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  • Alleinerziehend, erschöpft und 40+: Was das auf Dauer mit dir und deinem Körper macht und wie du es vermeiden kannst

    Alleinerziehend, erschöpft und 40+: Was das auf Dauer mit dir und deinem Körper macht und wie du es vermeiden kannst

    Der Kühlschrank ist fast leer, wieder einmal. Das Konto sowieso. Und obwohl du als Alleinerziehende erschöpft bist, liegst du nachts wach und grübelst; nicht nur übers Geld, sondern vor allem über dich.

    • Warum reicht es nie?
    • Warum schaffst du es nicht, obwohl du doch jeden Tag alles gibst?
    • Warum kommt immer was dazwischen?

    Wenn du dich in diesen Fragen wiederfindest, bist du nicht allein. Und an dir ist auch nichts falsch. Was du fühlst, hat einen Namen, eine Ursache – und einen Weg heraus, der nicht davon abhängt, dass dich jemand anders rettet.

    Das wichtigste in Kürze

    Rund 40 Prozent der alleinerziehenden Frauen in Deutschland gelten als armutsgefährdet – das Gefühl, arm zu sein, hat meistens einen strukturellen Grund und ist kein persönliches Versagen.

    Geldknappheit zehrt nicht nur am Konto, sondern auch an Körper und Selbstbewusstsein – besonders wenn bei Frauen ab 40 gleichzeitig Wechseljahre und finanziellen Sorgen beginnen.

    Satt statt gut genährt verstärkt Erschöpfung, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsprobleme zusätzlich – arm sein hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen ab 40.

    Der Ausstieg aus dem Kreislauf beginnt im Körper: mit gezielter Nährstoffversorgung, kleinen machbaren Schritten und einem zweiten finanziellen Standbein.

    Es gibt einen Weg aus der Sackgasse, für den du keinen neuen Partner brauchst – finanzielle Unabhängigkeit als Frau solltest du dir selbst aufbauen.

    Und eins gleich vorweg, damit hier nichts falsch verstanden wird:
    Es geht mir nicht darum, alleinerziehende Frauen bloßzustellen oder zu verurteilen. Ich schreibe diesen Artikel, weil ich das Thema aus der Scham-und-Schweige-Ecke herausholen will, in der es viel zu lange steckte.

    Rund 2,39 Millionen Frauen in Deutschland sind alleinerziehend, etwa 40 Prozent von ihnen armutsgefährdet. Das sind fast 960.000 Frauen (-> fast 1 Millionen Mütter), die Tag für Tag kämpfen, still und meistens im Verborgenen.

    Wechseljahre, die Gesundheit von Müttern, Zukunftsängste, den eigenen Kindern einen guten Start ins Leben bereiten oder Altersarmut: All das sind Themen, für die in den Medien bis heute kaum Platz ist.

    Mit diesem Artikel/mit meinem Blog möchte ich das ändern und ein Zeichen setzen für mehr Öffentlichkeit, Austausch und Vernetzung – geschrieben mitten aus dem Leben einer Mama Ende 40, die ihre Erfahrungen und mögliche Aus-Wege mit anderen Frauen in ähnlichen Situationen teilen will und dir damit ein Stück „Silberstreif am Horizont“ mitgeben möchte.


    Bist du „knapp bei Kasse“, weil du alleinerziehend erschöpft bist oder warum fühlt es sich so an?

    Fangen wir mal mit den Zahlen an, denn die holen dich aus der Ecke „das bilde ich mir nur ein“ heraus. In Deutschland gilt als armutsgefährdet, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat. Bei alleinerziehenden Müttern liegt diese Quote bei rund 40 Prozent – fast jede Zweite. Aktueller Wert laut Statistisches Bundesamt für 2023: 1.445 € netto im Monat für eine alleinlebende Person. Dazu kommt das Kindergeld (aktuell 259 € pro Kind) und wenn du Glück hast Unterhalt(svorschuss) vom Kindsvater oder Amt. Diese Zahl stammt aus offiziellen Erhebungen und beschreibt eine reale wirtschaftliche Lage.

    Was diese Zahl nicht zeigt: das tägliche Rechnen im Kopf, bevor du an der Kasse stehst. Das schlechte Gewissen, wenn dein Kind zum wiederholten Mal fragt, ob es die Markenhose/Hoodie/Schuhe … haben kann, die alle anderen tragen. Das Gefühl, arm zu sein, ist bei alleinerziehenden Frauen die spürbare Seite einer Realität, die sich zwar mit Zahlen belegen, aber nicht so einfach auflösen lässt.

    So fühlt sich „knappe Kasse“ an, wenn du alleinerziehend bist und dich erschöpft fühlst

    Zukunftsangst gehört für viele alleinerziehende Frauen zum Alltag wie der Wäscheberg. Dazu kommt oft ein leiser, hartnäckiger Vorwurf an sich selbst: dass du in der Ehe nicht richtig funktioniert hast, oder dass du dir und deinen Werten zu viel Raum gegeben hast, statt still die Familie zu versorgen. Beides stimmt so nicht – das Gefühl bleibt trotzdem.

    Dazu kommt die Angst, den Erwartungen deiner Kinder an ein „normales“ Leben nicht mehr zu genügen. Die Angst, als Versagerin dazustehen, während beim Vater das Geld scheinbar mühelos fließt. Du gibst jeden Tag dein Bestes, und trotzdem schleicht sich abends das Gefühl ein, wieder nicht genug geschafft zu haben. Verstärkt wird das oft durch Einsamkeit: Wenn du niemanden hast, mit dem du deine Sorgen teilen kannst, trägst du am Schluss alles allein. Auch das kostet Kraft.

    Und dann ist da noch dein Körper, der sich ausgerechnet jetzt immer wieder querstellt: Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Vergesslichkeit, ein Gedankenkarussell, das nicht mehr abschaltet sobald es ruhig wird. Dazu der Honk auf deiner Schulter: „Du schaffst das eh nicht.“ „Bist nicht gut genug.“

    Wie sich das im Alltag zeigt? Das Geld ist oft schon im ersten Monatsdrittel weg, der Rest ist Dispo. Gespart wird zuerst bei dir – neue Kleidung, Friseur, Ausgehen mit Freundinnen gab’s schon lange nicht mehr. Wenn Kleidung, dann nur noch gebraucht vom Flohmarkt. Du isst die Reste aus dem Kühlschrank, manchmal nur sehr wenig.

    Mit der Zeit sieht man es dir an: fahle Haut, eingefallene Wangen, Augenringe, Schultern, die sich nach vorne rollen, als wollten sie dich wie das igelige Stachelkeid vor allem schützen.

    Was das auf Dauer mit deiner Gesundheit macht, wenn du über 40 bist

    Hier beginnt ein Kreislauf, der sich selbst verstärkt: Dein Selbstbewusstsein schwindet, du fühlst dich zunehmend minderwertig, und selbst Dinge, die früher leicht gelangen, scheinen jetzt schiefzugehen. Dabei wolltest du doch ein Vorbild sein und deinen Kindern zeigen, wie man mitten im Leben neu durchstartet, zu seinen Werten steht und sich nicht unterkriegen lässt. Und jetzt stehst du kurz davor, aufzugeben.

    Was in diesem Kreislauf oft untergeht: Dauerstress und knappes Essen hinterlassen Spuren, die weit über die Stimmung hinausgehen. Ab ca. 40 beginnt die Hormonumstellung (Perimenopause), dein Stoffwechsel arbeitet ohnehin langsamer, dein Körper braucht jetzt mehr, nicht weniger an Nährstoffen – und genau dann bekommt er häufig am wenigsten davon. Das kann sich als Erschöpfung oder bleiernde Müdigkeit zeigen, als Konzentrationsprobleme, als Gelenkschmerzen oder verstärkte Wechseljahresbeschwerden: die Eierstöcke schmerzen, Gewicht, das sich am Bauch sammelt, Wassereinlagerungen, ein Gesicht, das morgens aufgedunsen wirkt.

    Satt sein und gut genährt sein sind zwei völlig verschiedene Dinge. Du kannst jeden Abend einen vollen Teller essen und trotzdem einen Körper haben, der leerläuft, weil das Essen zwar den Magen gefüllt, aber die Zellen nicht gut versorgt werden. Was du dann spürst, ist die Folge eines Körpers, der seinen Alltag ohne ausreichende Grundlage bewältigen soll. Wie ein Auto, das mit leerem Tank die abschüssige Straße herunter rollt. Wie lange wohl?

    In diesem Zustand kommt bei manchen Frauen irgendwann ein Gedanke hoch, den kaum jemand offen anspricht: Vielleicht wäre ein neuer Mann der einfachste Ausweg, einer, der gut verdient und die Kinder mitversorgt. Vielleicht fühlt sich das gerade wie eine naheliegende Lösung an, vor allem weil die eigenen Kräfte zur Neige gehen. Verurteile dich dafür nicht – aber du kannst dir Stabilität auch selbst aufbauen, ganz ohne eine neue „Frau von …“ zu sein.

    Wie du aus dem Kreislauf aussteigst

    Der Ausweg beginnt bei dir, in deinem Körper, genau dort, wo dein Alltag dich täglich fordert – nicht damit, im Außen noch härter zu funktionieren.

    Was tun, wenn für Einkaufen und Kochen kaum Geld und Zeit bleiben? Der erste Schritt muss keine große Ernährungsumstellung sein. Wichtiger ist, deinen Körper gezielt mit den Vitaminen und Mikronährstoffen zu versorgen, die er gerade jetzt braucht, denn mit Beginn der Wechseljahre steigt dieser Bedarf ohnehin. Das kann eine Basis schaffen, auf der dein Körper wieder mehr leisten kann, ohne dass du deinen ganzen Alltag komplett umkrempeln musst. Probier gern folgendes: Frisches, saisonales Gemüse auf dem Markt von kleinen lokalen Anbietern gekauft ist meist nicht teurer als im Discounter. Gesunde Mahlzeiten für mehrere Tage vorbereiten, im Kühlschrank aufbewahren und deiner Mittagspause genießen.

    Parallel lohnt sich der Blick nach vorn: Was kannst du direkt ändern? Wo würde dir eine kleine Weiterbildung helfen? Und wie ließe sich, im eigenen Tempo und von zuhause aus, ein zweites berufliches Standbein aufbauen, mit einem System, das sich bereits bewährt hat und nicht auf „Klinkenputzen“ setzt? So arbeitest du dich Schritt für Schritt aus dem Hamsterrad aus „Funktionieren, Leisten & Ausbrennen“ heraus – auf dem Weg zu echter finanzieller Unabhängigkeit als alleinerziehende Mutter, statt nur für einen nächsten besseren Tag.

    Mein Angebot für dich

    Nur ein Angebot, keine Aufforderung. Du kannst es annehmen oder auch nicht, beides ist in Ordnung. Vielleicht klingt es im ersten Moment ungewohnt für dich. Vielleicht war aber auch schon ein Gedanke dabei, der in den nächsten Wochen weiterarbeitet, das darf so sein, du musst nicht sofort „ja“ rufen.

    Ich biete dir einen offenen, ehrlichen Austausch unter Frauen, die finanziell enge Zeiten kennen, ganz ohne Bewertung. Und ich zeige dir gern den Weg, der für mich funktioniert hat und vielleicht auch etwas für dich wäre: eine gesunde, frische Ernährung, ergänzt durch gezielte Vitamine und Mikronährstoffe als tägliche Grundversorgung, eine Investition in dich und dein Wohlbefinden. Wenn du magst, kannst du es mit System refinanzieren, und es langfristig zu einem zweiten Einkommen ausbauen.

    Fazit: Du bist diesem Zustand nicht ausgeliefert

    Du musst diesen Zustand nicht für immer hinnehmen: Du kannst deine Zukunft gestalten und verändern, auch wenn sich das heute noch nicht danach anfühlt. Viele Frauen sind diesen Weg vor dir schon gegangen. Und du kannst das auch!

    Wenn du Lust auf einen offenen und ehrlich-ungeschminkten Austausch hast, ganz unverbindlich, dann melde dich bei mir. Wir schauen gemeinsam, ob dieser Weg auch für dich passen könnte.

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  • Warum ich über Ernährung in den Wechseljahren schreibe, obwohl oder gerade weil kaum jemand darüber redet

    Warum ich über Ernährung in den Wechseljahren schreibe, obwohl oder gerade weil kaum jemand darüber redet

    Vielleicht bist du gerade zum ersten Mal hier gelandet und fragst dich, was diese Frau mit dem Blog mit dem komischen Namen li.le.ne. von dir will. Verkaufen? Belehren? Dir erklären, dass du dich nur mal richtig zusammenreißen musst? Nichts von alledem. Ich möchte dir zeigen, wofür ich morgens aufstehe und diesen Blog schreibe – damit du mehr Hintergrundwissen über Ernährung in den Wechseljahren bekommst und für dich besser entscheiden kannst, ob das etwas für dich ist.

    Das wichtigste in Kürze

    • Ich will die Wechseljahre aus der Scham-Ecke holen und verständlich machen, was in dieser Zeit im Körper einer Frau passiert.
    • Keine Frau soll sich ihren Wechseljahren ausgeliefert fühlen – Wissen nimmt dem Ganzen den Schrecken.
    • Lifestyle, Lebensenergie und Neubeginn hängen zusammen: Alltag, Ernährung, Bewegung und Haltung stärken sich gegenseitig.
    • Über Ernährung und, wo nötig, Nahrungsergänzung lässt sich in den Wechseljahren viel selbst bewegen.
    • Auf diesem Blog findest du Wissen, echte Erfahrungen, ehrliche Produktempfehlungen und einen möglichen Weg zur Refinanzierung mit dem TEAM li.le.ne.

    Ich hole die Ernährung in den Wechseljahren aus der Scham-Ecke

    Über die Perimenopause und die Wechseljahre wird oft nur geflüstert, wenn überhaupt. Zwischen Tür und Angel, mit halb weggedrehtem Kopf, als wäre es etwas Peinliches. Dabei geht jede Frau da durch – und das über viele Jahre. Diese Zeit verdient mehr als ein verlegenes „Da mussten wir alle durch“-Achselzucken.

    Ich möchte Wissen schaffen über einen der größten Umbrüche im Leben einer Frau. Was passiert da im Körper, schon in der Perimenopause, lange bevor die Regel ausbleibt? Warum ist Schlaf plötzlich mit Pausen, die Laune divenhaft, der Bauch ein Fremder? Und was hat das alles mit deinen Ernährungsgewohnheiten zu tun? Wenn du verstehst, was in dir vorgeht, verlieren Symptome und Wechseljahresbeschwerden ihren Schrecken. Und – das ist mir am wichtigsten – dann fühlst du dich nicht mehr ausgeliefert. Kein Körper, der macht, was er will, und du stehst daneben, guckst zu und andere sagen „alles ok und ganz normal“. Sondern du weißt, was los ist, und kannst aktiv gestalten.

    Lifestyle, Lebensenergie und Neubeginn gehören zusammen

    Der Name li.le.ne. ist kein hübsches Wortspiel um seiner selbst willen. Li steht für Lifestyle, le für Lebensenergie, ne für Neubeginn. Und diese drei ziehen am selben Strang: Dein Alltag, wie du dich ernährst und bewegst, färbt auf deine Energie ab. Deine Energie entscheidet, ob du überhaupt Lust oder Antrieb hast, etwas Neues anzufangen oder deine Tages-ToDo’s abzuarbeiten. Und ein Neuanfang – finanzielle Unabhängigkeit, ein Business, ein Projekt, ein Leben nach den eigenen Regeln – gibt deinem Alltag wieder einen Sinn. Das eine trägt das andere. Nimmst du eines weg, kippt der Rest.

    Deshalb schaue ich hier nie nur auf ein einzelnes Puzzleteil, sondern stelle das ganze Bild auf die Bühne: was du täglich isst, wie du dich bewegst, wie du über dich selbst denkst, wovon du abhängig bist und wie du deine Zukunft gestalten kannst.

    Du kannst selbst so viel bewegen

    Es gibt diesen Moment, in dem viele Frauen die Hände in den Schoß legen: „Das sind halt die Wechseljahre, da muss ich jetzt durch.“ Stimmt und stimmt nicht. Durch musst du, das nimmt dir keiner ab. Aber ob du dabei auf dem Zahnfleisch gehst oder mit geradem Rücken stehst – da hast du mehr in der Hand, als dir irgendwer erzählt hat.

    Deine Ernährung, deine Muskulatur, deine Haltung zu dir selbst: An all diesen Stellschrauben darfst du drehen. Das braucht Zeit und muss nicht perfekt sein. Ich möchte dich zu einer von den Frauen machen, die weiß, dass sie etwas verändern kann – und die es dann auch tut. Denn dieses Gefühl, selbst am Steuer zu sitzen, verändert alles. Drängen werde ich dich zu nichts, die Entscheidung bleibt bei dir.

    Warum ich so viel über Ernährung rede

    1. Ich esse gern, gut und gesund.
    2. Ich bin gerne in Gemeinschaft, denn der Austausch stärkt, nährt und lässt uns gemeinsam wachsen.
      Wenn dich Austausch & Wachstum in Gemeinschaft interessiert, informier‘ dich hier über Team li.le.ne.

    Und ich stelle dir eine ehrliche Frage: Willst du dich gut ernähren – oder willst du nur das Gefühl, dass dein Magen voll ist? Das sind zwei komplett verschiedene Dinge, und die meisten von uns haben sich das nie so überlegt.

    Ich glaube nicht, dass wir von Natur aus jeden Tag Nahrungsergänzung bräuchten. Aber unser Alltag heute sieht anders aus, als die Natur es sich gedacht hat. Zwei Dinge kommen zusammen. Erstens braucht dein Körper in den Wechseljahren gezielt mehr Nährstoffe, weil die hormonelle Umstellung Schwerstarbeit leistet. Zweitens steckt in unseren Lebensmitteln oft weniger drin als früher – Masse statt Klasse, viel gespritzt, schnell gewachsen, zu früh geerntet. Weniger Nährstoffe im Feld heißt weniger auf dem Teller heißt weniger, das in deinen Zellen ankommt. Und ein Körper, der zu wenig bekommt, fährt eben auf Sparflamme.

    Die gute Nachricht: Vieles davon hast du selbst in der Hand. Mehr frisches Gemüse, gerne in Bio, weniger Fertiges aus der Packung. Proteine, Hülsenfrüchte, Kräuter, buntes Gemüse – das fühlt sich weniger nach Diät an und mehr nach Zuwendung an dich selbst. Und da, wo dein Alltag es nicht hergibt, dürfen Nahrungsergänzungen die Lücken auffüllen. Als Ergänzung, nicht als Ausrede für „keine Zeit zum Kochen“!

    Ich weiß auch, warum das im echten Leben so schwer ist. Das Marmeladenbrot am Morgen ist in fünf Minuten geschmiert. Das Omelette mit Gemüse braucht eine Viertelstunde, die du früh um halb sieben oft nicht hast. Mittags lockt die Kantine, Menü 2 für 5,80 Euro, schnell mit den Kollegen. Und wenn du stattdessen abends deinen Salat in der Dose vorbereitest und mitbringst, kommt garantiert wieder der Spruch: „Du schon wieder.“ Mit diesem leicht-arroganten Unterton, der dich zum Sonderling macht. Genau über solche Momente will ich mit dir reden, weil da die eigentliche Musik spielt – nicht in den Hochglanz-Ratschlägen, die jede von uns schon hundertmal gehört hat.

    Was du hier bei mir auf li.le.ne. 40plus findest

    Ich schreibe diesen Blog als einen Ort, an dem Frauen sich informieren können und sich vorbereitet fühlen – auch die Töchter und Nichten, die das alles erst noch vor sich haben. Ich teile mein eigenes Wissen und meine eigenen Erfahrungen, auch die holprigen. Ich zeige dir echte Geschichten von Frauen, die etwas verändert haben. Ich empfehle dir die Produkte, die ich selbst nutze und hinter denen ich stehe. Und für die, die noch einen Schritt weiter möchten, gibt es sogar einen Weg, sich das Ganze zu refinanzieren – im TEAM li.le.ne. Informiere dich gerne hier >.

    Und jetzt?

    Wenn du bis hierhin gelesen hast, ahnst du vielleicht schon, dass es mir nicht ums schnelle Verkaufen geht, sondern um dich und die Wechseljahre, diese besondere Zeit deines Lebens. Stöber gern noch ein bisschen. Schau dir an, was hier so steht, lies dich fest, komm wieder. Dein Leben 2.0 fängt nicht mit einer großen Entscheidung an, sondern mit einer kleinen Neugier. Und die hast du ja offenbar schon.

    Ich freu mich, dass du da bist.

    Deine Andrea

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  • An Rückschlägen wachsen oder warum du erst Fehler machen musst

    An Rückschlägen wachsen oder warum du erst Fehler machen musst

    Es gibt Momente, in denen du kurz vor dem Ziel stehst und es dann doch aus der Hand gibst. Und danach diese leise Frage: Warum ausgerechnet jetzt? Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass genau in solchen Momenten mein größtes Wachstum steckt und wie ich aus den Fehlern lernen und an Rückschlägen wachsen kann. Wie ich darauf gekommen bin? Auf einem Tennisplatz.

    5:2 im ersten Satz. Ich stand da auf dem Platz, der Satz-Gewinn zum Greifen nah, und dann kippte alles. Punkt für Punkt holte sie auf, und am Ende hieß es 6:7. Verloren. Den zweiten Satz dann mit 6:4 durchgespielt.

    Und dann im entscheidenden Satz dasselbe Spiel noch einmal, nur an anderer Stelle. Match-Tiebreak, ich führe mit 7:6, es ist eng, drei Punkte fehlen mir noch. Und wieder passiert dieses Ding, für das ich keinen Namen habe: Ich gebe ihn ab, mit 7:10.

    Drei Sätze, zwei Führungen, zweimal kurz vorm Ziel. Und zweimal diese eine Frage, die mich danach wieder nicht loslässt: Warum reißt bei mir der Faden genau hier? Genau in diesen Momenten, in denen es zählt?

    Das wichtigste in Kürze

    • Wachstum beginnt an den Stellen, an denen dir etwas misslingt – nicht in deinen Siegen.
    • Ein Sieg bringt Anerkennung von außen, ein Rückschlag bringt dich innerlich weiter.
    • Reflexion ist dein stärkstes Werkzeug: zurück in die Situation gehen und das Muster hinter deinem „hier scheitere ich immer“ finden.
    • Ein Fehler ist kein Makel an deiner Person. Du bist weiterhin gut genug und darfst trotzdem besser werden.
    • Dranbleiben gelingt im Einklang mit Körper und Kopf und mit guter Nährstoff-Versorgung, nicht durch mehr Druck. In den Wechseljahren gilt genau das: Deinem Körper bist du nicht ausgeliefert.

    An Rückschlägen wachsen geht nicht, wenn du gewinnst

    Ich habe eine Weile gebraucht, um zu merken, wo die interessanten Momente in meinem Leben liegen. Wachstum beginnt selten dort, wo du gewinnst. Es beginnt an einer anderen Stelle: da, wo dir auffällt, dass mehr drin gewesen wäre. Da, wo du anfängst zu fragen, warum es so gelaufen ist und nicht anders.

    An diesen Kreuzungen, an denen dein Leben plötzlich abbiegt – nicht dahin, wo du es dir ausgemalt hattest, öffnet sich etwas. Du hältst inne. Du schaust hin. Und genau da fängt Veränderung an.

    Hast du auch schon sowas erlebt? Eine Stelle, an der du den „Faden“ verloren hast und du eigentlich nur weiter wolltest?

    Warum ein Sieg schnell verpufft

    Stell dir vor, ich hätte gewonnen. Glückwünsche, ein Schulterklopfen, vielleicht ein Gläschen zum Anstoßen. Ein kurzer, strahlender Moment der Freude – und dann? Abhaken, weiter, die nächste Tagesaufgabe wartet. Ein Sieg fühlt sich schön an, aber er bringt mich innerlich kaum weiter. Er lädt mich nicht mal ein, näher hinzuschauen.

    Das Verlieren macht etwas anderes mit mir. Erst einmal ärgere ich mich, und dieser Ärger ist Energie. Dann werde ich nachdenklich. Ich spüre: Hier war Luft nach oben, hier wäre mehr möglich gewesen. Ich suche die Stellen, an denen mir der Faden gerissen ist, und ich gehe in Gedanken zurück in genau diese Situation.

    Der Sieg feiert die, die ich schon bin. Das Scheitern zeigt mir, wer ich noch werden kann und wie ich Rückschläge überwinden kann.

    Das Muster erkennen: Reflexion als dein Werkzeug

    Wenn ich zurückgehe in so einen Moment, stelle ich mir ein paar Fragen. Was war los in mir, kurz bevor es kippte? Was habe ich da gedacht? Was habe ich gefühlt? Was ist passiert, dass ich nicht mehr so konsequent weitergegangen bin wie noch kurz davor beim Stand von 5:2?

    Dabei geht es mir nicht darum, mich schuldig zu fühlen oder schlecht zu machen. Ich will verstehen. Denn wenn ich das Muster erkenne, kann ich die Hürde beim nächsten Mal vielleicht besser meistern und überwinden. Vielleicht ist es der Kopf, der zu früh schon feiert. Vielleicht die Anspannung, die mich verkrampfen lässt. Vielleicht ein Gedanke, der sich immer an derselben Stelle einschleicht. Vielleicht …

    Und hier kommt etwas dazu, das mir das Leben leichter gemacht hat: Ich versuche einen Fehler sachlich zu betrachten. Ein Rückschlag ist kein Riss in meiner Persönlichkeit. Ich bin deswegen kein bisschen weniger wert. Ich bleibe gut genug – und gleichzeitig darf ich besser werden. Diese Haltung nenne ich für mich Gedanken-Hygiene: den Kopf sauber halten von den Sätzen, die mich klein machen, und das Scheitern als offene Tür sehen statt als Sackgasse.

    Es gibt einen kleinen Sprachtrick, der genau das kann. Statt „das kann ich nicht“ sagst du in Zukunft: „das kann ich NOCH nicht.“ Ein Wörtchen, und schon schaut dein Kopf nach vorne, auf das, was noch kommen darf.

    Dranbleiben – und was es dafür braucht

    Jetzt könntest du denken: Dann muss ich eben härter mit mir sein, konsequenter, disziplinierter. Und ja, Hartnäckigkeit gehört dazu, Durchziehen auch. Über sich hinauszuwachsen kostet einiges.

    Aber noch härter gegen sich selbst zu arbeiten, das kann nicht das Ziel sein. Mehr Leistung entsteht nicht durch mehr Druck. Eine Hürde überwinde ich am besten im Einklang mit meinem Körper und meinem Kopf, nicht gegen sie. Und dafür brauchen beide etwas Handfestes: Energie.

    Der Kopf braucht volle Akkus, um in einem entscheidenden Moment ruhig und konzentriert zu bleiben und klar denken zu können. Der Körper braucht Nährstoffe, damit Muskeln und Gehirn liefern können, wenn es zählt. Dranbleiben ist zur Hälfte eine Sache der Haltung/deiner Physis – und zur anderen Hälfte eine Frage, wie gut dein Körper überhaupt versorgt ist.

    Vom gefühlten Rückschritt zum Neuanfang mit 40

    Und damit sind wir bei einem Thema, das viele von uns Frauen ab 40 gut kennen. Da ist dieser Punkt, an dem der eigene Körper zu machen scheint, was er will. Die Wechseljahre klopfen an, und plötzlich fühlt sich manches an wie ein Rückschritt: weniger Energie, ein Kopf wie in Watte, Beschwerden, die vorher nicht da waren oder schlimmer zu werden scheinen.

    Hier gilt für mich dasselbe wie auf dem Tennisplatz. Hinschauen. Das Muster verstehen. Etwas Neues ausprobieren. Denn deinem Körper und deinem Leben bist du nicht ausgeliefert. Du hast mehr in der Hand, als es an manchen Tagen scheint.

    Der wichtigste Schlüssel liegt für mich auf dem Teller. Die Ernährung hat jede von uns selbst in der Hand. Je besser dein Körper – die Organe, die Zellen – genährt ist, desto besser können sie arbeiten und dich bei dem unterstützen, was dein Alltag von dir verlangt: Ruhig bleiben, wenn der Stress steigt. Einen klaren Gedanken fassen, wenn es drauf ankommt. Konzentriert bleiben. Beweglich und ausdauernd sein. Und weniger von den Beschwerden spüren, die aus einem Nährstoffmangel entstehen können.

    Aus dem gefühlten Rückschritt wird so ein bewusster Neuanfang. Nicht über Nacht, aber Tag für Tag – Stück für Stück.

    Der Kreislauf: finden, verstehen, ausprobieren

    Am Ende ist es ein schlichter Ablauf, den ich immer wieder gehe. Ich suche diese Situationen aktiv auf, statt sie zu meiden. Ich frage nach dem Warum und überlege mir, was hätte besser sein müssen, wie wäre es besser gelaufen. Ich probiere einen neuen Weg aus. Und dann? Reflektiere ich wieder.

    Rinse. Reflect. Repeat.

    Jede Runde bringt mich meinem großen Ziel (so lange wie möglich leistungsfähig bleiben und so wenig wie möglich Wechseljahresbeschwerden spüren) ein Stück näher – über viele kleine, ehrliche Blicke auf das, was gerade nicht rundlief.

    Ich hab eine Einladung für dich!

    Denk einmal an die eine Situation, in der dir der Faden gerissen ist. Der Streit, der eskalierte. Das Projekt, das kippte. Der Vorsatz, der nach drei Wochen einschlief. Der Moment, in dem du kurz vorm Ziel warst und es dann doch nicht erreicht hast.

    Was, wenn genau dieser eine Moment dein nächster Wachstumsmoment ist?

    Ich lade dich zu etwas Kleinem ein: Nimm dir einen Zettel oder öffne die Notizen auf deinem Handy und schreib eine solche Situation auf. Nur für dich. Und dann die eine Frage dazu: Was ist da in mir passiert, kurz bevor es kippte? Du musst noch keine Antwort haben. Das Aufschreiben allein ist schon der erste Schritt.

    Denn ausgeliefert bist du nicht. Dein nächster Anlauf kann anders laufen – weil du diesmal weißt, wo du hinschauen musst.

    Meld dich gerne für einen offenen Austausch auf Augenhöhe.

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  • Wenn der Akku leer ist: Mein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag

    Wenn der Akku leer ist: Mein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag

    Dies ist mein Beitrag zu meiner eigenen Blogparade, die ich am 19. Juni 2026 gestartet habe. Ich sammle damit bis zum 2. August 2026 viele Lieblingsrituale, die mehr Energie in den Wechseljahres-Alltag von Frauen bringen, um zahlreichen Menschen aufzuzeigen, wie sie mit Energietiefs im Alltag umgehen können.

    Wenn du möchtest, kannst du gerne noch teilnehmen und uns dein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag verraten. In meinem Aufruf Müde war gestern: Meine Blogparade rund um dein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag findest du alle Informationen, um teilzunehmen.

    Hier kommt nun meine eigene Geschichte rund um mein Lieblingsritual, was mir hilft, dass ich wieder mehr Energie im Alltag bekomme.

    In Kürze – Das wichtigste auf einen Blick

    • Mehr Energie im Alltag heißt für mich: Lust auf den Tag, Leichtigkeit und das Gefühl, Bäume ausreißen zu können.
    • Was mir Kraft raubt, ist selten die Arbeit selbst, sondern der übervolle Kopf: zu viel Chaos und zu viele To-dos auf einmal.
    • Gerade in den Wechseljahren gibt es Tage, an denen der Körper bremst und der Business-Aufbau ins Stocken gerät.
    • Mein Lieblingsritual hat drei Schritte: bewusste Auszeit, eine große Tasse Goldene Milch und die To-do-Liste radikal zusammenstreichen.
    • Ein einziges erledigtes, wichtiges To-do bringt mich weiter als eine lange Liste, vor der ich kapituliere.

    Kennst du diese Tage, an denen du vor deiner To-do-Liste sitzt wie vor einem riesigen Berg Spaghetti? Lauter Enden, die aus dem Knäuel ragen, und du weißt nicht, welches du zuerst ziehen sollst, damit es vorwärts geht. Mich legt dieses Bild manchmal komplett lahm. Die Gedanken drehen sich im Kreis, die Kopfschmerzen hämmern, und am Ende sinke ich kraftlos aufs Sofa und komme nicht mehr hoch.

    Lange habe ich gedacht, ich müsste mich da nur mehr zusammenreißen. Heute weiß ich es besser. Und ich habe ein kleines Ritual, das mich da jedes Mal wieder herausholt. Davon erzähle ich dir gleich. Lass mich dir vorher kurz erzählen, worum es geht.

    Was „mehr Energie im Alltag“ für mich bedeutet

    Energie ist für mich kein abstraktes Wort. Ich merke sofort, wenn sie da ist: Motivation, Elan, Tatendrang. Ich habe Lust auf meine Arbeit und Freude an den vielen kleinen Dingen, die so ein Tag mit sich bringt. Alles fühlt sich leichter an, und manchmal habe ich das Gefühl, ich könnte Bäume ausreißen und die ganze Welt umarmen.

    Dann sind die Gedanken positiv, und ich freue mich auf Menschen: auf ein Treffen, eine Unternehmung, ein langes Gespräch. So ein Tag mit voller Energie hat bei mir auch ein paar feste Begleiter. Ich wache ohne Wecker auf und arbeite den Tag in meinem eigenen Tempo durch. Ich drehe eine ausgedehnte Hunderunde, ohne ständig auf die Uhr zu schauen. Und ich trinke viel: am liebsten kalt gezogenen Kräutertee oder einen Iced Green Latte on the Rocks. Kleine Dinge, die mich tragen.

    Wie sich wenig Energie im Alltag anfühlt

    Und dann gibt es die anderen Tage. Die kennst du bestimmt auch. Der Kopf ist voll mit Gedanken, die sich im Kreis drehen und nicht zur Ruhe kommen. Ein Gefühl von „ich bi schon wieder hinten dran“ macht sich breit. Irgendwann fangen die Kopfschmerzen an zu hämmern.

    Ich werde wie gelähmt, kaum noch handlungsfähig. Statt loszulegen, sinke ich kraftlos aufs Sofa und komme nicht mehr hoch. Und über allem liegt dieses leise, nagende Gefühl, ungenügend zu sein. Wenn ich da nicht aufpasse, rutsche ich in eine Spirale aus Lethargie und negativen Gedanken, die mich immer tiefer zieht.

    Was mir im Alltag Energie raubt

    Wenn ich ehrlich hinschaue, ist es selten die Arbeit selbst, die mich auslaugt. Es ist der überfüllte Kopf. Da ist dieser Spaghettiberg aus To-dos, und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe mir zu viel vorgenommen und meine eigenen Kräfte überschätzt. Dazu kommt der mentale Stress, oft begleitet von der Sorge, mich später rechtfertigen zu müssen: Warum? Wieso? Weshalb hast du dies nicht und das nicht geschafft?

    Und dann ist da noch etwas, das ich lange unterschätzt habe: Mein eigener Anspruch ist gewachsen. Ich gebe mich nicht mehr mit dem ersten hingerotzten Entwurf zufrieden. Ich will es genau wissen, ich will, dass es gut aussieht, sich gut liest, zieht und sinnvoll ist, und dass es Erfolg hat. Dieser Anspruch ist schön, aber er kostet Kraft.

    Hast du manchmal auch zu wenig Energie für deinen Erfolg?

    Besonders deutlich spüre ich das beim Aufbau meines Business. Das läuft bei mir nebenher, mit Aufgaben, die jeden Tag erledigt werden wollen, wie bei jedem anderen Job auch. An vielen Tagen klappt das gut. An manchen aber, vor allem in der zweiten Hälfte meines Zyklus, bin ich wie ausgeknockt: PMS, müde, ein Körper schwer wie Blei, antriebslos, und der Kopf ist komplett leer.

    An solchen Tagen komme ich gar nicht erst ins Tun. Aufgaben bleiben liegen, manchmal tagelang, und mein Business-Aufbau stockt mal wieder. Dabei wäre genau das Gegenteil so wichtig: dranbleiben, regelmäßig, konsequent. Und dann ärgere ich mich. Über mich, über meinen Körper, der gerade wiedermal nicht mitmachen will.

    Was ich daraus gelernt habe: Ich bin nicht mehr so leistungsfähig wie früher. Die Wechseljahre zollen ihren Tribut, und mein Anspruch an mich ist obendrein gestiegen. Beides zusammen verlangt nach einem neuen Umgang mit mir selbst. Genau dafür habe ich mir mein Ritual angewöhnt.

    Mein Lieblingsritual: Auszeit, Goldene Milch und ein radikaler Cut

    Sobald ich merke, dass dieser Überforderungs-Zustand naht, ziehe ich die Reißleine. Damit ich gar nicht erst in der Antriebslosigkeit versinke, gehe ich in drei Schritten vor.

    Schritt 1: Bewusst eine Auszeit nehmen

    Ich nehme mir eine Pause. Mitten im Tag, mit voller Absicht. Und ja, ich nehme in Kauf, dass danach vielleicht Fragen kommen, dass jemand eine Rechtfertigung von mir erwartet. Früher hätte mich das umgetrieben. Heute rechtfertige ich mich nicht mehr. Meine Gesundheit, mein Wohlbefinden und meine Leistungsfähigkeit gehen vor. Punkt.

    Schritt 2: Eine Goldene Milch als kleine Umarmung

    Dann mache ich mir eine große Tasse Goldene Milch. Und zwar mit Hingabe: besonders viel Schaum, eine hübsche Deko obendrauf, alles nur für mich. Es fühlt sich an wie eine kleine Umarmung und ein Küsschen auf die Wange. Ich lege mich aufs Sofa, die Beine hoch, und genieße jeden Schluck. Ein paar Runden atme ich bewusst und leise „So Ham“, und spüre, wie die warme Goldene Milch mir Ruhe schenkt.

    Schritt 3: Die To-do-Liste radikal zusammenstreichen

    Erst danach nehme ich mir meine Tagesliste vor. Bei jedem Punkt frage ich mich nur zwei Dinge: Ist das heute ein Muss? Und ist es zeitkritisch? Alles, was nicht zu hundert Prozent zeitkritisch und wichtig für heute oder morgen ist, streiche ich. Meistens bleiben am Ende ein, zwei Dinge übrig. Eine Sache schaffe ich noch, da bin ich mir sicher. Die zweite vielleicht auch. Der Rest wird verschoben, ohne schlechtes Gewissen.

    Warum mir dieses Ritual mehr Energie schenkt

    Dieser radikale Schnitt holt mich raus aus der Überforderung. Plötzlich ist wieder Luft und Kraft da für dieses eine To-do, das ich an dem Tag dann auch erledige. Denn mehr Punkte auf der Liste machen mich nicht schneller, sie machen mich kleiner. Wenn ich abends auf eine übervolle Liste schaue, von der ich kaum etwas geschafft habe, gibt mir das genau dieses Gefühl, ungenügend zu sein. Auf Dauer geht mir das an die Substanz.

    Inzwischen plane ich meine Tage schon mit diesem Wissen im Hinterkopf. Ich frage mich gleich: Was ist heute das eine, wichtige, zeitkritische To-do? Und was hat Zeit und darf auf einen anderen Tag wandern? Das macht mich auf lange Sicht leistungsfähiger, weil es mich von dieser zermürbenden Spirale fernhält, in der ich mir einrede, nicht gut genug zu sein.

    Mein Ritual lässt mich akzeptieren, dass ich Grenzen habe, gerade jetzt in den Wechseljahren. Es macht mich milder mit mir selbst, weil mein Körper im Moment ohnehin schon viel leistet, und ich ihm nicht auch noch einen Berg To-dos aufladen muss. Die Goldene Milch tut meinem Körper und Seele gut und gibt mir Kraft für die eine Aufgabe, die zählt. Denn ein erledigtes, wichtiges To-do bringt mich weiter als die Kapitulation vor dem Spaghettiberg. Letztere füttert nur wieder die negativen Gedanken und zieht mich tiefer hinein.

    Und jetzt du: Was ist dein Lieblingsritual?

    Vielleicht hast du beim Lesen genickt, weil du diese Tage auch so gut kennst. Vielleicht hast du längst dein eigenes kleines Ritual, das dich unterstützt. Und vielleicht möchtest du meins einmal ausprobieren.

    Genau darum dreht sich gerade meine Blogparade: „Mein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag.“ Ich würde mich riesig freuen, wenn du mitmachst. Erzähl mir von deinem Ritual, mit einem eigenen Beitrag auf deinem Blog oder in den Kommentaren. Dein kleiner Energie-Trick könnte genau das sein, was eine andere Frau gerade braucht.

    Und falls du Lust hast, dir auch so eine Tasse Ruhe zu gönnen: Schreib mir, dann schicke ich dir gern den Link, über den du meine Goldene Milch bestellen kannst.

    Liebe Grüße, deine Andrea.

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  • Schnipp, schnapp, alte Zöpfe ab! Warum die Wechseljahre deine finanzielle Unabhängigkeit starten

    Schnipp, schnapp, alte Zöpfe ab! Warum die Wechseljahre deine finanzielle Unabhängigkeit starten

    Warum die Wechseljahre dein Startschuss in die finanzielle Unabhängigkeit sein können – auch wenn man dir gerne das Gegenteil weismachen möchte.

    Es gibt diesen einen Moment, irgendwo so um die 45, in dem du morgens in den Spiegel schaust und bei dir denkst:

    Soll das jetzt etwa so weitergehen?

    Die Kinder werden flügge, die Wechseljahre beginnen und dein Körper spielt sein eigenes Spiel, um dich herum erzählen dir alle, dass die besten Jahre vorbei sind, deine finanzielle Unabhängigkeit schwebt wie ein durchsichtiges rosa Wölkchen ganz hinten am Horizont. Und ich sage dir: Deine besten Jahre – sie fangen gerade erst an. Du musst nur den Mut haben, dich von ein paar alten Zöpfen zu trennen.

    In Kürze – Das wichtigste auf einen Blick

    • Die Wechseljahre sind eine Zeit, in der vieles aufbricht: alte Rollen, alte Erwartungen, alte Loyalitäten. Genau darin liegt deine Chance auf einen echten Neubeginn.
    • Während du dich neu sortierst, baut die Politik den Sozialstaat um – und das geht überdurchschnittlich oft zulasten von Frauen.
    • Finanzielle Unabhängigkeit ist kein rosa Elefant und Abhängigkeit ist kein Schicksal. Du kannst dir ein eigenes Einkommen aufbauen, auch wenn du vormittags in Teilzeit schaffst und nachmittags dich um die Familie kümmerst.
    • Network Marketing mit smarter KI-Unterstützung lässt sich vom Küchentisch aus aufbauen – in den Stunden, die dir gehören.
    • Als Frau bist du den aktuellen Zeiten und Reformen nicht ausgeliefert. Du kannst selbst etwas tun – und das verändert alles.

    Die Wechseljahre räumen auf – und das ist gut so

    Hormone hin oder her: In dieser Lebensphase passiert etwas Erstaunliches. Du siehst auf einmal klar. Dinge, die du jahrelang mit dir rumschleppt hast, fallen dir plötzlich auf wie viel zu schwere Einkaufstüten, die dir die Finger abschnüren und die Ellbogengelenke schmerzen lassen. Und du stellst sie ab.

    In den Wechseljahren trennst du dich von Tätigkeiten, die dich längst nicht mehr erfüllen. Von Menschen, die dich aussaugen und kaum etwas zurückgeben. Von den Erwartungen anderer, die dir vorschreiben wollen, wie eine Frau in deinem Alter zu sein hat.

    Und gleichzeitig fängst du an, dich zu entwickeln. Du fragst dich zum ersten Mal seit langem ehrlich:

    • Wie will ICH von jetzt an leben?
    • Mit wem, wo, und vor allem – wovon?
    • Wie soll meine Arbeit aussehen, wenn ich es mir aussuchen dürfte?
    • Wie stelle ich mir meine finanzielle Unabhängigkeit vor?

    Deine Kinder brauchen dich jetzt anders als früher. Sie sind eigenständige Menschen geworden. Du hast ihnen Flügel gegeben, dein Wissen, deine Erfahrungen – und jetzt fliegen sie. Du bist da, wenn sie dich rufen. Aber dein Leben dreht sich nicht mehr ausschließlich um ihres.

    Und dann ist da der Mann an deiner Seite. Und jetzt wird’s unbequem, auch hier darfst du ehrlich hinschauen: „Bis dass der Tod euch scheidet“ verpflichtet dich nicht, dich dauerhaft klein zu machen. Eine Beziehung, in der du nur gibst und kaum etwas zurückkommt, darf sich ändern. Und wenn sie das nicht kann, darf sie auch enden.

    Und dein Partner darf ruhig mehr Verantwortung übernehmen. Vieles, was im Hintergrund läuft und kaum jemand sieht, lässt sich gut zu zweit stemmen: Haushalt, Müll, Care-Arbeit, die gesamte Organisation eures Zusammenlebens. Auch mit seinem Stress, seinen Nerven und der schlechten Laune nach einem langen Tag darf jeder selbst umgehen lernen. Du musst nicht jeden Abend alles auffangen, was sich bei ihm angestaut hat. Ihr seid eine Lebensgemeinschaft und tragt das, was ansteht, gemeinsam.

    Zeit, aufzuwachen meine Liebe

    Vielleicht denkst du jetzt: Schön gesagt, Andrea, aber so leicht ist das nicht. Und du hast recht. Denn eine Frau, die aus der Reihe tanzt, die hinsteht und etwas einfordert, ist schnell unbeliebt, sehr schnell. Schau’s dir an, dieses Spiel, bei dem du als Frau nur verlieren kannst:

    • Du bist geschieden? Dann hast du wohl etwas falsch gemacht.
    • Du arbeitest Vollzeit? Du Rabenmutter, hast zu wenig Zeit für Mann und Kinder, kein Wunder, dass er sich jemand Neues sucht.
    • Du arbeitest Teilzeit? Hast zu wenig zum Familieneinkommen beigetragen, zu wenig deine eigene Altersvorsorge aufgebaut, kein Wunder, dass du im Alter arm bist.
    • Du warst Hausfrau? Hast du dich etwa auf seine Kosten ausgeruht und kein Einkommen beigetragen?

    Merkst du was? Egal, wie du es machst, du machst es verkehrt. Dieses Spiel ist so angelegt, dass du als Frau nur verlieren kannst.

    Und es wird nicht besser, im Gegenteil. Schau dir die aktuellen Reformen an.

    • Care-Arbeit bringt zukünftig weniger Rentenpunkte als Erwerbsarbeit – die Altersarmut von Frauen steigt damit weiter.
    • Der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende, also überwiegend Frauen, wird zusammengestrichen. Im Klartext: Der Mann, der sich seiner Verantwortung entzieht, wird belohnt. Die alleinerziehende Frau und ihre Kinder werden weiter degradiert.
    • Weniger Betreuungsangebote drängen Frauen zurück in die Teilzeit. Weniger Einkommen, weniger Rente, noch höheres Risiko, im Alter arm zu sein.
    • Finanzielle Unabhängigkeit? Adè.

    Der Sozialstaat wird zurück gebaut, und die Rechnung zahlen hauptsächlich Frauen. Denn sie sind es in der Regel, die mit ihrer dauerhaft unbezahlten Care-Arbeit das ganze System bislang aufgefangen haben: Kindererziehung, die Pflege der Eltern, die gesamte Familienarbeit. Ohne diese unbezahlte und unsichtbare Arbeit würde der Laden zusammenbrechen. Und es trifft die junge Generation. Die muss das marode Rentensystem länger finanzieren, während die Alterspyramide kippt. 1960 kamen auf einen Rentner noch sechs Beitragszahler, heute sind es zwei. Acht Millionen jungen Erwerbstätige unter 30 stehen rund zehn Millionen Babyboomern gegenüber, die jetzt in Rente gehen oder schon sind. Diese Rechnung kann nicht aufgehen.

    Am härtesten trifft es die jungen Frauen. Sie werden vom Staat – nennen wir es ruhig beim Namen, vom Patriarchat – sanft, aber bestimmt zurück in ein antiquiertes Rollenmodell geschoben. Frau heiratet, bleibt daheim oder arbeitet vormittags, versorgt Mann, Kinder und Eltern und erledigt die komplette Care-Arbeit – natürlich weiterhin unbezahlt. Und falls sie sich scheiden lässt, muss sie sich ihren finanziellen Ausgleich vor Gericht erkämpfen. Das Einkommen und Vermögen des Mannes hingegen bleiben geschützt, frei nach dem Motto: „Ich tue doch schon genug, wenn ich arbeiten gehe.“

    Stopp. Und genau hier ziehen wir eine Grenze.

    Denn das macht mich echt sauer. Aber ich erzähle dir das nicht, um dir den Tag zu verderben. Ich erzähle es dir, damit du es siehst, nüchtern und ohne rosa Brille. Denn erst wenn du das Spiel durchschaust, kannst du aufhören, mitzuspielen.

    Und jetzt kommt der Teil, den ich am liebsten mag. Denn du bist diesen Zuständen eben nicht ausgeliefert. Im Gegenteil: Vor dir tut sich eine riesengroße Möglichkeit auf. Du musst dich nur entscheiden, sie zu ergreifen.

    Hör auf, dir das gefallen zu lassen. Lass dich nicht länger in die finanzielle Abhängigkeit drängen oder in ihr festhalten. Bilde dich weiter, spezialisiere dich, bau dir ein eigenes Einkommen auf. Und das Schöne: Dafür musst du heute nicht mehr in ein Büro gehen und dort von neun bis fünf am Schreibtisch sitzen.

    Es gibt moderne Wege, Geld zu verdienen, die es vor zwanzig oder dreißig Jahren so noch nicht gab. Online-Business, Affiliate Marketing, Network Marketing – Einkommensmöglichkeiten, die du dir in deinem eigenen Tempo aufbaust, von zu Hause aus, ohne dass jemand dir vorschreibt, wann du am Schreibtisch zu sitzen hast – by the way … den Schreibtisch brauchst du dafür auch nicht unbedingt.

    Dein Küchentisch wird zur Zentrale

    Stell dir das mal vor. Du kannst nur Teilzeit arbeiten oder findest wegen fehlender Betreuung gar keine Anstellung, die zu deinem Leben passt? Dann nutze die Stunden, die dir bleiben, für dich. Kinder und Haushalt zuerst, und dann, wenn Ruhe einkehrt, baust du an deinem eigenen Business. Mit dem Laptop, vom Küchentisch aus.

    Genau dafür ist KI heute so ein Geschenk. Die Arbeit, für die du früher Wochen gebraucht hättest, erledigst du heute mit smarter KI-Unterstützung in einem Bruchteil der Zeit. Texte, Beiträge, Organisation – vieles davon nimmt dir die Technik ab, sodass dir die Stunden bleiben für das, was wirklich zählt: echte Gespräche, echte Beziehungen, der Aufbau von etwas Eigenem.

    Im TEAM li.le.ne. baust du dir genau so ein Einkommen im Network Marketing auf. Du bist nicht allein unterwegs, sondern in einer Gemeinschaft von Frauen, die sich gegenseitig stützen, statt sich Konkurrenz zu machen. Wir teilen, was funktioniert. Wir fangen uns auf, wenn es mal hakt. Und wir feiern jede, die mitmacht und wächst.

    Und falls du schon in einem Network gestartet bist, aber bisher nicht so recht ins Laufen kommst, kennst du das Gefühl bestimmt: Du gibst dir Mühe, aber die Kunden und Teampartner bleiben aus. Dafür habe ich die 5-Tage-Challenge von andreaholstein.net.work entwickelt, mit der du endlich Menschen gewinnst, die zu dir passen.

    Was, wenn doch nicht alles so schlecht ist, wie es aussieht?

    Ich weiß, das ist ein großer Gedankensprung von der Altersarmut hin zur finanziellen Freiheit am Küchentisch. Aber genau darum geht es: Du hast die Wahl, wo du hinschaust. Auf das, was dir genommen wird – oder auf das, was du dir selbst aufbauen kannst.

    Die Wechseljahre haben dir schon gezeigt, dass du Dinge loslassen kannst, die nicht mehr passen. Diese Kraft, mit der du alte Zöpfe abschneidest, ist dieselbe Kraft, mit der du dir etwas Neues schaffst. Eine Arbeit, die zu deinem Leben passt. Ein Einkommen, das dir niemand wegnehmen kann. Eine Zukunft, in der du nicht darauf hoffen musst, dass die Rente schon irgendwie reichen wird, sondern in der du selbst dafür gesorgt hast.

    Stell dir vor, wie sich das anfühlt. Du sitzt morgens mit deinem Kaffee da, die Kinder sind versorgt oder gehen schon ihren Weg, und du arbeitest an etwas, das dir gehört. Kein Chef, der über dich bestimmt. Keine Abhängigkeit, die dich klein hält. Nur du, dein Laptop und eine Gemeinschaft, die dir den Rücken stärkt.

    Vielleicht ist das ein Weg für dich. Vielleicht auch nicht. Das kannst nur du entscheiden. Aber allein die Frage zu stellen, ‚Wäre Network Marketing auch ein Weg für mich‘ verändert schon etwas: Von einer, über deren Kopf hinweg entschieden wird, wirst du zu einer, die selbst entscheidet.

    Also, schnipp, schnapp – welche alten Zöpfe schneidest du als Erstes ab?

    Du willst wissen, wie das mit dem eigenen Business von zu Hause aus für dich aussehen könnte?

    Dann melde dich bei mir. Wir schauen gemeinsam, ob und wie die Network-Marketing-Option dein Leben bereichern kann – ein offener Austausch in aller Ruhe von Frau zu Frau.

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  • Müdigkeit in den Wechseljahren: Wie Adaptogene dich wieder in Schwung bringen

    Müdigkeit in den Wechseljahren: Wie Adaptogene dich wieder in Schwung bringen

    In deinen 40ern fühlst du dich häufig müde und antriebslos, obwohl du „gerade erst aufgestanden bist und ausreichend geschlafen hast? Hier erfährst du, woher diese bleierne Müdigkeit in den Wechseljahren kommt und wie kleine Pflanzenhelfer, wie z.B. Ashwagandha und Golden Milk deinen Körper während der Perimenopause unterstützen können, und ihm helfen, zurück in Spur und Balance zu kommen.

    In Kürze – Das wichtigste auf einen Blick

    • Anhaltende Müdigkeit in den Wechseljahren hat einen Grund: Energiemangel. Du bist nicht „eben so“ – dahinter steckt meist ein hormonelles Wechselspiel.
    • In der Perimenopause schwanken Östrogen und Progesteron, während die Nebennieren im Dauerstress Überstunden schieben. Das zieht zusätzlich Energie.
    • Adaptogene sind Pflanzenstoffe, die deinem Körper helfen, sich an Belastungen anzupassen – kein Medikament, kein Energydrink.
    • Sie wirken über die HPA-Achse, das körpereigene Stress-Regulationssystem – durch Regulation statt Stimulation.
    • Ashwagandha, Maca und Reishi gelten als die bekanntesten Helfer, wenn du dich ständig müde und antriebslos fühlst, bei Erschöpfung und Energiemangel. Golden Milk ist eine der alltagstauglichen Formen, sie zu genießen.

    Kennst du das Gefühl, morgens aufzuwachen und dich schon müde zu fühlen? Als hättest du die Nacht durchgefeiert, dabei warst du brav um zehn im Bett. Du funktionierst, du machst weiter – aber irgendwo zwischen Kaffee, To-do-Liste und Hunderunde ist dir dein heutiger Antrieb abhanden gekommen.

    Vielleicht hast du dich längst damit abgefunden. „Ist halt das Alter.“ Aber was, wenn diese Müdigkeit in den Wechseljahren kein „Alter“ ist, sondern ein Signal? Und was, wenn es sanfte Wege gibt, deinem Körper zurück in die Balance zu helfen? Genau darum geht es hier.

    Du bist nicht „eben so“

    Stell dir vor: Du sitzt im Büro, liest konzentriert deine E-Mails – und dir fallen die Augen zu. Mitten am Tag. Nach Feierabend schleppst du dich durch die Hunderunde, damit dein Felli wenigstens kurz draußen war, und fällst danach erschöpft aufs Sofa. Ende für heute.

    Dein Körper ist da, aber der Antrieb aber nicht mehr. Der Kopf ist wach, aber wie in Watte. Und das Schlimmste: Du weißt nicht mal mehr genau, wann das angefangen hat. Es ist sich so schleichend häufiger geworden, dass du irgendwann dachtest – vielleicht ist es jetzt einfach so.

    Aber du bist nicht „eben so“. Was du da spürst, hat einen Namen: Energiemangel. Eine tiefe, bleierne Erschöpfung, die mit normaler Müdigkeit eher weniger zu tun hat. Und bei Frauen ab 40 hat sie meistens sehr konkrete Ursachen.

    Warum bin ich in den Wechseljahren ständig so müde und antriebslos?

    In der Perimenopause verändert sich dein Hormonhaushalt grundlegend. Östrogen und Progesteron schwanken – und das wirkt sich auf fast alles aus: Schlafqualität, Energiestoffwechsel, Schilddrüse, Stimmung.

    Gleichzeitig läuft im Hintergrund oft ein Dauerstress-Programm. Deine Nebennieren – zwei kleine Drüsen über den Nieren – sind für die Produktion von Cortisol zuständig, deinem Stresshormon. In der Perimenopause übernehmen sie zusätzlich Aufgaben, die früher hauptsächlich die Eierstöcke erledigt haben: Hormone produzieren.

    Kurz gesagt: Deine Nebennieren machen Überstunden. Und wenn sie dauerhaft unter Druck stehen, gerät dein Energiesystem ins Wanken.

    Das Ergebnis kennst du:

    • Morgens mit dem Wecker aufstehen fühlt sich an wie der 21. Liegestütz.
    • Der Nachmittag bricht ein wie ein Loch.
    • Du willst etwas tun – aber der Antrieb fehlt komplett.

    Wenn dein Körper an so vielen Fronten gleichzeitig kämpft, ist es kein Wunder, dass die Energie auf der Strecke bleibt. Die gute Nachricht: Es gibt Pflanzenstoffe, die genau hier ansetzen. Und damit sind wir bei den Adaptogenen.

    Was sind Adaptogene – der ruhige Dirigent in deinem Körper

    Stell dir deinen Körper wie ein Orchester vor. Wenn alles im Takt spielt, klingt es harmonisch und mitreißend. Aber wenn Stress, Schlafmangel oder Hormonverschiebungen dazwischengrätschen, spielt jedes Instrument plötzlich in einem anderen Tempo. Alles klingt schrill, chaotisch, zermürbend.

    Adaptogene sind Pflanzenstoffe und so etwas wie der ruhige Dirigent, der wieder für einen gemeinsamen Takt sorgt.

    Das Wort kommt vom lateinischen adaptare – anpassen. Und genau das tun diese Pflanzenstoffe: Sie helfen deinem Körper, sich an Belastungen besser anzupassen, ohne in den Extremen hängen zu bleiben. Nicht zu viel Cortisol. Nicht zu wenig Energie. Einfach … ausgeglichener.

    Wichtig zu wissen: Adaptogene sind keine Medikamente. Sie sind Pflanzenstoffe, die schon seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin eingesetzt werden – besonders in der ayurvedischen und chinesischen Heilkunde. Die moderne Forschung schaut sich das jetzt genauer an und findet Erstaunliches heraus.

    Und Adaptogene sind auch keine Energydrinks. Sie hauen dich nicht kurz auf Zucker-Energie und lassen dich danach noch tiefer fallen. Ihre Wirkungsweise ist viel subtiler – und deshalb nachhaltiger.

    Was Adaptogene in der Perimenopause konkret leisten

    Die Perimenopause ist eine Phase, in der gefühlt alles auf einmal passiert – oder in schnellen Wechseln hintereinander. Die Hormone tanzen Tango ohne feste Schrittfolge. Cortisol steigt gerne genau dann an, wenn Östrogen zurückgeht. Und dein Körper kämpft an mehreren Fronten gleichzeitig: Schlaf, Energie, Stimmung, Gewicht, Hitze.

    Genau hier können Adaptogene dich unterstützen:

    Stressregulation. Deine Nebennieren produzieren in der Perimenopause einen Großteil der Hormone, die sonst aus den Eierstöcke kamen. Stehen sie unter Dauerstress, können sie diese Aufgabe kaum bewältigen. Adaptogene wie Ashwagandha können helfen, die Nebennieren zu entlasten.

    Schlaf. Das nächtliche Gedankenkarussell, das Aufwachen mitten in der Nacht – du kennst es. Reishi und Ashwagandha können beruhigend auf das Nervensystem einwirken und können dir helfen, tiefer zu schlafen.

    Energie und Konzentration. Wenn morgens schon der „Tank“ leer ist, obwohl du gerade erst aufgestanden bist: Rhodiola und Ginseng können das Energieniveau stabilisieren, ohne dich zu pushen wie Koffein.

    Stimmungsschwankungen. Adaptogene wirken auf das Gleichgewicht zwischen Cortisol, Serotonin und anderen Botenstoffen. Das kann spürbar helfen, nicht mehr so schnell aus der Haut zu fahren – und die „Diva“ mal zu Hause zu lassen.

    Stille Entzündungen. Viele Beschwerden der Perimenopause – Gelenkschmerzen, Blähbauch, Hautprobleme – hängen mit stillen Entzündungen im Körper zusammen. Kurkuma und Reishi können hier wohltuend wirken.

    Was hilft wirklich gegen Müdigkeit in den Wechseljahren?

    Wenn es um die bleierne Müdigkeit geht, lohnt sich ein genauerer Blick auf die einzelnen Pflanzenhelfer. Adaptogene wirken auf die sogenannte HPA-Achse – das Zusammenspiel zwischen Hypothalamus, Hypophyse und Nebenniere. Das ist dein körpereigenes Stress-Regulationssystem. Gerät es aus dem Takt, gerät deine Energie mit aus der Balance. Adaptogene können helfen, dieses System wieder zu stabilisieren – nicht durch Stimulation, sondern durch Regulation.

    In der Praxis heißt das:

    Ashwagandha kann den Cortisolspiegel senken. Ist Cortisol dauerhaft zu hoch, raubt dir der Stress Energie, stört den Schlaf und bremst die Schilddrüse. Ashwagandha kann dem Körper helfen, wieder „runterzukommen“ – und schafft so Raum für echte Erholung. Damit ist die Schlafbeere eines der spannendsten Adaptogene für Frauen in den Wechseljahren.

    Rhodiola rosea kann direkt auf mentale und körperliche Erschöpfung einwirken. Sie unterstützt die Mitochondrien – die kleinen Kraftwerke in deinen Zellen, die Energie produzieren. Sind die Mitochondrien erschöpft, bist du es auch. Rhodiola kann helfen, die kleinen Energiekraftwerke in deinen Zellen wieder in Gang zu bringen.

    Maca wirkt auf das hormonelle Gleichgewicht und wird oft mit mehr Antrieb, besserer Stimmung und mehr Vitalität in Verbindung gebracht. Besonders interessant in der Perimenopause, weil Maca nicht direkt Hormone zuführt, sondern den Körper dabei unterstützt, seine eigene Hormon-Balance wieder zu finden.

    Ginseng ist ein Klassiker bei Erschöpfung. Er unterstützt die Gehirnfunktion, wirkt dem Konzentrationsdefizit entgegen und kann das allgemeine Energieniveau stabilisieren.

    Reishi wirkt eher über den Umweg Schlaf. Wer tiefer und erholsamer schläft, wacht mit mehr Energie auf. So einfach – und gleichzeitig so schwer zu erreichen. Reishi kann hier sanft deinen Schlaf unterstützen.

    Wie sich das im Alltag anfühlt

    Erwarte bitte keinen „Wow, ich bin wieder 30″-Effekt. So funktioniert das nicht. Es ist eher so: Du merkst nach ein paar Wochen,

    • … dass sich der Nachmittag nicht mehr ganz so bleiern anfühlt – du spürst wieder Interesse an deinem Leben, an Unternehmungen, an Gemeinschaft.
    • … dass du abends noch eine Runde mit dem Hund gehen kannst, hoch zu deinem Lieblingsaussichtspunkt, ohne innerlich zu stöhnen.
    • … dass du morgens wieder mit Vorfreude auf den Tag aus dem Bett steigst.

    Kleine Verbesserungen. Die sich summieren.

    Und genau das ist es, was du in der Perimenopause brauchst – keine schnellen Tricks, sondern eine sanfte, verlässliche Unterstützung, die mit deinem Körper arbeitet und nicht gegen ihn.

    Meine Empfehlung: Golden Milk für den Alltag

    Die Theorie ist schön und gut – aber wer hat morgens Lust, fünf verschiedene Zutaten abzuwiegen, zu reiben und minutenlang zu dünsten? Genau deshalb mag ich meine Golden Milk so gern.

    Golden Milk, die „goldene Milch“, ist ursprünglich ein ayurvedisches Getränk auf Basis von Kurkuma. In einer gut gemachten Mischungen treffen mehrere Adaptogene aufeinander – zum Beispiel Ashwagandha und Kurkuma – und werden so zu einem kleinen Ritual, das sich ganz selbstverständlich in deinen Tag einfügt.

    Genau das macht Solis Golden Milk für mich so alltagstauglich: ein Löffel in warme Milch oder Pflanzendrink, umrühren, fertig. Kein Abwiegen, kein Raspeln. Stattdessen ein schneller und wärmender, würziger Moment für dich. Die Umarmung am Abend auf dem Sofa, wenn der Tag zur Ruhe kommen darf, oder nachmittags, bevor du anfängst dich „schuldig“ zu fühlen, weil du wieder vor lauter Müdigkeit nicht vom Sofa kommst, oder morgens als sanfter Start in den Tag, bevor deine Gedanken ans Büro die Stimmung zum überzubrodeln bringt.

    Das Schöne daran: Es ist kein „Funktionspräparat“, das du widerwillig runterschluckst. Es ist ein Genussmoment, der nebenbei deinem Körper etwas Gutes tut. Und Rituale, die sich gut anfühlen, hält man eben durch – Woche für Woche, wann immer dir danach ist. Genau diese Regelmäßigkeit ist es, die bei Adaptogenen den Unterschied macht.

    Fazit: Schenk deinem Körper einen ruhigen Dirigenten

    Die bleierne Müdigkeit in den Wechseljahren ist kein persönliches Versagen und nichts, womit du dich einfach abfinden musst. Sie ist die Antwort deines Körpers auf eine Zeit, in der vieles gleichzeitig in Bewegung ist. Und so wie es Gründe für die Erschöpfung gibt, gibt es auch Wege, sanft gegenzusteuern.

    Adaptogene sind keine Wundermittel. Aber sie können der ruhige Dirigent sein, der dein Orchester wieder in einen gleichmäßigeren Takt bringen kann – Schritt für Schritt, ohne Druck, im Tempo deines Körpers.

    Wenn du es ausprobieren möchtest, ist Golden Milk ein wunderbar einfacher Einstieg. Mach dir heute Abend eine warme Tasse, kuschel dich aufs Sofa und schau, wie sich das für dich anfühlt.

    👉 Hier findest du Solis Golden Milk* – meine Empfehlung für deinen sanften Neustart.


    Dieser Beitrag enthält einen *Empfehlungslink. Die Inhalte dienen der Information und ersetzen kein ärztliches Gespräch. Wenn du dauerhaft erschöpft bist, Medikamente einnimmst oder unsicher bist, sprich deine Beschwerden bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.

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  • Midsommer ’26: Mein ehrlicher Rückblick – und mein Wunschzettel bis Silvester

    Midsommer ’26: Mein ehrlicher Rückblick – und mein Wunschzettel bis Silvester

    Heute ist Midsommer. Der längste Tag des Jahres. Und in genau sechs Monaten steht Weihnachten vor der Tür. Ein guter Moment, um mich für einen Augenblick auf die Bank hinter dem Haus zu setzen, Hundili das Köpfchen zu kraulen und ehrlich zurückzuschauen: Wie war mein erstes halbes Jahr 2026? Komm, ich nehme dich mit auf meinen Rückblick.

    Das wichtigste in Kürze

    • Im Februar habe ich voller Euphorie mein neues Business sichtbar gemacht – und schon nach wenigen Wochen gemerkt, dass die Richtung nicht mehr passt.
    • Die Perimenopause ab 40 hat mein Tempo verändert: Sechs produktive Stunden sind mein neues Maximum, an manchen Tagen schaffe ich es kaum vom Sofa.
    • Mein größter Hebel in dieser Lebensphase ist die Ernährung und meine Nährstoffversorgung – nicht mehr Disziplin und Härte gegen mich selbst.
    • Ab Juli baue ich mein Business so um, dass es auch an meinen nicht so energetischen Tagen für mich weiterarbeitet.
    • Für die zweite Jahreshälfte plane ich die „Frau mit WOW“-Darm- und Leberkur im Herbst und neue Wege, gemeinsam mit dir.

    Warum Midsommer in diesem Jahr anders ist

    In den vergangenen Jahren war Midsommer für mich ein Tag der Gemeinschaft mit Geselligkeit, Ausflügen, Menschen um mich herum, am liebsten von früh bis spät. Ich habe diesen hellen, langen Tag gefeiert, als wollte ich das Licht festhalten.

    Dieses Jahr sitze ich ruhiger da. Gesundheitlich bin ich angeschlagen, ich brauche mehr Pausen und mit Stress komme ich im Moment nicht mehr gut zurecht. Sogar mit dem „schönen Stress“ nicht, dem Ausflugs-Stress, dem Wir-wollten-doch-heute-noch-dahin. Stattdessen arbeite ich und zwischendurch genieße ich die nahe Umgebung. Mein Hund an meiner Seite, ein paar Freundinnen, ein Kaffee auf der Terrasse. Ein kleinerer Radius, viel Ruhe.

    Vielleicht kennst du das. Vielleicht spürst auch du gerade, dass das, was dir früher Kraft gegeben hat, dich heute eher auslaugt. Genau deshalb möchte ich heute ehrlich sein. Kein Hochglanz-Rückblick, in dem alles nach Plan lief. Kein „schau-was-ich-tolles-erreicht-habe“, sondern ein echter Blick auf das, was war, was schwerer wurde und was ich daraus mitnehme.

    Rückblick: Mein Wohlbefinden

    Die Perimenopause zeigt mir ihre unbequeme Seite

    Kommen wir direkt zum ehrlichsten Teil. Die Perimenopause schlägt voll zu. Ich schaffe es im Moment kaum mehr als sechs Stunden, produktiv zu sein. Volle Arbeitstage mit Überstunden bis tief in die Nacht hinein, wie ich sie noch vor 2 Jahren hatte, sind weit weg, ehrlich gesagt sind sie jetzt Teil meiner Vergangenheit.

    Immer wieder werfen mich Tage aus der Bahn, an denen ich kaum vom Sofa hochkomme. Tage mit einer bleiernen Müdigkeit, an denen ans Arbeiten gar nicht zu denken ist. Lange habe ich mich dafür geschämt. Heute weiß ich: Das ist kein Versagen. Das ist meine aktuelle Lebensphase – die Perimenopause?.

    Und es kommt noch etwas dazu, das ich offen ansprechen möchte, weil so viele Frauen es kennen und niemand darüber redet: Die Depression klopft wieder an meine Tür. Heftige Stimmungsschwankungen im Verlauf meines Zyklus. Für mich ist das nichts Neues, ich habe in meinem Leben schon mehrere depressive Phasen durchgestanden. Was neu ist: Ich lerne gerade, wie eng diese Stimmungsschwankungen mit meinen Essgewohnheiten zusammenhängen, und wie ich sie zu meinen Gunsten beeinflussen kann.

    Die Lösung ist nicht mehr Disziplin, sondern mehr Nahrung

    Lange dachte ich, die Antwort auf schwache Tage hieße: noch härter, noch disziplinierter, noch mehr zusammenreißen – einfach weitermachen. Heute weiß ich, dass genau das mich noch tiefer ins Loch zieht.

    Diese Tage und ihre Begleiter sind jetzt ein Teil von mir. Ich kann sie nicht wegignorieren. Ich kann nur lernen, bestmöglich mit ihnen umzugehen, und akzeptieren, dass sie sich auch ein Stück meiner produktiven Zeit „stibitzen“. Das anzunehmen, war für mich der größte Schritt der ersten Jahreshälfte.

    Was mir hilft, ist nicht Strenge, sondern eine bessere Versorgung. Eine reichhaltige, vielleicht sogar bewusst erhöhte Versorgung mit Nährstoffen. Konkret heißt das bei mir: nährstoffreiches Essen vor allem vormittags und mittags. Mein täglicher Proteinshake als Grundlage. Die Tabletten für die Frauengesundheit, dazu zusätzliches Eisen.

    Und genauso wichtig ist die andere Seite, das Weglassen. Weniger von dem, was mir schadet: Snacks spät am Abend, zu viele Stullen mit Wurst, wenig Fleisch, kaum noch fertige Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten. Und das, was am schlimmsten ist und worauf ich früher gar nicht geachtet hätte: gar nichts zu essen. Mein Körper braucht in dieser Phase eine reichhaltige und stabile Nährstoffversorgung, keine Mangelernährung.

    Was mir gerade durch den Kopf geht

    Ehrlich gesagt habe ich im Moment noch mehr Fragen als Antworten, und das ist okay. Was nährt mich in der Perimenopause wirklich, meinen Körper und meine Seele? Wie viele Nährstoffe braucht mein Körper eigentlich gerade, und wie nehme ich sie bestmöglich zu mir? Und die Frage, an der ich im Alltag am allermeisten knabbere: Wie passt das alles – frisch einkaufen, gesund kochen, die Küche in Ordnung halten – in einen Tag, der ohnehin schon zu voll ist?

    Dazu kommen die Schmerzen, die in den letzten Monaten zugenommen haben: Dauerkopfschmerzen, Nacken, oberer Rücken, Ischias, Hüfte, der rechte Ellenbogen, das rechte Handgelenk, die Knie. Vieles davon fühlt sich an wie viele kleine Entzündungsherde im Körper. Auch hier vermute ich einen Zusammenhang mit dem, was bisher auf meinem Teller gelandet ist. Kann ich gegen Schmerzen und gegen Stimmungstiefs ein Stück weit an-essen? Genau das möchte ich in der zweiten Jahreshälfte herausfinden.


    Rückblick: Mein Business

    Der euphorische Start, der super-schnell verpuffte

    Am 26.02.2026 (war echt ein zufälliges Datum 🙂 habe ich mit dem Gefühl „Jetzt endlich!“ einen neuen Instagram-Account gestartet. Mein Plan: Beratung rund um Marketing und Social Media für Frauen im Network Marketing. Für die, die gestartet sind und weder Kundinnen für ihre Produkte noch Partnerinnen für ihr Team finden. Für die, die genug haben von den alten Methoden, die frustriert sind und trotzdem nicht aufgeben wollen. Ich kenne diese Frauen gut, weil ich selbst eine von ihnen war.

    In den ersten Tagen lief ich heiß. Zehn, zwölf Beiträge in kurzer Zeit hochgeladen. In der ersten Woche habe ich durch gezielte und ehrliche Kommentare neun Followerinnen gewonnen. Neun Menschen, die sagten: Ja, interessiert mich, zeig mir mehr.

    Und dann? Dann kam unregelmäßig nur noch hier und da ein Beitrag. Und seitdem habe ich Followerinnen wieder verloren. Wenn ich ehrlich bin, tat das weh. Nicht wegen der Zahl. Sondern weil ich gemerkt habe: So, wie ich es angefangen hatte, hielt ich es nicht durch.

    Der Moment, in dem es nicht mehr gepasst hat

    Mein erster Fokus hatte einen Namen, der das Schreiben (das Bloggen) in den Mittelpunkt stellte. Und je länger ich darüber nachdachte und mich mit Frauen aus meiner Zielgruppe unterhielt, desto klarer wurde mir: Das passt nicht. Niemand, der ohnehin schon mit den Aufgaben im klassischen Network Marketing überfordert ist und nebenbei regelmäßig auf Instagram „wertvoll“ posten soll, möchte zusätzlich auch noch einen Blog schreiben müssen. Ich hätte den Frauen damit eine weitere Last auf die Schultern gelegt, statt sie ihnen abzunehmen.

    Heute heißt mein Account andreaholstein.net.work (für alle Neugierigen unter euch: Link zum Instagram-Account). Den dazugehörigen Blog (wenn du im Network bist und es dich interessiert, schau gerne mal unter andreaholstein.net vorbei) schreibe ich schon seit etwa anderthalb Jahren, auch er leider nicht so regelmäßig, wie ich es mir wünsche. Aber die Richtung stimmt jetzt.

    Mein neuer Weg: ein System, das für mich arbeitet

    Mein neuer Fokus heißt: Network Marketing online aufbauen, mit einem klaren Fundament. Wem empfehle ich was, und warum? Dazu mein erstes Angebot, das „OES“, ein Online-Empfehlungssystem, als Auftakt in einem vierwöchigen Sprint.

    Die Idee dahinter ist simpel und sie entlastet. Statt Menschen einzeln hinterherzulaufen, platziere ich meine Empfehlungen dort, wo meine Wunschperson ohnehin nach einer Lösung für sich sucht. Ich schreibe im Blog über die Probleme, die sie kennt, ich zeige verschiedene Wege und biete am Ende mein Empfehlungsprodukt an. Über Google und Pinterest finden mich die Frauen, für die das passt. Ich erstelle den Inhalt einmal, und er arbeitet langfristig für mich weiter. Die Wunschperson informiert sich in ihrem Tempo und kommt bei Bedarf auf mich zu.

    Warum ausgerechnet dieses System? Aus drei Gründen, die für mich gerade zusammengehören:

    Erstens spare ich Zeit. Ich bin ein großer Fan davon, alles, was nicht mein persönliches Zutun braucht, vorzubereiten, und für mich laufen zu lassen. Blogartikel, Instagram Beiträge, Pinterest Pins. So informiere ich Menschen in ihrem Tempo, zu ihrer Zeit, und vor allem auch dann, wenn ich gerade nicht am Schreibtisch sitze oder Telefonieren mag.

    Zweitens passt es zu meiner Gesundheit. Ich bin seit Monaten angeschlagen, wie du schon gelesen hast. Ein System, das im Hintergrund für mich arbeitet, bringt mir auch an den Tagen Interessentinnen für Produkte und langfristig Teampartnerinnen, an denen es mir nicht gut geht. Das nimmt mir enorm viel Druck raus.

    Drittens setze ich es selbst gerade um. Ich bin Mentorin und meine Klientin in einer Person. Aus meinen eigenen Erfahrungen entsteht der Inhalt, den ich teile. Das fühlt sich stimmig an, weil ich nichts empfehle, was ich nicht selbst lebe.


    Ausblick: bis Silvester

    Sechs Monate liegen noch vor mir, bis die Kerzen am Weihnachtsbaum wieder brennen. Hier kommt mein persönlicher Wunschzettel, ehrlich und ohne Druck.

    Für mein Business

    Ab Juli arbeite ich in zwei aufeinanderfolgenden 90-Tage-Phasen an meinem neuen Thema. In der ersten Phase breit gefächert, um zu sehen, was meine Wunschperson wirklich anspricht. In der zweiten dann konzentriert auf die Themen, die mir die meisten Followerinnen und das meiste Engagement gebracht haben. Meine Ziele sind klar: Community-Aufbau und erste Umsätze mit dem Online Empfehlungssystem.

    Meine Arbeitsweise hat sich dafür von Grund auf verändert. Ich konzentriere mich auf das, was kreativ ist, was keine KI liefern kann und mir Freude macht. Ideen für Inhalte, Themen für Blogartikel, Bilder, die ins Auge fallen, Gespräche mit Menschen. Beim Schreiben selbst lasse ich mich von unterstützen. Claude und ich – wir recherchieren und schreiben die Artikel gemeinsam, leiten daraus Ideen für Social Media und kurze Reels ab. Ich wähle aus, setze um und veröffentliche. So komme ich schneller in einen festen Rhythmus und ich werde mit meinem Thema regelmäßiger sichtbar, ohne mich dabei zu verausgaben.

    Für mein Wohlbefinden

    Mein größter Hebel in dieser Lebensphase, der Perimenopause, ist meine Ernährung. Damit möchte ich mich noch tiefer beschäftigen. Ich will herausfinden, was meinen Körper und meine Seele in der Perimenopause wirklich nährt, wie ich eine bessere und stabilere innere Haltung finde und wie ich das alles in meinen vollen Alltag hineinbekomme, ohne mich zu überfordern.

    Und weil ich weiß, dass es dir vielleicht ähnlich geht, plane ich auch für dich etwas. Im Herbst möchte ich Frauen für meine „Frau mit WOW“-Darm- und Leberkur gewinnen. Eine sanfte Begleitung, um den Körper zu entlasten, entzündungsärmer und mit viel mehr Mikronährstoffen durch die Perimenopause zu gehen. Wenn du dir das schon länger wünschst, dann merk dir den Herbst (September/Oktober) gern vor oder schreib mir ein eMail für ein Austasuchgespräch und deine Fragen.

    Außerdem möchte ich offener darüber sprechen, wie aus mehr Wohlbefinden in der Perimenopause auch ein eigenes (zusätzliches) Einkommen entstehen kann. Wer Lust hat, mit mir gemeinsam etwas aufzubauen und Teil meines TEAM li.le.ne. zu werden, ist herzlich eingeladen. Lass uns austauschen, ohne Druck, in deinem Tempo.


    Mein Fazit am Midsommer 2026

    Wenn ich auf die vergangenen ersten sechs Monate schaue, sehe ich keinen geraden Weg. Ich sehe einen euphorischen Start, der verpufft ist. Schwache Tage auf dem Sofa. Schmerzen, die ich nicht möchte. Und mittendrin eine Frau (Ich), die langsam lernt, anders mit sich umzugehen.

    Denn das ist der rote Faden dieses Jahres: In meinem Business wie auch für mein tägliches Wohlbefinden habe ich dieselbe Lektion bekommen. Nicht härter, nicht disziplinierter, nicht mehr Druck. Sondern mit meinem Körper und mit meiner Lebensphase (Perimenopause) arbeiten statt gegen sie. Ein Business, das auch dann für mich funktioniert, wenn ich es gerade (aus gesundheitlichen Gründen) nicht schaffe. Und ein Alltag, der mich nährt, statt mich auszulaugen.

    Das ist kein Rückzug. Das ist mein Neubeginn auf eine leisere und klügere Art.

    Und du? Wie war dein erstes halbes Jahr? Wenn du magst, setz dich heute einmal für ein paar Minuten hin und schau ehrlich zurück. Nicht um zu bewerten, sondern um dir selbst zu sagen: Ich sehe mich, und es ist okay, wie es ist. Von hier aus gehe ich weiter, in meinem Tempo, bis Silvester und weit darüber hinaus.

    Alles Liebe, deine Andrea

  • Müde war gestern: Meine Blogparade rund um dein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag

    Müde war gestern: Meine Blogparade rund um dein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag

    Manchmal steh ich morgens auf und komme so gar nicht in die Gänge, bin müde und fühl mich schon von Kleinigkeiten genervt. Und das schon, bevor der Tag überhaupt losgegangen ist? Kennst du?

    Ich auch. Und ehrlich: Es waren nicht die Wellness-Wochenenden, die mich da rausgeholt haben. Es waren kleine Dinge, die mir mehr Energie im Alltag gebracht haben. Die erste Tasse Kaffee, die ich in Ruhe und mit teils geschlossenen Augen trinke. Die zehn Minuten frische Luft am offenen Fenster, das Vogelzwitschern, meine Hand, die sanft über das Hundefell neben mir streichelt – bevor das Haus wach wird. Der eine Moment am Tag, der ganz allein mir gehört.

    Diese kleinen Rituale sind oft viel mächtiger, als wir denken. Sie kosten kaum zusätzliche Zeit. Und trotzdem verändern sie, wie wir in den Tag starten und uns über den Tag fühlen.

    Genau darum dreht sich meine Blogparade mit Lieblingsritualen für mehr Energie im Alltag. Und ich würde mich riesig freuen, wenn du mitmachst. 🌹

    Mein eigener Blogartikel zur Blogparade

    Meine eigenen Strategien und Tipps und mein Lieblingsritual, was mir hilft, dass ich wieder mehr Energie im Alltag bekomme, schreibe ich in einem separaten Blogartikel. Diesen werde ich dann hier verlinken, damit du auch meine Sicht auf Energie im Alltag bekommst.

    Mein eigener Blogartikel: Wenn der Akku leer ist: Mein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag

    Mein Aufruf geht an dich, dir selbst über das Thema Energie im Alltag Gedanken zu machen und sie in einem Blogbeitrag zu veröffentlichen. Das ist sehr heilsam und bringt dir Klarheit über das, was bei dir gut funktioniert und was noch nicht.

    Ich freue mich, wenn du an meiner Blogparade teilnimmst und mit uns BloggerInnen deine Anregungen teilst. Nachfolgend gebe ich dir weitere Informationen zur Teilnahme an diesem schönen Blog-Event.

    Die Blogparade ist übrigens inspiriert durch Judith Peters. Vielen Dank an dich.

    Worum geht’s? Das Thema meiner Blogparade

    Mein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag.

    Erzähl mir von dem kleinen Ritual, das dir Kraft gibt. Von der Gewohnheit, die deinen Tag besser macht. Von dem Moment, auf den du dich freust, der die Ruhe und Energie schenkt.

    Es muss nichts Großes sein. Im Gegenteil. Oft sind es gerade die unscheinbaren Dinge, die am besten funktionieren.

    Was ist eigentlich eine Blogparade?

    Falls du den Begriff zum ersten Mal hörst – ganz kurz erklärt:

    Eine Blogparade ist eine Art gemeinsames Schreibprojekt. Ich gebe ein Thema vor, und alle, die Lust haben, schreiben ihren eigenen Beitrag dazu. Auf ihrem eigenen Blog, mit ihren eigenen Worten, aus ihrer eigenen Erfahrung. Bei einer Blogparade setzt ein Blogger ein Thema – in diesem Fall ICH. Andere Blogger, die etwas zu diesem Thema beitragen wollen, können dieses Thema gerne aufgreifen und einen Blogartikel dazu schreiben.
    Das Thema meiner Blogparade lautet: Mein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag.

    Du schreibst und veröffentlichst deinen Blogartikel auf deiner Website und verlinkst in deiner Einleitung diesen Blogartikel, den du jetzt gerade liest. Sobald dein Blogartikel fertig ist, hinterlässt du hier unter diesem Blogartikel einen Kommentar mit dem Link zu deinem Blogartikel.

    Das Ergebnis: Du schreibst einen tollen Blogartikel, den deine Zielgruppe gerne lesen wird. Bei einer Blogparade bekommen alle Teilnehmer mehr Sichtbarkeit. Das heißt für dich: Mehr neue Menschen erfahren von deinem Blog, klicken auf deinen Blogartikel und erfahren etwas über dich und deine Angebote. Und: Du siehst, was andere dazu schreiben und wie sie das Thema dieser Blogparade sehen.

    Am Ende sammle ich alle Beiträge in einem Abschlussartikel. So entsteht eine ganze Schatzkiste voller Ideen für Lieblingsrituale, die uns mehr Energie im Alltag schenken können – und ganz viele neue Leserinnen entdecken deinen Blog. Eine schöne Sache für alle.

    Worüber könntest du schreiben?

    Damit dir der Einstieg leichter fällt, hier ein paar Gedankenimpulse zum Weiterdenken:

    👉 Welches Ritual gibt dir morgens den besten Start?

    👉 Gibt es einen kleinen Moment am Tag, auf den du dich richtig freust?

    👉 Was tust du, wenn dein Akku leer ist und du eigentlich keine Zeit hast?

    👉 Welche Gewohnheit hast du in den letzten Jahren liebgewonnen – und warum schenkt sie dir Energie?

    👉 Was würdest du einer Freundin empfehlen, die sich ständig erschöpft fühlt?

    Du musst nicht alle Fragen beantworten. Pick dir einfach das raus, was dich anspricht. Dein Beitrag, deine Geschichte, dein Tempo.

    Und keine Sorge: Hier geht es nicht um eine perfekt inszenierte Morgenroutinen wie aus dem Hochglanzmagazin. Es geht um dein und mein echtes Leben. Um das, was bei uns wirklich funktioniert.

    So machst du mit – die Spielregeln

    Ganz einfach, Indianer-Ehrenwort:

    1. Schreib deinen Beitrag zum Thema „Mein Lieblingsritual für mehr Energie im Alltag“ auf deinem eigenen Blog. Wenn du noch keinen Blog hast, kannst du gerne hier unter diesem Blogartikel deinen Beitrag als Kommentar hinterlassen. Ich freue mich über jede einzelne Stimme.
    2. Verlinke meine Blogparade (also genau diesen Blogartikel, den du jetzt gerade liest) in der Einleitung, damit deine Leserinnen wissen, wo die Blogparade zu Hause ist. (Link zu diesem Artikel: [LINK EINFÜGEN])
    3. Hinterlasse den Link zu deinem Beitrag unten in den Kommentaren – Sobald du deinen Blogartikel veröffentlicht hast: Kommentiere hier unter meinem Blogartikel mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem eigenen Blogartikel. Denn nur so kann ich deinen Beitrag zu meiner Blogparade finden und kann ihn in den Abschlussartikel mit aufnehmen.

    Die Blogparade endet am Sonntag, 2. August 2026. Bis dahin kannst du deinen Beitrag ganz entspannt hier im Kommentarbereich hinterlassen und verlinken. Gerne auch später.

    Und dann?

    Nach dem 2. August schreibe mit all euren Beiträgen einen großen Abschlussartikel. Mit Verlinkung zu jedem Blog, der dabei war.

    Stell dir das mal vor: ganz viele Frauen, die ihre kleinen Energie-Geheimnisse teilen. Eine Sammlung, in der bestimmt für jede etwas dabei ist und es sich lohnt auszuprobieren. Ich bin jetzt schon gespannt, welche Idee du beiträgst – und auf unseren Austausch.

    Mach mit – ich freu mich auf dich und deinen Beitrag

    Also, schnapp dir deinen Lieblingstee, denk an den Moment am Tag, der dir Energie schenkt, und schreib ihn auf. Dein Ritual könnte genau das sein, was eine andere Frau gerade braucht.

    Bist du dabei? Dann leg los – ich kann es kaum erwarten, von dir zu lesen und freue mich auf deinen Blogartikel. 💖

    Grüßle, Andrea

  • Toxische Ehe verlassen: Der ungefragte Rat einer Freundin

    Toxische Ehe verlassen: Der ungefragte Rat einer Freundin

    Es gibt Sätze, die sich in dir eingraben. Sätze, die du schon so oft gehört hast, dass du aufgehört hast, sie zu hinterfragen. „Du bist nichts ohne mich.“ „Wer bist du schon ohne mein Geld?“ Und irgendwann – ganz leise, ganz tief drinnen – fängst du an es zu glauben.

    Ich gebe dir heute einen Rat. Ungefragt. Wie eine gute Freundin, die dich schon lange kennt, die sieht, was du vielleicht gerade nicht siehst – und die dir trotzdem nichts vorschreibt.

    Dieser Artikel ist für dich, wenn du in einer Ehe lebst, die dich mehr kostet als sie dir zurück gibt. Wenn du funktionierst, weil du es schon immer getan hast. Wenn du diese toxische Ehe verlassen möchtest und wenn da ganz tief drin eine Stimme ist, die leise fragt: Wie geht Selbstfindung für Frauen ab 40?

    Die Antwort ist ja. Und darum geht es hier.

    Das Wichtigste in Kürze

    Der Unterschied zwischen einer schwierigen Phase einer Ehe und einer toxischen Beziehung liegt in der Richtung: Geht es bergauf oder immer weiter bergab?

    Frauen, die jahrzehntelang für andere funktioniert haben, verlieren oft ihre eigene Identität – das macht Trennung schwerer als Liebeskummer.

    Erniedrigende Aussagen wie „Du bist nichts ohne mich“ treffen so tief, weil viele Frauen selbst nicht mehr wissen, wer sie ohne diese Rolle sind.

    Drei erste Schritte können aus einer toxischen Ehe heraus führen: Eheberatung, Paartherapie und die goldene Grundversorgung für Körper und Geist.

    Wenn der Körper wieder Ressourcen hat – durch gezielte Nährstoffversorgung in den Wechseljahren – können Frauen klarer denken, ruhiger kommunizieren und mutigere Entscheidungen treffen.

    Schwierige Phase oder toxische Ehe – woran erkennst du den Unterschied?

    Was viele Frauen wie du gerade erleben

    Jede Ehe hat Höhen und Tiefen. Das ist nichts Neues. Der Unterschied liegt nicht darin, ob es gerade schwer ist. Er liegt darin, in welche Richtung es geht.

    In einer schwierigen Phase gibt es trotz allem Gespräche, Annäherung und Momente, in denen ihr euch wiederfindet. In einer toxischen Ehe geht es jeden Tag ein kleines Stückchen weiter bergab – so leise, dass du es kaum bemerkst. Erst sind es Sätze, die dich kleiner machen. Dann Gesten in der Öffentlichkeit, vor Freunden, vor Bekannten – Gesten, die zeigen sollen, wer hier das Sagen hat. Und du? Du redest es weg. „Er hat das nicht so gemeint.“ „Er ist gerade gestresst.“ Du findest Erklärungen, weil die Alternative – es wirklich zu sehen – zu groß und vielleicht auch zu schmerzhaft wäre.

    Hinter verschlossenen Türen wird es mehr. Nicht plötzlich. Sondern täglich ein Häppchen. Du gewöhnst dich daran. Dein Körper kämpft mit Erkältungen, mit Erschöpfung, mit einem Immunsystem, das kaum noch Pause kennt. Die Erholung, die früher ein Wochenende gebraucht hat, reicht jetzt monatelang nicht mehr.

    Der Unterschied zwischen einer schwierigen Phase und einer toxischen Ehe liegt nicht in einem einzelnen Ereignis. Er liegt in der Richtung, in die es geht – und darin, wie lange du dich schon verbiegst, damit es nicht noch schlimmer wird.

    25 Jahre für andere – und wer bist du?

    Du hast funktioniert. Jahrzehnte lang. Für die Kinder, den Partner, den Familienfrieden, die Organisation des Alltags, der Familienfeste, die emotionale Stabilität im Raum. Du hast Konflikte abgefedert, Termine gemacht, alles aufgefangen. Woran andere zerbrochen wären, hast du getragen.

    Irgendwann wurden diese Aufgaben nicht mehr nur Rollen – sie wurden DU. Deine Gedanken wurden zu Worten, deine Worte zu Handlungen, und daraus entstand deine Identität: die Mutter, die Ehefrau, die Organisatorin, der Rückhalt für alle.

    Jetzt sind die Kinder aus dem Haus. Sie leben ihr eigenes Leben – und das ist schön, das ist richtig so. Dein Mann ist ein erwachsener Mensch. Er könnte sich um sich selbst kümmern. Eigentlich wäre jetzt endlich deine Zeit. Zeit, dich Dingen zu widmen, die dich wirklich erfüllen. Anderen Aufgaben. Einem anderen Kapitel.

    Stattdessen steht da diese Frage – leise und manchmal ganz laut: Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht mehr für alle da bin?

    Das ist kein Liebeskummer. Das ist der drohende Verlust deiner gesamten Lebensstruktur auf einmal. Dein Zukunftsbild, die Zugehörigkeit, die Sicherheit, deine täglichen Routinen. Und das Gefühl, gebraucht zu werden. Alles gleichzeitig. Und genau deshalb fühlt sich der Gedanke an Trennung nicht wie eine Entscheidung an – sondern wie ein freier Fall ins Unbekannte.

    „Du bist nichts ohne mich“ – warum solche Sätze so tief treffen

    Wenn dir jemand täglich sagt, dass du ohne ihn nichts wert bist – und du gleichzeitig gerade selbst nicht weißt, wer du ohne diese Beziehung bist – dann trifft dieser Satz tief ins Mark und fällt auf sehr fruchtbaren Boden.

    Er macht dich kleiner. Du fügst dich. Du machst weiter. Nicht weil du schwach bist, sondern weil du jahrzehntelang gelernt hast, dich anzupassen. Aus Verantwortungsgefühl, aus Liebe und aus dem Wunsch, dass endlich wieder Ruhe einkehrt.

    Damit du es einordnen kannst – ohne es zu entschuldigen: Viele Männer um die 50 stecken in ihrer eigenen Krise. Der Job, der Status, der Firmenwagen, die Karriereposition – alles, worüber er sich jahrzehntelang definiert hat, bröckelt weg. Manchmal verlieren Männer auch das das Fundament ihrer Identität. Das, was er in sich trägt – Angst, Wertlosigkeit, Orientierungslosigkeit – richtet er nach außen. Auf dich.

    Das kann es erklärten. Aber es entschuldigt nichts.

    Du bist nicht sein Ventil. Und du bist definitiv nicht Nichts.

    Was jetzt helfen kann

    Die eigentliche Frage ist nicht „Wie komme ich über ihn hinweg?“, sondern „Wie finde ich zurück zu mir?“

    Hier ist der Moment, der alles verändert.

    Die meisten Frauen, mit denen ich spreche, fragen als erstes: Wie komme ich da raus? Wie überstehe ich das? Wie komme ich über ihn hinweg? Aber das ist nicht die Frage, die wirklich zählt. Die Frage, die alles verändert, lautet: Wie finde ich zurück zu mir?

    Und in diesem Moment – wenn du das zum ersten Mal wirklich spürst – blitzt etwas auf. Eine Erinnerung an ein Hobby, mit dem du dich seit Jahren nicht mehr beschäftigt hast. Eine Erinnerung an eine Zeit, in der du dich in deinem eigenen Leben noch wohlgefühlt hast. Eine leise Vorfreude auf eine Version von dir, die noch nicht vollständig vergangen ist.

    Du darfst sein. Du bist genauso gut, genauso wichtig und genauso wertvoll wie dein Mann – nicht mehr, nicht weniger. Du darfst deine Bedürfnisse ernst nehmen. Das ist kein Egoismus. Das ist das wichtige Fundament, auf dem alles andere aufbaut.

    Drei konkrete erste Schritte

    Schritt 1: Eheberatung – ab sofort

    Eine Eheberatung ist kein Eingeständnis des Scheiterns. Es ist ein geschützter Raum, in dem ihr beide zu Wort kommt – begleitet von jemandem, der moderiert, der hilft, die Perspektive des anderen zu verstehen, und der bessere Kommunikation gemeinsam übt. Das macht auch dann Sinn, wenn ihr noch nicht wisst, wohin die Reise geht. Selbst wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr zusammenbleiben wollt – damit das Miteinander sachlicher, respektvoller und konfliktfreier wird. Für euch beide. Und für eure Kinder, die zuschauen.

    Schritt 2: Paartherapie – langfristig, mindestens ein Jahr

    Wenn ihr euch eine gemeinsame Zukunft vorstellen könnt, braucht es Zeit. Innere Verletzungen heilen nicht über Nacht. Vertrauen, einmal gebrochen, baut sich nur langsam wieder auf. Eine Paartherapie gibt euch den Raum, Konfliktthemen wirklich aufzuarbeiten – Stück für Stück, mit Begleitung.

    Schritt 3: Die goldene Grundversorgung

    Dazu gleich mehr – denn dieser Schritt ist der Boden, auf dem alles andere erst wachsen kann.

    Wie ich dich unterstützen kann

    Dein Körper schlägt Alarm – und das hat einen Grund.

    Du lebst seit Monaten, vielleicht seit Jahren im Überlebensmodus. Dein Körper läuft auf Adrenalin und Cortisol – Stresshormone, die ihn in ständiger Alarmbereitschaft halten. Die Muskeln angespannt. Der Kopf im Dauerdienst. Dein Immunsystem auf Sparflamme.

    Und dann kommen noch die Wechseljahre dazu. Dein Körper steckt mitten in einem hormonellen Umbau – und braucht genau jetzt, in dieser Phase der täglichen Hochleistung, mehr Nährstoffe als je zuvor.

    Was ich bei Frauen immer wieder sehe: Sie sind ständig krank, nehmen ein Antibiotikum nach dem anderen, damit die gewohnte Funktion wiederhergestellt ist. Sie fehlen häufig im Job. Sie weinen oft und die Stimmung schlägt unerwartet schnell um. Sie können kaum klar denken. Und abends? Wird betäubt. Mit einer Flasche Wein, mit Freizeitstress, mit Serien – nur um die Gedanken nicht aushalten zu müssen.

    Das ist kein Versagen. Das ist ein Körper, der alles gibt – wie ein Auto mit drei Tropfen im Tank.

    Das kann man ändern. Von innen heraus.

    Mein Angebot für dich: Das goldene Abend-Ritual

    Abends dem Geist eine Pause gönnen – mit einer Tasse Golden Milk

    Hol dir deine heiße Tasse, leg beide Hände darum und spür die Wärme in deinen Handflächen. Schluck für Schluck. Lass die Gedanken kommen – nicht wegdrücken, nur ankommen lassen und weiterziehen – wie Wolken am Himmel. Atme tief in deinen Bauch. Spür, wie die Wärme sich im Brustkorb ausbreitet. Wie die Atmung langsamer wird. Wie der Geist sich immer mehr entspannt.

    Das ist deine Zeit. Nur für dich.

    → [LINK: Golden Milk – zur Produktseite]

    Das Glückstagebuch – dein täglicher Anker

    Jeden Abend, am besten direkt nach deiner Tasse goldene Milch, drei Fragen an dich selbst:

    • Was hat dir heute ein Lächeln ins Gesicht gezaubert?
    • In welchem Moment hast du dich heute richtig lebendig gefühlt?
    • Mit wem hattest du heute ein Gespräch, das dich berührt hat?

    Kein Meisterwerk. Keine Perfektion. Nur du und deine ehrlichen Antworten. Jeden Abend.

    Die goldene Grundversorgung – Vitamine und Mikronährstoffe gezielt für Frauen in den Wechseljahren

    Du ernährst dich gesund? Wunderbar. Und trotzdem: Obst und Gemüse enthalten heute nur noch einen Bruchteil der Vitamine und Mikronährstoffe, die sie vor 40 Jahren hatten. Du müsstest die drei- bis vierfache Menge essen, um deinem Körper zu geben, was er gerade braucht.

    Dein Körper bringt täglich Hochleistung. Wie eine Leistungssportlerin. Und er braucht entsprechenden Nachschub – von innen, gezielt, regelmäßig. Das ist kein Luxus. Das ist die Grundlage dafür, dass du klar denken, klar fühlen und klar entscheiden kannst.

    Wenn du wissen möchtest, was für dich persönlich passt: Meld dich bei mir. Wir schauen gemeinsam, was dein Körper gerade braucht.

    → [LINK: Goldene Grundversorgung – zur Produktseite]

    → [LINK: Beratungsgespräch buchen]

    Was sich verändert, wenn dein Körper wieder Ressourcen hat

    Wenn der Körper wieder auf Touren kommt, passiert etwas wunderbares. Die Gedanken werden klarer. Der emotionale Stress senkt sich. Nicht dramatisch – aber spürbar. Mehr Ruhe. Mehr Gelassenheit. Die Wortgefechte treffen dich nicht mehr so hart, weil du innerlich nicht mehr so angespannt bist.

    Und dann beginnt etwas, das ich bei vielen Frauen sehe: Du erkennst auf einmal Wege, die vorher unsichtbar waren. Du beginnst, dir eine Zukunft vorzustellen – erst still und leise, dann immer lauter. Du siehst deine Talente wieder. Du schöpfst Hoffnung.

    Und wenn dein Mann wieder lostöpelt und dir ein „Du bist nichts ohne mich“ entgegenwirft? Du atmest es ruhig weg. Weil du weißt, wer du bist – eine Frau mit Werten, mit Rückgrat, mit Talenten. Eine Frau, die ihren Kindern zeigt, wie man sich selbst treu bleibt.

    Fazit: Du bist nicht gefangen.

    Ich war sechs Jahre alt, als ich nach einem heftigen Streit meine Mama gefragt habe, warum sie sich nicht scheiden lässt. Ihre Antwort: „Das geht nicht. Dann sind wir mittellos.“

    Ich habe es damals nicht verstanden. Und ich verstehe es heute immer noch nicht.

    Eine Frau ist genauso gut wie ein Mann. Sie muss sich nicht erniedrigen lassen – des Geldes wegen, des Friedens wegen, aus Angst. Wenn du weißt, was du kannst, wenn du dir das zutraust – dann kannst du für deinen eigenen Wohlstand sorgen. Du brauchst keinen dominanten Versorger, vor dem du dich täglich wegducken musst.

    Du bist nicht gefangen. Es gibt einen Weg aus dieser Situation heraus – hin zu einem Leben, das sich wieder nach dir anfühlt.

    Wenn du möchtest, begleite ich dich auf diesem Weg. Schreib mir. Lass uns reden.

    → [LINK: Beratungsgespräch buchen]

  • 7 Gedanken zum grüneren Gras des Nachbarn  … ist es noch im Fluss oder kann es weg?

    7 Gedanken zum grüneren Gras des Nachbarn … ist es noch im Fluss oder kann es weg?

    Das Gras beim Nachbarn ist grüner. Das Haus der anderen gemütlicher. Der Job der Kollegin spannender. Die Haare der Frau im Café – nun ja. Kennst du dieses Gefühl, dass immer genau das, was du nicht hast, das Bessere zu sein scheint?

    Es ist immer das, was ich gerade nicht habe.

    Ich kenne es. Und ich habe in letzter Zeit gemerkt: Manchmal stimmt das sogar. Manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen – und ehrlich zu entscheiden, was wirklich noch passt, was gerade im Wandel ist und was getrost weg kann.

    7 Gedanken. Sieben Momente, in denen ich innegehalten habe. Über mein Haus, meine Haare, meinen Job, die Einsamkeit, toxische Kommunikation und die Frage, wie viel wir Frauen gerade still und leise verlieren – ohne es zu merken.

    #1: Mein Traumhaus und ich

    Ich habe immer davon geträumt, in einem Haus mit einem großen Garten zu leben.

    Seit fast 15 Jahren tue ich das. Und irgendwann in den letzten Jahren ist mir aufgegangen: Es ist mir zu viel. Zu groß. Zu aufwändig. Die meisten Zimmer brauche ich nicht. Die Holzterrasse gibt langsam auf und muss komplett erneuert werden. Freunde zum Gartenfest einladen? Schwierig. Und der Garten? Den nutzt hauptsächlich mein Hund.

    Ich bin eigentlich nur noch draußen, um Büsche zu schneiden und Rasen zu mähen – damit die Nachbarn mich nicht wieder ansprechen, dass es zu ungepflegt aussieht.

    Und dann – mitten in diesem Gedanken – schaue ich raus.

    Vögel, Insekten, wilde Katzen, wilde Pflanzen, Heilkräuter. Eine biologische Vielfalt, die sich hier still und leise entwickelt hat, während ich nicht hingeschaut habe. Mein Garten ist ein kleines Naturparadies. Und ich bin die Einzige, die ihn schützt.

    Solange ich noch hier bin, kann all das existieren. Irgendwann, wenn die Scheidungsfolgenauseinandersetzung (Hallo Scrabble-Fans 🙂 abgeschlossen ist, werde ich ausziehen und das Haus seinem Schicksal übergeben.

    Manchmal ist das Zuhause, das wir uns so sehr gewünscht haben, nicht mehr das, was wir brauchen. Und trotzdem trägt es etwas in sich, das wir nicht so einfach loslassen können.


    #2: Meine Locken und ich

    Ich habe immer davon geträumt: lange Haare mit tollen Locken, am besten bis zum Po. Rassig, imposant, auffällig.

    Ich habe es geschafft. Lange Haare bis zum unteren Rücken, echte Naturlocken. Yess!
    Und dann die Realität: gute Stunde Aufwand, einmal pro Woche. Waschen, von Hand curlen, die einzelnen Partien von Hand formen – nicht kämmen, mit den Fingern in Form bringen. Immer wieder. Jeden Morgen aufs Neue.

    Das Ergebnis frisch gewaschen? Ehrlich gesagt – wow, wunderschön. Die Locken lebendig, die grauen Strähnchen mittendrin machen es besonders. Komplimente ohne Ende.

    Spätestens nach zwei Tagen: vorbei. Die Haare sind schwer, die Locken hängen sich aus, und was übrig bleibt, wirkt strohig und fad. Eine Stunde Aufwand für eineinhalb Tage gute Frisur. Jeden Tag neu anfangen müsste man eigentlich.

    Irgendwann habe ich mich gefragt: Warum halte ich eigentlich an diesem Traum fest?

    Jetzt habe ich einen kurzen Bob. Pragmatisch, die Locken halten länger, es sieht fesch aus – und anscheinend wirke ich zehn Jahre jünger. An den Komplimenten fehlt es mir jedenfalls nicht. Die kommen weiterhin. 😄

    Manchmal ist das Loslassen eines alten Traums das Beste, was man sich selbst schenken kann.


    #3: Mein Job und ich

    Was ist ein Job eigentlich wert?

    Ich meine das ernst. Ein Job, der mein Einkommen sichert, meine Monatsausgaben deckt – aber mich langfristig auslaugt. Der gegen meine Werte läuft. In dem ich jeden Tag mit Menschen zusammenarbeite, die neuen Ideen und anderen Sichtweisen reflexartig mit Ablehnung begegnen. Wie „Lemminge“, die einfach nicken und weitermachen wie bisher.

    Kein Spaß. Keine Aufstiegschancen. Kaum Aussicht auf mehr Gehalt. Und das Gefühl, dass mein Potenzial hier aktiv begrenzt wird.

    Mal ehrlich: Das hat keine Zukunft für mich.

    Ich weiß das, das ist mir gerade in diesem Monat wieder sonnenklar geworden. Und trotzdem sitze ich noch immer da, weil das Einkommen gebraucht wird und Sicherheit verlockend ist – auch wenn sie sich wie ein goldener Käfig anfühlt.

    Meine Antwort darauf: Ich bringe meine Selbstständigkeit voran. Schritt für Schritt. Unabhängigkeit ist kein Traum, den ich irgendwann mal angehe. Sie ist notwendig und das Ziel, auf das ich hinarbeite – jetzt. 💪


    #4: Was ich so alles in der Hand habe?

    „Du hast es in der Hand.“

    Das stand heute Morgen auf meiner Reflexionskarte. „Kreatives Leben. Du hast es in der Hand. Du gestaltest dein Leben durch deine innere Ausrichtung und deine Handlungen.“

    Ich hab die Karte gezogen, nachdem ich mich gestern im Meeting geärgert habe – und danach noch die halbe Nacht.

    Was mich aufgeregt hat? Die Haltung vieler Kollegen: „Wenn die Chefs das so beschlossen haben, wird das schon richtig sein.“ Kein kritisches Nachfragen. Keine eigene Meinung. Einfach nicken und weitermachen. Ich kann damit nicht. Ich will damit nicht.

    Und dann diese Karte heute morgen.

    Ich muss das nicht dauerhaft ertragen. Ich darf mich umorientieren. Ich darf die Firma wechseln. Ich darf komplett in meine Selbstständigkeit eintauchen. Ich darf etwas Eigenes machen. Ich darf daran glauben, dass ich es schaffe.

    OMG – ist das die Erlaubnis vom Universum? 😲

    Vielleicht war es das genau das. 🔥


    #5: Die Einsamkeit.

    Gestern Abend: eine Dokumentation über Einsamkeit.

    Interessantes Thema – weil ich dieses Gefühl für mich selbst so noch nie erlebt habe. Ich kenne es aber aus den Erzählungen von Freunden und Bekannten, die es beschrieben haben: während Corona, nach einem Umzug in eine neue Stadt, in Phasen, wo man plötzlich nicht mehr eingebunden war.

    Das ist übrigens einer der Gründe, warum ich einen Hund habe.

    Hundili ist mein treuester Begleiter. Immer da. Er liebt mich, hört mir zu, ist da für mich. Manchmal zieht er sich zurück, wenn meine Stimmung gerade nicht so top ist – aber er kommt immer wieder. Freundlich. Ohne Nachtrag. Ich wünschte, das könnten alle Menschen so. 🐾

    Mit ihm fühle ich mich nie einsam. Und mit ihm komme ich blitzschnell mit anderen Menschen in Kontakt. Bei jedem Gassigang, auf jeder Wanderung, mindestens eine Person, mit der ich rede. Echte Gespräche, echte Freundschaften, die schon daraus entstanden sind.

    Ein Hund ist kein Ersatz für menschliche Nähe – aber er öffnet Türen zu ihr. Und er selbst gibt so viel, dass der Rest leichter wird.


    #6: Sichtbarkeit von erfolgreichen weiblichen Rolemodels

    French Open. Ich schalte ein und suche Frauen-Matches. Was ich bekomme: Matchbälle. Eine Mini-Zusammenfassung. Manchmal nicht mal das. Das ist kein Einzelfall. Es zieht sich durch alle Sportarten – Frauen-Wettbewerbe, Frauen-Teams, Frauen-Leistungen, Erfolge von Frauen? Massiv unterrepräsentiert, wenn überhaupt sichtbar.

    Und in den Medien generell? Ich beobachte, dass Frauen-Themen wieder häufiger bedeuten: Mode, Essen, Haare, Make-up, Klatsch. Das war’s. Als hätten wir nichts anderes im Kopf.
    Erfolgreiche Frauen, emanzipierte weibliche Vorbilder, Gleichstellung – das alles wird zunehmend unsichtbar. Leise verdrängt aus der öffentlichen Wahrnehmung. Und kaum jemand redet darüber.

    Mich macht das wütend. Weil ich weiß, was das bedeutet – vor allem für junge Frauen. Wir orientieren uns an dem, was wir täglich sehen. Wenn das, was wir sehen, wieder hauptsächlich das traditionelle, patriarchale Frauenbild ist – dann prägt das. Ob wir wollen oder nicht.

    Vorbilder sind kein Nice-to-have. Sie zeigen, was möglich ist. Gerade für junge Generationen – an Frauen und Männern.

    Kennst du das auch – dieses Gefühl, dass wir gerade Boden verlieren, den wir hart erkämpft haben?


    #7: Toxische männliche Kommunikationsmuster

    Mir fällt es immer öfter auf. In meinem direkten Umfeld.

    Eine Frau spricht etwas aus. Sachlich, klar. Und was passiert? Ein Mann drängt sich in den Vordergrund, bleibt nicht bei der Sache. Stattdessen: Nebelbomben. Das Thema wird wechselt, die Frau wird mit lautstarken Behauptungen diskreditiert, ihre Glaubwürdigkeit in Frage gestellt – bevor überhaupt jemand inhaltlich antworten kann hat die Diskussion einen anderen Fokus. Und die anderen im Raum? Frauen und Männer? Still. Oder sie schließen sich der Meinung des Lautesten an.

    Was mich dabei besonders beschäftigt: Es zieht sich durch alle Altersgruppen. Das ist kein Generationenproblem. Das ist ein Muster.

    Gerät hier gerade etwas in Schieflage?

    Ich glaube, ja. Und ich glaube, dass das Schweigen im Raum Teil des Problems ist – egal ob man selbst betroffen ist oder nicht.

    Hast du das auch in letzter Zeit öfter erlebt oder beobachtet? 👇


    Fazit: „im Fluss sein“ bedeutet Bewegung.

    7 Gedanken. Sieben Themen, die mich diesen Monat beschäftigt haben – mal leise, mal laut, mal mitten in der Nacht.

    Was sie alle verbindet? Der Moment, in dem ich aufgehört habe, dem hinterherzutrauern, was war – und angefangen habe, ehrlich hinzuschauen, was gerade ist. Das Haus, das mir zu groß geworden ist. Die Locken, die mich zunehmend genervt haben. Der Job, der nicht mehr zu mir passt. Die Wut über das, was Frauen gerade still verlieren.

    Das alles ist im Fluss. Und „im Fluss sein“ bedeutet nicht, dass alles leicht ist. Es bedeutet, dass es sich bewegt, im Wellengang mit spritzender Gischt. Dass ich mich bewege.

    Vielleicht geht es dir gerade ähnlich – in einem dieser Punkte, in mehreren oder in einem ganz anderen. Vielleicht fragst du dich auch, warum du noch an etwas festhältst und was du endlich loslassen darfst.

    Wenn du magst, schreib mir ein eMail oder in die Kommentare. Kein Patentrezept, kein Coaching-Pitch – einfach echter Austausch auf Augenhöhe, von Frau zu Frau. Denn genau das vermisse ich manchmal am meisten: Gespräche, in denen man einfach sagen darf, wie es wirklich ist.

    Ich freue mich auf dich. 💛