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  • Midsommer ’26: Mein ehrlicher Rückblick – und mein Wunschzettel bis Silvester

    Midsommer ’26: Mein ehrlicher Rückblick – und mein Wunschzettel bis Silvester

    Heute ist Midsommer. Der längste Tag des Jahres. Und in genau sechs Monaten steht Weihnachten vor der Tür. Ein guter Moment, um mich für einen Augenblick auf die Bank hinter dem Haus zu setzen, Hundili das Köpfchen zu kraulen und ehrlich zurückzuschauen: Wie war mein erstes halbes Jahr 2026? Komm, ich nehme dich mit auf meinen Rückblick.

    Das wichtigste in Kürze

    • Im Februar habe ich voller Euphorie mein neues Business sichtbar gemacht – und schon nach wenigen Wochen gemerkt, dass die Richtung nicht mehr passt.
    • Die Perimenopause ab 40 hat mein Tempo verändert: Sechs produktive Stunden sind mein neues Maximum, an manchen Tagen schaffe ich es kaum vom Sofa.
    • Mein größter Hebel in dieser Lebensphase ist die Ernährung und meine Nährstoffversorgung – nicht mehr Disziplin und Härte gegen mich selbst.
    • Ab Juli baue ich mein Business so um, dass es auch an meinen nicht so energetischen Tagen für mich weiterarbeitet.
    • Für die zweite Jahreshälfte plane ich die „Frau mit WOW“-Darm- und Leberkur im Herbst und neue Wege, gemeinsam mit dir.

    Warum Midsommer in diesem Jahr anders ist

    In den vergangenen Jahren war Midsommer für mich ein Tag der Gemeinschaft mit Geselligkeit, Ausflügen, Menschen um mich herum, am liebsten von früh bis spät. Ich habe diesen hellen, langen Tag gefeiert, als wollte ich das Licht festhalten.

    Dieses Jahr sitze ich ruhiger da. Gesundheitlich bin ich angeschlagen, ich brauche mehr Pausen und mit Stress komme ich im Moment nicht mehr gut zurecht. Sogar mit dem „schönen Stress“ nicht, dem Ausflugs-Stress, dem Wir-wollten-doch-heute-noch-dahin. Stattdessen arbeite ich und zwischendurch genieße ich die nahe Umgebung. Mein Hund an meiner Seite, ein paar Freundinnen, ein Kaffee auf der Terrasse. Ein kleinerer Radius, viel Ruhe.

    Vielleicht kennst du das. Vielleicht spürst auch du gerade, dass das, was dir früher Kraft gegeben hat, dich heute eher auslaugt. Genau deshalb möchte ich heute ehrlich sein. Kein Hochglanz-Rückblick, in dem alles nach Plan lief. Kein „schau-was-ich-tolles-erreicht-habe“, sondern ein echter Blick auf das, was war, was schwerer wurde und was ich daraus mitnehme.

    Rückblick: Mein Wohlbefinden

    Die Perimenopause zeigt mir ihre unbequeme Seite

    Kommen wir direkt zum ehrlichsten Teil. Die Perimenopause schlägt voll zu. Ich schaffe es im Moment kaum mehr als sechs Stunden, produktiv zu sein. Volle Arbeitstage mit Überstunden bis tief in die Nacht hinein, wie ich sie noch vor 2 Jahren hatte, sind weit weg, ehrlich gesagt sind sie jetzt Teil meiner Vergangenheit.

    Immer wieder werfen mich Tage aus der Bahn, an denen ich kaum vom Sofa hochkomme. Tage mit einer bleiernen Müdigkeit, an denen ans Arbeiten gar nicht zu denken ist. Lange habe ich mich dafür geschämt. Heute weiß ich: Das ist kein Versagen. Das ist meine aktuelle Lebensphase – die Perimenopause?.

    Und es kommt noch etwas dazu, das ich offen ansprechen möchte, weil so viele Frauen es kennen und niemand darüber redet: Die Depression klopft wieder an meine Tür. Heftige Stimmungsschwankungen im Verlauf meines Zyklus. Für mich ist das nichts Neues, ich habe in meinem Leben schon mehrere depressive Phasen durchgestanden. Was neu ist: Ich lerne gerade, wie eng diese Stimmungsschwankungen mit meinen Essgewohnheiten zusammenhängen, und wie ich sie zu meinen Gunsten beeinflussen kann.

    Die Lösung ist nicht mehr Disziplin, sondern mehr Nahrung

    Lange dachte ich, die Antwort auf schwache Tage hieße: noch härter, noch disziplinierter, noch mehr zusammenreißen – einfach weitermachen. Heute weiß ich, dass genau das mich noch tiefer ins Loch zieht.

    Diese Tage und ihre Begleiter sind jetzt ein Teil von mir. Ich kann sie nicht wegignorieren. Ich kann nur lernen, bestmöglich mit ihnen umzugehen, und akzeptieren, dass sie sich auch ein Stück meiner produktiven Zeit „stibitzen“. Das anzunehmen, war für mich der größte Schritt der ersten Jahreshälfte.

    Was mir hilft, ist nicht Strenge, sondern eine bessere Versorgung. Eine reichhaltige, vielleicht sogar bewusst erhöhte Versorgung mit Nährstoffen. Konkret heißt das bei mir: nährstoffreiches Essen vor allem vormittags und mittags. Mein täglicher Proteinshake als Grundlage. Die Tabletten für die Frauengesundheit, dazu zusätzliches Eisen.

    Und genauso wichtig ist die andere Seite, das Weglassen. Weniger von dem, was mir schadet: Snacks spät am Abend, zu viele Stullen mit Wurst, wenig Fleisch, kaum noch fertige Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten. Und das, was am schlimmsten ist und worauf ich früher gar nicht geachtet hätte: gar nichts zu essen. Mein Körper braucht in dieser Phase eine reichhaltige und stabile Nährstoffversorgung, keine Mangelernährung.

    Was mir gerade durch den Kopf geht

    Ehrlich gesagt habe ich im Moment noch mehr Fragen als Antworten, und das ist okay. Was nährt mich in der Perimenopause wirklich, meinen Körper und meine Seele? Wie viele Nährstoffe braucht mein Körper eigentlich gerade, und wie nehme ich sie bestmöglich zu mir? Und die Frage, an der ich im Alltag am allermeisten knabbere: Wie passt das alles – frisch einkaufen, gesund kochen, die Küche in Ordnung halten – in einen Tag, der ohnehin schon zu voll ist?

    Dazu kommen die Schmerzen, die in den letzten Monaten zugenommen haben: Dauerkopfschmerzen, Nacken, oberer Rücken, Ischias, Hüfte, der rechte Ellenbogen, das rechte Handgelenk, die Knie. Vieles davon fühlt sich an wie viele kleine Entzündungsherde im Körper. Auch hier vermute ich einen Zusammenhang mit dem, was bisher auf meinem Teller gelandet ist. Kann ich gegen Schmerzen und gegen Stimmungstiefs ein Stück weit an-essen? Genau das möchte ich in der zweiten Jahreshälfte herausfinden.


    Rückblick: Mein Business

    Der euphorische Start, der super-schnell verpuffte

    Am 26.02.2026 (war echt ein zufälliges Datum 🙂 habe ich mit dem Gefühl „Jetzt endlich!“ einen neuen Instagram-Account gestartet. Mein Plan: Beratung rund um Marketing und Social Media für Frauen im Network Marketing. Für die, die gestartet sind und weder Kundinnen für ihre Produkte noch Partnerinnen für ihr Team finden. Für die, die genug haben von den alten Methoden, die frustriert sind und trotzdem nicht aufgeben wollen. Ich kenne diese Frauen gut, weil ich selbst eine von ihnen war.

    In den ersten Tagen lief ich heiß. Zehn, zwölf Beiträge in kurzer Zeit hochgeladen. In der ersten Woche habe ich durch gezielte und ehrliche Kommentare neun Followerinnen gewonnen. Neun Menschen, die sagten: Ja, interessiert mich, zeig mir mehr.

    Und dann? Dann kam unregelmäßig nur noch hier und da ein Beitrag. Und seitdem habe ich Followerinnen wieder verloren. Wenn ich ehrlich bin, tat das weh. Nicht wegen der Zahl. Sondern weil ich gemerkt habe: So, wie ich es angefangen hatte, hielt ich es nicht durch.

    Der Moment, in dem es nicht mehr gepasst hat

    Mein erster Fokus hatte einen Namen, der das Schreiben (das Bloggen) in den Mittelpunkt stellte. Und je länger ich darüber nachdachte und mich mit Frauen aus meiner Zielgruppe unterhielt, desto klarer wurde mir: Das passt nicht. Niemand, der ohnehin schon mit den Aufgaben im klassischen Network Marketing überfordert ist und nebenbei regelmäßig auf Instagram „wertvoll“ posten soll, möchte zusätzlich auch noch einen Blog schreiben müssen. Ich hätte den Frauen damit eine weitere Last auf die Schultern gelegt, statt sie ihnen abzunehmen.

    Heute heißt mein Account andreaholstein.net.work (für alle Neugierigen unter euch: Link zum Instagram-Account). Den dazugehörigen Blog (wenn du im Network bist und es dich interessiert, schau gerne mal unter andreaholstein.net vorbei) schreibe ich schon seit etwa anderthalb Jahren, auch er leider nicht so regelmäßig, wie ich es mir wünsche. Aber die Richtung stimmt jetzt.

    Mein neuer Weg: ein System, das für mich arbeitet

    Mein neuer Fokus heißt: Network Marketing online aufbauen, mit einem klaren Fundament. Wem empfehle ich was, und warum? Dazu mein erstes Angebot, das „OES“, ein Online-Empfehlungssystem, als Auftakt in einem vierwöchigen Sprint.

    Die Idee dahinter ist simpel und sie entlastet. Statt Menschen einzeln hinterherzulaufen, platziere ich meine Empfehlungen dort, wo meine Wunschperson ohnehin nach einer Lösung für sich sucht. Ich schreibe im Blog über die Probleme, die sie kennt, ich zeige verschiedene Wege und biete am Ende mein Empfehlungsprodukt an. Über Google und Pinterest finden mich die Frauen, für die das passt. Ich erstelle den Inhalt einmal, und er arbeitet langfristig für mich weiter. Die Wunschperson informiert sich in ihrem Tempo und kommt bei Bedarf auf mich zu.

    Warum ausgerechnet dieses System? Aus drei Gründen, die für mich gerade zusammengehören:

    Erstens spare ich Zeit. Ich bin ein großer Fan davon, alles, was nicht mein persönliches Zutun braucht, vorzubereiten, und für mich laufen zu lassen. Blogartikel, Instagram Beiträge, Pinterest Pins. So informiere ich Menschen in ihrem Tempo, zu ihrer Zeit, und vor allem auch dann, wenn ich gerade nicht am Schreibtisch sitze oder Telefonieren mag.

    Zweitens passt es zu meiner Gesundheit. Ich bin seit Monaten angeschlagen, wie du schon gelesen hast. Ein System, das im Hintergrund für mich arbeitet, bringt mir auch an den Tagen Interessentinnen für Produkte und langfristig Teampartnerinnen, an denen es mir nicht gut geht. Das nimmt mir enorm viel Druck raus.

    Drittens setze ich es selbst gerade um. Ich bin Mentorin und meine Klientin in einer Person. Aus meinen eigenen Erfahrungen entsteht der Inhalt, den ich teile. Das fühlt sich stimmig an, weil ich nichts empfehle, was ich nicht selbst lebe.


    Ausblick: bis Silvester

    Sechs Monate liegen noch vor mir, bis die Kerzen am Weihnachtsbaum wieder brennen. Hier kommt mein persönlicher Wunschzettel, ehrlich und ohne Druck.

    Für mein Business

    Ab Juli arbeite ich in zwei aufeinanderfolgenden 90-Tage-Phasen an meinem neuen Thema. In der ersten Phase breit gefächert, um zu sehen, was meine Wunschperson wirklich anspricht. In der zweiten dann konzentriert auf die Themen, die mir die meisten Followerinnen und das meiste Engagement gebracht haben. Meine Ziele sind klar: Community-Aufbau und erste Umsätze mit dem Online Empfehlungssystem.

    Meine Arbeitsweise hat sich dafür von Grund auf verändert. Ich konzentriere mich auf das, was kreativ ist, was keine KI liefern kann und mir Freude macht. Ideen für Inhalte, Themen für Blogartikel, Bilder, die ins Auge fallen, Gespräche mit Menschen. Beim Schreiben selbst lasse ich mich von unterstützen. Claude und ich – wir recherchieren und schreiben die Artikel gemeinsam, leiten daraus Ideen für Social Media und kurze Reels ab. Ich wähle aus, setze um und veröffentliche. So komme ich schneller in einen festen Rhythmus und ich werde mit meinem Thema regelmäßiger sichtbar, ohne mich dabei zu verausgaben.

    Für mein Wohlbefinden

    Mein größter Hebel in dieser Lebensphase, der Perimenopause, ist meine Ernährung. Damit möchte ich mich noch tiefer beschäftigen. Ich will herausfinden, was meinen Körper und meine Seele in der Perimenopause wirklich nährt, wie ich eine bessere und stabilere innere Haltung finde und wie ich das alles in meinen vollen Alltag hineinbekomme, ohne mich zu überfordern.

    Und weil ich weiß, dass es dir vielleicht ähnlich geht, plane ich auch für dich etwas. Im Herbst möchte ich Frauen für meine „Frau mit WOW“-Darm- und Leberkur gewinnen. Eine sanfte Begleitung, um den Körper zu entlasten, entzündungsärmer und mit viel mehr Mikronährstoffen durch die Perimenopause zu gehen. Wenn du dir das schon länger wünschst, dann merk dir den Herbst (September/Oktober) gern vor oder schreib mir ein eMail für ein Austasuchgespräch und deine Fragen.

    Außerdem möchte ich offener darüber sprechen, wie aus mehr Wohlbefinden in der Perimenopause auch ein eigenes (zusätzliches) Einkommen entstehen kann. Wer Lust hat, mit mir gemeinsam etwas aufzubauen und Teil meines TEAM li.le.ne. zu werden, ist herzlich eingeladen. Lass uns austauschen, ohne Druck, in deinem Tempo.


    Mein Fazit am Midsommer 2026

    Wenn ich auf die vergangenen ersten sechs Monate schaue, sehe ich keinen geraden Weg. Ich sehe einen euphorischen Start, der verpufft ist. Schwache Tage auf dem Sofa. Schmerzen, die ich nicht möchte. Und mittendrin eine Frau (Ich), die langsam lernt, anders mit sich umzugehen.

    Denn das ist der rote Faden dieses Jahres: In meinem Business wie auch für mein tägliches Wohlbefinden habe ich dieselbe Lektion bekommen. Nicht härter, nicht disziplinierter, nicht mehr Druck. Sondern mit meinem Körper und mit meiner Lebensphase (Perimenopause) arbeiten statt gegen sie. Ein Business, das auch dann für mich funktioniert, wenn ich es gerade (aus gesundheitlichen Gründen) nicht schaffe. Und ein Alltag, der mich nährt, statt mich auszulaugen.

    Das ist kein Rückzug. Das ist mein Neubeginn auf eine leisere und klügere Art.

    Und du? Wie war dein erstes halbes Jahr? Wenn du magst, setz dich heute einmal für ein paar Minuten hin und schau ehrlich zurück. Nicht um zu bewerten, sondern um dir selbst zu sagen: Ich sehe mich, und es ist okay, wie es ist. Von hier aus gehe ich weiter, in meinem Tempo, bis Silvester und weit darüber hinaus.

    Alles Liebe, deine Andrea