit einem Grrrr. Manchmal alles gleichzeitig.

    Ich bin gerade mittendrin.

    In der Perimenopause. Mit allem, was dazugehört. Und je weiter ich in dieser Phase ankam, desto stärker und häufiger wurden die Symptome. Es ist diese leise Erschöpfung, die sich anschleicht. Die Stimmungsschwankungen, die kommen und gehen wie das Wetter im April.

    Was mich aufmerksam gemacht hat

    Hier ist was kaum jemand weiß: Immer wieder hatte ich mit depressiven Phasen und heftigen PMS-Symptome zu kämpfen. Lange habe ich nicht verstanden, warum manche Monate oder Wochen erträglich und fröhlich waren – und andere mich komplett ausgenockt hatten.

    Bis ich angefangen habe, genauer hinzuschauen.

    Was ich erkannt habe: Je stärker meine Nährstoff-Mängel zu verschiedenen Zyklus-Zeiten, desto intensiver die Phasen. Je besser meine Versorgung mit Vitaminen und Mineralien, desto leichter ging es mir.

    Und genau das gleiche Muster sehe ich jetzt in meinen Wechseljahren. Nur lauter. Und Deutlicher.

    Warum reicht „normale“ Ernährung jetzt nicht mehr?

    Wahrscheinlich denkst du gerade: „Aber ich esse doch gesund. Salat, Gemüse, ab und zu Fisch. Reicht das nicht?“

    In den Jahren vor 40: vielleicht. Jetzt: leider oft nicht mehr.

    Was sich verändert hat:

    • Dein Hormonhaushalt schwankt – und für die Hormonproduktion braucht es Bausteine. B-Vitamine, Magnesium, Omega-3, Vitamin D. Wenn die fehlen, fehlt deinem Körper das Material, um die Schwankungen abzufedern.
    • Dein Grundumsatz sinkt. Heißt: Weniger Kalorien rein (wegen „Schwimmring am Bauch“), aber erhöhter Bedarf an Vitaminen und Mineralien durch die Homonumstellung in den Wechseljahren. Das geht über die Ernährung allein häufig nicht mehr zu decken.
    • Dein Darm verändert sich. Die Nährstoffaufnahme ist nicht mehr so effizient wie mit 25. Du isst dasselbe – aber es kommen weniger Nährstoffe in deinen Zellen an.
    • Dazu Stress, Sorgen, Schlafmangel, Care-Arbeit, Job. Das verbraucht zusätzlich Nährstoffe. Magnesium, Zink, C, D, B-Vitamine – zu viel für das Wenige, was in Lebensmitteln noch enthalten ist.

    Das Ergebnis: Die Wechseljahres-Symptome verstärken sich. Du fühlst dich schlechter. Und der Kreis schließt sich, weil du dann noch weniger Energie spürst, dich um deine Versorgung zu kümmern.

    Was ich für mich erkannt habe

    Ich habe schon immer ganzheitlich gedacht, wenn es um meine Gesundheit ging. Nicht nur Symptome. Sondern die Geschichte und die Ursache dahinter. Meinen Körper als Gesamtwesen, nicht als Sammlung von Einzelteilen gesehen.

    Als ich auf meine Wechseljahre mit diesem Blick angeschaut habe, ist mir aufgefallen: Vieles, was meine Bekannten als „Da musst du jetzt halt durch“ abtun, hängt mit der Nährstoffversorgung zusammen. Und das heißt im Umkehrschluss: Wenn ich meine Ernährung mit Vitaminen, Mikro- und Makronährstoffen verbessere, kann ich viele Symptome abmildern.

    Das war für mich der Wendepunkt.

    Aufklärung als Antrieb

    Wechseljahre. Ein Thema, über das jahrelang geschwiegen wurde. Selbst in meinem Freundeskreis redet kaum eine darüber. Wir reden über Kinder, Männer, Jobs, Wohnungsumzüge. Aber über schmerzende Fingergelenke, negative Stimmungen, Konzentrationsprobleme, Nebel im Kopf und nächtliche Schweißausbrüche? Stille.

    Das wollte ich nicht mehr.

    Meine Erfahrungen weiterzugeben ist für mich Aufklärung. Wissen bedeutet Freiheit – die Freiheit, gut informierte Entscheidungen für oder gegen etwas zu treffen. Es geht nicht darum, dass alle dasselbe machen. Sondern darum, dass alle wissen, was möglich ist.

    Mein Wissen und meine Aufklärung an nachfolgende Frauengenerationen weitergeben, die in die Perimenopause kommen – das ist für mich ein kleiner Akt des Feminismus. Mein Beitrag zur Gleichberechtigung. Weil eine Frau, die ihren Körper kennt und ihre Bedürfnisse ernst nimmt, sich eine ganz andere Haltung und Stimme erschließt.

    Was will ich damit erreichen?

    Wenn ich ehrlich bin: Es geht mir um mehr als ein paar weniger Hitzewallungen. Es geht mir um dich. Um deine Zukunft. Um die nächsten 30 oder 40 Jahre deines Lebens.

    Warum dein heutiges Wohlbefinden mit deiner Zukunft zusammenhängt

    Stell dir vor: Je besser es dir geht, je wohler du dich in deinem Körper fühlst, desto mehr Energie und Gedankenkraft hast du übrig. Für das, was wirklich zählt.

    Zum Beispiel:

    • Für deine finanzielle Unabhängigkeit. Für einen Job, der dir ein Einkommen bringt, das die Kosten (plus ein paar Extras) deines Lebens trägt – statt eines Jobs, der dich klein hält oder ausbeutet.
    • Für fairer verteilte Care-Arbeit. Aber dafür brauchst du innere Stärke. Du musst da hinstehen, deinen Platz einfordern und denen, die sich bisher gedrückt haben, ihren Anteil vor die Füße legen. Das geht nicht aus dem Funktionsmodus heraus.
    • Für Weiterbildung und bessere Qualifikation. Für die nächste Stufe in deinem Berufsleben.
    • Für Dinge, die deine Seele bereichern: Reisen, Yoga, Meditation, Hobbies, Bücher, lange Spaziergänge mit deinem Hund.

    Solange du als Frau im Funktionsmodus läufst, tust du nur das, wofür du täglich den Druck spürst: deinen Brötchen-Job, die unbezahlte Familienarbeit, putzen, einkaufen. Für dich bleibt nichts übrig. Keine Energie für das große Ganze.

    Und genau hier setzt mein Angebot an.

    Was ich für dich will

    • Dass du die Chancen der Wechseljahre erkennst – statt sie nur durchzustehen.
    • Dass deine Arbeitskraft erhalten bleibt – nicht versickert.
    • Dass dein Wohlbefinden gefördert wird – Tag für Tag.
    • Dass du deine bisher vernachlässigten Kraftquellen wieder anzapfst.
    • Dass deine Widerstandskraft steigt – körperlich, mental, emotional.
    • Dass du dein Mindset, deine innere Haltung, deine Gedanken und Handlungen bewusst gestaltest.
    • Dass du Ziele für die nächsten Jahre entwickelst – und nicht nur reagierst, auf das, was dir gerade vor die Füße fällt.
    • Dass du Inspirationen findest, die dich weiterbringen.

    Und vor allem: Dass du dir diese eine Frage stellst.

    Bekommen mein Körper und mein Geist die Nahrung, die sie wirklich brauchen?

    Welches Problem löst mein Angebot „Vitamin- und nährstoffreiche Ernährung für mehr tägliches Wohlbefinden in den Wechseljahren“?

    Mein Angebot ist für drei große Themen da:

    • Für ein selbstbestimmtes, gesundes Altern – mit hoher Lebensqualität und Wohlfühlen – lange, bis ins hohe Alter.
    • Für mehr Unabhängigkeit von Medikamenten und „Göttern in Weiß“ – hin zu mehr natürlicher Unterstützung und Eigenverantwortung für dein tägliches Wohlbefinden.
    • Für mehr Wohlbefinden und Gesundheit, den ganzen Menschen mitdenken – Körper, Kopf, Alltag.

    Und konkret löst es Folgendes:

    Wechseljahre als Neubeginn statt Ende. Weg vom „Das ist halt so“ und „Da musst du jetzt durch“. Diese Lebensphase ist kein „schleichender Abgang“ – sie ist eine Tür. Auf der anderen Seite wartet eine Frau, die freier ist als die, die du vorher warst.

    Selbstbestimmung in der zweiten Lebenshälfte. Du entscheidest, was du in deinen Körper lässt. Du entscheidest, welche Informationen für dich gelten. Du entscheidest, wem du vertraust – deinem Bauchgefühl, deinen Recherchen, deiner gut informierten Wahl.

    Prävention und Eigenverantwortung statt Abhängigkeit. Du machst dich weniger abhängig von Pharma, Ärzten und Medikamenten. Du sorgst vor, baust auf, statt hinterher nur zu reparieren, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.

    Wechseljahre & Nährstoffe

    Was du davon hast, wenn du dich mit dem Thema beschäftigst:

    • Du triffst gut informierte Entscheidungen – basierend auf mehr und besseren Informationen.
    • Du redest über deine Wechseljahre, statt das Thema totzuschweigen oder als „Frauenkram“ abzutun. Sie sind ein wichtiger Abschnitt deines Lebens.
    • Du erlebst mehr Lebensqualität und tägliches Wohlbefinden – in einer Lebensphase, über die es bis vor Kurzem nur sehr wenig Informationen gab.
    • Du verabschiedest dich von „Das ist jetzt halt so.“ und „Da musst du jetzt durch.“ Nein. Denn das sind oft Folgen von Nährstoff-Mängeln – und die kann man beheben.

    Stattdessen: Hin zu einem aktiven, gesundheitsorientierten Lifestyle. Mit einer optimalen Versorgung deines Körpers. Mit allem, was er in dieser fordernden Lebensphase an Vitaminen, Mikro- und Makronährstoffen, an Mindset, Bewegung und Muskelerhalt braucht, um gut zu funktionieren.

    Wechseljahre als Chance

    Diese Phase ist eine eingebaute Pause. Ein Moment, in dem dein Körper dich zwingt, hinzuschauen. Wenn du den Mut hast, das als Geschenk zu sehen, öffnet sich vieles:

    • Deine eigene Zukunft neu denken – nicht das, was alle erwarten. Sondern das, was du willst.
    • Den Bullshit-Filter aktiv wirken lassen. Was darf bleiben? Was sollte besser gehen?
    • Mehr Unabhängigkeit und Freiheit – innerlich wie äußerlich.
    • Länger gesund und fit leben – nicht „später mal“, sondern jetzt anfangen.
    • Deinen längst verstaubten Träumen eine neue Chance geben.
    • Aktiv etwas gegen Altersarmut tun – mit Wissen, Energie, Mut.

    Stell dir vor, in zehn Jahren sitzt du mit deinen Freundinnen im Café. Wer von euch wird sagen: „Ich habe damals in den Wechseljahren angefangen, mich um mich zu kümmern – und es war die beste Entscheidung meines Lebens“?

    Sei du das.

    Prävention von Demenz und Osteoporose

    Konzentrationsprobleme. Brain Fog. Vergesslichkeit. „Wo war ich gerade?“

    Das sind keine süßen Anekdoten für den nächsten Kaffeeklatsch. Das sind oft Hinweise darauf, dass dein Gehirn zu wenig Nährstoffe bekommt, um gut zu arbeiten.

    Hier ein Gedanke, der wachrütteln könnte:

    Demenz beginnt nicht, wenn du 70 wirst. Demenz beginnt in deinen Vierzigern.

    Wenn dein Gehirn dauerhaft zu wenig Nährstoffe bekommt, nehmen Hirnfunktionen ab. Je länger diese Funktionen nicht mehr gebraucht werden, desto schneller baut das Gehirn sie ab. „Use it or lose it“ – auf molekularer Ebene.

    Prävention heißt: aktiv werden und vorbeugen. Dein Gehirn optimal versorgen. Jetzt. Schon Jahrzehnte bevor du in die Rente kommst. Damit es immer gute Leistung bringen kann.

    Dasselbe gilt für deine Knochen. Osteoporose ist kein plötzliches Ereignis im Rentenalter. Sie ist das Ergebnis von jahrzehntelanger Unterversorgung – Kalzium, Vitamin D, Vitamin K2, Magnesium. Was du heute aufbaust und erhältst, trägt dich morgen.

    Prävention von Burnout und Alters-Depressionen

    Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren sind real und ein Stück weit „normal“. Sie werden verstärkt durch Hormonschwankungen und das Absinken von Östrogen, Progesteron, Testosteron. Und sie werden zusätzlich verstärkt durch Nährstoffmängel und Dysbalancen im Darm-Hirn, der Darm-Hirn-Achse und im Gehirn selbst.

    Hier ist die ungemütliche Wahrheit:

    Je länger negative Stimmungsphasen andauern, desto eher manifestiert sich daraus eine echte Depression. Das, was als Badmood-Day oder „Verstimmung“ beginnt, kann sich zu einem Zustand verfestigen, aus dem es immer schwerer wird, wieder herauszufinden.

    Was kann helfen?

    1. Eine bessere Nährstoffversorgung über deine tägliche Ernährung ist eine starke Säule.
    2. Dazu kommt: aktiv Sozialkontakte pflegen. Dein Netzwerk – aus Freundinnen, Familie, Frauen, die ähnliches durchmachen – ist ein Schutzschild gegen Vereinsamung und Burnout.

    Du musst da nicht alleine durch

    Für wen ist mein Angebot ideal – und für wen nicht?

    Ich glaube an Klarheit. Lieber sagen wir uns ehrlich, ob wir zusammenpassen, als dass du Zeit, Geld oder Vertrauen in etwas steckst, das nicht zu dir passt.

    Mein Angebot ist für dich, wenn:

    👉 Du deine Wechseljahre als Chance siehst – und nicht als Strafe.

    👉 Du dich nicht mit „Da müssen Sie jetzt durch“ zufriedengeben willst.

    👉 Du aktiv dein Wohlbefinden beeinflussen willst – ganzheitlich und mit natürlichen Mitteln, ohne Chemie.

    Mein Angebot ist eher nichts für dich, wenn:

    👉 Du eine schnelle und einfache Lösung für deine Symptome suchst. Es gibt sie nicht. Wer dir das verspricht, bindet dir einen Bären auf.

    👉 Du denkst: „Der Arzt wird’s schon wissen.“ (Spoiler 1: Viele Ärzte (m/w) wissen über Wechseljahre und Nährstoffe erstaunlich wenig – nicht aus Bosheit, sondern weil es im Medizinstudium kaum vorkommt.)

    👉 Du noch nicht bereit bist, dich mit den Ursachen deiner Wechseljahresbeschwerden zu beschäftigen.

    👉 Du dein Geld lieber für Ärzte und Pharma-Medikamente ausgibst, als wohlinformiert in dich und dein langfristiges Wohlbefinden zu investieren.

    Das ist kein Werturteil. Jede Frau darf ihren Weg in ihrem Tempo gehen. Aber wir sparen beiden Zeit, wenn wir das jetzt schon klären.

    Fazit: Mein Ziel – In 5 Jahren

    Wenn ich nach vorne schaue: Ich sehe eine große Community an Frauen, die ihr Wissen und ihre eigenen Erfahrungen zum Thema Wechseljahre, Vitamine & Nährstoffe an viele andere Frauen weitergeben. Die nicht mehr schweigen. Die ihren Schwestern, Töchtern, Freundinnen, Kolleginnen erzählen, was möglich ist.

    Ich sehe Frauen aus den nachfolgenden Generationen, die in ihre Perimenopause kommen – und nicht ratlos sind. Sondern vorbereitet. Gut informiert. Mit einer Auswahl an Wegen, die sie gehen können.

    Ich sehe Frauen, die mit einer gesünderen, vitamin- und nährstoffreicheren Ernährung leichter und mit weniger Symptomen durch ihre Wechseljahre gehen. Die mehr Wohlbefinden haben. Mehr Energie. Mehr Klarheit. Mehr Zukunft.

    Das ist mein Bild für die nächsten Jahre.

    Und du? Bist du dabei?

    Lass uns reden

    Wenn du bis hierher gelesen und immer mal wieder genickt hast – an irgendeiner Stelle – dann lade ich dich zu einem kostenlosen Kennenlern-Gespräch ein.

    In diesem Gespräch schauen wir gemeinsam:

    👉 Wo stehst du gerade in deinen Wechseljahren?
    👉 Welche Symptome dich gerade am meisten belasten?
    👉 Wie mehr Vitamine und Nährstoffe auch deine Wechseljahre positiv beeinflussen können?

    Kein „Das musst du jetzt kaufen“. Einfach ein offener Austausch, ein Gespräch zwischen zwei Frauen, die diese Lebensphase ernst nehmen.

    👉 Schreib mir ein eMail für dein kostenloses Austausch-Gespräch.

    💖-lichst, deine Andrea.

  • Plötzlich gereizt und emotional? Stimmungsschwankungen bei Frauen ab 40

    Plötzlich gereizt und emotional? Stimmungsschwankungen bei Frauen ab 40

    Die Ursachen für Stimmungsschwankungen bei Frauen in der Perimenopause verstehen – und was wirklich hilft

    „Oh, Menno, so bin ich doch eigentlich gar nicht. Ich erkenne mich überhaupt nicht wieder.“

    Hast du dich das auch schon gefragt? Du stehst morgens auf, alles scheint wie immer – und trotzdem bist du schnell genervt, ungeduldig, manchmal grundlos traurig. Ein falsches Wort, und die Tränen kullern. Oder du gehst direkt in die Luft.
    Kennst du?

    Du fragst dich: „Was ist eigentlich los mit mir? Bin ich gestresst? Habe ich zu viel um die Ohren? Oder liegt es an den anderen?“
    Die gute Nachricht: Stimmungsschwankungen bei Frauen liegen nicht an deinem Job, nicht an deiner Familie. Und schon gar nicht an dir als Person. Ab 40 begleiten Frauen oft hormonelle Veränderungen, die sich still und leise ins Leben schleichen – die Wechseljahre beginnen mit der Perimenopause.

    Ich dachte früher, die Wechseljahre kommen irgendwann in den späten 50ern, mit Hitzewallungen und so. Tatsächlich nehmen sie schon viele Jahre vorher Einfluss auf uns. Und unsere Laune ist eines der ersten Anzeichen.

    Die noch bessere Nachricht: Du kannst viel tun, um wieder in deine Mitte zu kommen. Wie das geht, zeige ich dir in diesem Artikel – inklusive der Routine, die mich seit Jahren stabil hält.

    Das wichtigste auf einen Blick

    1. Stimmungsschwankungen bei Frauen ab 40 hängen meist mit der Perimenopause zusammen – sinkendes Progesteron und schwankendes Östrogen wirken im Gehirn direkt auf deine Glückbotenstoffe Serotonin und Dopamin.

    2. Stress, Schlafmangel und Nährstoffdefizite verstärken das emotionale Auf und Ab erheblich und die Reizbarkeit in den Wechseljahren steigt.

    3. B-Vitamine, Magnesium, Vitamin D, Jod und Selen sind die wichtigsten Mikro-Nährstoffe für Frauen ab 40 für ein stabiles Nervensystem.

    4. Heutiges Obst und Gemüse enthält bis zu 60 Prozent weniger Mineralstoffe als 1963 – die Versorgung über die Ernährung allein gelingt selten.

    5. Eine tägliche Routine mit speziellen Nahrungsergänzungen deckt die Mikronährstoffe, die Frauen ab 40 unter Dauer-Belastung brauchen.

    Warum fühle ich mich plötzlich so gereizt und emotional?

    Zu warm, zu kalt, Bein raus, Arm wieder rein – bssss … eine Schnake, die mir ums Ohr summte. Traumfetzen wirbelten durcheinander wie beim wilden Zappen durchs TV: ein Hund im verhedderten Geschirr, ein Krokodil am Wegesrand, die Sonne brennt mir ins Gesicht. Schweißperlen kullern über meinen Bauch. Schlaf? Fehlanzeige.

    Am Morgen ging’s genauso weiter: Der Hund zog an der Leine, mein Schnürsenkel ging zum zigsten Mal auf, der Schlüssel klemmte im Schloss. Ein Tag zum Davonrennen. Kennst du diese Tage, an denen gefühlt alles nur noch nervt?

    Hallo Perimenopause – und hallo Hormonchaos

    Sinkendes Progesteron, schwankendes Östrogen, plötzlich wird der innere Kompass nervös. Diese Hormone steuern nicht nur deinen Zyklus. Sie wirken direkt auf die Botenstoffe in deinem Gehirn – auf Serotonin, das dich ruhig und zufrieden hält, und auf Dopamin, das dir Antrieb gibt. Wenn die Hormone Achterbahn fahren, fahren deine Gefühle mit.

    Stress, Schlafmangel und leere Akkus

    Dann kommt der Alltag dazu. Ein Tag im Leben einer Frau mittendrin gleicht täglichem Hochleistungssport: Job, Familienarbeit, Mental Load für alle, Gefühlsmanagement für deinen Mann (der gerade selbst auf seine Midlife-Crisis zusteuert), nach außen den schönen Familienschein wahren – und nach innen geht dir langsam aber sicher die Puste aus.

    Und genau in dieser Phase braucht dein Körper mehr Nährstoffe, nicht weniger. Bekommt er sie nicht, leeren sich deine Akkus dauerhaft. Und das Ergebnis kennst du: Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, manchmal auch Burnout.

    Stimmungsschwankungen bei Frauen ab 40 – Was steckt dahinter?

    Erste Anzeichen: Du erkennst dich selbst nicht mehr

    Es fängt schleichend an. Unregelmäßige Eisprünge, der Zyklus wird kürzer oder länger, deine PMS wird heftiger. Manchmal liegt zwischen Lachen und Weinen eine halbe Stunde – oder wenige Minuten.

    Wenn du den Satz „Ich verstehe mich selbst nicht mehr“ schon gedacht hast – das ist oft ein erster Hinweis. Nicht auf eine Krankheit. Sondern darauf, dass dein Körper dir etwas sagen will.

    Östrogendominanz und das Auf und Ab der Gefühle

    Wenn Progesteron als erstes nachlässt, wird Östrogen relativ stärker – die sogenannte Östrogendominanz. Sie kann Schlaf stören, das Brustgewebe spannt, das Gewicht klettert, dein Bauch formt sich zu einem „Schwimmring“, die Reizschwelle sinkt. Alles auf einmal.

    Die Verbindung zu Schlaf, Gewicht und Energie

    Schlechter Schlaf macht reizbarer. Reizbarkeit erhöht deinen Stress = Cortisol. Cortisol bremst Progesteron weiter. Der Stoffwechsel wird träger, deine Energie sinkt, du hast immer weniger Reserven für den Alltag. Ein Kreislauf, der sich oft erst durchbrechen lässt, wenn du an mehreren Stellen gleichzeitig ansetzt.

    Kennst du schon den Artikel Resilienz im Sturm, wenn deine Welt bebt? Hier geht es darum, wir du emotional stabil bleiben kannst, auch wenn du mitten in den Wechseljahre am Rande des schwarzen Loch stehst und dein Leben wackelt.

    Sofortige Hilfe: Drei Dinge, die heute schon helfen

    Atme tief, bevor du reagierst.
    Vier Sekunden ein, acht Sekunden aus. Drei Atemzüge reichen, um dein Nervensystem aus dem Alarmmodus zu holen.

    Bewege dich täglich draußen.
    Nicht stundenlang im Fitnessstudio. Dreißig Minuten zügiges Gehen und den Wind um die Nasenspitze spüren, reichen. Endorphine plus Vitamin D – beides direkte Stimmungsanker.

    Nimm deinen Schlaf ernst.
    Ein Abendritual hilft: kein Bildschirm in der letzten halben Stunde, keine schweren Themen mehr im Bett. Dein Körper repariert sich nachts. Ohne Schlaf keine stabile Stimmung. Kleiner Tipp von mir: Genieße vor dem Schlafengehen eine Goldene Milch und entspanne dich dabei (in diesem Blogartikel liest du über die Wirkung von Goldener Milch auf die Hormone in den Wechseljahren).

    Der unterschätzte Hebel: deine Nährstoff-Versorgung

    Hier wird es spannend. Denn das, was viele Frauen als „Stimmungsschwankungen“ abtun, hat oft eine handfeste Ursache: einen schlichten Nährstoffmangel. Genauer gesagt fehlen die Stoffe, die dein Nervensystem braucht, um gut und „ausgeglichen“ zu funktionieren.

    B-Vitamine sind der Treibstoff für deine Nerven. B6, B12 und Folsäure helfen, das Glückshormon Serotonin zu bilden, und halten den Homocystein-Spiegel niedrig – ein Wert, der bei Erschöpfung und Stimmungsthemen oft eine Rolle spielt.

    Magnesium ist dein Stress-Mineral. Wer viel leistet, verbraucht viel davon. Wenig Magnesium bedeutet mehr innere Anspannung, mehr Reizbarkeit, schlechteren Schlaf, Muskelkrämpfe (z.B. als Kopfschmerzen).

    Vitamin D wirkt direkt auf die Stimmung. In Mitteleuropa ist im Herbst und Winter fast jede Frau (und Mann) im Mangel.

    Jod und Selen versorgen deine Schilddrüse. Eine träge Schilddrüse zieht die Stimmung mit nach unten – und wird in der Perimenopause oft übersehen.


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    Warum Ernährung allein selten reicht

    Jetzt kommt die unbequeme Wahrheit. Heutiges Obst und Gemüse enthält dramatisch weniger Mineralstoffe als noch vor wenigen Jahrzehnten. Daten aus dem Landwirtschaftsministerium zeigen:

    • Magnesium im Wirsing: nur noch 16 Prozent des Gehalts von 1963
    • Calcium und Carotin im Brokkoli: um fast 50 Prozent gesunken
    • Vitamin C in Paprika: von 128 auf 89 Milligramm
    • Calcium in Ananas: von 17 auf 7 Milligramm pro 100 Gramm

    Die Werte sind die niedrigsten seit den 50er-Jahren – durch ausgelaugte (industriell gedüngte) Böden, frühe Ernten, lange Lagerung.

    Heißt für dich: Selbst wenn du dich „gut ernährst“, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du weniger Nährstoffe aufnimmst, als dein Körper braucht. Demeter-Bio-Gemüse hält noch am ehesten mit – ja, das ist teurer, aber im Vergleich zu industriell hergestellten Lebensmitteln eine andere Liga. Industrielles Essen sättigt dich. Aber es nährt deinen Körper nicht.

    Und dann kommt noch dazu: Wer viel leistet, braucht mehr. Stress, Schlafmangel, Hormonumstellung – all das erhöht deinen Nährstoff-Bedarf zusätzlich. Genau hier setzt gezielte Nahrungsergänzung an. Nicht als Ersatz für gutes gesundes Essen. Sondern als das, was sie ist: eine Versicherung für deine Nährstoffversorgung.


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    Meine Tagesroutine: Nahrungsergänzung mit Daily Plus und Women’s Gold Formula

    Ich erzähle dir, wie ich dazu gekommen bin.

    Mein 44. Sommer 2021 – ich war am Ende

    In Scheidung. Kein Job, kein Einkommen. Ein Bewerbungsschreiben nach dem anderen, immer wieder Absagen. Angstzustände nachts, miese Stimmung am Tag, eine Erschöpfung, die mit Schlaf nicht mehr wegging.

    Eine Freundin sagte mir damals: „Probier mal Daily. Vier Wochen. Dann reden wir wieder.“

    Nach drei Wochen war meine Psyche stabiler. Nicht euphorisch – aber ruhiger und klarer. Ich konnte morgens wieder aufstehen, ohne dass mich der Tag erschlug. Mein Fokus kam zurück. Ich schrieb bessere Bewerbungen, ging selbstsicherer in Gespräche. Und irgendwann kam die Zusage für den neuen Job.

    Was ich seitdem auch beobachte: Ich bin so gut wie nie mehr krank. Mein Immunsystem hat ein anderes Level.

    Anfang 2025 – kam Woman’s Gold dazu

    Da hatte ich die typischen Perimenopause-Themen am Hals: viel Schwitzen, vergesslich, Nebel im Kopf, manchmal Herzstolpern. Lies gerne auch den Blogartikel über Schwitzen in den Wechseljahre – Oh, You smell! Warum du ab 40 mehr schwitzt, anders riechst – und was wirklich hilft

    Daily Plus allein reichte nicht mehr. Die Women’s Gold Formula ist speziell für Frauen entwickelt – mit Bor für den Hormonhaushalt, Jod und Selen für die Schilddrüse, einer höheren Dosis B-Vitamine, Phosphatidylserin für die geistige Klarheit, Alphaliponsäure als starkes Antioxidans.

    Über mehrere Wochen hinweg wurden meine Stimmungsschwankungen sanfter, die PMS-Symptome milder, mein Kopf wieder klarer. Kein Wunder über Nacht – aber eine Veränderung, die ich täglich spüre.

    So sieht meine tägliche Routine aus

    Morgens: Daily als Shake
    Zwei Messlöffel in dünne Fruchtschorle, dazu eine Portion Proteinpulver. Schütteln, trinken, fertig. Innerhalb der nächsten Stunde noch ein großes Glas Wasser dazu.

    Das ist meine Basis: über 200 Prozent der B-Vitamine, 95 Prozent Magnesium, 85 Prozent Vitamin D, dazu Phytonährstoffe aus 35 Obst- und Gemüsesorten, 19 Kräuter, Probiotika für die Darm-Hirn-Achse und 13 Gramm Ballaststoffe.

    Morgens und Mittags: Women’s Gold Tabletten
    Zweimal täglich zwei Tabletten. Mein Frauen-Spezial: Bor, Jod, Selen, der zusätzliche B-Vitamin-Schub, Phosphatidylserin, Alphaliponsäure, Lutein für die Augen, Grüntee-Extrakt.

    Beides zusammen deckt fast den gesamten Mikronährstoff-Bedarf einer Frau ab 40 ab – und zwar in einer Form, die der Körper auch wirklich aufnehmen kann (Stichwort PhytoZyme, ein Enzymkomplex für die optimale Bioverfügbarkeit).

    Häufige Einwände – und meine Antworten

    „Reicht mir denn meine gesunde Ernährung nicht?“
    Würde sie reichen, hättest du diesen Artikel wahrscheinlich nicht angeklickt und bis hierher gelesen :).
    Im Ernst: Bei den heutigen Nährstoffwerten in Obst und Gemüse, bei deinem täglichen Dauer-Stresslevel und in der Perimenopause kommt fast keine Frau über die Ernährung allein hin. Sich Unterstützung zu holen, ist keine Schwäche. Es ist klug.

    „Was, wenn ich nichts merke?“
    Bei mir hat es drei Wochen gedauert, bis ich den Unterschied gespürt habe. Bei manchen Frauen geht es schneller, bei anderen dauert es länger. Wichtig ist: täglich nehmen, mindestens drei Monate, dann ehrlich Bilanz ziehen. Nährstoffspeicher füllen sich nicht über Nacht. Und falls du doch keine Veränderung spüren solltest, kannst du das 30-Tage-Rückgeberecht in Anspruch nehmen – Produkt innerhalb der Frist zurückschicken und Geld zurück erhalten.

    „Ist das nicht teuer?“
    Wenn ich rechne, was ich nicht mehr brauche – seltener krank, weniger Erkältungsmittel, weniger Medikamente, Zuzahlungen, Arztgebühren, weniger ‚Schlafhilfen‘, stabilere Stimmung – relativiert sich der Preis. Und ehrlich: Du gibst woanders weniger sinnvoll mehr aus. Das ist eine Investition in dich, dein tägliches Wohlbefinden und in deine Zukunft.

    Fazit: Du bist nicht „zu sensibel“ – dein Körper spricht mit dir

    Hör aufmerksam hin und arbeite mit ihm zusammen, als TEAM.

    Stimmungsschwankungen bei Frauen ab 40 sind kein Zeichen, dass mit dir etwas nicht stimmt. Sie sind ein Signal, dass dein Körper gerade umstellt – und dabei mehr braucht, als der Alltag ihm gibt.

    Du kannst gegensteuern. Mit Atmung, Bewegung, Schlaf. Und mit einer stabilen Nährstoff-Basis, die deinem Nervensystem das Material liefert, das es braucht.

    Du willst wissen, ob Daily Plus und Woman’s Gold auch was für dich wären?

    Lass uns reden. In einem kostenlosen 30-Minuten-Gespräch schauen wir gemeinsam auf deine Situation: Welche Beschwerden stehen bei dir im Vordergrund, was hast du schon probiert, und welche Routine könnte zu deinem Alltag passen. Ohne Druck, ein Austausch auf Augenhöhe, von Frau zu Frau.

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    Hast du dich in einigen Situationen wiedererkannt? Schreib mir gerne in die Kommentare, was dich gerade am meisten beschäftigt. Ich lese mit und antworte dir.

  • Ich ertrage mich in diesem Zustand nicht.

    Ich ertrage mich in diesem Zustand nicht.

    Ich ertrage diesen Zustand nicht.
    Ich ertrage es nicht, wenn ich ganz viel vor habe, in meinem Kopf wahnsinnig viele Ideen sind, aber ich sie nicht umsetzen kann, weil mein Körper nicht mit macht und mir die rote Karte zeigt, mich mit bleiernder Müdigkeit, häufige depressive Stimmungstiefs, Vergesslichkeit und Schmerzen mit Wärmflasche auf’s Sofa zwingt.

    Ich ertrage mich in diesem Zustand nicht.
    Dieser Zustand triggert mich. Weil sich dann ganz schnell wieder die alten Dämonen auf meine Schultern setzen und sich lautstark einmischen:

    • “Siehste, Du schaffst das eh nicht.”
    • ”Du kannst das nicht.”
    • ”Bist nicht gut genug.”
    • ”So hast du eh keine Chance.”
    • ”Der Traum ist viel zu groß für dich.”
    • ”Das ist nur was für die anderen.”
    • ”Kannste gleich sein lassen, wird eh nix.”

    Meine lieben Dämonen – sie wollen mich zurück ins schwarze Loch schubsen, hinein ins tiefe, dunkle Tal der Tränen und Verzweiflung.

    Aber ich will da nicht mehr hin!

    Ich will das nicht mehr erleben müssen.
    Ich will leben, glücklich sein, lachen.

    Und weil ich diesen großen Traum von einem selbstbestimmten, fröhlichen, geselligen Leben in finanzieller Unabhängigkeit habe und sehe, dass andere Frauen es auch schon erreicht haben, und ich es unbedingt für mich will, weiß ich → mit einem ausgelaugten Körper, flatterigen Nerven, wiederkehrenden depressiven Stimmungstiefs, Wechseljahressymptomen und ständigen Schmerzen werde ich es wirklich nicht schaffen.

    Deshalb liegt sein ein paar Jahren mein persönlicher Fokus auf ganzheitlicher Prävention.

    Ernährung, Bewegung, mein Hund, Freunde
    meinen Körper optimal mit allen wichtigen und in dieser Phase der Wechseljahre notwendigen Vitaminen, Mikronährstoffen und “Streicheleinheiten” versorgen, damit er mich unterstützt und nicht ausbremst. Und ich mein Leben aktiv mit mehr Wohlbefinden und mehr finanziellen Möglichkeiten gestalten und aufbauen kann.

    Jeden Tag – ohne aua und ohne Ausreden.

    Was ich mache?

    • regelmäßig entgiften und entsäuern → Darmkur
    • Stoffwechsel aktiv ankurbeln → Stoffwechselreset
    • gesunde, frische veggy-Ernährung
    • kaum Zucker, Alkohol, hochverarbeitete Lebensmittel
    • täglich bewusst Nährstoffe supplementieren
    • mit Superfoods unterstützen
    • energetisch negative Menschen meiden, sie ziehen mich runter
    • positive Erlebnisse und Gedanken: Gespräche, Lachen, Entspannung

    Schluss mit “da müssen alle durch”.

    Willst du auch dein Leben zurück und den Sommer wieder in vollen Zügen aktiv genießen?

    Andrea.

  • Wechseljahre im Job: Ernährung für Empathie und Stabilität

    Wechseljahre im Job: Ernährung für Empathie und Stabilität

    Vitamine, Wechseljahre, Stimmungsschwankungen, Mobbing und Ernährung für Frauen ab 40

    Die Tür fällt ins Schloss.
    Ein Meeting – die oberste Personalerin, zwei männliche Vorgesetzte und Sandra, die Kollegin aus der Fachabteilung.

    Noch bevor Sandra richtig Platz genommen habt, legt die Personalchefin los: wild gestikulierend, immer lauter, ihre Stimme überschlägt sich. Worte wie Schläge – direkt gegen Sandra.

    Sie sitzt da – überrollt, schaut sie an, schaut in die Runde. Warum sagt niemand was? Hört das hier keiner? Gleichzeitig fühlt sie sich wie eine Beobachterin, die neben der Szene steht, unbeteiligt.

    Und dann – ein komischer Moment:
    Vor ihrem inneren Auge sieht sie ein kleines Mädchen, von der Mutter geschimpft und gedemütigt, wieder und wieder.

    Und plötzlich spürt sie Mitleid.

    Sie erinnerte sich an den Flurfunk von neulich: Diese Frau – ähnlich alt wie sie, lebt allein mit Mutter und Katze, gefangen in alten Mustern, genervt, ohne Ausweg, voller Frust – und kippt ihre angestauten Emotionen über anderen aus.

    An Szenen wie diesen sehen wir: Wie seltsam verstörend es wirkt, wenn Menschen ihre Emotionen nicht im Griff haben – gerade im Berufsleben. Gerade Frauen in den Wechseljahren, wenn Stimmungsschwankungen und Frust übernehmen. Es ist peinlich. Und es schadet uns Frauen am allermeisten.

    👉 Mentale Stärke im Job heißt: Verantwortung übernehmen – für sich selbst und die Emotionen.

    👉 Dazu gehört psychische Stabilität – Professionell bleiben trotz Wechseljahre.

    👉 Den Körper gut versorgen, dass er uns trägt – mit allen wichtigen Vitaminen gegen Stimmungsschwankungen in den Wechseljahre – für einen professionellen Auftritt – eben und gerade auch in den Wechseljahren.


    In diesem Artikel zeige ich dir, wie du es schaffen kannst, wie du frau über deine Emotionen bleibst und sie deinen Alltag nicht übernehmen. Wie du dich gut vorsorgen kannst, dich optimal auf deinen Berufsalltag vorbereitest und weißt, wie du in so einer Situation professionell bleibst und nicht untergehst.

    Ein häufiges Problem: Empathie- und Kommunikationsfähigkeit von Vorgesetzten

    Empathie ist das Fundament guter Führung.
    Sie ist der Kitt, der Teams zusammenhält, Vertrauen schafft und Respekt wachsen lässt. Doch immer häufiger erleben wir genau das Gegenteil: harsche Worte, fehlendes Zuhören, Respektlosigkeiten – besonders gegenüber Frauen in vermeintlich „untergeordneten“ Positionen.

    Was viele nicht wissen: Unsere Fähigkeit, empathisch zu sein, hängt eng mit unserer Ernährung zusammen.
    Im Hippocampus – dem Teil unseres Gehirns, in dem Gefühle gespeichert werden – entsteht Einfühlungsvermögen. Doch in den letzten Jahrzehnten ist er bei vielen Menschen messbar geschrumpft. Besonders betroffen sind diejenigen, die sich über viele Jahre hinweg ungesund ernährt haben: Fastfood, Limos, TK-Pizza und die berühmte Salatgarnitur „als Deko“ fordern ihren Tribut.

    Gerade in den Wechseljahren wird fehlendes Einfühlungsvermögen zu einem schwierigen Thema – für beide Seiten – für die Vorgesetzte und auch für die Kollegin. Hormonschwankungen, Stress und Erschöpfung machen den Alltag ohnehin schon herausfordernd genug.

    Wenn dann noch falsche Ernährung dazukommt, kann das nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Art und Weise beeinflussen, wie wir führen, Führung wahrnehmen, kommunizieren, zuhören – und wie viel Empathie wir überhaupt noch zulassen können.

    Fühlst du dich in letzter Zeit auch „zarter besaitet“?

    Die Wechseljahre: Emotionen geraten durcheinander – manchmal schon am Morgen gereizt und wütend, scheinbar „grundlos“ weinend zur Mimose degradiert. Nachts ein Strudel aus Selbstzweifeln, wir stellen uns in Frage. Diverse Schmerzen, der Kopf dröhnt.

    In den Wechseljahren nehmen die Hormone stark ab. Und das merken wir nicht nur an körperlichen Beschwerden, sondern auch sehr stark an unserer Psyche. Viele Frauen klagen während der Wechseljahre über „brain fog“, also ein „Kopf in Wattebausch gepackt“, Konzentrationsschwierigkeiten, dazu kommen Schlafstörungen, Stimmungstiefs die depressive Stimmungslagen befeuern – häufig ausgelöst durch den Rückgang von Östrogen und Progesteron, die normalerweise beruhigend bzw. stimmungsregulierend wirken.

    Ein bisher wenig beachteter Aspekt ist die Ernährung und der eigene Lebensstil – sie können die Veränderungen in den Wechseljahren abmildern oder auch weiter verschärfen.

    Ungesundes „schnell was essen“ hauptsächlich hochverarbeitete Lebensmittel, Fastfood, Fertigprodukte, viel Frittiertes, Limonaden, zu viel Zucker und Alkohol befeuern täglich die stillen Entzündungen in Gehirn und Körper und beeinträchtigen unseren Stoffwechsel. Schlafmangel, Stress und Bewegungsmangel tun ihr übriges dazu – und Wohlbefinden und Empathie im Büro leiden.

    Und was ist mit der Vorgesetzten?

    Falls sie ein ähnliches Alter hat wie du (zwischen 40 und 60), ist sie vermutlich auch in den Wechseljahren – und geht offensichtlich auch nicht besonders wertschätzend mit sich selbst um.

    Die Folge: Sie ist cholerisch, respektlos, mit schwierigem Kommunikationsverhalten. Vielleicht kannst du mittags mal einen Blick auf ihren Teller erhaschen, und sehen, was sie im Büro gerne isst? Das würde dir einiges an Erkenntnis bringen.

    Eine mobbende und diskriminierende Vorgesetzte oder Kollegin, die mental nicht in ihrer Stärke ist, beschädigt das moderne Frauen-Bild und befeuert damit leider weiter das „typisch Frau“-Rollenklischee. Sehr schade.

    Selbstschutz ist Selbstliebe

    Deine Stimmung und Ernährung

    Du kannst die cholerische Vorgesetzte oder das respektlose Büro-Umfeld nicht ändern – so sehr du es dir auch wünschen magst. Aber du kannst dich selbst stärken. Deine Resilienz. Deine mentale Stabilität. Deine Stimmung und Emotionen harmonisieren.

    Gerade in den Wechseljahren braucht dein Körper Nährstoffe wie nie zuvor. Eine frische, pflanzenbasierte Ernährung, reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidanzien und sekundären Pflanzenstoffen, versorgt nicht nur deinen Körper optimal, sondern auch dein Gehirn – und gibt dir die Balance zurück, die du im stressigen Alltag brauchst. So lassen sich Stimmungsschwankungen abmildern, dein Energielevel bleibt oben, deine Psyche gewinnt an Stabilität und dein Selbstwertgefühl steigt.

    ToDo für dich: Eine ehrliche Bestandsaufnahme.

    • Wie ernährst du dich aktuell – an Bürotagen und am Wochenende?
    • Kochst du gerne: Frisch oder „schnell“?
    • Und wie wohl fühlst du dich wirklich in deinem Körper?
    • Wie willst du wahrgenommen werden und wie wirkst du auf andere?

    Geh auf Distanz

    Erkenne Machtkämpfe und gehe ihnen aus dem Weg, lass dich nicht darauf ein. Als „einfache“ Angestellte kannst du gegen mobbende Vorgesetzte nur schwer gewinnen. Machtkämpfe kosten dich Energie, die du gerade in den Wechseljahren viel sinnvoller in dich selbst investieren solltest.

    Viel klüger ist es, Chancen nüchtern zu erkennen und abzuwägen. Um ruhig und professionell zu bleiben, benötigst du auch hier die volle Unterstützung und Power von deinem Körper und Gehirn.

    Damit du eben nicht in alte Muster und Klischees hineinrutscht. Auch wenn deine Vorgesetzte oder Kolleg*innen dich provozieren, bleibst du ruhig und bei dir.

    Denn im Gegensatz zu ihr repräsentierst du ein modernes Frauenbild: stark, souverän, ruhig und klar in deiner Haltung.

    Alternative zum Angestelltenjob – lass deine Wechseljahre nicht zum Karriere-Killer werden.

    Niemand muss emotional aus der Bahn geratene Vorgesetzte oder Kolleg*innen dauerhaft ertragen. Denke positiv und geh mutig deinen Weg. Genau jetzt in den Wechseljahren ist ein guter Moment für aktives Change-Management – für dich und deine Zukunft.

    Ja, einen neuen Job finden ist eine Herausforderung – gerade für uns Frauen ab Mitte 40. Aber es ist nicht unmöglich. Ein rundum gut mit Vitaminen versorgter Körper unterstützt dich mit Klarheit, Positivität und mentaler Stärke.

    Und es gibt noch eine weitere Option: Die Selbstständigkeit.
    Stell dir vor, du bringst dein Herzensthema, deine Leidenschaft, die seit Jahren in dir brennt und deine jahrzehntelange Erfahrung in die Welt – und machst daraus ein Einkommen, für dich, deine Lieben und dein Alter. Allein oder gemeinsam im Team.

    Du hast so viel Wisssen, so viele Fähigkeiten und Talente – warum solltest du sie nicht endlich für dich selbst nutzen?

    Wenn du spürst, dass dich dieser Gedanke gerade getriggert hat: Melde dich bei mir. Ich unterstütze dich sehr gerne dabei, deinen Weg in die Selbstständigkeit zu gehen.

    Eigenverantwortung & Selbst-Führung – jetzt bist du dran

    In den Wechseljahren wird dir vielleicht klarer denn je: Niemand trägt die Verantwortung für dich und dein Wohlbefinden – nur du allein. Und genau hier beginnt echte Selbstführung – für deinen Körper, deine Ernährung und deine mentale Stärke.

    Statt die Wechseljahre als Makel zu sehen, solltest du die Phase als Chance nutzen: Für Klarheit, für eine neue innere Haltung und für frische Perspektiven.

    Stärke deine Resilienz

    indem du alles tust, was in deiner Macht liegt: Ernähre dich mit frischen und saisonalen Lebensmitteln, vorwiegend pflanzenbasiert – lass Fertigprodukte, Zucker, Alkohol und Zigaretten konsequent weg.

    Damit gibst du deinem Körper und deinem Geist das, was sie jetzt in den Wechseljahren brauchen, um dich optimal zu unterstützen.

    Frage dich regelmäßig: Was nährt mich? Was trägt mich? Was saugt mich aus?
    Diese ehrliche Selbstreflexion wird zum Schlüssel für deine Zukunft. Es wird dir leichter fallen, Grenzen zu setzen und für deine Werte einzustehen.

    Bewahre und stärke deine Haltung

    innerlich durch Klarheit und Gelassenheit. Und äußerlich durch Fitness und Körperspannung.

    So führst du dich selbst souverän durch diese Phase der Wechseljahres-Achterbahn und legst den Grundstein für ein erfülltes, kraftvolles Leben danach – voller Wohlbefinden und Gesundheit.

    Fazit

    Nimm deine aktuelle Lebenssituation nicht einfach hin – weder deine Wechseljahresbeschwerden noch die sich seltsam verhaltenen Vorgesetzte/Kolleg*innen in deinem Job.

    Tu was dir möglich ist und fang bei dir an. Denn im Gegensatz zu den Personen in deinem Umfeld kannst du dich verändern/verbessern.

    Pass deine Ernährung an die neuen Bedürfnisse der Wechseljahre an: Gesunde, frische, vitaminreiche pflanzenbasierte Lebensmittel, nur ausnahmsweise Zucker und Alkohol, Achtsamkeit und Selbstführung.

    Überdenke dein berufliches Umfeld: Wenn es dir ähnlich wie Sandra in besagtem Meeting geht, und du es mit diskriminierenden und mobbenden Kollegen oder Vorgesetzten zu tun hast – hör auf, es weiter ertragen zu wollen – „schön reden“ und ignorieren war noch nie eine gute Strategie. Die Zeit bis zu deiner Rente ist noch lang.

    Stattdessen: Arbeite an deinem Plan B – Wie stellst du dir eine freie und unabhängige berufliche Zukunft vor?

    Melde dich bei mir. Ich unterstütze dich sehr gerne auf deinem Weg durch die Aufbruch-Phase Wechsel-Ja-re hin zu einem erfüllten, kraftvollen Leben danach – voller Wohlbefinden und Gesundheit.

  • Von Schnaken, Schweiß und Nervenproben – Stimmungsschwankungen bei Frauen ab 40

    Von Schnaken, Schweiß und Nervenproben – Stimmungsschwankungen bei Frauen ab 40

    Stimmungsschwankungen bei Frauen ab 40 – So fühlt es sich an

    Die letzte Nacht war der Horror.

    Ich habe unruhig geschlafen, mich hin- und hergewälzt. Mal mit der Decke über dem Kopf, mal ein Bein raus. Erst war’s mir zu heiß, dann frierte es mich am Rücken. bssss … eine Schnake flog mir um’s Ohr. Also, Arm raus, verscheuchen, Arm wieder rein – bloß keinen Stich riskieren. Dazu Traumfetzen wie beim wilden Zappen durchs Abendprogramm: ein Hund, der in einem völlig verhedderten Geschirr feststeckt. Ein Krokodil am Wegesrand. Die Sonne, die mir gnadenlos ins Gesicht brennt. Und dazwischen das Gefühl, wie Schweißperlen meinen Oberkörper herunterlaufen.

    Vermehrtes Schwitzen in den Wechseljahren gehört jetzt irgendwie dazu.

    Und neben mir mein Partner – mit Abstand, weil er sonst selbst nicht schlafen kann. Warum? Es wird ihm zu warm und von meinem ständigen Hin- und Hergewälze wird er immer wieder wach. Trotzdem tat es weh. Diese kleine Distanz machte mich traurig – obwohl es gar nicht gegen mich gerichtet war.

    Am Morgen ging es gerad so weiter. Ich bin grätig, fühle mich wie gerädert, mein Hund zerrte ständig an der Leine, der Schnürsenkel ging alle paar Meter auf. Zum x-ten Male blieb ich stehen und knotete neu. Ich war kurz davor, den Schuh in den Graben zu schleudern. Und als ich wieder zurückkam, verkantete sich der Haustürschlüssel im Schloss. Für einen Moment hatte ich den Impuls, ihn einfach mit Gewalt … grrr – bis ich mich an das letzte Mal erinnerte und den ganzen Ärger, den das nach sich zog. Ich hätte alles am liebsten hingeschmissen. Die Welt meint es heute einfach nicht gut mit mir.

    Müdigkeit in den Wechseljahren – ein steter Begleiter

    Und trotzdem wusste ich: Heute habe ich keine Wahl. Im Büro warten schwierige Gespräche und Meetings auf mich, in denen ich ruhig, sachlich und professionell auftreten muss. Da kann ich nicht in die Luft gehen, nicht emotional argumentieren, nicht zeigen, wie dünn meine Nerven im Moment sind. Ich muss souverän wirken – selbst wenn sich in mir alles danach sehnt, einfach mal laut zu werden oder kurzentschlossen heulend den Raum zu verlassen.

    Vitamine in den Wechseljahren – mein persönlicher Tipp.

    Ich bin Ende 40 und was mir an Tagen wie diesen hilft? Meine Vitamine. Sie sind mein Fundament, dass mich von innen heraus stark hält. Sie füllen meine Depots, geben meinem Körper das, was er braucht, damit ich im Gleichgewicht bleibe. Und sie verhindern, dass ich endgültig kippe.

    Damit ich nicht aus der Haut fahre, meine Emotionen im Griff habe und auch an solchen Tagen so auftrete, wie ich wahrgenommen werden möchte: als jemand, die Ruhe ausstrahlt, sachlich bleibt und nicht bei jeder kleinen Stichelei explodiert. Denn so sehr mich Schnaken, Träume, aufgehende Schnürsenkel und hakelige Schlüssel nerven – mit einem stabilen Körper und einem einigermaßen ausgeglichenen Inneren habe ich eine Chance, hier unbeschadet durch den Tag zukommen.

    Stimmungsschwankungen bei Frauen ab 40 – Was tun?

    • Wir können den Stress im Außen nicht kontrollieren – aber wie wir ihm begegnen, schon.
    • Gerade an stressigen Tagen brauchst du innere Stärke.
    • Innere Stärke entsteht aber nicht erst in dem Moment, in dem du sie brauchst. Sie entsteht davor, wenn du deinen Körper gut versorgst.
    • Dein Körper ist deine Basis. Wenn er gut versorgt und im Gleichgewicht ist, stehst du auch an miesen Tagen stabiler und kannst dich selbst besser schützen.

    Mein heutiger Impuls für dich:

    Sorge gut für dich. Mach dich von innen stark. Denn die Welt da draußen bleibt laut, chaotisch und manchmal auch nervig. Aber wenn du jeden Taf gut für dich sorgst, können dich Anfeindungen und Alltagsstress viel weniger aus der Bahn werfen.