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  • Bleierne Müdigkeit in den Wechseljahren: Was hilft und ein unterschätzter Grund

    Bleierne Müdigkeit in den Wechseljahren: Was hilft und ein unterschätzter Grund

    Es ist halb elf, du sitzt am Schreibtisch und liest die dritte lange E-Mail an diesem Vormittag. Die Buchstaben verschwimmen, dein Kopf kippt kurz nach vorn und du schreckst hoch. Bist du gerade eingenickt? Im Büro? Oh nein!

    Abends sinkst du völlig ausgelaugt aufs Sofa und bekommst den Popo nicht mehr hoch. Deine Freundin fragt, ob du mitkommst, aber du sagst ab, schon wieder. Und nachts, wenn du endlich schlafen könntest, liegst du stundenlang wach, während deine innere Kritikerin deinen Tag Stück für Stück zerpflückt.

    Kennst du das? Dann bist du in guter Gesellschaft. Müdigkeit in den Wechseljahren gehört zu den häufigsten Beschwerden dieser Lebensphase und sie hat Gründe. Ein paar davon kennst du vermutlich schon. Einer sitzt an einer Stelle, an die kaum jemand denkt: in deinem Darm.

    In Kürze – Das Wichtigste auf einen Blick

    • Müdigkeit in den Wechseljahren ist eine der häufigsten Beschwerden: In einer internationalen Erhebung nannten 83 Prozent der Frauen Müdigkeit und Erschöpfung, mehr als Hitzewallungen (70%).
    • Die Hormone spielen eine große Rolle: Sinkendes Progesteron stört den Schlaf. Schwankendes Östrogen beeinflusst Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin, die für Antrieb und Konzentration wichtig sind.
    • Der Darm redet kräftig mit: Die Darmflora in den Wechseljahren entscheidet mit, wie viele Nährstoffe aus dem Essen in deinen Zellem ankommen. Über die Darm-Hirn-Achse wirkt sie auch auf Stimmung und Brainfog.
    • Was auf dem Teller hilft: Mittelmeerküche, pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe, wenig Zucker, Alkohol und Kaffee halten den Blutzucker stabil und tun der Darmflora gut.
    • Wichtig: Hält die Müdigkeit über Wochen an oder kommen Schwindel oder Herzklopfen dazu, lass dich ärztlich untersuchen, zum Beispiel auf Eisen, Vitamin B12 und die Schilddrüse.

    Wie äußert sich Müdigkeit in den Wechseljahren?

    Diese Müdigkeit fühlt sich anders an als die nach einer kurzen Nacht. Ich selbst habe sie oft als bleiern erlebt: Du schläfst, wachst auf und bist trotzdem erschöpft. Ausschlafen am Wochenende hilft kaum. So zeigt sich die bleierne Müdigkeit in den Wechseljahren häufig:

    • Du nickst beim Lesen längerer Texte oder vieler E-Mails kurz ein.
    • Du kannst dich schlecht konzentrieren, obwohl du eine verantwortungsvolle Aufgabe hast und fragst dich, ob du ihr überhaupt noch noch gewachsen bist.
    • Dir fehlt der Antrieb. Zum Sport, zum Weggehen mit Freunden oder zu einem Spaziergang musst du dich regelrecht zwingen.
    • Du ziehst dich zurück, hast weniger Lust auf Gesellschaft und fühlst dich ängstlicher als früher.

    Du bist damit nicht allein. In einer internationalen Erhebung mit knapp 17.500 Frauen nannten 83 Prozent Müdigkeit in den Wechseljahren und starke Erschöpfung als Beschwerde, mehr als Hitzewallungen mit 60 bis 70 Prozent. Trotzdem bringen viele Frauen ihre Erschöpfung zuerst gar nicht mit den Wechseljahren in Verbindung. Sie schieben es auf den Stress, den Job oder das ständige „zuviel auf einmal“. Verständlich, denn darüber spricht kaum jemand.

    Warum fühle ich mich so energielos?

    Müdigkeit in den Wechseljahren kommt selten allein. In dieser Zeit wird der Schlaf oft brüchig: Du wachst nachts auf, die Tiefschlafphasen werden kürzer und selbst acht Stunden im Bett fühlen sich an wie fünf. Wer schlecht schläft, ist tagsüber erschöpfter und wer erschöpft ist, reagiert empfindlicher auf Stress. Diese Beschwerden verstärken sich oft gegenseitig, wie eine große amerikanische Studie zeigt.

    Dazu kommt ein Teufelskreis, den du vielleicht kennst. Am Nachmittag greifst du zu Kaffee und etwas Süßem, um „durchzuhalten“. Der Blutzucker schießt hoch, fällt kurz darauf wieder ab und das nächste Tief kommt. Wieder Kaffee …

    Und dann gibt es noch etwas, worüber wir selten sprechen. In der Lebensmitte fühlt sich für uns Frauen vieles nach Wiederholung an. Die Kinder brauchen dich mal mehr mal weniger, im Job kennst du jeden Handgriff, die Aufgaben motivieren dich kaum noch. Du fühlst dich unterfordert, hast aber auch keine Kraft, etwas zu verändern. „Naja, ist halt so“, denkst du dir und findest dich damit ab. Auch diese Monotonie zehrt an dir, denn Müdigkeit und Resignation füttern sich gegenseitig.

    Gründe für Energiemangel in den Wechseljahren

    Was passiert da eigentlich gerade in deinem Körper? Deine Hormone stellen sich um und das spürst du an vielen Stellen:

    • Progesteron sinkt. Das Hormon wirkt beruhigend und hilft dir beim Einschlafen. Fehlt es, schläfst du unruhiger und fühlst dich „Diven-artig“.
    • Östrogen schwankt und sinkt. Es wirkt auch im Gehirn und beeinflusst Glücks-Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin. Die brauchst du für Motivation, Stimmung und Konzentration.
    • Hitzewallungen in der Nacht reißen dich aus dem Schlaf.
    • Eisenmangel kann durch stärkere oder unregelmäßige Blutungen entstehen. Eisen transportiert Sauerstoff durch deinen Körper, fehlt es, fühlst du dich schlapp.
    • Die Schilddrüse kann in dieser Lebensphase ebenfalls aus dem Takt geraten.

    Ein Hinweis von Frau zu Frau: Wenn deine Müdigkeit über Wochen anhält oder du Schwindel oder Herzklopfen bemerkst, lass das bitte ärztlich abklären. Ein Blutbild zeigt zum Beispiel, wie es um Eisen, Vitamin B12 und deine Schilddrüse steht. Erschöpfung kann auch andere Ursachen haben, etwa eine Depression oder Atemaussetzer im Schlaf.

    Wechseljahre und Darm: Was hat der Darm mit deiner Müdigkeit in den Wechseljahren zu tun?

    Über Hormone wird viel geschrieben. Über den Darm kaum, obwohl er bei deiner Müdigkeit kräftig mitredet.

    In deinem Darm wird dein Essen in Nährstoffe zerlegt und ins Blut aufgenommen. Damit das klappt, braucht es eine vielfältige Darmflora, also die Billionen Bakterien, die dort leben. Stell sie dir vor wie einen Garten: Wachsen dort viele hilfreiche und bunte Pflanzen, gedeiht alles. Hat sich über Jahre eine Monokultur breit gemacht, kommt weniger von dem was du isst, in deinen Zellen an, selbst wenn du dich gut ernährst.

    Genau das passiert bei vielen Frauen. Jahre mit Zucker, Weißmehl, Fertigessen, Limos, Weinschorlen und wenig Gemüse lassen die ungünstigen Bakterien wachsen, während die hilfreichen immer weniger werden.

    Darmflora in den Wechseljahren: Was die Hormone damit zu tun haben

    Darm und Hormone hängen eng zusammen. Bestimmte Darmbakterien sind am Östrogen-Stoffwechsel beteiligt, Forschende nennen diese Gruppe das Estrobolom. Umgekehrt verändert sich mit sinkendem Östrogen auch die Zusammensetzung deiner Darmflora. Die Wissenschaft steht hier noch am Anfang, das Thema bekommt aber gerade viel Aufmerksamkeit.

    Auch deine Leber spielt mit. Sie ist daran beteiligt, ein Hormonungleichgewicht abzubauen und auszuscheiden. Gleichzeitig verarbeitet sie alles, was wir ihr sonst noch zumuten: Zucker, Alkohol und Zusatzstoffe aus Fertigprodukten. Je mehr davon bei ihr ankommt, desto mehr hat sie zu tun. Deshalb lohnt es sich, Darm und Leber gemeinsam im Blick zu behalten.

    Das Bauchhirn: Wie deine Darmflora in den Wechseljahren deine Stimmung beeinflusst

    Dein Darm ist über den Vagusnerv direkt mit deinem Gehirn verbunden. Die beiden tauschen sich ständig aus, Fachleute sprechen von der Darm-Hirn-Achse. Darmbakterien beeinflussen Botenstoffe wie Serotonin, das für gute Laune und innere Ruhe wichtig ist. Geht es deinem Darm nicht gut, kann sich das auf Stimmung, Antrieb und Wachheit auswirken. Der Nebel im Kopf, dieses Gefühl, wie in Watte gepackt zu denken, kann also auch mit deinem Bauch zu tun haben.

    Für mehr Energie braucht dein Körper bestimmte Nährstoffe.

    Für Frauen in den Wechseljahren sind diese Nähstoffe besonders wichtig:

    • B-Vitamine wie B6, B12, Riboflavin und Pantothensäure tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
    • Eisen sorgt für den Sauerstofftransport.
    • Vitamin C hilft deinem Körper, Eisen besser aufzunehmen.
    • Magnesium brauchen deine Zellen, um Energie zu gewinnen.
    • Vitamin D ist wichtig für Muskeln und ein starkes Immunsystem, Selen braucht die Schilddrüse.
    • Eiweiß: Ab 40 baut dein Körper Muskeln weniger effektiv auf, deshalb darf mehr Protein auf den Teller.

    Wie verbreitet die Erschöpfung ist, zeigen auch Studien aus Asien. In einer chinesischen Untersuchung mit mehr als 42.000 Frauen klagte knapp die Hälfte über Müdigkeit, in einer Studie aus Taiwan waren es sogar zwei Drittel.

    Und hier schließt sich der Kreis zum Darm. Die besten Nährstoffe bringen dir wenig, wenn dein Darm sie nicht gut aufnehmen kann. Bevor du zur nächsten Nahrungsergänzung greifst, lohnt deshalb der Blick nach innen. Fermentiertes wie Sauerkraut oder Ballaststoffe wie Inulin, zum Beispiel aus Chicorée, Topinambur oder Zwiebeln, füttern die hilfreichen Bakterien in deinem Darm.

    Müdigkeit in den Wechseljahren: Was hilft dir jetzt auf dem Teller?

    Die gute Nachricht: Mit deinem Essen kannst du sehr viel bewegen. Eine gute Orientierung ist die Mittelmeerküche mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, kaltgepresstem Olivenöl, Vollkorn und frischen Kräutern. Diese Leitplanken helfen dir im Alltag:

    • Pflanzliches Eiweiß statt viel Fleisch: Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Tofu, Hüttenkäse, Quark, Skyr und Nüsse machen satt und versorgen dich mit Protein. Fleisch darf seltener auf den Teller.
    • Zucker weglassen: Wenn dich die Lust auf Süßes packt, probier mal Dattelsüße im Gebäck.
    • Selten Alkohol, wenig Kaffee: Alkohol gibt deiner Leber Extraarbeit und Kaffee kann das Stresshormon Cortisol ankurbeln.
    • Schon morgens Eiweiß, gute Fette und Vollkorn: So bleibt dein Blutzucker stabiler und das Tief am Vormittag fällt kürzer aus.
    • Regelmäßige Mahlzeiten statt ständige Mini-Snacks zwischendurch und genug Wasser oder Tee über den Tag verteilt.
    • Fermentiertes wie Sauerkraut, Joghurt oder Kefir freut deine Darmbakterien.

    Viel Bewegung am Tag, Tageslicht und feste Schlafenszeiten unterstützen dich zusätzlich.

    Den Darm gut „in Schuss“ halten: Darmpflege und Darmreinigung als Unterstützung in den Wechseljahren

    Darmpflege passiert im Alltag, bei jeder Mahlzeit, mit jedem Teller voller Gemüse und Ballaststoffe. Manchmal braucht es aber mehr als gute Vorsätze, nämlich einen bewussten Reset.

    Bei mir ist das jedes Jahr im Herbst so. Der Sommer war gesellig: Sommerfeste, hier ein Glas Wein, da eine Schorle, Grillfleisch, Kuchen. Das gehört für mich zur Lebensfreude dazu und ich möchte keinen dieser Abende missen. Mein Bauch merkt es trotzdem. Darum mache ich regelmäßig im Herbst meine Darm- und Leberkur und achte wieder bewusst auf meine Ernährung, gönne beiden Organen eine Reinigung und esse danach wieder bewusst gesünder.

    Zwei Dinge freuen mich daran besonders. Ein großer Teil des Immunsystems sitzt im Darm und ich erlebe, dass ich in der Schmuddelwetterzeit nur selten Schnupfen bekomme. Und ich gehe entspannter in die Adventszeit, weil ich mich bewusst mit Plätzchen & Co. beschäftige: Wie backe und nasche ich so, dass es meinem Darm und meinen Hormonen gerade jetzt in den Wechseljahren guttut?

    Wieder Ich – die begleitete Darm- und Leberkur für Frauen ab 40

    Für diesen Reset gibt es Wieder Ich, meine begleitete Darm- und Leberkur. 16 Tage lang kümmerst du dich gemeinsam mit anderen Frauen um Darm und Leber, live in der Gruppe. Hungern und Kalorienzählen gehören nicht dazu. Du isst drei bis fünf Mahlzeiten am Tag und darfst satt werden, entscheidend ist, was auf deinem Teller landet.

    Du bekommst vier Produkte zur inneren Reinigung und Pflege, ein eBook mit Rezepten, Meal-Prep-Ideen und Ernährungsplan, jeden Morgen einen Impuls per E-Mail, Live-Calls auf Zoom und eine WhatsApp-Gruppe für alle Fragen zwischendurch. Denn bei Wieder Ich gilt: Hier detoxt keine allein.

    Für mich ist Wieder Ich die erste Etappe auf einem längeren Weg. In den 16 Tagen übst du ein tägliches Ritual, das nur dir gehört und erlebst, wie dein Körper positiv reagiert, wenn er bekommt, was er braucht. Und ehrlich gesagt: Die Kur begleitet dich, aber eine ärztliche Behandlung ersetzt sie nicht.

    Das sagen Teilnehmerinnen

    Was Frauen nach ihrer Darmkur regelmäßig berichten, berührt mich jedes Mal:

    • „Ich war überrascht, was Naturprodukte in meinem Körper Positives bewirken.“
    • „Ich hab mich immer satt gegessen und hatte weniger Verlangen auf ungesunde Nahrungsmittel.“
    • „Ich warte immer ganz gespannt, wenn sich der Schleier hebt und die Klarheit kommt.“
    • „Mittagsschlaf ade, mein Energielevel ist extrem gestiegen und ich bin viel leistungsfähiger seit der Darmkur. Meine Verdauung ist jetzt auch wieder super.“
    • „Die Darmkur macht sich auch in der Psyche stark bemerkbar. Sie ist wie eine Befreiung im Kopf, der Brainfog löst sich, die Gedanken werden klarer und die Stimmung besser.“

    Fazit: Deine bleierne Müdigkeit in den Wechseljahren hat verschiedene Gründe – und du kannst etwas tun

    Bleierne Müdigkeit in den Wechseljahren ist kein Zeichen von Schwäche und nichts, womit du dich abfinden musst. Hormone, Schlaf, Nährstoffe, Stress und ein Darm, der Unterstützung braucht, greifen ineinander. An einigen dieser Stellschrauben kannst du selbst drehen und dein Darm ist eine davon.

    Hast du beim Lesen öfter genickt? Dann ist jetzt vielleicht der richtige Moment, deinem Bauch etwas zurückzugeben.

    Wenn du neugierig bist, wie sich 16 Tage mit Fokus auf Darm und Leber anfühlen können, hol dir die kostenlose Infobroschüre zu Wieder Ich. Darin findest du alles über Ablauf, Produkte und Begleitung zum Nachlesen in aller Ruhe.

    Alles Liebe
    deine Andrea

  • Demenz vorbeugen in den Wechseljahren: Warum dein Darm ziemlich laut mitredet.

    Demenz vorbeugen in den Wechseljahren: Warum dein Darm ziemlich laut mitredet.

    „Meine Mutter hat es. Meine Oma hatte es. Bekomme ich es auch?“

    Diese Frage stelle ich mir selbst oft und mein Herz schnürt meinen Hals.

    In Kürze – Das Wichtigste auf einen Blick

    • Demenz beginnt nicht mit 70. Bei Frauen verändert sich schon in der Perimenopause, wie das Gehirn Energie gewinnt: Es verwertet dann rund 10 bis 15 Prozent weniger Zucker, nach der Menopause 20 bis 30 Prozent.
    • Zwei Drittel aller Menschen mit Demenz in Deutschland sind Frauen. Insgesamt (m/w) rund 1,8 Millionen Betroffene, Alzheimer ist die häufigste Form.
    • Brainfog und Vergesslichkeit in den Wechseljahren sind keine beginnende Demenz. Sie sind ein Signal, dass dein Gehirn gerade unter stark herausfordernden Bedingungen arbeitet.
    • Eine Fachkommission im Lancet kam 2024 auf vierzehn beeinflussbare Faktoren. Rechnerisch ließen sich damit rund 45 Prozent aller Demenzfälle vermeiden oder hinauszögern.
    • Dein Darm entscheidet mit, wie viel von dem, was du isst, in deinen Organen und Zellen ankommt. Und dein Gehirn ist das Organ mit dem höchsten Verbrauch im Körper.

    Seit fast zwanzig Jahren spiele ich Tennis in der Hobby-Damen-Gruppe meines Vereins. Wir sind Frauen von Anfang 20 bis über 80 und im Doppel mischen wir uns bunt durch. Manche der älteren Damen sind genauso alt wie meine Mama.

    Jedes Mal, wenn ich mit ihnen auf dem Platz stehe, könnte ich heulen. Denn meine Mama steht nirgendwo mehr. Sie lebt im Pflegeheim und erkennt mich am Telefon immer seltener wieder.

    Gleiche Jahrgänge, aber völlig verschiedene Leben im Alter. Und der Unterschied zwischen ihnen hat nicht mit 70 angefangen.

    Wechseljahre oder Demenz? Was der Nebel in deinem Kopf für dich als Frau in deinen 40ern bedeutet

    Vielleicht geht es dir so: ein Gedächtnis, das Löcher hat. Eine Konzentration, die nach zwanzig Minuten abreißt. Schultern, die schmerzen, ein Darm, der sich unangenehm meldet und eine Energie, die schon am späten Vormittag aufgebraucht ist, bevor die Zeit für dich überhaupt angefangen hat.

    Eine Frau hat es mir mal so beschrieben: „Brainfog, der mich an manchen Tagen so abnervt, weil ich die einfachsten Dinge nicht hinbekomme.“ Eine andere sagte: „Vergesslichkeit auf Premium-Niveau und Gefühle wie eine Achterbahn.“

    Und dann diese Momente, über die du mit niemandem sprichst. Das Wort, das einfach weg ist, obwohl deine Zuhörer gespannt warten. Der Name, der weg ist. Der Termin, den du zweimal verschoben hast und beim dritten Mal vergisst. Immer wieder rutscht dir Dingsda über die Lippen und alle lachen, und du lachst mit. Innerlich denkst du: Fängt das jetzt schon an?

    Nein. Brainfog in der Perimenopause ist keine beginnende Demenz. Er ist ein Signal, dass dein Gehirn gerade unter sehr herausfordernden Bedingungen arbeitet, stärker als noch mit 35. Und Signale sind dazu da, gehört zu werden.

    Aber die Jahre, die du gerade etwas vernebelt erlebst, sind nicht irgendwelche Jahre.

    Demenz beginnt nicht mit 70.

    Die Hirnforscherin Lisa Mosconi hat tausende Hirn-Scans von Frauen im hormonellen Übergang während der Wechseljahre ausgewertet und ihr Befund hat mich nicht mehr losgelassen: Schon in der Perimenopause, Jahre bevor die letzte Regelblutung kommt, verwertet das weibliche Gehirn rund 10 bis 15 Prozent weniger Zucker als vorher. Nach der Menopause sind es bis zu 30 Prozent.

    Dein Gehirn läuft in diesen Jahren also mit spürbar weniger Energie. Das bildest du dir nicht ein, dein Stoffwechsel hat sich verändert.

    Bis dahin hat das Hormon Östrogen jahrzehntelang im Hintergrund gearbeitet, so wie eine Hausmeisterin, von der niemand weiß, dass es sie gibt, bis sie kündigt. Östrogen hält die Gefäße elastisch, bremst Entzündungen, es hilft deinen Nervenzellen dabei, an ihren Brennstoff zu kommen. Wenn es sinkt, verändert sich diese ganze Ausgangslage: Die Gefäße werden steifer, Entzündungsprozesse nehmen zu, in den Fingergelenken, in der Schulter, im Knie, im Darm. Und die Energieversorgung im Kopf wird knapper. Genau das spürst du als Nebel.

    Zwei Drittel aller Menschen mit Demenz in Deutschland sind Frauen, rund 1,2 von insgesamt 1,8 Millionen. Ein Teil davon erklärt sich über die höhere Lebenserwartung, das gehört ehrlich dazu. Forscherinnen sehen daneben aber die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren selbst als eigenen Faktor. Geklärt ist das noch nicht und ich will dir hier nichts weißmachen, was die Wissenschaft selbst noch diskutiert.

    Was sich sagen lässt: Bei Frauen passiert in der Lebensmitte etwas mit dem Gehirn, das vorher nicht passiert ist. Und in dieser Lebensmitte, da bist du gerade.

    Darm und Gehirn in den Wechseljahren: die Verbindung, über die kaum jemand spricht

    Ich lese viel über die Wechseljahre. Über den nächsten Zusammenhang habe ich trotzdem jahrelang nichts gefunden.

    Dein Darm und dein Gehirn reden ständig miteinander, über Nervenbahnen, über Botenstoffe, über Immunzellen. Und das Erstaunliche daran: Rund 90 Prozent dieser Nachrichten gehen von unten nach oben. Dein Bauch redet mit deinem Kopf, viel mehr als andersherum.

    In den Wechseljahren verändern sich die Bewohner in deinem Darm. Die Vielfalt der Bakterien nimmt ab. Ein Teil dieser Bakterien mischt sogar beim Verstoffwechseln von Östrogen mit, Fachleute nennen das Östrobolom. Darm und Hormone sind also keine zwei getrennten Baustellen, auch wenn sie sich so anfühlen.

    Gleichzeitig wird die Darmbarriere durchlässiger und die Entzündungslage im Körper bleibt hoch. Das Ergebnis kennst du vielleicht vom Gefühl her: Du isst gut, du gibst dir Mühe und trotzdem scheinen zu wenig Nährstoffe in deinen Organen anzukommen.

    Und genau da liegt der Satz, der für mich alles verbunden hat: Dein Darm entscheidet mit, wie viel von dem, was du isst, bei dir ankommt. Und dein Gehirn ist das Organ mit dem höchsten Verbrauch im ganzen Körper. Es kann nur mit dem arbeiten, was ankommt. Mit nichts anderem.

    Alzheimer als Stoffwechselthema?

    Vor gut hundert Jahren hatte das, was meine Mama hat, noch keinen Namen. Alois Alzheimer beschrieb das Krankheitsbild 1906, davor hieß es Altersschwachsinn und die meisten Menschen wurden ohnehin nicht so alt, um es zu erleben. Was früher als normales Altern galt, hat heute einen Namen, eine Zahl und rund 1,8 Millionen Betroffene allein in Deutschland.

    Ein Teil der Forschung nennt Alzheimer inzwischen „Typ-3-Diabetes“. Der Begriff klingt erst mal schräg und unumstritten ist er auch nicht. Aber dahinter steckt eine Beobachtung, die mich aufhorchen ließ: Ein Gehirn mit Alzheimer kann Zucker schlechter verwerten. Der Hippocampus, die Stelle, an der deine Erinnerungen gespeichert sind, braucht Insulin, um sich in anstrengenden Phasen genug Glukose zu holen. Klappt das nicht mehr, arbeitet er auf Sparflamme. Und dieses Sparprogramm lässt sich oft schon Jahre vorher messen, bevor jemand die Diagnose „Alzheimer“ bekommt.

    Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein etwa doppelt so hohes Alzheimer-Risiko. Als „Verursacher“ gelten hierbei: viel Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel mit synthetischen Zusätzen, zu wenig Bewegung, stille Entzündungen.

    Und dann ist da noch die eine Sache, die mich richtig wütend gemacht hat, als ich sie verstanden habe. Jahrzehntelang galten Fett und Cholesterin als ungesund, als das, was dick macht, das was man weglässt. Dein Gehirn hat dabei niemand gefragt: Es besteht zum großen Teil selbst aus Fett und Cholesterin und baut daraus Gehirnzellen und Synapsen. Wer seinem Körper das Fett entzieht, entzieht es auch dem Organ, das am meisten davon braucht.

    Bitte nicht missverstehen: Ich meine gute oder kaltgepresste Fette auf deinem Teller, also Olivenöl, Nüsse, Avocado, fetten Fisch und Leinöl. Ich sag nicht, dass hohe Blutfettwerte harmlos wären und was deine Ärztin dir zu deinen Werten sagt, bleibt davon auch unberührt. Mein Punkt ist ein anderer: Die Light-Produkte, in denen statt hochwertigen Fetten viel Zucker steckt, haben deinem Kopf nie einen Gefallen getan.

    Das macht Demenz noch lange nicht zur Ernährungsfrage. Es heißt nur: Ein Teil der Helbel liegen in deiner Hand und zwar schon jetzt.

    Vielleicht nimmst du gerade eine Hormontherapie, oder du denkst darüber nach. Sie kann viel für dein Wohlbefinden tun und ich werde die Letzte sein, die dir da reinredet. Ob sie dein Gehirn schützt, ist unter Fachleuten allerdings umstritten: Die Studien widersprechen sich und viel scheint davon abzuhängen, wann eine Frau anfängt. Diese Entscheidung gehört dir. Worum es mir hier geht, ist das, was nebendran läuft und was dir niemand abnimmt.

    „Meine Mutter hat es. Meine Oma hatte es. Bekomme ich es auch?“

    Diese Frage stelle ich mir selbst oft und mein Herz klopft dabei.

    Der ehrliche Stand: Eine familiäre Häufung erhöht das Risiko. Sie entscheidet aber nichts. Die direkt vererbten Demenz-Formen, bei denen die Erkrankung feststeht, sind selten und treten früh auf. Was in Familien viel häufiger weitergegeben wird als ein Gen, ist ein Alltag – wie gegessen wird, wie viel man sich bewegt, ob man unter Leute geht.

    Ich komme am Ende des Artikels darauf zurück, weil ich dir dazu etwas über mich erzählen möchte.

    Demenz ist kein Schicksal

    Sie ist auch keine Entscheidung, die du an einem Dienstagnachmittag triffst. Sie ist die Summe aus tausend kleinen Puzzlestückchen.

    Bevor du das falsch verstehst: Manche Formen von Demenz kann aktuell niemand beeinflussen. Genetische Veranlagung, frühe Formen, Verläufe ohne erkennbaren Grund. Wenn deine Mutter erkrankt ist, hat sie nichts falsch gemacht und du hast auch nichts falsch gemacht. Ich schreibe das hier auf, weil es viel zu wenig Alltagserfahrungen gibt.

    Und trotzdem: diese vielen tausend kleinen Entscheidungen kenne ich alle von mir selbst, und einige auch von Mama und Oma.

    • Wenn ich heute die KI frage, statt nachzudenken und sie formulieren lasse, statt selbst zu schreiben – weils schneller besser klingt.
    • Wenn der Fernseher den Nachmittag und/oder den ganzen Abend füllt.
    • Wenn ich online bestelle, statt in die Stadt zu fahren, drei Läden abzuklappern und dabei mit der Verkäufer*in reden, ob der Wunschartikel bestellt werden kann.
    • Wenn der Lieferdienst kommt, statt dass ich ein Rezept raussuche, Zutaten einkaufe, schnippele und koche.
    • Wenn Bewegung sich anfühlt wie etwas, das mir Zeit klaut und auch morgen noch geht.
    • Wenn ich von Ärztinnen und Medizin erwarte, dass sie mich gesund machen.

    Der erste Punkt ist der, bei dem ich mich am häufigsten ertappt habe. Ich komme gleich darauf zurück.

    Denn so fängt die Spirale an: Die Wörter fallen einem nicht mehr schnell genug ein, die anderen warten und so wird schnell mal „Naja Dingsda, du weißt schon“ gesagt, die Termine verrutschen im Kalender. Irgendwann sitzt du beim Mädelsabend dabei, alle reden durcheinander, jemand fragt dich etwas und die Wörter sind bei dir gerade „aus“unterwegs“. Aus Angst, dich zu blamieren, gehst du beim nächsten Mal lieber nicht mit. Und je weniger du rausgehst, desto weniger wird von deinem Kopf gefordert.

    Genau da liegt aber auch die gute Nachricht. Was gefordert wird, bleibt. Wer viele Verbindungen im Kopf angelegt hat, zehrt länger davon.

    Eine internationale Fachkommission hat 2024 im Fachblatt The Lancet vierzehn Faktoren zusammengetragen, die sich beeinflussen lassen: Bewegung, Blutdruck, Zucker, Hören, Schlaf, Rauchen, Alkohol, soziale Kontakte und einige mehr. Ihre Prognose: Rund 45 Prozent aller Demenzfälle könnten sich dadurch vermieden oder hinausgezögert werden.

    Das ist fast die Hälfte! Bald jeder zweite Demenzerkrankte. Bei dir persönlich garantiert das niemand, denn dahinter steckt eine Modellrechnung über Millionen Menschen. Aber sie sagt etwas, das ich dir nicht vorenthalten will: Du kannst viel mehr tun, als du denkst.

    Demenz vorbeugen in den Wechseljahren: Schon zu spät mit 48?

    Nein. Und ich sage das nicht, um dich zu trösten.

    Die Forschung schaut ausgerechnet auf die Jahre zwischen 40 und 60 – die Wechseljahre, weil sich in dieser Zeit offenbar viel entscheidet. Du bist also nicht zu spät dran. Du bist genau an dem Punkt, an dem es sich am meisten lohnt.

    Was du heute änderst, wirkt sich auf ein Gehirn aus, das noch zwanzig, dreißig oder vierzig Jahre vor sich hat. Eine lange Zeit, um von deinen heutigen Bemühungen zu zehren.

    Was du selbst tun kannst

    Bewege dich, viel und am liebsten mit anderen. Die soziale Hunderunde, walken, wandern, gemeinsam die Gegend erkunden. Bewegung und Gesellschaft in einem Aufwasch. Dass Gesellschaft hier mit draufsteht, ist kein „Nice-to-Have“: Soziale Isolation ist ein großer Risikofaktor für Demenz, gleich neben Bluthochdruck und Rauchen.

    Was dein Gehirn auf dem Teller braucht. Essen, das dein Körper kennt: naturbelassen, nährstoffreich, möglichst wenig Pestizide, sehr wenig Zucker, selten industriell hergestellte Lebensmittel. Dazu gute Fette, weil dein Gehirn daraus gebaut ist. Am besten untersucht ist in diesem Zusammenhang die mediterrane Küche, also viel Gemüse, Olivenöl, Fisch, Hülsenfrüchte, Nüsse. Entscheidend ist dabei die Konstanz über Jahre, nicht die perfekte Woche.

    Mach Pausen, in alle Richtungen. Esspausen, Stress-Pausen, mentale Pausen, Schlaf. Dein Kopf räumt nachts auf, regeneriert und dafür braucht er Zeit.

    Fordere deinen Kopf. Selbst denken, selbst nach Lösungen suchen, die KI zum Gegenlesen verwenden statt zum Vordenken. Mit vielen verschiedenen Menschen reden, auch mit denen, die anderer Meinung sind als du. Vielfalt, Reize, Widerspruch.

    Trink genug. Dein Körper besteht zum großen Teil aus Flüssigkeit und dein vor allem Gehirn auch.

    Kümmere dich gezielt um deine Nährstoffe und um Vitamin-D. Lass deinen Vitamin-D-Wert messen. Östrogen hat die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form unterstützt und während und nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel und bleibt dann dauerhaft niedrig. Vitamin-D-Einnahme und eine geringere Demenzhäufigkeit stehen in Zusammenhang, bei Frauen deutlicher als bei Männern. Ein Beweis ist das nicht, aber eine der ersten Stellschrauben, an denen du drehen kannst. Was du dagegen lassen solltest: einseitige Diäten, bei denen du ganze Nährstoffgruppen weglässt.

    Und dann ist da dein Darm. Du musst das nicht alles ab Montag machen. Such dir eins aus für den Beginn und steigere dich.

    Kann eine Darmkur deinem Kopf helfen?

    Ich könnte dir jetzt erzählen, dass eine Darmkur dein Gedächtnis rettet. Das wäre glatt gelogen und du würdest es merken.

    Was ich dir sagen kann, ist das: Dein Gehirn arbeitet mit dem, was an Nährstoffen bei ihm ankommt. Und was ankommt, entscheidet dein Darm mit. An diesem Punkt habe ich vor Jahren angefangen, weil ich das selbst in der Hand hatte.

    Wieder Ich ist eine begleitete Darm- und Leberkur über 16 Tage, live in der Gruppe. Kein Hungern, kein Kalorienzählen. Es zählt, was gegessen wird und satt werden darfst du. Dabei sind vier natürliche Produkte für dein tägliche Darmreinigung, ein eBook mit Rezepten, Meal-Prep-Ideen, für unseren wöchentlichen Austausch treffen wir uns auf Zoom.

    Der Satz, der für mich den Kern trifft: Hier detoxt keine allein.

    Und weil ich ehrlich bleiben will: 16 Tage sind kein Demenz-Schutz. Sie sind ein Anfang und der erste Beweis, dass du noch Einfluss auf dein Wohlbefinden hast. Wieder Ich ist deine erste Etappe, kein Saison-Detox. Was bleiben darf, sind zwei Dinge: ein tägliches Ritual, das nur dir gehört und die Erfahrung, dass dein Körper positiv reagiert, wenn du ihm gibst, was er braucht.

    Ich habe die Gene meiner Mutter. Was ich nicht habe, ist ihr Alltag.

    Meine Mama hat sich leider Stück für Stück aus ihrem eigenen Leben rausgenommen. Erst war es der Fernseher am Nachmittag, vor dem sie eingeschlafen ist. Dann wollte sie nicht mehr rüber zu den Nachbarn, obwohl sie jahrzehntelang bei jedem Gartenfest die Erste war. Und irgendwann war alles „Dingsda, na, du weißt schon“.

    Ich habe eine Weile gebraucht, um zu merken, dass ich das kenne. Mir fehlen im Moment auch manchmal die richtigen Worte. Der perfekte Satz will nicht kommen und dann sitze ich da und bin drauf und dran, ihn mir von KI schreiben zu lassen. Manchmal mache ich es sogar. Und hinterher fühle ich mich schlechter als vorher, als bin ich nicht mehr gut genug und würde jetzt schon anfangen, das Sprechen zu verlernen.

    Deshalb entscheide ich mich inzwischen immer häufiger für den unperfekten Satz. Für das Wort, das die Sache nur ungefähr trifft. Dafür, dass mein Gegenüber mich erst nicht ganz versteht und ich nachlegen muss, umformulieren, noch mal andersrum erklären, was ich meine. Das ist anstrengender, ja. Aber genau darum geht es.

    Und weil mein Kopf an einem Körper hängt, kümmere ich mich auch um den. Zweimal im Jahr mache ich eine Darmreinigung. Dazwischen esse ich so, dass ganz viele Nährstoffe in meinen Organen ankommen: vitaminreich, nährstoffreich, antientzündlich, mit pflanzenbasierten Rezepten, die mir schmecken, und mit zusätzlichen Vitaminen und Nährstoffen, da ich oft über das Essen allein nicht alle zusammenbekomme. Angst treibt mich dabei nicht. Ich mache es, damit mein Körper mir die beste Leistungsfähigkeit schenkt, die drin ist. Und das es funktioniert, kann ich spüren – jeden Tag.

    Und dann ist da die gelbe Filzball-Leidenschaft. Seit fast zwanzig Jahren stehe ich auf dem Tennisplatz, mit Frauen von Anfang 20 bis über 80. Ich muss mir Namen merken, Spielstände, wer mit wem im Doppel spielt. Ich rede mit einer 24-Jährigen über ihr Studium und eine Viertelstunde später mit einer 81-Jährigen über ihren Garten und die Enkel. Genau das ist der Abend, an dem mein Kopf am meisten arbeitet und es ist kein Zufall.

    Du brauchst dafür keinen Tennisverein. Ein Chor tut es auch, ein Rommeeclub, die Handarbeitsgruppe, die Nachbarschaft, der Buchladen um die Ecke.

    Perfekt ist von alldem nichts. Es gibt Wochen, in denen ich abends auf dem Sofa lande und der Hund mich vorwurfsvoll anguckt, weil es nur eine schnelle Mini-Runde gab. Aber ich komme zurück und das ist der ganze Unterschied.

    Und jetzt du

    Während meine Freundinnen mir mit Anfang 70 im Doppel gegenüberstehen, lebt meine gleichaltrige Mama im Pflegeheim und erkennt mich am Telefon fast nicht wieder. Ich könnte heulen. Und dann ziehe ich die Schuhe an und laufe eine Runde mit dem Hund.

    An deiner Veranlagung kannst du nichts ändern und daran, dass dein Östrogen in den Wechseljahren sinkt, auch nicht. Woran du etwas ändern kannst: was auf deinem Teller liegt, wie viel davon bei deinen Zellen ankommt, wie oft du rausgehst und mit wem du redest.

    Der nächste Durchgang von Wieder Ich, der begleiteten Darm- und Leberkur läuft vom 3. bis 18. Oktober. Vorher gibt es einen Info-Abend, bei dem du alles fragen kannst, was du wissen willst, kostenlos und ohne dass du dich schon festlegen musst. Schreib mir eine Mail an hallo@lilene-40plus.de oder eine Nachricht auf Instagram an @me.and.lilene, dann erzähle ich dir mehr zur Darm- und Leberkur.

    Und wenn du heute nur eine einzige Sache mitnimmst, dann diese: Fang bei dem an, was dein Körper aus deinem Essen macht.


    Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden Gedächtnisproblemen führt der Weg als erstes zur Ärztin, nicht zur Darmkur.

  • Wechseljahre mit L: 12 Gedanken von Leber bis Lust

    Wechseljahre mit L: 12 Gedanken von Leber bis Lust

    Lustlos, launisch, leer? 12 Gedanken zu den Wechseljahren, alle mit L

    li.le.ne.’s 12 von 12 im September 2026

    Manchmal sitze ich vor einem leeren Dokument und denke: Bitte nicht schon wieder eine Liste mit sieben Tipps.

    Also habe ich angefangen zu zählen. Zwölf Monate muss die Blutung ausbleiben, bevor die Menopause überhaupt ihren Namen bekommt. Zwölf Monate hat ein Jahr, in dem sich bei mir gerade ziemlich viel verändert. Und der zwölfte Buchstabe im Alphabet? Das L.

    Ab da war es um mich geschehen. Lachfalten, Golden Latte, Laktoseintoleranz, Launenhaftigkeit, Lustlosigkeit, leichter Schlaf – es sind erstaunlich viele L-Wörter, die uns Frauen in dieser Lebensphase begegnen. Ausgedacht habe ich mir keines davon.

    12 von 12 also: zwölf Gedanken über Frauen ab 40 und die Wechseljahre, alle mit demselben Anfangsbuchstaben. Mal etwas anderes wagen, neue Wege gehen – das passt ganz gut zu einer Zeit, in der sowieso nichts bleibt, wie es war.

    Kommst du mit?

    In Kürze – Das wichtigste auf einen Blick

    • Die Menopause erkennst du erst im Rückblick. Sie ist die letzte Regelblutung und der Tag steht erst fest, wenn zwölf Monate lang keine Blutung mehr kam. In Deutschland ist das im Schnitt mit 51 oder 52 Jahren so weit. Perimenopause und Postmenopause zusammen sind die Wechseljahre, und die dauern ein gutes Lebensjahrzehnt.
    • 8 von 10 Frauen haben Beschwerden, auch im Job. Bei etwa einem Drittel leiden Lebensqualität und Arbeit. 30 % der berufstätigen Frauen sehen ihre Leistung beeinträchtigt und 88 % sprechen bei der Arbeit nie oder selten darüber. Blähbauch, Verstopfung und Durchfall kommen häufiger vor, weil Östrogen und Progesteron die Verdauung mitsteuern.
    • Darm und Leber gehören zusammen. Ballaststoffe stärken die Darmbarriere. Ohne den Schutz des Östrogens steigt das Risiko für eine Fettleber. Im frühen Stadium kann sich eine verfettete Leber wieder erholen.
    • Essen und Bewegung helfen spürbar. Mediterrane Kost fördert ein vielfältiges Mikrobiom. Dazu zwei bis drei Einheiten Krafttraining pro Woche. Hungern und Kalorienzählen gehören nicht dazu. Beim Alkohol gelten für Frauen schon mehr als 10 g am Tag als erhöhter Konsum (das Viertele wäre schon zuviel)
    • Müde, launisch, vergesslich? Die Hormone sind nur ein Teil davon. Die Stimmung belastet vor allem das ständige Auf und Ab der Hormone. Etwa jede zweite Frau schläft schlecht in den Wechseljahren, und schlechter Schlaf macht das Denken langsamer. Hinter der Erschöpfung können auch Eisenmangel, Hashimoto oder ein B12-Mangel stecken.

    Haltung und Lebensphase

    1. Die Wechseljahre als Lebensphase in der Lebensmitte

    Meine letzte Regel werde ich erst ein Jahr später erkennen. Klingt absurd, ist aber so: Menopause heißt die allerletzte Blutung – und sicher weiß ich das erst, wenn zwölf Monate lang nichts mehr gekommen ist. Rückwärts gezählt, sozusagen. In Deutschland passiert das im Schnitt mit 51 oder 52.

    Die Jahre davor und die Zeit kurz danach, das ist die Perimenopause. Was danach kommt, heißt Postmenopause. Und alles zusammen sind die Wechseljahre – ein Wort, das klingt wie ein Wartezimmer und in Wahrheit ein ganzes Lebensjahrzehnt meint.

    Was mich daran am meisten überrascht hat: Mein Darm redet mit. Studien zeigen, dass das Mikrobiom nach der Menopause weniger vielfältig ist und eher dem von Männern ähnelt als dem von Frauen vor der Menopause. Ausgerechnet! Auch die Bakterien, die Östrogen wieder verfügbar machen, waren seltener zu finden.

    Für mich heißt das: Genau hier setze ich an. Mikrobiom füttern, aufbauen, stärken – und zwar in dieser Phase, nicht erst irgendwann, wenn sowieso alles anders ist.

    Und dann ist da noch das Glück. Lange galt die berühmte Glückskurve: Zufriedenheit sackt bis Mitte/Ende 40 ab und steigt danach wieder. Neuere Daten sehen das anders – die größte Last tragen heute die jungen Erwachsenen und sie nimmt mit den Jahren wieder ab.

    Die Lebensmitte ist also besser als ihr Ruf. Passt zu meiner Erfahrung: Ich kenne kaum eine Frau um die 50, die nicht genau wüsste, was sie will. Und vor allem, was sie nicht mehr will. Kennst du das auch?

    2. Lebensqualität

    Acht von zehn Frauen haben in den Wechseljahren Beschwerden, bei etwa einem Drittel sind sie so stark, dass ihre Lebensqualität und Arbeit darunter leiden. Am häufigsten sind: 62 % Hitzewallungen und Schwitzen, 58 % Schlafstörungen, 48 % Reizbarkeit. Schlaf und Stimmung liegen also fast gleichauf mit dem, woran alle zuerst denken.

    Und der Job? Der leidet leise mit. Circa jede 4. Frau reduziert ihre Arbeitszeit, 18 % wechseln den Job, 10 % gehen früher in Rente. Jede Dritte sieht ihre Leistung beeinträchtigt – und 88 % sprechen bei der Arbeit nie oder selten darüber. Der Elefant sitzt mit am Schreibtisch und bekommt trotzdem keinen Namen.

    Was in dieser Betrachtung fast immer fehlt: die Verdauung. Blähbauch, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen – all das kommt in den Wechseljahren häufiger vor, weil Östrogen und Progesteron mitbestimmen, wie schnell und gut der Darm arbeitet. Ein Reizdarm, der vorher schon da war, wird nach der Menopause oft stärker. Verbindet nur kaum jemand mit den Hormonen.

    Dazu die Wissenslücke: 91 % der Frauen erwarten Informationen zu den Wechseljahren von ihrer Frauenärztin, aber nur jede Fünfte bekommt sie. Kein Wunder, dass sich so viele die Antworten nachts selbst zusammensuchen.

    Und noch etwas zeigt sich immer wieder: Wie gut es mir geht, hängt an mehr als an meinen Hormonwerten. Belastende Ereignisse, schlechter Schlaf und Hitzewallungen wirken auf die Stimmung oft stärker als der Hormonspiegel selbst.

    3. Lebensstiländerung

    Mediterran essen klingt nach Urlaub und ist in dieser Phase ein Geschenk an den Hormonhaushalt. Viel Gemüse, Olivenöl, Hülsenfrüchte – wer so isst, hat ein vielfältiges Darmmikrobiom und erhält eine bessere Östrogenregulation. Was auf dem Teller liegt, zählt also mit.

    Wie stark, hat mich bei der WAVS-Studie umgehauen (erschienen 2021 in „Menopause“). Frauen nach der Menopause haben zwölf Wochen lang fettarm-vegan gegessen, dazu täglich eine halbe Tasse gekochte Sojabohnen. Die Hitzewallungen gingen um 79 % zurück, die mittelschweren bis schweren sogar um 84 %. Zwölf Wochen!

    Gleichzeitig verschiebt sich etwas in der Mitte. Sinkt das Östrogen, legt das Bauchfett zu und die Insulinempfindlichkeit lässt nach. Frauen mit früher Menopause, also vor 45, haben ein rund 30 % höheres Risiko für Typ-2-Diabetes. Was hilft: viel Gemüse, Ballaststoffe, pflanzliche Fette, weniger Zucker und weniger Fertiges, dazu zwei bis drei Einheiten Krafttraining pro Woche und etwas Ausdauer.

    Hungern gehört ausdrücklich nicht dazu, Kalorienzählen auch nicht. Drei bis fünf Mahlzeiten am Tag – das bringt’s.

    Und dann ist da noch die Leber, die stillste Mitarbeiterin in unserem Körper. Sie baut den Hormonüberschuss ab, und genau jetzt bekommt sie häufig noch zusätzlich Alkohol auf den Tisch. Bei Frauen gelten schon mehr als 10 g am Tag als erhöhter Konsum – ein 0,2-Liter-Glas Wein hat rund 16 bis 19 g. Abgebaut wird etwa 1 g pro Stunde je 10 Kilo Körpergewicht. Rechne das mal mit deinem Freitagabend durch.

    „Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“, heißt es. Deshalb schaue ich in dieser Lebensphase zuerst dorthin.

    4. Leichtigkeit, Loslassen und wieder Lust aufs Leben spüren

    Über die Wechseljahre wird geschwiegen, vor allem da, wo wir die meiste Zeit verbringen. Jede zweite Frau erlebt das Thema im Job als Tabu und fühlt sich unwohl dabei, es beim Arbeitgeber anzusprechen. Und dann sitzen wir alle nebeneinander im Büro, schwitzen, schlafen schlecht und sagen: alles gut.

    Dabei hilft schon das Gegenteil davon. Eine kleine indonesische Studie hat gezeigt, dass Unterstützung in einer Gruppe von Gleichgesinnten depressive Symptome bei Frauen in den Wechseljahren senken kann. Reden entlastet, zuhören auch.

    Und das Bauchgefühl? Das ist Biologie. Rund 90 % des Serotonins im Körper entstehen im Darm. Es wandert zwar nicht direkt ins Gehirn, aber Darmbakterien, der Vagusnerv, kurzkettige Fettsäuren und Entzündungsbotenstoffe reden mit, wenn es darum geht, wie ich mich fühle. Leichtigkeit ist eben auch ein Körpergefühl.

    Was mir dabei hilft, sind kleine selbst gewählte Rituale. Gewohnheiten, die ich mir selbst aussuche und Routinen zu festen Tageszeiten – festigen sich leichter. Und ein einzelner ausgelassener Tag? Hat keinen spürbaren Einfluss darauf, ob die Gewohnheit bleibt. Am nächsten Tag weitermachen, fertig. Perfektionismus darf an dieser Stelle gehen.

    Und dann das Thema, über das noch weniger gesprochen wird: die Lust. Weniger davon gehört zu den häufigen Veränderungen in der Perimenopause und daran hängt einiges gleichzeitig – sinkende Östrogen- und Testosteronspiegel, Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Sex, zu wenig Schlaf, Erschöpfung, Probleme in der Partnerschaft.

    Meine Erfahrung: Viel geht über Energie und Körpergefühl. Der Körper reagiert, wenn er bekommt, was er braucht. Und fühlt Frau sich erst mal wieder wohl in ihrer Haut, fängt sie ganz von allein wieder an zu flirten.

    Ernährung & Wohlbefinden

    5. Lignane, Linsen, Löwenzahn, Leinsamen & Leinöl

    Leinsamen sind die reichste Lignanquelle, die es gibt – nur kommt ihr Hauptlignan SDG bei mir so gar nicht an. Erst meine Darmbakterien machen daraus Enterolacton und Enterodiol, und erst die wirken schwach östrogenähnlich. Fehlen die passenden Bakterien, bleibt wenig übrig. Pflanzenstoffe für die Hormone brauchen also einen gut versorgten Darm. Leinöl liefert übrigens die Omega-3-Fettsäure ALA, aber kaum Lignane, denn die sitzen in der Schale. Und Leinöl bitte nicht erhitzen!

    Linsen füttern genau diese Bakterien. Sie bringen Ballaststoffe, pflanzliches Eiweiß, B1, B6 und Folat, Eisen, Magnesium und Zink mit, lassen den Blutzucker langsam steigen und machen lange satt. Aus den Ballaststoffen bauen die Darmbakterien kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat, die die Darmbarriere stützen. Für empfindliche Bäuche: Linsen sind oft verträglicher wenn sie mindestens sechs Stunden vorquellen und keimen können.

    Und dann der Löwenzahn, den die meisten für Unkraut halten – ich ess‘ ihn voll gern. Seine Bitterstoffe bringen den Gallefluss in Schwung und machen Appetit, in der Wurzel steckt Inulin als Futter für die Darmbakterien. Bei Völlegefühl, Blähungen und träger Verdauung wird er seit jeher genutzt.

    6. Lebensmittelunverträglichkeit

    Die Laktase, das Enzym für den Milchzucker, macht mit den Jahren leiser weiter: Bei den meisten Menschen sinkt ihre Aktivität nach dem Stillalter auf 5 bis 10 %. Rund 15 % der Menschen in Deutschland sind laktoseintolerant – und die Beschwerden können sich auch erst im Erwachsenenalter melden. Ausgerechnet jetzt, wo ohnehin gerade alles in Bewegung ist.

    Histamin spielt ebenfalls mit. Zu viel davon kann Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Herzklopfen, gerötete Haut verstärken.

    Dazu kommt der Darm, der langsamer und empfindlicher wird, weil Östrogen und Progesteron sein Tempo mitbestimmen. Blähungen und Verstopfung treten häufiger auf, ein Reizdarm verschlechtert sich häufig nach der Menopause. Und manches, was sich anfühlt wie eine nagelneue Unverträglichkeit, ist schlicht ein veränderter Darm.

    Genau hier setzt die Darm- und Leberkur „Wieder Ich“ an. 16 Tage lang beobachten, wie der eigene Körper auf das reagiert, was auf dem Teller liegt. Mehr braucht es zum Anfangen nicht.

    7. Leaky Gut (durchlässiger Darm)

    „Leaky Gut“ steht in keinem Diagnosebuch, und die Zonulin-Tests, die im Netz herumgereicht werden, sind umstritten. Das Phänomen dahinter gibt es trotzdem: eine gestörte Darmbarriere, ein durchlässiger Darm. Bakterienbestandteile gelangen dann aus dem Darm ins Blut und der Körper antwortet mit „stillen“ Entzündungen. Keine Krankheit mit Namen also, aber etwas, das du spürst und das sich messen lässt.

    Die gute Nachricht: Die Barriere lässt sich aufbauen. Ballaststoffe stärken sie, allen voran resistente Stärke aus abgekühlten Kartoffeln, Reis oder Nudeln, dazu Inulin und Hülsenfrüchte. Davon leben Bakterien wie Faecalibacterium prausnitzii, die daraus Butyrat bilden – das Futter für die Darmschleimhaut. Omega-3-Fettsäuren helfen ebenfalls mit.

    Was ihr schadet, steht ganz klein und kryptisch auf der Packung: Emulgatoren in Fertigprodukten, die E-Nummern 430 bis 499, können die Darmschleimhaut angreifen. Mein Lieblingstrick dagegen ist ohnehin bequemer – Kartoffeln oder Reis vorkochen, abkühlen lassen, am nächsten Tag verwenden. Meal-Prep als Geschenk an meinen Darm!

    Und dann ist da noch eine Verbindung. Das Blut aus dem Darm fließt über die Pfortader direkt zur Leber, sie ist die erste Station. Kommt mehr Ungünstiges durch die Darmwand, muss sie mehr abfangen. Deshalb denke ich Darm und Leber immer zusammen, nie getrennt.

    8. Leber (baut Hormone ab)

    Meine Leber arbeitet, während ich schlafe. Etwa einen Liter Galle bildet sie am Tag, damit ich Fett verdauen kann. Sie legt Zucker als Glykogen beiseite, lagert Fette und Vitamine ein, baut Eiweiße wie die Gerinnungsfaktoren und filtert nebenbei Hormone, Bakterien und Medikamente aus dem Blut. Stoffwechselzentrale trifft es ganz gut.

    Und dann die Sache mit der Fettleber. Östrogen kann die Fetteinlagerung in Leberzellen bremsen, über ein Protein namens TEAD1 – gezeigt an Mäusen und auch an menschlichen Zellen. Fällt das Östrogen weg, gleicht sich das Risiko an Fettleber zu erkranken nach der Menopause dem von Männern an. In Deutschland hat etwa jeder dritte Erwachsene eine Fettleber, bei Übergewicht sind es schon 3 von 4, sagt die Deutsche Leberstiftung.

    Das Beste daran: Eine verfettete Leber kann sich im frühen Stadium wieder normalisieren – mit Gewichtsreduktion, besserem Essen, Verzicht auf Alkohol und viel Bewegung. Die Leber meldet sich nur lange nicht. Warum also warten, bis es soweit ist?

    Beschwerden, Gefühle & Psyche

    9. Launenhaftigkeit & Labilität

    Was in der Perimenopause an die Substanz geht, ist weniger der niedrige Östradiolspiegel als das ständige Auf und Ab. Forschende sehen genau diese Schwankungen als wichtigen Risikofaktor für depressive Verstimmungen. Östrogen redet bei Botenstoffen wie Serotonin mit, und Progesteron wirkt beruhigend. Sinkt das Progesteron, fehlt diese Bremse. Kein Wunder, dass sich manche Woche anfühlt wie eine Fahrt im Dunkeln.

    Dazu kommt alles andere. Belastende Lebensereignisse, schlechter Schlaf, Hitzewallungen und frühere Erfahrungen wirken auf depressive Symptome oft stärker als die Hormonwerte selbst. Und wer schon einmal eine Depression hatte, ist in dieser Phase besonders anfällig. Ehrlich gesagt wundert mich das wenig: Viele von uns sind in der Lebensmitte gleichzeitig für Kinder, Eltern, Partner und Job da.

    Fast jede zweite Frau kennt laut DAK-Umfrage erhöhte Reizbarkeit. Sie gehört dazu und ist noch lange kein Drama. Wenn du dich allerdings länger als zwei Wochen fast täglich niedergeschlagen, antriebslos oder freudlos fühlst, lass das bitte ärztlich abklären. In dieser Phase steigt das Risiko für eine Depression und du musst da nicht allein durch.

    10. Lustlosigkeit & Lethargie

    Etwa jede zweite Frau schläft in der Peri- und Postmenopause schlecht, vor der Menopause war es nur jede dritte. Wer nachts mehrmals wach liegt, startet mit leerem Tank in den Tag – und wundert sich dann, warum die Lust auf alles fehlt.

    Dazu kommt etwas, das kaum jemand auf dem Schirm hat: Etwa jede vierte Frau über 41 hat starke Regelblutungen, und gleichzeitig nimmt der Darm Eisen schlechter auf, wenn das Östrogen sinkt. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Haarausfall – klingt nach Wechseljahren, kann aber auch der leere Eisenspeicher sein. Brennnesselsamen, Linsen und Hülsenfrüchte liefern Eisen. Den Ferritinwert lass trotzdem ärztlich prüfen.

    Die Schilddrüse, die gern übersehen wird. Hashimoto zeigt sich häufig im Alter zwischen 30 und 50, Frauen trifft es etwa zehnmal öfter als Männer. Dauermüdigkeit, Gewichtszunahme, Frieren, Haarausfall, gedrückte Stimmung: Die Liste überschneidet sich fast komplett mit den Symptomen der Wechseljahre. Ein TSH-Wert im Blut schafft Gewissheit – und ist schnell gemacht!

    Nährstoffe müssen außerdem erst mal in den Organen ankommen und darüber entscheidet der Darm mit. Vitamin B12 ist so ein Fall. Ein Mangel wird wahrscheinlicher, wenn die Magensäure mit den Jahren weniger wird, bei Säureblockern, bei Metformin, bei Darmerkrankungen und bei Hashimoto.

    11. Leistungsknick & Leistungsabfall

    Rund zwei Drittel der Frauen berichten in den Wechseljahren von Gedächtnisproblemen. Wie so ein Nebel, der sich da über die Gedanken legt – und die schönste Nachricht gleich hinterher: Er lichtet sich wieder.

    Was ihn dichter macht, ist selten nur das Hormonungleichgewicht. Studien zeigen, dass Schlafprobleme in der frühen Postmenopause mit langsamerem Denken zusammenhängen und Depression und Angst können die Denkleistung zusätzlich verschlechtern. Der Kopf arbeitet eben nur so gut, wie die Nacht davor war.

    Langfristig zählt außerdem: Blutdruck, Blutzucker und Gewicht. Frauen mit hohem Blutdruck, erhöhtem Blutzucker oder starkem Übergewicht können nach der Menopause schneller an Denkleistung verlieren. Klingt unspektakulär, ist aber eine der wenigen Stellschrauben, die tatsächlich in meiner Hand liegen.

    Und im Job? 30 % der berufstätigen Frauen sehen ihre Leistung durch die Wechseljahre beeinträchtigt. Die DAK rechnet das hoch auf fast 40 Millionen (Fehl-)Arbeitstage und 9,4 Milliarden Euro pro Jahr. Wer sich also fragt, ob sie sich das alles nur einbildet: Nein, tut sie nicht.

    Für mich hängt daran noch ein zweiter Gedanke. Wenn die Kraft in dieser Lebensphase ohnehin neu verteilt wird, will ich selbst bestimmen, wohin sie fließt. Genau deshalb habe ich mir ein zweites Standbein aufgebaut – in meinem Tempo, neben dem, was sowieso zu tun ist. TEAM li.le.ne. ist der Ort, an dem ich Frauen dabei begleite.

    12. Leichter Schlaf, Ein- und Durchschlafprobleme

    Vor der Menopause schläft etwa jede dritte Frau schlecht, in der Peri- und Postmenopause sind es 40 bis 56 %. Bei jeder vierten reicht es für die Diagnose Insomnie. Wer mittlere bis starke Hitzewallungen hat, wacht nachts fast dreimal so oft auf – und auch Schlafapnoe wird häufiger: 20 % in der Lebensmitte gegenüber 4 % bei jüngeren Frauen. Wir liegen also mit ziemlich vielen gleichzeitig nachts wach, jede in ihrem eigenen dunklen Zimmer.

    Die Hormone reden dabei kräftig mit und der Schlaf-Wach-Rhythmus gerät durcheinander. Die Tiefschlafphasen werden kürzer – genau die, aus denen ich morgens die Energie ziehe, die ich für mein Tagespensum brauche.

    Was mir dabei hilft, ist ein Abend, der wie ein Abend aussieht. Bei mir gehört meine Golden Milk dazu, warm, würzig, immer zur gleichen Zeit. Der Körper liebt Wiederholung und findet entspannt in den Schlaf.

    Und dann ist da noch der Darm, der auch nachts nicht schweigt. Bei Schlafrhythmusstörungen finden sich häufig veränderte Darmbakterien. Ob der Darm den Schlaf beeinflusst oder schlechter Schlaf den Darm verändert, ist noch nicht ganz geklärt – vermutlich beides. Wer aber seinen Darm unterstützt, tut also womöglich auch für seine Nächte etwas Gutes.

    Zwei Klassiker stören meinen Schlaf zuverlässig: spätes, schweres Essen und Alkohol. Beide gehören zu den bekannten Auslösern von Schlafstörungen in den Wechseljahren. Statt zu ruhen, arbeitet die Leber dann am Alkoholabbau. Das Glas Wein zum Runterkommen kostet mich also genau die Erholung, für die ich es getrunken habe.

  • Was hilft gegen Blähbauch in den Wechseljahren? Mach bitte nicht den falschen ersten Schritt. Für dich: die Reihenfolge, die kaum jemand kennt

    Was hilft gegen Blähbauch in den Wechseljahren? Mach bitte nicht den falschen ersten Schritt. Für dich: die Reihenfolge, die kaum jemand kennt

    Dich plagen üble Blähungen in den Wechseljahren? Und was der Geruch dir über deine Verdauung verrät. Warum viele den falschen ersten Schritt wählen, was wirklich hilft und die Reihenfolge, die kaum jemand kennt – all das liest du in diesem Artikel.

    Das wichtigste auf einen Blick

    Blähbauch ab 40 hat selten eine einzelne Ursache. Meist arbeitet die Verdauung langsamer und schwächer als mit 30.

    Was tun, wenn der Pups stinkt? Der Geruch verrät, woran es liegt: faulig-schwefelig heißt unverdautes Eiweiß, süßlich-gärig heißt unverdaute Kohlenhydrate.

    Schon in der Perimenopause sinken Östrogen und Progesteron. Sie verlangsamen den Darm und machen die Schleimhaut empfindlicher. Deshalb kommen neue Nahrungsmittelunverträglichkeiten dazu.

    Der häufigste Fehler, den viele machen: sofort mehr Ballaststoffe essen. Bei einem gärenden Bauch wird es davon erst schlimmer.

    Was hilft gegen Blähbauch in den Wechseljahren: Erst ärztlich abklären lassen, dann den Essrhythmus ändern, die Verdauungskraft stärken, den Darm entlasten und erst danach die Ballaststoffe aufbauen.

    Es gibt einen Satz, den ich in Mails von Leserinnen häufiger lese als jeden anderen: „Ich esse doch gesund. Warum passiert mir das?“

    Geschrieben hat ihn mir kürzlich eine Frau Mitte 40, zwei fast erwachsene Kinder, berufstätig. Ihr Bauch sieht schon mittags aus wie im fünften Monat. Ihre Blähungen riechen so, dass sie sich kaum mehr unter Leute traut. Immer mehr Lebensmittel bekommen ihr nicht, obwohl sie sie ihr Leben lang gegessen hat. Dazu Kopf- und Nackenschmerzen, schmerzende Finger, eine Schulter, die blockiert. Stimmungstiefs. Ein Kopf, wie in Watte. Termine, die sie sich ohne ihr „digital brain“ nicht mehr merken kann. Und diese bleierne Müdigkeit, die schon mittags da ist.

    Ich habe ihre Mail dreimal gelesen. Nicht, weil ich nicht wusste, was ich antworten soll, sondern weil ich diese Liste kenne – aus meinem eigenen Leben und aus dutzenden Gesprächen. Sie steht beispielhaft für Viele und deshalb möchte ich sie anonymisiert mit dir teilen.

    Der Kreislauf, der sich hochschaukelt

    Ganz am Ende ihrer Mail stand der Satz, um den sich für mich alles dreht:

    „Ich esse doch gesund. Warum passiert mir das?“

    Die gefühlten zehn getrennten Baustellen der Leserin sind Eine. Ein Kreislauf, in dem sich ein paar Dinge gegenseitig hochschaukeln. Und wenn du gerade nickst, dann bist du damit auch nicht allein: Jede dritte Frau hat in den Wechseljahren zeitweise mit hartnäckigen Blähungen zu tun. Und die Frage, die sich alle stellen: Was hilft gegen Blähbauch in den Wechseljahren?

    Warum ich diese Mail so gut verstehen kann

    Ich hatte meinen ersten Blähbauch mit sechzehn. In der Pubertät ging es los, und dann kam es immer wieder, in Phasen, über Jahrzehnte, bis heute. Mal ein halbes Jahr Ruhe, dann mal wieder Bauch, Blähungen und eine Liste von Sachen, die ich gerade nicht vertrug. Es kam und ging, scheinbar ohne dass ich etwas anders gemacht hätte.

    Man hat mir gesagt, das sei der Stress. Und ich habe das geglaubt, weil ich es glauben wollte. Stress ist eine tolle, einfache Erklärung, mit der man weitermachen kann, ohne etwas zu ändern. (sorry für die Ironie)

    Seit Mitte vierzig ging das dann nicht mehr. Da wurde es so schlimm, dass ich mich kaum noch unter Leute getraut habe. Wer schon mal in einem Großraumbüro gearbeitet hat oder in einem Meetingraum saß und mitgerechnet hat, wie lange es noch dauert, weiß, wovon ich rede. Dazu die Schmerzen. Irgendwann hatte ich auf Geselligkeit keine Lust mehr, und dann auf vieles andere auch nicht. Es war nicht der Bauch allein, der mir das Leben kleiner gemacht hat. Es war das, was daraus folgte: Rückzug, Einsamkeit, Ängste, ein schrumpfendes Selbstwertgefühl, negative Gedanken, immer tiefer werdende Stimmungstiefs. Die Liste ist lang.

    Was mir damals niemand erklärt hat, ist das, was ich für mich zum Thema „Was hilft gegen Blähbauch in den Wechseljahren“ erarbeitet habe und möchte ich jetzt mit dir diesem Artikel teilen.

    Warum dein Blähbauch ab 40 dir plötzlich viel mehr übelnimmt

    Die Verdauung passiert weiter oben, als du denkst

    Wenn wir „Verdauung“ sagen, denken die meisten an den Darm. Aber die eigentliche Arbeit passiert viel weiter oben.

    Sie beginnt im Mund. Die Zähne zerkleinern, der Speichel fängt an, Stärke in der Nahrung zu spalten. Im Magen kommt Säure dazu und die schließt vor allem das Eiweiß auf. Im Dünndarm übernehmen dann Galle und Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse den Rest: Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate werden so klein zerlegt, dass der Körper sie aufnehmen kann.

    Erst danach kommt der Dickdarm und dort sitzen die Bakterien. Sie sind keine Störenfriede, sie gehören dorthin und machen einen wichtigen Job. Aber sie fressen, was ankommt.

    Und damit hast du das Bild, das den ganzen Rest erklärt: Was oben nicht zerlegt wird, kommt unten unzerlegt an. Die Bakterien machen sich darüber her und dabei entsteht Gas. Dein Blähbauch ab 40 ist also selten ein Problem des Dickdarms. Er ist die Rechnung für etwas, das vorher nicht mehr gut funktioniert hat.

    Was sich bei Frauen ab 40 verändert

    Jetzt kommt der Teil, den mir mit fünfundvierzig niemand gesagt hat.

    Die Verdauungssäfte lassen nach. Magensäure, Galle und Enzyme werden mit den Jahren weniger, und auch der Stoffwechsel läuft langsamer. Nahrung, die mit 30 mühelos verdaut wurde, dauert jetzt länger oder bleibt liegen.

    Dazu kommen die Hormone. Progesteron entspannt die Muskulatur, auch die im Darm, und es fällt in den Wechseljahren früher und stärker ab als Östrogen. Das verändert das Tempo, mit dem die Verdauung läuft. Östrogen wiederum hält die Schleimhäute geschmeidig und gut durchblutet, im ganzen Körper und eben auch im Verdauungstrakt. Wenn es sinkt, werden diese Schleimhäute empfindlicher. Gleichzeitig verschiebt sich die Zusammensetzung der Darmflora.

    Deshalb ist die Frage „Was hilft gegen Blähbauch in den Wechseljahren“ auch nie mit einem einzigen Tipp zu beantworten. Es hat sich nicht eine Sache verändert, sondern das ganze System hat einen Gang zurückgeschaltet.

    Warum ausgerechnet Zwiebel, Knoblauch und Hülsenfrüchte?

    Fällt dir auf, dass es immer dieselben Verdächtigen sind? Zwiebel, Knoblauch, Hülsenfrüchte, Apfel, Weizenmehl, Kohl. Das ist kein Zufall.

    Diese Lebensmittel bringen Zuckerarten mit, die dein Dünndarm auch bei bester Gesundheit nur schlecht aufnimmt. Solange die „obere“ Verdauung gut funktioniert, fällt das nicht weiter auf. Sobald es aber irgendwo hakt, sind sie die Ersten, die Probleme machen, weil bei ihnen ohnehin am meisten unten ankommt.

    Deine neuen Nahrungsunverträglichkeiten sind also oft weniger eine Allergie als eine Überforderung des Verdauungssystems bei Frauen ab 40. Dein Bauch verträgt die Zwiebel nicht schlechter als früher, er hat nur weniger Puffer.

    Was tun, wenn der Pups stinkt und was der Geruch dir verrät

    Und jetzt zu dem Thema, über das keine von uns gern spricht.

    Blähungen riechen unterschiedlich, und der Unterschied ist kein Zufall, sondern ein Hinweis. Wenn Kohlenhydrate vergoren werden, entstehen Gase, die eher säuerlich riechen oder fast gar nicht. Wenn dagegen Eiweiß unverdaut im Dickdarm ankommt, bauen die Bakterien schwefelhaltige Aminosäuren ab. Dabei entstehen auch Schwefelwasserstoffe und die riechen nach faulen Eiern.

    Wenn es bei dir also übel riecht, ist das keine Charakterfrage und kein Zeichen dafür, dass mit dir etwas grundsätzlich nicht stimmt. Es ist ein Fingerzeig und der zeigt nach oben: auf zu wenig Magensäure, auf zu wenig Galle, auf Portionen, die zu groß sind oder auf Essen, das zu schnell heruntergeschlungen wurde.

    Ich weiß, wie schwer dieses Thema ist. Ich habe jahrelang so getan, als gäbe es das bei mir nicht. Dabei war es die ganze Zeit die nützlichste Information, die mein Körper mir geschickt hat.

    Und warum wird es vor der Periode schlimmer?

    Wenn dein Bauch an manchen Tagen mit demselben Essen klarkommt und an anderen nicht, dann schau mal auf den Kalender.

    Am Ende deines Zyklus fällt Progesteron. Derselbe Teller wirkt an Tag 24 dadurch völlig anders als an Tag 8. Wenn du das ein paar Wochen mitschreibst, siehst du dieses Muster oft schon nach dem zweiten Zyklus.

    Wie Bauch, Müdigkeit und der Nebel im Kopf zusammenhängen

    Zurück zur Mail meiner Leserin. Sie hat ja nicht nur über ihren Blähbauch ab 40 auch geschrieben, sondern auch über Müdigkeit, Vergesslichkeit und die schmerzenden Gelenke. Was hat das miteinander zu tun?

    Ein gereizter Darm nimmt Nährstoffe schlechter auf. Wenn dann noch starke Monatsblutungen hinzukommen, wie sie in der Perimenopause häufig sind, geht viel Eisen verloren. Und wenn Ferritin, B-Vitamine wie Vitamin B12 oder Vitamin D unten (also viel zu niedrig) sind, bekommst du genau das: eine Müdigkeit, die dich im Stehen schlafen lässt, ein Gedächtnis wie ein Sieb und einen Nacken wie Beton.

    Parallel dazu die Hormone mit Stimmungstiefs, ein Kopf wie in Watte, tiefe Müdigkeit und Gelenkschmerzen, die viele Frauen in dieser Zeit zum ersten Mal erleben. Jedes dieser Räder treibt die anderen mit an. Deshalb fühlt es sich nicht an, als hättest du ein Problem. Es fühlt sich an, als würde alles gleichzeitig schlechter.

    Erst prüfen lassen, dann loslegen und verändern

    An dieser Stelle muss ich etwas sagen, was du von mir vielleicht nicht erwartest.

    Bevor du irgendetwas an deiner Ernährung umbaust, lass das einmal ärztlich abklären. Das muss nichts Schlimmes sein, und sehr oft steckt keine Krankheit dahinter, sondern eine Verdauung, die anders arbeitet als mit 30. Aber sicher weißt du das erst, wenn jemand nachgesehen hat.

    Mach dir einen Termin beim Hausarzt und lass deine Werte prüfen: Nährstoffe, Schilddrüse, Entzündungswerte, Leber. Sag dazu, was dir sonst noch auffällt, gerade wenn es um spezifische Schmerzen geht.

    Vielleicht denkst du jetzt: Das ist doch bestimmt nur Reizdarm. Kann sein. Reizdarm ist allerdings eine Ausschlussdiagnose, das heißt, Reizdarm ist das, was übrig bleibt, wenn nichts anderes gefunden wurde. Der Weg dorthin führt also über genau dieselben Untersuchungen.

    Ich bin bei diesem Punkt so hartnäckig, weil ich weiß, wie verführerisch die andere Variante ist. Mir hat man jahrelang gesagt, es sei der Stress, und ich habe mich damit zufriedengegeben. Falls hinter deiner Müdigkeit ein Eisenmangel steckt oder deine Schilddrüse nicht mitspielt, reicht keine Ernährungsumstellung der Welt. Und falls sich nichts findet, hast du freie Bahn und weißt es sicher. Beides bringt dich weiter.

    Blähbauch in den Wechseljahren: Was jetzt hilft und in welcher Reihenfolge

    Der Fehler, den fast alle machen

    Wenn du „Blähbauch in den Wechseljahren“ googelst, liest du überall denselben Rat: Iss mehr Ballaststoffe. Vollkorn, Hülsenfrüchte, Rohkost, dreißig Pflanzen pro Woche.

    Langfristig stimmt das. Kurzfristig ist es allerdings der schnellste Weg, deinen Bauch schlimmer zu machen. Ballaststoffe sind das Futter für deine Darmbakterien, und wenn bei dir gerade zu viel vergoren wird, schüttest du damit Benzin ins Feuer. Genau deshalb geben so viele Frauen nach kurzer Zeit auf und denken, bei ihnen funktioniert das eben nicht.

    Was du brauchst, ist keine andere Einkaufsliste. Du brauchst eine andere Reihenfolge.

    Schritt eins: Der Rhythmus

    Der Rhythmus deiner Mahlzeiten ist der wirksamste Hebel, und er kostet dich keinen Cent.

    Lass vier Stunden zwischen deinen Mahlzeiten und iss dazwischen nichts. Auch keine Handvoll Nüsse, keinen Milchkaffee, keinen Himbeer-Quark, kein Stückchen Käse beim Kochen. Dein Dünndarm hat einen eigenen Putzmechanismus, der Reste und Bakterien Richtung Dickdarm schiebt. Der läuft nur in den Pausen, in denen nichts zu tun (nichts zu verdauen) ist. Wer den ganzen Tag über kleine Mengen isst, schaltet diesen Reinigungsdienst dauerhaft ab.

    Deine letzte Mahlzeit des Tages liegt am besten vor 18 Uhr, mindestens aber drei Stunden vor dem Schlafengehen. Dann kommst du auf eine lange Pause am Stück deren größten Teil du verschläfst. Nebenbei bekommt dein Körper in dieser langen Pausen Gelegenheit für Aufräumarbeiten in den Zellen, über die gerade viel geforscht wird. Der Grund, aus dem ich es dir empfehle, ist aber viel einfacher: Dein Verdauungssystem darf endlich fertig werden.

    Schritt zwei: Die Verdauungskraft

    Setz dich zum Essen hin. Ohne Handy, ohne Stehen, ohne nebenbei. Verdauung läuft nur, wenn dein Nervensystem auf Ruhe geschaltet ist, und das ist keine Esoterik, sondern Biologie.

    Dann kaue. Und zwar richtig bis im Mund keine Stücke mehr sind. Meine Oma sagte dreißig Mal und sie hatte recht. Das Kauen ist der einzige Teil deiner Verdauung, den du aktiv selbst in der Hand hast.

    Und nimm zehn Minuten vor dem Essen etwas Bitteres zu dir, einfach so im Mund zerkauen. Ein paar Blätter Rucola, ein Stück Chicorée, ein paar Tropfen Bitterkräuter. Bitterstoffe auf der Zunge sind das Startsignal für Magensaft und Galle und die Galle ist bei vielen von uns der schwache Punkt.

    Schritt drei: Entlasten, zwei bis drei Wochen lang

    Jetzt nimmst du deinem Bauch für eine Weile Arbeit ab.

    Iss gedünstet und gekocht statt roh, vor allem abends. Ein kleiner Blattsalat mittags ist meist kein Problem, denn Blattsalat ist das Harmloseste an der ganzen Rohkost. Schwerer zu verdauen sind rohe Paprika, rohe Karotte, Gurke mit Schale, Kohl, Zwiebel, Knoblauch und Hülsenfrüchte. Die lässt du für zwei bis drei Wochen aus. Abends dann nichts Kaltes und nichts Rohes mehr und morgens lieber warm frühstücken als kalt.

    Alkohol lässt du in dieser Zeit weg. Und dann schau dir bitte die Zutatenlisten in deinem Vorratsschrank an. Sorbit, Xylit, Erythrit und Maltit stecken oft in Kaugummi, Proteinriegeln, Eiweißpulver und in fast allem, was mit „zuckerfrei“ wirbt. Das sind Zuckeralkohole, die dein Dünndarm kaum aufnimmt und sie landen praktisch vollständig bei den Bakterien im Dickdarm. Bei manchen Frauen erklärt sich damit der halbe Blähbauch und niemand hatte diese „Zucker“ im Verdacht, weil sich ja alles gesund anhört.

    Schritt vier: Aufbauen

    Erst jetzt kommen die Ballaststoffe zurück, und zwar langsam, über mehrere Wochen.

    Fang sanft an: ein Teelöffel geschrotete Leinsamen, über Nacht eingeweichte Chiasamen, gekochte Karotte, Zucchini, Kürbis. Wenn das gut geht, kommt die nächste Sorte dazu. Und danach darf es richtig bunt werden, denn Vielfalt auf dem Teller ist das, was deine Darmflora langfristig braucht.

    Diese Reihenfolge ist der Unterschied zwischen „ich habe alles probiert und nichts hat geholfen“ und einem Bauch, der wieder mitmacht.

    Noch ein Wort zum Eiweiß

    Wenn du oben gelesen hast, dass unverdautes Eiweiß den fauligen Geruch macht, dann lag auch bei mir ein Gedanke nahe: Dann esse ich eben weniger Eiweiß. Bitte nicht. Deine Leber braucht Eiweiß für ihre Arbeit, deine Muskeln erst recht und in den Wechseljahren brauchen wir ohnehin mehr Eiweiß.

    Es geht nicht um weniger, sondern um Eiweiß, das in deinen Zellen ankommt. Dafür hast du drei Stellschrauben.

    1. Die Menge pro Mahlzeit: lieber eine Handfläche voll zu jeder deiner drei Mahlzeiten als eine große Portion auf einmal.
    2. Die Art: leicht verdaulich sind Fisch, Geflügel, Eier, wenn du sie verträgst, Quark und Joghurt, während fettes rotes Fleisch, Wurst, große Portionen Hülsenfrüchte deinem Bauch mehr belasten.
    3. Und die Verdauungskraft selbst, also alles aus Schritt zwei.

    Was ich von Entsäuern, Entschlacken und Saftkuren halte

    Diese drei Begriffe begegnen mir, und dir vermutlich auch, zu diesem Thema ständig, und ich möchte ehrlich sein, was ich davon halte.

    Zum Entsäuern. Dein Körper hält den pH-Wert deines Blutes in einem sehr engen Bereich, darum kümmern sich Lunge und Nieren rund um die Uhr. Eine Übersäuerung im wörtlichen Sinn gibt es bei gesunden Organen nicht. Trotzdem geht es vielen Frauen mit basischer Ernährung besser und das hat einen Grund: Wer basisch isst, isst viel Gemüse, viel Kalium und Magnesium, tinkt wenig Alkohol, isst wenig Zucker und wenig Fertiges. Der Effekt ist echt, nur die Erklärung stimmt nicht.

    Beim Entschlacken ist es ähnlich. Das Bild von verkrusteten Ablagerungen, die jahrelang an der Darmwand kleben, hält der Wirklichkeit nicht stand, denn deine Darmschleimhaut erneuert sich alle paar Tage komplett. Was es aber sehr wohl gibt, ist eine träge Passage der Nahrung durch deinen Darm. Wenn der Stuhl zu lange liegt, werden Nahrungsreste länger vergoren. Und die Stoffwechselendprodukte, die deine Leber über die Galle in den Darm abgibt, wandern zum Teil wieder zurück in diesen Kreislauf, statt den Körper Richtung Klo zu verlassen. Genau dort setzen Quell- und Ballaststoffe an: Sie binden Wasser und Gallensäuren, beschleunigen die Passage durch den Darm und sorgen dafür, dass das, was raus soll, auch raus kommt. Das klingt weniger spektakulär als Schlacken, die gelöst werden. Es ist aber das, was in deinem Darm passiert und es reicht völlig, um einen Unterschied zu machen.

    Und die basische Saftkur? Bei einem Bauch, in dem es ohnehin gärt, würde ich davon abraten. Saft ist Frucht- und Gemüsezucker ohne Ballaststoffe, die ihn puffern, also genau der Brennstoff für das Problem, das du loswerden willst. Dazu kommt wenig Eiweiß und der Blutzucker fährt Achterbahn, was Stimmung und Konzentration selten guttut. Es gibt Frauen, denen Saftkuren guttun. Aber wenn dein Hauptsymptom gerade Blähbauch heißt, gehörst du eher nicht dazu.

    Wie lange dauert das, bis die Blähungen wieder weg sind?

    Meine ehrliche Antwort: unterschiedlich und in Wellen statt in einer geraden Linie.

    Der Rhythmus wirkt bei vielen Frauen innerhalb weniger Tage, das ist der schnellste Effekt, den du bekommen kannst. Für die Entlastungsphase rechne mit zwei bis drei Wochen. Und bis die Ballaststoffe wieder hoch sind und dein Teller richtig bunt ist, vergehen manchmal Wochen bis Monate. Es wird zwischendurch auch mal wieder schlechter, das gehört dazu und heißt nicht, dass du etwas falsch machst oder „es nicht funktioniert“.

    Warum du das nicht allein machen solltest

    Es ist nicht schwer zu verstehen. Es ist nur schwer allein durchzuhalten.

    Vier Wochen Essrhythmus neben Job, Familie und dem restlichen Leben schafft kaum jemand aus dem Stand. Man fängt am Montag an, schon am Mittwoch kommt ein Termin dazwischen, am Freitag denkt man sich, dann eben nächste Woche nochmal von vorn. Genau an dieser Stelle möchte ich dich unterstützen.

    Vom 3. bis 18. Oktober 2026 läuft der nächste Durchgang meiner begleiteten Darm- und Leberkur Wieder Ich. 16 Tage, live in der Gruppe. Wir nutzen drei Kurprodukte in dieser Zeit, du bekommst ein eBook mit Rezepten, jeden Morgen einen Impuls in dein eMail-Postfach, ein Info-Abend vorab, wöchentliche Zoom-Runden und eine WhatsApp-Gruppe für den Austausch. Gehungert wird nicht, es zählt, was auf den Teller kommt und davon darfst du satt werden. Die Investition liegt bei gut 145 Euro für die drei Kurprodukte, die du nach Erhalt 30 Tage testen kannst.

    Und weil ich oben ehrlich war, bin ich es hier auch. Diese Darmkur ersetzt keine ärztliche Behandlung und wenn dein Blutbild etwas anzeigt, gehört das zuerst behandelt. Sie ist auch nichts für dich, wenn du in diesen 16 Tagen keine Zeit hast, dich um‘ dein’s Essen zu kümmern, denn Schnibbeln & Kochen gehört dazu. Und sie ist kein Saison-Detox, nach dem alles wieder von vorn losgeht, sondern eine erste Etappe zurück zu dir.

    Was sie dir gibt, ist ein Rahmen: 16 Tage, in denen du nicht selbst überlegen musst, was auf den Tisch kommt. Ein Ritual, das nur dir gehört. Und eine Gruppe Frauen, denen es geht wie dir. Hier detoxt keine allein.

    Wie es mit meiner Leserin weitergeht

    Ich habe ihr geantwortet, das was du bis hierher gelesen hast. Zuerst der Arzttermin, dann die beschriebene Reihenfolge aus Essrhythmus, Verdauungskraft stärken, Entlasten und Aufbauen und wenn sie sich bereit fühlt, darf sie gern zu Wieder Ich dazukommen.

    Wie es ihr damit geht, weiß ich noch nicht. Wir stehen im Austausch. Und wenn sie einverstanden ist, erzähle ich es dir im Herbst.

    Fazit: Du und dein Bauch, ihr seid in einer Umbauphase

    Dein Bauch ist nicht kaputt. Er arbeitet jetzt in den Wechseljahren anders als mit 30 und das darf er auch, denn du bist in einer Umbauphase.

    Der Geruch, der dir peinlich ist, ist die nützlichste Information, die du kriegen kannst. Der Blähbauch ab 40 ist selten das eigentliche Problem, sondern das Ergebnis von etwas, das in deiner Verdauung nicht mehr rund läuft. Und wenn du eine Sache aus diesem Artikel mitnimmst, dann bitte diese: Die Reihenfolge entscheidet mehr als die Einkaufsliste.

    Fang beim Arzttermin an. Dann beim Rhythmus. Der Rest kommt danach.

    Wenn du das nicht allein machen möchtest, komm zum Info-Abend für den Oktober-Durchgang. Der ist kostenlos und verpflichtet dich zu nichts. Schreib mir einfach eine Mail an hallo{ed}lilene-40plus.de oder auf Instagram eine DM an @me.and.lilene, dann telefonieren wir kurz und schauen, ob es zu dir passt.

    Und jetzt du: Welches Lebensmittel hat dich zuletzt überrascht, weil du es plötzlich nicht mehr verträgst? Schreib es mir gerne in die Kommentare, ich bin gespannt, ob wir dieselben Verdächtigen haben.

    Alles Liebe
    deine Andrea


    Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn deine Beschwerden anhalten, sich verschlimmern oder Warnzeichen wie ungewollter Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, Fieber oder nächtliche Schmerzen dazukommen, geh bitte zum Arzt.


  • Alleinerziehend, erschöpft und 40+: Was das auf Dauer mit dir und deinem Körper macht und wie du es vermeiden kannst

    Alleinerziehend, erschöpft und 40+: Was das auf Dauer mit dir und deinem Körper macht und wie du es vermeiden kannst

    Der Kühlschrank ist fast leer, wieder einmal. Das Konto sowieso. Und obwohl du als Alleinerziehende erschöpft bist, liegst du nachts wach und grübelst; nicht nur übers Geld, sondern vor allem über dich.

    • Warum reicht es nie?
    • Warum schaffst du es nicht, obwohl du doch jeden Tag alles gibst?
    • Warum kommt immer was dazwischen?

    Wenn du dich in diesen Fragen wiederfindest, bist du nicht allein. Und an dir ist auch nichts falsch. Was du fühlst, hat einen Namen, eine Ursache – und einen Weg heraus, der nicht davon abhängt, dass dich jemand anders rettet.

    Das wichtigste in Kürze

    Rund 40 Prozent der alleinerziehenden Frauen in Deutschland gelten als armutsgefährdet – das Gefühl, arm zu sein, hat meistens einen strukturellen Grund und ist kein persönliches Versagen.

    Geldknappheit zehrt nicht nur am Konto, sondern auch an Körper und Selbstbewusstsein – besonders wenn bei Frauen ab 40 gleichzeitig Wechseljahre und finanziellen Sorgen beginnen.

    Satt statt gut genährt verstärkt Erschöpfung, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsprobleme zusätzlich – arm sein hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen ab 40.

    Der Ausstieg aus dem Kreislauf beginnt im Körper: mit gezielter Nährstoffversorgung, kleinen machbaren Schritten und einem zweiten finanziellen Standbein.

    Es gibt einen Weg aus der Sackgasse, für den du keinen neuen Partner brauchst – finanzielle Unabhängigkeit als Frau solltest du dir selbst aufbauen.

    Und eins gleich vorweg, damit hier nichts falsch verstanden wird:
    Es geht mir nicht darum, alleinerziehende Frauen bloßzustellen oder zu verurteilen. Ich schreibe diesen Artikel, weil ich das Thema aus der Scham-und-Schweige-Ecke herausholen will, in der es viel zu lange steckte.

    Rund 2,39 Millionen Frauen in Deutschland sind alleinerziehend, etwa 40 Prozent von ihnen armutsgefährdet. Das sind fast 960.000 Frauen (-> fast 1 Millionen Mütter), die Tag für Tag kämpfen, still und meistens im Verborgenen.

    Wechseljahre, die Gesundheit von Müttern, Zukunftsängste, den eigenen Kindern einen guten Start ins Leben bereiten oder Altersarmut: All das sind Themen, für die in den Medien bis heute kaum Platz ist.

    Mit diesem Artikel/mit meinem Blog möchte ich das ändern und ein Zeichen setzen für mehr Öffentlichkeit, Austausch und Vernetzung – geschrieben mitten aus dem Leben einer Mama Ende 40, die ihre Erfahrungen und mögliche Aus-Wege mit anderen Frauen in ähnlichen Situationen teilen will und dir damit ein Stück „Silberstreif am Horizont“ mitgeben möchte.


    Bist du „knapp bei Kasse“, weil du alleinerziehend erschöpft bist oder warum fühlt es sich so an?

    Fangen wir mal mit den Zahlen an, denn die holen dich aus der Ecke „das bilde ich mir nur ein“ heraus. In Deutschland gilt als armutsgefährdet, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung hat. Bei alleinerziehenden Müttern liegt diese Quote bei rund 40 Prozent – fast jede Zweite. Aktueller Wert laut Statistisches Bundesamt für 2023: 1.445 € netto im Monat für eine alleinlebende Person. Dazu kommt das Kindergeld (aktuell 259 € pro Kind) und wenn du Glück hast Unterhalt(svorschuss) vom Kindsvater oder Amt. Diese Zahl stammt aus offiziellen Erhebungen und beschreibt eine reale wirtschaftliche Lage.

    Was diese Zahl nicht zeigt: das tägliche Rechnen im Kopf, bevor du an der Kasse stehst. Das schlechte Gewissen, wenn dein Kind zum wiederholten Mal fragt, ob es die Markenhose/Hoodie/Schuhe … haben kann, die alle anderen tragen. Das Gefühl, arm zu sein, ist bei alleinerziehenden Frauen die spürbare Seite einer Realität, die sich zwar mit Zahlen belegen, aber nicht so einfach auflösen lässt.

    So fühlt sich „knappe Kasse“ an, wenn du alleinerziehend bist und dich erschöpft fühlst

    Zukunftsangst gehört für viele alleinerziehende Frauen zum Alltag wie der Wäscheberg. Dazu kommt oft ein leiser, hartnäckiger Vorwurf an sich selbst: dass du in der Ehe nicht richtig funktioniert hast, oder dass du dir und deinen Werten zu viel Raum gegeben hast, statt still die Familie zu versorgen. Beides stimmt so nicht – das Gefühl bleibt trotzdem.

    Dazu kommt die Angst, den Erwartungen deiner Kinder an ein „normales“ Leben nicht mehr zu genügen. Die Angst, als Versagerin dazustehen, während beim Vater das Geld scheinbar mühelos fließt. Du gibst jeden Tag dein Bestes, und trotzdem schleicht sich abends das Gefühl ein, wieder nicht genug geschafft zu haben. Verstärkt wird das oft durch Einsamkeit: Wenn du niemanden hast, mit dem du deine Sorgen teilen kannst, trägst du am Schluss alles allein. Auch das kostet Kraft.

    Und dann ist da noch dein Körper, der sich ausgerechnet jetzt immer wieder querstellt: Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Vergesslichkeit, ein Gedankenkarussell, das nicht mehr abschaltet sobald es ruhig wird. Dazu der Honk auf deiner Schulter: „Du schaffst das eh nicht.“ „Bist nicht gut genug.“

    Wie sich das im Alltag zeigt? Das Geld ist oft schon im ersten Monatsdrittel weg, der Rest ist Dispo. Gespart wird zuerst bei dir – neue Kleidung, Friseur, Ausgehen mit Freundinnen gab’s schon lange nicht mehr. Wenn Kleidung, dann nur noch gebraucht vom Flohmarkt. Du isst die Reste aus dem Kühlschrank, manchmal nur sehr wenig.

    Mit der Zeit sieht man es dir an: fahle Haut, eingefallene Wangen, Augenringe, Schultern, die sich nach vorne rollen, als wollten sie dich wie das igelige Stachelkeid vor allem schützen.

    Was das auf Dauer mit deiner Gesundheit macht, wenn du über 40 bist

    Hier beginnt ein Kreislauf, der sich selbst verstärkt: Dein Selbstbewusstsein schwindet, du fühlst dich zunehmend minderwertig, und selbst Dinge, die früher leicht gelangen, scheinen jetzt schiefzugehen. Dabei wolltest du doch ein Vorbild sein und deinen Kindern zeigen, wie man mitten im Leben neu durchstartet, zu seinen Werten steht und sich nicht unterkriegen lässt. Und jetzt stehst du kurz davor, aufzugeben.

    Was in diesem Kreislauf oft untergeht: Dauerstress und knappes Essen hinterlassen Spuren, die weit über die Stimmung hinausgehen. Ab ca. 40 beginnt die Hormonumstellung (Perimenopause), dein Stoffwechsel arbeitet ohnehin langsamer, dein Körper braucht jetzt mehr, nicht weniger an Nährstoffen – und genau dann bekommt er häufig am wenigsten davon. Das kann sich als Erschöpfung oder bleiernde Müdigkeit zeigen, als Konzentrationsprobleme, als Gelenkschmerzen oder verstärkte Wechseljahresbeschwerden: die Eierstöcke schmerzen, Gewicht, das sich am Bauch sammelt, Wassereinlagerungen, ein Gesicht, das morgens aufgedunsen wirkt.

    Satt sein und gut genährt sein sind zwei völlig verschiedene Dinge. Du kannst jeden Abend einen vollen Teller essen und trotzdem einen Körper haben, der leerläuft, weil das Essen zwar den Magen gefüllt, aber die Zellen nicht gut versorgt werden. Was du dann spürst, ist die Folge eines Körpers, der seinen Alltag ohne ausreichende Grundlage bewältigen soll. Wie ein Auto, das mit leerem Tank die abschüssige Straße herunter rollt. Wie lange wohl?

    In diesem Zustand kommt bei manchen Frauen irgendwann ein Gedanke hoch, den kaum jemand offen anspricht: Vielleicht wäre ein neuer Mann der einfachste Ausweg, einer, der gut verdient und die Kinder mitversorgt. Vielleicht fühlt sich das gerade wie eine naheliegende Lösung an, vor allem weil die eigenen Kräfte zur Neige gehen. Verurteile dich dafür nicht – aber du kannst dir Stabilität auch selbst aufbauen, ganz ohne eine neue „Frau von …“ zu sein.

    Wie du aus dem Kreislauf aussteigst

    Der Ausweg beginnt bei dir, in deinem Körper, genau dort, wo dein Alltag dich täglich fordert – nicht damit, im Außen noch härter zu funktionieren.

    Was tun, wenn für Einkaufen und Kochen kaum Geld und Zeit bleiben? Der erste Schritt muss keine große Ernährungsumstellung sein. Wichtiger ist, deinen Körper gezielt mit den Vitaminen und Mikronährstoffen zu versorgen, die er gerade jetzt braucht, denn mit Beginn der Wechseljahre steigt dieser Bedarf ohnehin. Das kann eine Basis schaffen, auf der dein Körper wieder mehr leisten kann, ohne dass du deinen ganzen Alltag komplett umkrempeln musst. Probier gern folgendes: Frisches, saisonales Gemüse auf dem Markt von kleinen lokalen Anbietern gekauft ist meist nicht teurer als im Discounter. Gesunde Mahlzeiten für mehrere Tage vorbereiten, im Kühlschrank aufbewahren und deiner Mittagspause genießen.

    Parallel lohnt sich der Blick nach vorn: Was kannst du direkt ändern? Wo würde dir eine kleine Weiterbildung helfen? Und wie ließe sich, im eigenen Tempo und von zuhause aus, ein zweites berufliches Standbein aufbauen, mit einem System, das sich bereits bewährt hat und nicht auf „Klinkenputzen“ setzt? So arbeitest du dich Schritt für Schritt aus dem Hamsterrad aus „Funktionieren, Leisten & Ausbrennen“ heraus – auf dem Weg zu echter finanzieller Unabhängigkeit als alleinerziehende Mutter, statt nur für einen nächsten besseren Tag.

    Mein Angebot für dich

    Nur ein Angebot, keine Aufforderung. Du kannst es annehmen oder auch nicht, beides ist in Ordnung. Vielleicht klingt es im ersten Moment ungewohnt für dich. Vielleicht war aber auch schon ein Gedanke dabei, der in den nächsten Wochen weiterarbeitet, das darf so sein, du musst nicht sofort „ja“ rufen.

    Ich biete dir einen offenen, ehrlichen Austausch unter Frauen, die finanziell enge Zeiten kennen, ganz ohne Bewertung. Und ich zeige dir gern den Weg, der für mich funktioniert hat und vielleicht auch etwas für dich wäre: eine gesunde, frische Ernährung, ergänzt durch gezielte Vitamine und Mikronährstoffe als tägliche Grundversorgung, eine Investition in dich und dein Wohlbefinden. Wenn du magst, kannst du es mit System refinanzieren, und es langfristig zu einem zweiten Einkommen ausbauen.

    Fazit: Du bist diesem Zustand nicht ausgeliefert

    Du musst diesen Zustand nicht für immer hinnehmen: Du kannst deine Zukunft gestalten und verändern, auch wenn sich das heute noch nicht danach anfühlt. Viele Frauen sind diesen Weg vor dir schon gegangen. Und du kannst das auch!

    Wenn du Lust auf einen offenen und ehrlich-ungeschminkten Austausch hast, ganz unverbindlich, dann melde dich bei mir. Wir schauen gemeinsam, ob dieser Weg auch für dich passen könnte.

    Für deinen tieferen Einstieg in’s Thema

    Wechseljahre & Vitamine

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  • Da musst du jetzt halt durch? Nein. Warum ich Frauen in den Wechseljahren mit Nährstoffen begleite.

    Da musst du jetzt halt durch? Nein. Warum ich Frauen in den Wechseljahren mit Nährstoffen begleite.

    Eine ehrliche Geschichte über stärker werdende Symptome und Wechseljahre Nährstoffe, ein paar verstaubte Träume, Wechseljahre als Chance – und die Schwester, die ich für dich sein will.

    Das Wichtigste in Kürze

    Wechseljahres-Symptome sind oft eng mit Nährstoffmängeln verknüpft – sie verstärken sich gegenseitig.

    „Normale“ Ernährung reicht in den Wechseljahren häufig nicht mehr aus, weil sich Hormonhaushalt, Stoffwechsel und Nährstoffbedarf verändern.

    Mehr Wissen über Vitamine und Nährstoffe gibt dir die Freiheit, gut informierte Entscheidungen für deinen Körper zu treffen.

    Wechseljahre sind kein „Da musst du jetzt halt durch“ – sondern eine Chance für Neubeginn, Selbstbestimmung und ein gesundes langes Leben.

    Mein Angebot richtet sich an Frauen, die ihre Wechseljahre aktiv gestalten wollen – mit natürlicher Unterstützung.

    Wie kam ich auf die Idee – Wechseljahre & nährstoffreichere Ernährung

    Morgens wachte ich auf und fühlte mich schon müde, bevor der Tag überhaupt angefangen hat. Ich stand in der Küche, und hatte vergessen, was ich da wollte. Mein Kopf fühlte sich an wie in Wolken – und dazu kribbelt es. Manchmal heiß. Manchmal traurig. Manchmal mit einem Grrrr. Manchmal alles gleichzeitig.

    Ich bin gerade mittendrin.

    In der Perimenopause. Mit allem, was dazugehört. Und je weiter ich in dieser Phase ankam, desto stärker und häufiger wurden die Symptome. Es ist diese leise Erschöpfung, die sich anschleicht. Die Stimmungsschwankungen, die kommen und gehen wie das Wetter im April.

    Was mich aufmerksam gemacht hat

    Hier ist was kaum jemand weiß: Immer wieder hatte ich mit depressiven Phasen und heftigen PMS-Symptome zu kämpfen. Lange habe ich nicht verstanden, warum manche Monate oder Wochen erträglich und fröhlich waren – und andere mich komplett ausgenockt hatten.

    Bis ich angefangen habe, genauer hinzuschauen.

    Was ich erkannt habe: Je stärker meine Nährstoff-Mängel zu verschiedenen Zyklus-Zeiten, desto intensiver die Phasen. Je besser meine Versorgung mit Vitaminen und Mineralien, desto leichter ging es mir.

    Und genau das gleiche Muster sehe ich jetzt in meinen Wechseljahren. Nur lauter. Und Deutlicher.

    Warum reicht „normale“ Ernährung jetzt nicht mehr?

    Wahrscheinlich denkst du gerade: „Aber ich esse doch gesund. Salat, Gemüse, ab und zu Fisch. Reicht das nicht?“

    In den Jahren vor 40: vielleicht. Jetzt: leider oft nicht mehr.

    Was sich verändert hat:

    • Dein Hormonhaushalt schwankt – und für die Hormonproduktion braucht es Bausteine. B-Vitamine, Magnesium, Omega-3, Vitamin D. Wenn die fehlen, fehlt deinem Körper das Material, um die Schwankungen abzufedern.
    • Dein Grundumsatz sinkt. Heißt: Weniger Kalorien rein (wegen „Schwimmring am Bauch“), aber erhöhter Bedarf an Vitaminen und Mineralien durch die Homonumstellung in den Wechseljahren. Das geht über die Ernährung allein häufig nicht mehr zu decken.
    • Dein Darm verändert sich. Die Nährstoffaufnahme ist nicht mehr so effizient wie mit 25. Du isst dasselbe – aber es kommen weniger Nährstoffe in deinen Zellen an.
    • Dazu Stress, Sorgen, Schlafmangel, Care-Arbeit, Job. Das verbraucht zusätzlich Nährstoffe. Magnesium, Zink, C, D, B-Vitamine – zu viel für das Wenige, was in Lebensmitteln noch enthalten ist.

    Das Ergebnis: Die Wechseljahres-Symptome verstärken sich. Du fühlst dich schlechter. Und der Kreis schließt sich, weil du dann noch weniger Energie spürst, dich um deine Versorgung zu kümmern.

    Was ich für mich erkannt habe

    Ich habe schon immer ganzheitlich gedacht, wenn es um meine Gesundheit ging. Nicht nur Symptome. Sondern die Geschichte und die Ursache dahinter. Meinen Körper als Gesamtwesen, nicht als Sammlung von Einzelteilen gesehen.

    Als ich auf meine Wechseljahre mit diesem Blick angeschaut habe, ist mir aufgefallen: Vieles, was meine Bekannten als „Da musst du jetzt halt durch“ abtun, hängt mit der Nährstoffversorgung zusammen. Und das heißt im Umkehrschluss: Wenn ich meine Ernährung mit Vitaminen, Mikro- und Makronährstoffen verbessere, kann ich viele Symptome abmildern.

    Das war für mich der Wendepunkt.

    Aufklärung als Antrieb

    Wechseljahre. Ein Thema, über das jahrelang geschwiegen wurde. Selbst in meinem Freundeskreis redet kaum eine darüber. Wir reden über Kinder, Männer, Jobs, Wohnungsumzüge. Aber über schmerzende Fingergelenke, negative Stimmungen, Konzentrationsprobleme, Nebel im Kopf und nächtliche Schweißausbrüche? Stille.

    Das wollte ich nicht mehr.

    Meine Erfahrungen weiterzugeben ist für mich Aufklärung. Wissen bedeutet Freiheit – die Freiheit, gut informierte Entscheidungen für oder gegen etwas zu treffen. Es geht nicht darum, dass alle dasselbe machen. Sondern darum, dass alle wissen, was möglich ist.

    Mein Wissen und meine Aufklärung an nachfolgende Frauengenerationen weitergeben, die in die Perimenopause kommen – das ist für mich ein kleiner Akt des Feminismus. Mein Beitrag zur Gleichberechtigung. Weil eine Frau, die ihren Körper kennt und ihre Bedürfnisse ernst nimmt, sich eine ganz andere Haltung und Stimme erschließt.

    Was will ich damit erreichen?

    Wenn ich ehrlich bin: Es geht mir um mehr als ein paar weniger Hitzewallungen. Es geht mir um dich. Um deine Zukunft. Um die nächsten 30 oder 40 Jahre deines Lebens.

    Warum dein heutiges Wohlbefinden mit deiner Zukunft zusammenhängt

    Stell dir vor: Je besser es dir geht, je wohler du dich in deinem Körper fühlst, desto mehr Energie und Gedankenkraft hast du übrig. Für das, was wirklich zählt.

    Zum Beispiel:

    • Für deine finanzielle Unabhängigkeit. Für einen Job, der dir ein Einkommen bringt, das die Kosten (plus ein paar Extras) deines Lebens trägt – statt eines Jobs, der dich klein hält oder ausbeutet.
    • Für fairer verteilte Care-Arbeit. Aber dafür brauchst du innere Stärke. Du musst da hinstehen, deinen Platz einfordern und denen, die sich bisher gedrückt haben, ihren Anteil vor die Füße legen. Das geht nicht aus dem Funktionsmodus heraus.
    • Für Weiterbildung und bessere Qualifikation. Für die nächste Stufe in deinem Berufsleben.
    • Für Dinge, die deine Seele bereichern: Reisen, Yoga, Meditation, Hobbies, Bücher, lange Spaziergänge mit deinem Hund.

    Solange du als Frau im Funktionsmodus läufst, tust du nur das, wofür du täglich den Druck spürst: deinen Brötchen-Job, die unbezahlte Familienarbeit, putzen, einkaufen. Für dich bleibt nichts übrig. Keine Energie für das große Ganze.

    Und genau hier setzt mein Angebot an.

    Was ich für dich will

    • Dass du die Chancen der Wechseljahre erkennst – statt sie nur durchzustehen.
    • Dass deine Arbeitskraft erhalten bleibt – nicht versickert.
    • Dass dein Wohlbefinden gefördert wird – Tag für Tag.
    • Dass du deine bisher vernachlässigten Kraftquellen wieder anzapfst.
    • Dass deine Widerstandskraft steigt – körperlich, mental, emotional.
    • Dass du dein Mindset, deine innere Haltung, deine Gedanken und Handlungen bewusst gestaltest.
    • Dass du Ziele für die nächsten Jahre entwickelst – und nicht nur reagierst, auf das, was dir gerade vor die Füße fällt.
    • Dass du Inspirationen findest, die dich weiterbringen.

    Und vor allem: Dass du dir diese eine Frage stellst.

    Bekommen mein Körper und mein Geist die Nahrung, die sie wirklich brauchen?

    Welches Problem löst mein Angebot „Vitamin- und nährstoffreiche Ernährung für mehr tägliches Wohlbefinden in den Wechseljahren“?

    Mein Angebot ist für drei große Themen da:

    • Für ein selbstbestimmtes, gesundes Altern – mit hoher Lebensqualität und Wohlfühlen – lange, bis ins hohe Alter.
    • Für mehr Unabhängigkeit von Medikamenten und „Göttern in Weiß“ – hin zu mehr natürlicher Unterstützung und Eigenverantwortung für dein tägliches Wohlbefinden.
    • Für mehr Wohlbefinden und Gesundheit, den ganzen Menschen mitdenken – Körper, Kopf, Alltag.

    Und konkret löst es Folgendes:

    Wechseljahre als Neubeginn statt Ende. Weg vom „Das ist halt so“ und „Da musst du jetzt durch“. Diese Lebensphase ist kein „schleichender Abgang“ – sie ist eine Tür. Auf der anderen Seite wartet eine Frau, die freier ist als die, die du vorher warst.

    Selbstbestimmung in der zweiten Lebenshälfte. Du entscheidest, was du in deinen Körper lässt. Du entscheidest, welche Informationen für dich gelten. Du entscheidest, wem du vertraust – deinem Bauchgefühl, deinen Recherchen, deiner gut informierten Wahl.

    Prävention und Eigenverantwortung statt Abhängigkeit. Du machst dich weniger abhängig von Pharma, Ärzten und Medikamenten. Du sorgst vor, baust auf, statt hinterher nur zu reparieren, wenn das Kind schon im Brunnen liegt.

    Wechseljahre & Nährstoffe

    Was du davon hast, wenn du dich mit dem Thema beschäftigst:

    • Du triffst gut informierte Entscheidungen – basierend auf mehr und besseren Informationen.
    • Du redest über deine Wechseljahre, statt das Thema totzuschweigen oder als „Frauenkram“ abzutun. Sie sind ein wichtiger Abschnitt deines Lebens.
    • Du erlebst mehr Lebensqualität und tägliches Wohlbefinden – in einer Lebensphase, über die es bis vor Kurzem nur sehr wenig Informationen gab.
    • Du verabschiedest dich von „Das ist jetzt halt so.“ und „Da musst du jetzt durch.“ Nein. Denn das sind oft Folgen von Nährstoff-Mängeln – und die kann man beheben.

    Stattdessen: Hin zu einem aktiven, gesundheitsorientierten Lifestyle. Mit einer optimalen Versorgung deines Körpers. Mit allem, was er in dieser fordernden Lebensphase an Vitaminen, Mikro- und Makronährstoffen, an Mindset, Bewegung und Muskelerhalt braucht, um gut zu funktionieren.

    Wechseljahre als Chance

    Diese Phase ist eine eingebaute Pause. Ein Moment, in dem dein Körper dich zwingt, hinzuschauen. Wenn du den Mut hast, das als Geschenk zu sehen, öffnet sich vieles:

    • Deine eigene Zukunft neu denken – nicht das, was alle erwarten. Sondern das, was du willst.
    • Den Bullshit-Filter aktiv wirken lassen. Was darf bleiben? Was sollte besser gehen?
    • Mehr Unabhängigkeit und Freiheit – innerlich wie äußerlich.
    • Länger gesund und fit leben – nicht „später mal“, sondern jetzt anfangen.
    • Deinen längst verstaubten Träumen eine neue Chance geben.
    • Aktiv etwas gegen Altersarmut tun – mit Wissen, Energie, Mut.

    Stell dir vor, in zehn Jahren sitzt du mit deinen Freundinnen im Café. Wer von euch wird sagen: „Ich habe damals in den Wechseljahren angefangen, mich um mich zu kümmern – und es war die beste Entscheidung meines Lebens“?

    Sei du das.

    Prävention von Demenz und Osteoporose

    Konzentrationsprobleme. Brain Fog. Vergesslichkeit. „Wo war ich gerade?“

    Das sind keine süßen Anekdoten für den nächsten Kaffeeklatsch. Das sind oft Hinweise darauf, dass dein Gehirn zu wenig Nährstoffe bekommt, um gut zu arbeiten.

    Hier ein Gedanke, der wachrütteln könnte:

    Demenz beginnt nicht, wenn du 70 wirst. Demenz beginnt in deinen Vierzigern.

    Wenn dein Gehirn dauerhaft zu wenig Nährstoffe bekommt, nehmen Hirnfunktionen ab. Je länger diese Funktionen nicht mehr gebraucht werden, desto schneller baut das Gehirn sie ab. „Use it or lose it“ – auf molekularer Ebene.

    Prävention heißt: aktiv werden und vorbeugen. Dein Gehirn optimal versorgen. Jetzt. Schon Jahrzehnte bevor du in die Rente kommst. Damit es immer gute Leistung bringen kann.

    Dasselbe gilt für deine Knochen. Osteoporose ist kein plötzliches Ereignis im Rentenalter. Sie ist das Ergebnis von jahrzehntelanger Unterversorgung – Kalzium, Vitamin D, Vitamin K2, Magnesium. Was du heute aufbaust und erhältst, trägt dich morgen.

    Prävention von Burnout und Alters-Depressionen

    Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren sind real und ein Stück weit „normal“. Sie werden verstärkt durch Hormonschwankungen und das Absinken von Östrogen, Progesteron, Testosteron. Und sie werden zusätzlich verstärkt durch Nährstoffmängel und Dysbalancen im Darm-Hirn, der Darm-Hirn-Achse und im Gehirn selbst.

    Hier ist die ungemütliche Wahrheit:

    Je länger negative Stimmungsphasen andauern, desto eher manifestiert sich daraus eine echte Depression. Das, was als Badmood-Day oder „Verstimmung“ beginnt, kann sich zu einem Zustand verfestigen, aus dem es immer schwerer wird, wieder herauszufinden.

    Was kann helfen?

    1. Eine bessere Nährstoffversorgung über deine tägliche Ernährung ist eine starke Säule.
    2. Dazu kommt: aktiv Sozialkontakte pflegen. Dein Netzwerk – aus Freundinnen, Familie, Frauen, die ähnliches durchmachen – ist ein Schutzschild gegen Vereinsamung und Burnout.

    Du musst da nicht alleine durch

    Für wen ist mein Angebot ideal – und für wen nicht?

    Ich glaube an Klarheit. Lieber sagen wir uns ehrlich, ob wir zusammenpassen, als dass du Zeit, Geld oder Vertrauen in etwas steckst, das nicht zu dir passt.

    Mein Angebot ist für dich, wenn:

    👉 Du deine Wechseljahre als Chance siehst – und nicht als Strafe.

    👉 Du dich nicht mit „Da müssen Sie jetzt durch“ zufriedengeben willst.

    👉 Du aktiv dein Wohlbefinden beeinflussen willst – ganzheitlich und mit natürlichen Mitteln, ohne Chemie.

    Mein Angebot ist eher nichts für dich, wenn:

    👉 Du eine schnelle und einfache Lösung für deine Symptome suchst. Es gibt sie nicht. Wer dir das verspricht, bindet dir einen Bären auf.

    👉 Du denkst: „Der Arzt wird’s schon wissen.“ (Spoiler 1: Viele Ärzte (m/w) wissen über Wechseljahre und Nährstoffe erstaunlich wenig – nicht aus Bosheit, sondern weil es im Medizinstudium kaum vorkommt.)

    👉 Du noch nicht bereit bist, dich mit den Ursachen deiner Wechseljahresbeschwerden zu beschäftigen.

    👉 Du dein Geld lieber für Ärzte und Pharma-Medikamente ausgibst, als wohlinformiert in dich und dein langfristiges Wohlbefinden zu investieren.

    Das ist kein Werturteil. Jede Frau darf ihren Weg in ihrem Tempo gehen. Aber wir sparen beiden Zeit, wenn wir das jetzt schon klären.

    Fazit: Mein Ziel – In 5 Jahren

    Wenn ich nach vorne schaue: Ich sehe eine große Community an Frauen, die ihr Wissen und ihre eigenen Erfahrungen zum Thema Wechseljahre, Vitamine & Nährstoffe an viele andere Frauen weitergeben. Die nicht mehr schweigen. Die ihren Schwestern, Töchtern, Freundinnen, Kolleginnen erzählen, was möglich ist.

    Ich sehe Frauen aus den nachfolgenden Generationen, die in ihre Perimenopause kommen – und nicht ratlos sind. Sondern vorbereitet. Gut informiert. Mit einer Auswahl an Wegen, die sie gehen können.

    Ich sehe Frauen, die mit einer gesünderen, vitamin- und nährstoffreicheren Ernährung leichter und mit weniger Symptomen durch ihre Wechseljahre gehen. Die mehr Wohlbefinden haben. Mehr Energie. Mehr Klarheit. Mehr Zukunft.

    Das ist mein Bild für die nächsten Jahre.

    Und du? Bist du dabei?

    Lass uns reden

    Wenn du bis hierher gelesen und immer mal wieder genickt hast – an irgendeiner Stelle – dann lade ich dich zu einem kostenlosen Kennenlern-Gespräch ein.

    In diesem Gespräch schauen wir gemeinsam:

    👉 Wo stehst du gerade in deinen Wechseljahren?
    👉 Welche Symptome dich gerade am meisten belasten?
    👉 Wie mehr Vitamine und Nährstoffe auch deine Wechseljahre positiv beeinflussen können?

    Kein „Das musst du jetzt kaufen“. Einfach ein offener Austausch, ein Gespräch zwischen zwei Frauen, die diese Lebensphase ernst nehmen.

    👉 Schreib mir ein eMail für dein kostenloses Austausch-Gespräch.

    💖-lichst, deine Andrea.

  • Perimenopause Supplements oder Was du den Tag über essen könntest

    Perimenopause Supplements oder Was du den Tag über essen könntest

    Für Frauen ab 40 beginnt eine Zeit, die weit über bloße biologische Fakten hinausgeht – es ist eine Phase des Umbruchs, des Erwachens und der Neudefinition. Die Perimenopause ist kein plötzliches Ende, sondern eine tiefgreifende Wandlung, in der dein Körper beginnt, seine Prioritäten neu zu ordnen.

    In den Wechseljahren und der Zeit davor (Perimenopause) ab ca. 40 verändert sich der Hormonhaushalt bei uns Frauen drastisch, was den Bedarf an spezifischen Nährstoffen erhöht. Was du in dieser Zeit essen solltest, um dein tägliches Wohlbefinden zu steigern und wann du in deiner Perimenopause Supplements nehmen solltest, das erfährst du auf dieses Seite.

    Warum Eigeninitiative und Supplements bei der Mikronährstoffversorgung jetzt dein wichtigster Akt der Selbstliebe sind

    Die Weisheit deines Körpers unterstützen

    In der Perimenopause sinkt der Hormonspiegel oft unvorhersehbar, was dein inneres Gleichgewicht herausfordert. Dein Körper benötigt nun ein stabileres Fundament als je zuvor. Eine tägliche Grundversorgung mit allen wichtigen Vitaminen und Mikronährstoffen, die weit über das „Minimum“ hinausgeht ist kein Luxus, sondern dein Schutzschild. Diese Nährstoffe sind die unsichtbaren Helfer, die deine Nervenstärke, deine Energie und deine Ausstrahlung bewahren, während die Hormone Achterbahn fahren.

    Das Versprechen an sich selbst

    Es ist eine gewaltige Aufgabe, die Vielfalt von den ernährungswissenschaftlich empfohlenen über 35 Pflanzen – von „normalem“ saisonalem Gemüse über Ginkgo bis Sojaisoflavonen – jeden Tag frisch auf den Tisch zu bringen.
    Eigeninitiativ zu werden bedeutet zu erkennen: Ich bin es mir wert, dass mein Körper alles bekommt, was er braucht, ohne dass ich mich im Alltag zwischen Beruf, Familie und Selbstfürsorge aufreibe. Ich habe mich für diesen Weg entschieden – ich unterstütze meinen Körper während der Wechseljahre mit Perimenopause Supplements.

    Stabilität im Wandel

    Die Perimenopause kann sich oft wie ein Kontrollverlust anfühlen. Indem du dich bewusst mit deiner Ernährung und einer Grundversorgung an allen notwendigen mit Vitaminen und Vitalstoffen beschäftigst, holst du dir die Kontrolle zurück.

    • Knochen & Struktur: Mit 1000mg Calcium (125% RM) legen du das Fundament für deine spätere Beweglichkeit.
    • Innere Ruhe: 350mg Magnesium (93% RM) sind der Anker für deine Entspannung in schlaflosen Nächten.
    • Darmgesundheit: Ballaststoffe und Probiotika sorgen dafür, dass dein System im Fluss bleibt – eine Metapher für das Loslassen, das diese Lebensphase fordert.

    Ein Akt der Befreiung

    Dich um deine Mikronährstoff-Versorgung zu kümmern, ist deine Entscheidung, nicht länger „zu funktioniert“, sondern aktiv zu gestalten, wie du altern willst. Es geht darum, mit 40, 50 und darüber hinaus nicht nur präsent – „da“ zu sein, sondern lebendig, klar und kraftvoll dein aktives Leben zu leben. Denke daran: So wie dein Körper viel Flüssigkeit und Nährstoffe benötigt, um seine Kraft zu entfalten, braucht auch deine Seele in dieser Zeit Raum und Pflege.

    Warte nicht darauf, bis Wechseljahressymptome dich zwingen, hinzusehen. Werde zur Architektin deine eigenen Vitalität – und Zukunft.

    Die tägliche Grundversorgung mit Vitaminen und Mikronährstoffen

    Es gibt die vorherrschende Meinung, dass es ausreichend ist, wenn man sich nur gesund genug ernährt und regelmäßig isst. Leider ist Studien zufolge der Gehalt an Vitaminen und Nährstoffen in unseren Lebensmitteln (vor allem in den konventionell produzierten Nahrungsmitteln) seit den 80er Jahren stark zurückgegangen.

    Dazu kommt erschwerend, dass in Deutschland die Grenzwerte sowohl von Vitaminen und Vitalstoffen die niedrigsten in ganz Europa sind. Das was bei uns als „zu hoch“ gilt, ist bei unseren Nachbarn teilweise immer noch „unterversorgt“. (-> Warum es vielen Frauen ab 40 nicht mehr so gut geht, liest du im Blogartikel: Was wenn Vitamine ab 40 fehlen?)

    Es gibt viele Gründe, viele Für’s und Wider’s, warum man seine Ernährung durch Supplements ergänzen sollte. Ich werde hier nur von mir reden und dir einen Einblick in mein Warum geben:

    Als ich mit dem Supplement begonnen habe, 2021, war ich getrennt lebend, mit pubertierenden Kindern im Wechselmodell, ohne Unterhalt. Ich war während Corona arbeitslos geworden und fand trotz dutzender Bewerbungsschreiben keine neue Anstellung. Ich hatte nicht nur Geldsorgen, sondern auch extreme Zukunftsangst. Ich wusste teilweise nicht, wie ich mich und die Kinder über den Monat bringen soll. Mein Tag bestand aus Recherche, Telefonaten und Bewerbungen schreiben, Frust und Heulen. Ein Hamsterrad, in dem ich total ausbrannte.

    Eine Freundin sagte mal zu mir „Du siehst aus wie der lebende Tod, tu was für dich.“ Damals begann ich mit der täglichen Grundversorgung. Und nach ein paar Wochen spürte ich bereits die Veränderung: mehr Klarheit, mehr emotionale Stärke, weniger Panik.

    Seitdem trinke ich jeden Morgen ein hochkomplexes Nahrungsergänzungsmittel als Shake, das eine enorme Bandbreite an Mikronährstoffen, Ballaststoffen und Pflanzenextrakten abdeckt. Um denselben Nährwert allein durch herkömmliche Lebensmittel zu erreichen, müsste ich über den Tag verteilt eine sehr spezifische und extrem abwechslungsreiche Auswahl an Lebensmitteln konsumieren.

    Mein Alltag ist vollgepackt und an den meisten Tagen bleibt keine Zeit, um mehrmals täglich Mahlzeiten frisch zuzubereiten (schnibbeln, kochen, in Ruhe essen). Meistens koche ich nur einmal – abends – dann aber eine doppelte Portion, für den nächsten Mittag gleich mit. Der tägliche Shake gibt mir die Sicherheit, dass ich trotzdem rundum gut versorgt bin mit allen wichtigen Nährstoffen, die mein Körper und Gehirn jetzt in der Perimenopause braucht, um gut zu funktionieren.

    Gesund Kochen für eine rundum ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mikronährstoffen

    Damit du einen Eindruck davon bekommst, wie ein Tagesplan aus selbst zubereiteten Mahlzeiten im Vergleich zu dem Vital-Supplement aussehen würde, habe ich das Projekt „What-to-eat-in-a-day“ ins Leben gerufen. Hier teile ich mit dir mögliche Ernährungspläne, wie du über frisch zubereitete Lebensmittel eine gleichwertige Vitamin- und Mikronährstoffaufnahme erreichen kannst.

    Der „Power-Mix“ mit Fokus auf B-Vitamine & Zink

    Frühstück (Smoothie):
    Ein Mix aus 150 ml Wasser, 1 Handvoll Spinat, 1/2 Karotte, 1 EL Leinsamen und etwas Zitronengras

    Vormittags-Snack:
    50 g geröstete Erdnüsse (sie sind reich an Biotin)

    Mittagessen:
    150 g gegarte Makrele oder 200 g Miesmuscheln mit gedünstetem Gemüse aus 150 g Brokkoli, 100 g Blumenkohl.
    Die Makrele enthält pro 100g etwa 9μg bis 12μg Vitamin B12​.

    Nachmittags-Snack:
    Ein Becher Naturjoghurt (150 g) für die probiotischen Kulturen, Saft einer Zitrone, 20 g Walnuskerne, 1 EL Leinsamen (10 g).

    Abendessen:
    Eine große Portion Fenchel-Gemüse-Pfanne mit 100 g Fenchel, 150g frischer Spinat, 200 g Karotten, 1 kleiner Bund Petersilie, 150 g Kichererbsen und einer Prise Kurkuma mit Pfeffer abgeschmeckt.

    Getränk über den Tag: 2 Tassen grüner Tee (für den Grüntee-Extrakt)

    Der „Maritim & Grün“-Mix mit Fokus auf Vitamine D & E

    Frühstück (Smoothie):
    1 Banane, 100 g Heidelbeeren, 1 TL (10 g) Spirulina- oder Chlorella-Pulver und 1 EL (15 g) Flohsamenschalen (für die Ballaststoffe).

    Büro-Snack:
    30 g Sonnenblumenkerne (hoher Vitamin E-Gehalt).

    Mittagessen:
    150 g gegartes Lachsfilet mit einer großen Portion Rosenkohl (200 g) und 300 g Petersilienkartoffeln.

    Nachmittags-Snack:
    1 Grapefruit und 2 Paranüsse (für das Selen, 55% RM)

    Abendessen:
    „Algen-Salat“ aus 5 g Wakame oder Nori (für die Rotalgen-Anteile), 40 g Sonnenblumenkerne dazu 150 g Weißkohl-Salat und 2 Scheiben Vollkornbrot

    Getränk über den Tag: 2 Tassen grüner Tee (für den Grüntee-Extrakt)

    „Veggie-Vital“ mit Fokus auf Ballaststoffe & Phytostoffe

    Frühstück (Bowl):
    60 g Haferflocken mit 1 EL (20 g) Chiasamen, 100 g Papaya-Würfeln, 100g Acerola- oder Hagebuttenmark (für Vitamin C ) und einem Klecks Sojalecithin.

    Vormittags-Snack:
    1 hartgekochtes Ei (für Biotin und Vitamin D) und ein Bund Radieschen.

    Mittagessen:
    Ein bunter Eintopf aus 100 g Linsen, 200 g Karotten, 100 g Staudensellerie, 100 g frische Roter Bete und 50 g Brunnenkresse.

    Nachmittags-Snack:
    Ein großer Apfel und 10 (30 g ) Mandeln (für Vitamin E und Magnesium).

    Abendessen:
    10 g gedünsteter Spargel und 150 g grüne Bohnen mit einer Sauce aus 30g Edelhefeflocken (für die B-Vitamine, um B12​ und Biotin zu pushen).

    Abend-Getränk: Ein Glas (250 ml) Tomatensaft mit einer Prise Pfeffer (für das Lycopin).

    Getränk über den Tag: 2 Tassen grüner Tee (für den Grüntee-Extrakt)

    Der „Beef & Egg Power-Mix“ mit Fokus auf B-Vitamine & Zink

    Frühstück (Smoothie):
    Ein Mix aus 150 ml Wasser, 1 Handvoll Spinat, 1/2 Karotte, 1 EL Leinsamen und etwas Zitronengras.

    Vormittags-Snack:
    50 g geröstete Erdnüsse (reich an Biotin, um die 600% RM anzusteuern).

    Mittagessen:
    200g Rindersteak (Medium zubereitet) kombiniert mit 3 hartgekochten Eiern im Salat mit 150 g gedünstetem Brokkoli und 100 g Blumenkohl, 40 g Sonnenblumenkerne (für Vitamin E).
    Hinweis: Rindfleisch liefert ordentlich Zink (150% RM im Produkt) und B12​, während die Eigelbe massiv beim Biotin-Konto (600% RM) einzahlen.
    Streue 1 EL Sonnenblumenkerne über den Salat, um das Vitamin E (417% RM) zu unterstützen.

    Nachmittags-Snack:
    Ein Becher Naturjoghurt (200 g) für die probiotischen Kulturen und Saft von 1 Zitrone, 20 g Walnusskerne.

    Abendessen:
    Eine große Portion Fenchel-Gemüse-Pfanne aus 100 g Fenchel, 150 g Blattspinat, 200 g Karotten, 1 Bund Petersilie mit 100 g Kichererbsen und einer Prise Kurkuma und einer Prise Pfeffer.

    Spät-Snack: Eine Tasse Kamillentee und 3 Walnusskerne.

    Getränk über den Tag: 2 Tassen grüner Tee (für den Grüntee-Extrakt)

    Für die tägliche Grundversorgung den erhöhten Bedarf an Mikro- und Makronährstoffen supplementieren

    • Frisch zubereitete Mahlzeiten brauchen Zeit: einkaufen, schnibbeln, kochen/braten, Essen
    • frische Lebensmittel, saisonal, regional in Bio-Qualität sind kostenintensiv
    • die Grundversorgung über Supplements ist refinanzierbar, d.h. die Kosten für das Produkt stehen den Einnahmen aus deinem Network Marketing Team gegenüber
      Ziel ist, dass du mehr Einnahmen als Ausgaben für deine monatlichen Produkte erzielst

    In dem Blogartikel (-> 50-ways-of-daily-vitamins) habe ich dir ein paar Varianten zusammengestellt, wie ich meinen täglichen Shake zur Grundversorgung mit den wichtigsten Vitaminen und Mikronährstoffen genieße – gerade auch jetzt während der Perimenopause.

    Fazit: Dein Körper ist im Wandel – Warum „gut essen“ allein oft nicht reicht

    Wenn wir uns die Liste der essentiellen Nährstoffe ansehen – von Magnesium für starke Nerven über Omega-3 für die Herzgesundheit bis hin zu den B-Vitaminen für die gute Stimmung – wird eines schnell klar: Um diesen erhöhten Bedarf in der Perimenopause rein über unsere täglichen Mahlzeiten zu decken, müssten wir Schwerstarbeit am Esstisch leisten.

    Hand aufs Herz: Wer schafft es schon, täglich bergeweise grünes Blattgemüse, pfundweise fetten Seefisch und exakt die richtige Menge an Kernen und Saaten in den ohnehin schon vollen Alltag zu integrieren?

    Die hormonelle Umstellung ist für unseren Körper eine enorme Kraftanstrengung. Es ist keine Schande, wenn wir ihm hier unter die Arme greifen. Im Gegenteil: Es ist strategisch klug, die Nährstoff-Lücken gezielt zu schließen, damit du dich nicht länger mit Erschöpfung, Stimmungsschwankungen oder Schlafstörungen durch den Tag kämpfen musst. Eine hochwertige Ergänzung ist hier kein „Ersatz“, sondern die smarte Abkürzung zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden in deinen besten Jahren.

    Dein nächster Schritt: Du möchtest die Kontrolle über dein Wohlbefinden zurückgewinnen, bist dir aber unsicher, welche Nährstoffe in deiner aktuellen Situation den größten Hebel haben? Bevor du wahllos irgendwelche Präparate im Discounter kaufst, lass uns gemeinsam schauen, welche gezielte Ergänzung für dich jetzt wirklich Sinn machen würde.

    Lass uns unverbindlich austauschen.

    Ich zeige dir gerne, welche Konzepte meine Kundinnen erfolgreich nutzen, um wieder in ihre volle Energie zu kommen.

    Schreib mir.


    Wichtiger Hinweis: Die Inhalte auf dieser Webseite (lilene-40plus.de) dienen ausschließlich der allgemeinen Information und dem persönlichen Erfahrungsaustausch. Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar.

    Die hier geteilten Tipps und Informationen zur Perimenopause und zu Wechseljahresbeschwerden basieren auf sorgfältiger Recherche und persönlichen Erfahrungen, können jedoch einen Besuch bei einer Ärztin, einem Arzt oder qualifiziertem Fachpersonal nicht ersetzen. Suche bei gesundheitlichen Beschwerden oder vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bitte immer ärztlichen Rat auf.

    Ich übernehme keine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Inhalte. Die Anwendung der genannten Tipps erfolgt auf eigene Verantwortung.

  • Perimenopause was hilft bei Wechseljahresbeschwerden

    Perimenopause was hilft bei Wechseljahresbeschwerden

    Mehr Wohlbefinden für Frauen in der Perimenopause was hilft dir jetzt, wenn deine Wechseljahresbeschwerden zunehmen

    Warum du deine Nährstoffversorgung erhöhen solltest

    In den Wechseljahren und der Zeit davor (Perimenopause) ab ca. 40 verändert sich der Hormonhaushalt bei uns Frauen drastisch, was den Bedarf an spezifischen Nährstoffen erhöht.

    Was du bei Wechseljahresbeschwerden konkret tun kannst

    Überblick über die Möglichkeiten

    gesunder Lebensstil für Körper & Geist: gesunde Ernährungsgewohnheiten, Muskelaufbau, Entspannung

    gesunde, frisch zubereitete, pflanzliche Lebensmittel in Bio-Qualität

    erhöhter Bedarf an Vitaminen, und Nährstoffen

    supplementieren

    Welchen Nutzen bringt dir eine tägliche erhöhte Vitamin- und Vitalstoffversorgung

    Hier sind die Gründe und Vorteile für Frauen ab 40:

    1. Vitamin D, Ferritin (Eisen), Vitamin B12, Omega-3, Magnesium

    • starkes Immunsystem statt häufig erkältet, unfit und müde zu sein
    • kräftige Knochen, Sehnen & Bänder statt häufige Verletzungen (umgeknickt, gestürzt, Brüche)
    • starke Nägel und Haare statt brüchiger, abgefranster Nägel und spröde Haare oder Haarausfall
    • klarer Geist, positive Stimmung, gute Laune statt ständig müde, nörgelig und depressive Stimmung
    • hohes Energielevel, Spaß an Bewegung statt ständiger Erschöpfung und Kribbeln in Beinen, Händen und Füßen
    • Spaß an körperlicher Fitness & Muskelaufbau statt ständiger Schmerzen in Muskulatur, Nacken, Kopf, Finger- und Kniegelenken
    • gesunde Hautfarbe mit guter Elastizität statt blass-fahle Gesichtshaut mit braunen Flecken und tiefen Falten
    • starkes Herz & Kreislauf statt Schwindel und Atemnot beim Treppensteigen
    • starke Nerven und gutes Gedächtnis statt Stimmungsschwankungen und Ausraster
    • mentale Klarheit und Konzentration statt ständig verzetteln und „was-wollte-ich-doch-gerade?“
    • Selbstheilung aktivieren, besser Regenerieren statt Dauerstress mit Stimmungsschwankungen

    2. Selen, Jod, Bor und Iso-Flavone

    • Schilddrüsenfunktion: Jod und Selen unterstützen die Produktion und Aktivierung von Schilddrüsenhormonen, was wichtig für die Energieregulierung ist.
    • Hormonhaushalt: Bor spielt eine entscheidende Rolle für einen funktionierenden Hormonhaushalt.
    • Phytoöstrogene: Soja-Isoflavone werden in der Ernährungswissenschaft oft mit der Linderung typischer Wechseljahresbeschwerden in Verbindung gebracht werden.

    3. Knochengesundheit und Gelenke

    Mit sinkendem Östrogenspiegel steigt das Risiko für Osteoporose.
    Knochen besteht aus Calcium, Magnesium, Phosphat, Fluor und Kollagen, deshalb reich eine reine Zufuhr von Calcium nicht aus.

    • Mineralstoff-Komplex: Bor, Calcium, Magnesium, Phosphor und Vitamin D gemeinsam eingenommen wirken synergetisch für den Erhalt gesunder Knochen und Gelenke.
    • Zusätzliche Versorgung: Hohe Mengen an Calcium und Magnesium, um den erhöhten Bedarf während der Perimenopause zu decken.

    4. Gewichtskontrolle und Energiestoffwechsel

    Viele Frauen bemerken ab 40 eine Gewichtszunahme bei gleichzeitigem Verlust von Muskelmasse.

    • Erhalt der Muskelmasse: Ein Protein-Shake liefert 20 g Protein pro Portion, kann dazu beitragen, die fettarme Körpermasse während Diätphasen zu erhalten.
    • Stoffwechsel-Booster: Chrom unterstützt die Verarbeitung von Kohlenhydraten und Fetten.
    • Fettverbrennung: Grüntee-Extrakt (reich an EGCG) und L-Carnitin fördern den Energieverbrauch und den Transport von Fettsäuren in die Zellen.

    5. Mentale Schärfe und Anti-Aging

    • Geistige Fitness: Phosphatidylserin, Alphaliponsäure und Vitamin B12 unterstützen die Gehirnfunktion und die geistige Aufmerksamkeit, die vor „Brain Fog“ (Wortfindungsstörungen, Konzentrationsschwäche), einem typischen Symptom in den Wechseljahren schützen kann.
    • Schutz vor oxidativem Stress: Ein hoher Gehalt an Antioxidantien (Vitamin C, E, Beta-Carotin) schützt die Zellen vor freien Radikalen und vorzeitiger Alterung.

    6. Spezifische Vorteile für Haut, Haare und Blutbildung

    Schönheit von innen: Extrem hohe Dosen an Biotin (2000% des Tageswertes) fördern die Gesundheit von Haut und Haaren, die durch die hormonelle Umstellungen in der Perimenopause (die Zeit ab ca. 40 bis zur letzten Monatsblutung) oft dünner oder trockener werden.

    Eisenausgleich: Der Eisenbedarf sinkt bei Frauen erst mit dem Ende der Menstruation, deshalb bleibt es wichtig auf eine ausreichende Eisenversorgung zu achten, um Mangelsymptome (z.B. Müdigkeit und Antriebslosigkeit) auszugleichen.

    What-to-eat-in-a-day:
    Anleitung für die Umsetzung

    Eine gesunde und abwechslungsreiche pflanzen-basierte Ernährung aus frisch zubereiteten Lebensmitteln in Bio-Qualität ist die beste Voraussetzung für mehr Wohlbefinden und weniger Wechseljahresbeschwerden. Denn sie versorgt den Körper mit den wichtigen Vitaminen & Nährstoffen.

    Auf der Grafik ein Vergleich – die Vielfalt und Mengen, die du täglich essen und trinken müsstest, um den Nährstoffgehalt der beiden Nahrungsergänzungen zu erreichen.

    Für mich ist es ein guter Kompromiss, denn es nimmt mir den täglichen Druck, denn meine ausreichende Vitamin & Nährstoffversorgung ist gesichert und meine Wechseljahresbeschwerden sind auf ein kaum spürbares Minimum zurückgegangen.

    Da auch mir, wie vielen anderen Frauen auch, im Alltag häufig die Zeit fehlt, 3 Mahlzeiten frisch zuzubereiten (schnibbeln & kochen) möchte ich dir meine Supplement-Routine als Ausgleich für z.B. schnelles Mensa-Mittag oder Büro- oder Abend-Schnittchen an’s Herz legen. Meld dich gerne bei mir für tiefere Informationen.

    Triple Protein Shake: versorgt dich mit allen wichtigen Makromineralien (Kalzium, Magnesium und Kalium)

    Woman’s Gold Formula: speziell für Frauen entwickelte perfekte Ergänzung versorgt deinen Körper mit allen wichtigen Mikronährstoffen

    1. Makronährstoffe (Eiweiß und Mineralien)

    Der Triple Protein Shake liefert pro Portion 20 g hochwertiges Eiweiß aus Soja, Molke und Milch. Um dies und die enthaltenen Makromineralien zu ersetzen, bräuchtest du:

    • Eiweiß: Ca. 3–4 große Eier oder 100 g Hähnchenbrust.
    • Calcium & Magnesium: Große Mengen an Milchprodukten und grünem Blattgemüse, um die im Programm enthaltenen Mengen an Calcium, Magnesium und Kalium zu erreichen.

    2. Mikronährstoffe (Das „Homocystein-Trio“ und Biotin)

    Die Women’s Gold Formula deckt den Tagesbedarf an den folgenden B-Vitaminen zu mehr als 100 Prozent:

    • Folsäure, B12 und B6: Du müsstest reichlich Innereien (wie Leber), Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte essen.
    • Biotin: Dieses Vitamin ist in Women’s Gold extrem hoch dosiert (2000% des Tageswertes). Um dies zu erreichen, müsstest du täglich Unmengen an Eigelb oder Haferflocken verzehren.

    3. Spezielle Wirkstoffe und Antioxidantien

    Einige Inhaltsstoffe sind in einer normalen Ernährung nur in sehr geringen Spuren oder gar nicht in diesen Konzentrationen vorhanden:

    • Grüntee-Polyphenole: Eine Dosis Women’s Gold enthält 75 mg Polyphenole, was etwa 187 mg hochwertigem Grüntee-Extrakt entspricht. Du müsstest dafür mehrere Tassen starken grünen Tee trinken – täglich.
    • Spurenelemente (Bor, Chrom, Selen):
      • Bor (5 mg): Kommt in Äpfeln, Nüssen und Hülsenfrüchten vor, aber 5 mg sind eine signifikante Menge für ein Spurenelement.
      • Chrom: Wichtig für den Stoffwechsel; Du müsstest ziemlich viel Vollkorn und bestimmte Fleischsorten essen.
    • Carotinoide & Spezialstoffe: Für das enthaltene Lutein (2 mg) müsstest du große Portionen Grünkohl oder Spinat essen. Für Alphaliponsäure, L-Carnitin und Coenzym Q10 (in Form von Phosphatidylserin) wären große Mengen an rotem Fleisch und Herzmuskelgewebe nötig.

    Fehler, die du vermeiden solltest

    Lorem tu das bitte nicht dolor

    Fazit

    Lorem Fazit dolor

    Lass uns unverbindlich austauschen.

    Ich zeige dir gerne, welche Konzepte meine Kundinnen erfolgreich nutzen, um wieder in ihre volle Energie zu kommen.

    Schreib mir gerne.


    Wichtiger Hinweis: Die Inhalte auf dieser Webseite (lilene-40plus.de) dienen ausschließlich der allgemeinen Information und dem persönlichen Erfahrungsaustausch. Sie stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar.

    Die hier geteilten Tipps und Informationen zur Perimenopause und zu Wechseljahresbeschwerden basieren auf sorgfältiger Recherche und persönlichen Erfahrungen, können jedoch einen Besuch bei einer Ärztin, einem Arzt oder qualifiziertem Fachpersonal nicht ersetzen. Suche bei gesundheitlichen Beschwerden oder vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bitte immer ärztlichen Rat auf.

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  • Darm reinigen Wechseljahre

    Darm reinigen Wechseljahre

    Darm-Reset in den Wechseljahren: Warum dein Bauch der Schlüssel zum Hormonglück ist

    Die Darm- und Leberstärkende Kur Wieder Ich kann deinen Darm reinigen und ist soviel mehr als eine Detox-Kur

    „Irgendwas stimmt nicht – aber ich kann es einfach nicht greifen“
    Denn eigentlich müsste doch alles okay sein …

    Kennst du’s? Eigentlich machst du nichts anders als sonst, aber plötzlich spannt die Jeans, das „Food-Baby“ grüßt jeden Abend im Spiegel und deine Energie reicht gerade noch bis zum Mittagessen.

    In der Zeit der Wechseljahre konzentrieren wir uns meist nur auf Hormone und Hitzewallungen. Doch ein entscheidender Mitspieler wird oft übersehen: Dein Darm.

    Irgendwo zwischen Jeans, Blähbauch und Erschöpfung hat sich dieser Gedanke eingeschlichen:
    Oh je, mein Körper macht nicht mehr richtig mit. Werde ich alt? Oder bin ich krank?

    Wenn dir diese Szenen ⤴️ bekannt vorkommen und du dich gerade öfter fragst, warum dein Körper sich anfühlt wie ein schlecht gelaunter Mitbewohner –
    👉 dann bist du nicht kaputt.
    👉 Dann bist du mitten in einer Veränderung.

    Warum dein Darm jetzt anders tickt – Das Östrobolom, dein Darm und die Östrogene

    In unseren 40ern sinkt der Progesteronspiegel, während das Östrogen Achterbahn fährt. Das hat direkte Folgen für unsere Verdauung: Die Darmpassage wird langsamer (Hallo, Trägheit!), die Darmbarriere wird durch den Hormonstress durchlässiger und die Nährstoffaufnahme leidet.

    Das fehlende Puzzleteil: Von der Wissenschaft wurde es Östrobolom getauft. Das ist ein spezieller Teil deines Mikrobioms, der dafür sorgt, dass verbrauchtes Östrogen sicher ausgeschieden wird. Wenn dein Darm streikt oder rebelliert, wird „altes“ Östrogen wieder in den Körper zurückgeführt – das verstärkt Symptome wie Hitze, Brustspannen, Stimmungsschwankungen und Blähbauch.

    Und dieser Wandel braucht kein “Zähne-zusammen-beißen” – sondern DEIN Verständnis.

    Warum Darm, Leber und Haut in den Wechseljahren so sensibel reagieren

    In den Wechseljahren arbeitet dein Körper nicht plötzlich schlechter – er arbeitet anders.
    Und drei Bereiche sind dabei besonders betroffen: Darm, Leber und Haut.

    Dein Darm ist viel mehr als Verdauung. Er entscheidet, welche Nährstoffe aufgenommen werden, was draußen bleibt. In Zeiten hormoneller Veränderung reagiert er empfindlich: auf Stress, auf Zucker, auf Alkohol, auf Unruhe im Alltag. Wenn hier Balance fehlt, fühlt sich alles schnell „zu viel“ an – im Bauch und im ganzen Körper.

    Deine Leber ist so etwas wie die große Sortiererin. Sie verarbeitet, entgiftet und hilft beim Loslassen – von Schadstoffen (aus der Nahrung) aber auch von hormonellen Abbauprodukten. In den Wechseljahren hat sie mehr als sonst zu tun. Wenig Pausen, wenig Bewegung und eine Ernährung, die eher belastet als unterstützt, bringen dieses feine System schnell an seine Grenzen.

    Und deine Haut?
    Die roten Flecken im Gesicht sind kein Zufall. Deine Haut ist ein Ausscheidungsorgan. Wenn Darm und Leber überlastet sind, wird das “zu viel” direkt über die Haut “entgiftet” und ausgeschieden. Rötungen, Unreinheiten, entzündete Stellen – nicht, weil deine Haut „rumzickt“, sondern weil dein Körper versucht, das „Zeugs“ loszuwerden.

    Was viele unterschätzen: Diese drei arbeiten eng zusammen.
    Geraten sie aus dem Gleichgewicht, siehst und spürst du es. Sie sind oft die ersten, die Signale senden, wenn wir zu lange funktionieren, zu viel (er)tragen und zu wenig regenerieren.

    Nicht aus Nachlässigkeit.
    Sondern weil Alltag, Brötchen-Job, Familie, Verantwortung und Stress viel zu lange wichtiger waren als die eigene Gesundheit – körperlich und mental.

    Und genau hier beginnt Verständnis.
    Nicht Bewertung. Nicht Selbstkritik.

    Die Realität: Was eine Darmreinigung kann – und was nicht

    Lass uns ehrlich sein: Eine 14- oder auch 30-tägige Kur wird deine Wechseljahresbeschwerden nicht einfach „löschen“. Wer das verspricht, lügt.

    Viele Darm- oder Detox-Kuren versprechen genau das, wonach sich Frauen in den Wechseljahren sehnen – und liefern doch oft etwas anderes. Zumal die meisten Kuren “für ALLE” angeboten werden, aber z.B. junge Frauen haben ganz andere Themen mit Hormonen, Stoffwechsel und Stimmung wie etwa Frauen in den Wechseljahren.

    Ein gesunder Körper entgiftet sich normalerweise selbstständig über Leber, Nieren, Darm, Haut und Lunge. Allerdings sind die meisten Körper Ü40 nicht mehr ganz so top in Form: Stress, wenig Bewegung und ungesunde zuckerhaltige Ernährung mit vielen Fertigprodukten mit jeder Menge industriell hergestellten Zutaten fordern ihren Tribut – den Viele leider im Spiegel bereits deutlich sehen und z.B. beim Laufen oder auf der Treppe spüren.

    Das kann die Darm- und Leberkur Wieder Ich nicht.

    Sie ist kein magischer Radiergummi für alle Beschwerden, die während der Wechseljahre auftreten können. Sie ist auch keine Crash-Diät – einmal „durchgezogen“ und für immer Ruhe.

    Wieder Ich ist kein Neustart auf Knopfdruck.
    Es geht nicht darum, deinen Körper einmal komplett durchzuspülen und danach so weiterzumachen wie vorher.
    Es geht darum, dein inneres System wieder stabil werden zu lassen.

    Was Wieder Ich stattdessen ist.

    Sie kann zu deinem strategischen Reset-Knopf werden. Stell es dir vor wie einen Besuch bei deinem Lieblingsfriseur. Die herausgewachsenen Spitzen bekommen einen neuen Schnitt, die Pflegeprodukte stärken dein Haar, sodass deine Locken wieder volle Sprungkraft bekommen. Darm und Leber werden entlastet und gestärkt und das Mikrobiom wird so aufgebaut, dass dein Körper die Hormonumstellung überhaupt wieder managen kann.

    Der Wieder Ich Weg – mehr als nur Detox

    Was „mehr als Detox“ für mich wirklich bedeutet

    Nach all dem, was du bis hierher gelesen hast, wird vielleicht eines klar:
    Bei Wieder Ich geht nicht darum, noch eine Kur zu machen und zu schaffen.
    Es geht darum, deinem Körper endlich wieder zuzuhören und ihn zu unterstützen.

    Ich empfehle den Ansatz von Wieder Ich, weil es hier nicht um radikales Fasten geht, das unseren ohnehin gestressten Körper nur noch mehr unter Cortisol setzt.

    Die Kur setzt dort an, wo wir Unterstützung brauchen:

    1. Sanfte Reinigung und Entgiftung: Die Darmreinigung ist sanft und mechanisch – unterstützt durch Ballaststoffe, die wie kleine Helfer durch Dünn- und Dickdarm “schrubben”, auch dort hin, wo der Körper allein nicht gut hinkommt. Sie binden Abfallstoffe, nehmen sie mit und helfen, dass der Darm wieder regelmäßig und ruhig arbeiten kann – ohne deinen Alltag einzuschränken.
    2. Aufbau des Mikrobioms: Wir füttern gezielt die „guten“ Bakterien, damit dein Östrobolom wieder für dich arbeitet. Dazu kommen viele Vitalstoffe aus bewusster, pflanzlicher Ernährung. Keine Strenge, kein Hungern, aber so, das du dein Körper endlich wieder das bekommt, was er schon lange braucht.
    3. Alltagstauglichkeit: Rezepte, die keine drei Stunden Vorbereitung brauchen, damit wir zwischen Job und Familie nicht die Nerven verlieren.
    4. Mindset-Cleanse: Bei Wieder Ich geht es auch um Alltägliches – und gleichzeitig sehr Entscheidendes: Hinschauen.
      Wo entsteht dein Stress? Was ärgert dich immer wieder? Was isst du – und was schluckst du Tag für Tag einfach runter? Eine regelmäßige und bewusste Darmreinigung kann dir helfen, dass deine Wahrnehmung und deine Intuition wieder klarer wird. Und du kommst wieder in Kontakt mit deinem Körper. Mit den eigenen Bedürfnissen. Mit dem, was dir guttut.

    Nicht, um besser zu funktionieren.
    Sondern, um dich wieder zu spüren und herauszufinden, was dir langfristig gut tut. Und genau das ist es, was ich mit Wieder Ich bewirken will.

    Warum ein „Reset“ mit Wieder Ich erst der Anfang ist

    Eine Darm- und Leber stärkende Kur ist wie das Fundament beim Hausbau. Wenn es steht, können die Wände hochgezogen werden. Nach der Darmreinigung ist dein Körper wieder aufnahmebereit für gute Nährstoffe. Du wirst merken, dass du besser schläfst, die Haut strahlt und – das Beste – dein „Brain Fog“ (dieser Nebel im Kopf) sich lichtet. Es ist der Startschuss für eine Ernährung und gesunden Lebensweise, die zu deiner zweiten Lebenshälfte passt.

    Weniger Kampf, mehr Klarheit

    Du beginnst zu unterscheiden: Was stresst dich wirklich? Welche Nahrungsmittel, welche Gewohnheiten, welche Situationen? Und du weißt, was dir hilft – ohne langes Grübeln, ohne Selbstvorwürfe.
    und erkennst auch: Wo du jetzt dranbleiben solltest, da hier Veränderung Zeit braucht.
    Nicht alles muss sofort gelöst werden. Manches darf wachsen.

    Die Wechsel-JA-re annehmen

    Es sind nicht umsonst Wechsel-JA-re. Es ist ein Übergang. Ein Richtungswechsel.
    Weg vom reinen Funktionieren. Weg vom ständigen Für-alle-da-sein. Hin zu einem Leben mit mehr ICH-Fokus, mehr Selbstbestimmung, mehr innerer Wahrheit.

    Wir können die Wechseljahre nicht anhalten, aber wir können entscheiden, wie wir durch sie hindurchgehen. Ein gesunder Darm nimmt die Schärfe aus vielen Symptomen. Wenn du das Gefühl hast, festzustecken, ist ein geführter Reset wie die Wieder Ich-Kur eine kluge Investition in dich selbst.

    Warum Unterstützung in den Wechseljahren wichtiger ist als Durchhalten

    Jetzt wo du schon bis hierher gelesen hast … magst du dir einen Tee (oder ein Glas Wasser mit Zitrone, für den Glow!) holen?

    Ganz unter uns: Wir wissen beide, wie sich diese Wechseljahres-Phase anfühlt. Manchmal wie ein chaotischer Film, in dem man die Hauptrolle spielt, aber das Drehbuch nicht kennt. Warum „Zähne zusammenbeißen“ out ist (und Support deine neue Bestie)

    Dein innerer Ausreden-Weltmeister braucht Urlaub

    Wir kennen ihn alle: Diesen kleinen Saboteur im Kopf, der uns flüstert, dass der „Ausrutscher“ heute Nachmittag eigentlich gar nicht zählt. Wenn wir Dinge alleine machen, tappen wir erst in die „Morgen läuft’s bestimmt besser …“ und dann in die „Jetzt-ist-es-auch-egal“-Falle, sobald der erste Stress um die Ecke biegt. Unser Körper liebt seine alten Gewohnheiten und wehrt sich fleißig gegen Neues. In der Gruppe wird dieser innere Schweinehund aber ganz schnell ganz klein und zahm – weil da andere sind, der uns liebevoll auf Kurs halten.

    Glitzern statt Grübeln: Die Magie der Gruppe ✨

    Hast du einen schlechten Tag? Kopfweh? Deine Laune ist im Keller? Alleine denkst du: „Die Kur ist wohl doch nichts für mich.“ In der Wieder Ich-Runde merkst du: „Ach, Gabi und Steffi gings heute ähnlich – okay, wir motivieren uns und ziehen das zusammen durch!“ Dieses „Geteilte Leid“ normalisiert den Alltags-Wahnsinn. Es nimmt den Druck raus und ersetzt ihn durch ein warmes Gemeinschaftsgefühl. Du bist nicht komisch, du bist einfach mitten im hormonellen Umbau.

    Dein persönliches Hormon-Navi 🧭

    Dich alleine durch Detox- und Darm-Kuren zu wühlen, kann gefährlich sein. Wenn dein Körper komisch reagiert, ist das letzte was du brauchst eine Google-Suche, die dir sagt, dass du sterben wirst. Stattdessen wird Frau mit Wow von Expertinnen begleitet, die sagen: „Alles gut, meine Liebe, nimm ein paar Elektrolyte, das ist ganz normal.“ Diese Begleitung ist dein Anker. Sie verhindert Panik-Abbrüche und sorgt dafür, dass du gesund und sicher ans Ziel kommst.

    Warum Wieder Ich nachhaltiger ist als andere Darm-Kuren?

    Wissen, das bleibt (auch wenn die Kur vorbei ist) 🎓

    Das hier ist kein „Trink mal fünf Tage nur Saft“-Hype. Bei Wieder Ich lernst du, warum dein Darm gerade nicht optimal arbeitet und wie deine Leber tickt. Dieser Lerneffekt ist wie dein persönlicher Bonus, den du nach der Kur behältst. Es ist der Unterschied zwischen kurzfristigem Verzicht und einem langfristigen Upgrade für dein Lebensgefühl.

    „Manchmal braucht es keine neue Methode – sondern jemanden, der sagt: Du bist nicht komisch. Du bist mittendrin.“

    Wow super, du bist immer noch da! Dann hab ich jetzt was für dich …

    Die Einladung, deinem eigenen Körper wieder zu vertrauen

    Bist du bereit, dich selbst wieder zu spüren?

    Ich lade dich ein, dich selbst wieder ernst zu nehmen, deinem Körper zuzuhören und diese wichtige Phase deines Lebens nicht einfach zu übergehen, sondern aktiv zu gestalten.

    Wieder Ich ist kein Programm, das dich verändern soll. Es ist ein Raum, in dem du dich wieder spüren darfst.


    Die nächste begleitete Runde der Darm- und Leberkur Wieder Ich startet im Oktober 2026.

    Wenn du dabei sein möchtest – und als Erste mehr Informationen erhalten willst – trage dich jetzt auf die Warteliste ein.

  • Wechseljahre Traurigkeit

    Wechseljahre Traurigkeit

    Es ist einer dieser Abende im Spätherbst, an denen die Dunkelheit schon lange vor Feierabend durchs Fenster kriecht. Du schließt den Laptop, legst deinen kuscheligen Schal um, während Regentropfen müde die Scheibe hinabgleiten. Auf dem Heimweg wirken selbst die Straßenlichter matt – als hätten auch sie die Lust am Leuchten verloren. Zuhause ist alles still. Die Terrasse, die im Sommer voller Leben war, liegt verlassen, überzogen von welken Blättern, die der Wind achtlos verteilt hat.

    Du zündest eine Kerze an, und doch scheint ihr Licht kaum gegen die Kälte in dir anzukommen. Deine Gedanken kreisen, schwer wie die Wolken draußen. Probleme, die du tagsüber weggeschoben hast, werden im Stillen laut. Taschentücher, Schokolade, Chips, Wein – kleine Tröster, die nichts wirklich trösten. Selbst dein Hund, sonst dein teuer Schatten, ieht sich zurück und rollt sich in seinem Körbchen zusammen.

    Es sticht, Du fühlst dich leer, verloren, ohne Farbe – als hätte jemand dein inneres Leuchten gedimmt. Und doch, tief in dir, flackert eine kleine Flamme auf. Ein stiller Gedanke: Das hier kann doch nicht alles sein. Vielleicht ist es genau dieser Moment, in dem du beginnst, dich selbst neu zu entdecken – und lernst, wie du in den Wechseljahre Traurigkeit überwinden kannst.

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    Sind traurige Gedanken in den Wechseljahren normal?

    Traurig sind wir alle mal – keine Frage. Gründe gibt’s genug. Aber Wechseljahre und Traurigkeit ist schon etwas spezieller, da die weiblichen Hormone kräftig mitmischen.

    Weißt du noch, diese bunten Jojos aus unserer Kindheit? Wie sie am Faden auf und ab sausten – rauf in die Luft, und wieder runter – manchmal schwungvoll, manchmal taumelnd? 

    Genau so kann sich das Leben in den Wechseljahren manchmal anfühlen, oder? Als wäre deine Stimmung selbst so ein Jojo – mal in dezentem Beige, mal in grellem Pink.

    Mal bist du leicht, voller Lebensenergie und Zuversicht, fühlst dich lebendig, stark, voller Tatendrang. Und dann reicht ein Wort, ein Blick, eine winzige Geste – und zack – fällst du. Traurigkeit breitet sich aus, diffuse Ängste legen sich wie ein grauer Schleier um deine Schultern.

    Kennst du? Dann atme auf – du bist nicht allein.

    Viele Frauen ab 40 erleben genau diese Achterbahnfahrt der Gefühle. Denn in den Wechseljahren verändern sich unsere Hormone – und mit ihnen unser inneres Gleichgewicht.

    In diesem Artikel tauche ich mit dir ab und zeige dir Möglichkeiten, wie du in den Wechseljahre Traurigkeit überwinden kannst, das brodelnde Wechseljahre Stimmungstief mit natürlichen Stimmungsaufheller anheben kannst und einer möglichen (Alters-) Depression keine Chance gibst.

    Warum haben Wechseljahre Stimmungstiefs?

    Unsere wichtigsten Stimmungsmacher-Hormone, Östrogen und Progesteron, benehmen sich in dieser Zeit wie zwei kleine Diven vor ihrem großen Auftritt.

    Progesteron, das uns bislang immer vor Panik, Sorgen und Rastlosigkeit geschützt und für ein ausgeglichenes seelisches Wohlbefinden gesorgt hat, schleicht sich gleich zu Beginn der Wechseljahre langsam von der Bühne. 

    Östrogen hält sich anfangs noch tapfer, rennt aber in der 2. Hälfte der Perimenopause – ca. ab Ende 40 – auch schnell von der Bühne. Dabei ist gerade Östrogen wichtig für die Bildung unserer Wohlfühlbotenstoffe – Serotonin und Dopamin – die wir für Zuversicht, Ruhe und Lebensfreude brauchen. Wenn nun beide Hormone absinken, reagiert unser Gehirn empfindlicher. Kein Wunder also, dass die Stimmung kippt, Gedanken Karussell fahren und uns Motivation und Energie flöten gehen.

    Und wenn dann noch Stress, Schlafmangel oder die täglichen Sorgen dazukommen – fühlt sich alles doppelt schwer an und selbst kleine Dinge erscheinen wie ein Haufen großer Probleme.

    Aber keine Sorge: All das ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist Biologie – ein Ausdruck deines Körpers, der sich neu sortiert. 

    Der erste Schritt, das du es schaffst, in deinen Wechseljahre Traurigkeit überwinden und wieder zu dir zu finden, ist, diese Veränderungen anzunehmen – liebevoll, geduldig und ohne dich dafür zu verurteilen. Wenn du lernst, die Signale deines Körpers zu verstehen und anzunehmen, kannst du Schritt für Schritt wieder zu deiner Mitte finden – zu mehr Ruhe, Klarheit und innerer Stabilität.

    Wechseljahre – Vorsicht vor ungesunden Gewohnheiten

    Lucky Jack* – meine langjährige Begleitung – unsere Beziehung hat es leider nicht bis heute geschafft, irgendwann vor ein paar Jahren haben sich unsere Wege endgültig getrennt. Es ging nicht mehr mit uns. Die letzten gemeinsamen Monate waren schwermütig und irgendwie immer leer. Ich hab Schluss gemacht. Heute fühle ich mich befreit und lebe viel glücklicher.

    * Lucky (Strike – meine langjährige Zigarettenmarke) und Jack (Daniels – „Tröster“ oder auch „Öl-ins-Feuer-gießer“) – häufige Begleiter in dunklen Stunden.

    Rauchen oder Nikotin-„Genuss“

    Untersuchungen deuten darauf hin, dass Frauen (in den Wechseljahren), die rauchen, ein höheres Risiko als Nichtraucherinnen haben, Depressionen zu entwickeln. Das Grund-Thema dabei ist Sucht und Abhängigkeit von … (nicht nur Zigaretten) und er damit verbundene Unzufriedenheit und Frust, was erst zu negativen Gedanken, dann zu depressiven Verstimmungen und unbehandelt später zu einer Depression führen kann.

    Alkohol-„Genuss“

    Ja, an einem Glasl in Gesellschaft ist an sich erstmal nichts einzuwenden. Die Betonung liegt auf „ein Glasl“ und „in Gesellschaft“. Menge und Ort machen Gift und Unterschied. Sitzt du allein an dunklen Tagen mit trüben Gedanken und öffnest dir „nur zum Trost“ ein Flasche (Rotwein, …, egal was) – und nur für einen kleinen Schluck … ist nach einer Stunde die Flasche leer und dein Taschentüchervorrat auch. Deine Augen sind vom wischen rot, das schwarze Loch in deinen Gedanken riesig und droht dich zu verschlingen. Am nächsten Tag fühlst du dich furchtbar und kommst kaum aus dem Bett, deine Gedanken kreisen immer noch und an Arbeitengehen ist nicht zu denken. Du meldest dich krank – wiedermal.

    Lucky & Jack sind keine geeignete Möglichkeit wie du in den Wechseljahre Traurigkeit überwinden kannst.

    Wechseljahre Depression oder depressive Verstimmung – wo führt das hin?

    „Es geht vorbei, bye-bye …“ – ja schon, die Wechseljahre sind irgendwann rum und Traurigkeit in den Wechseljahren geht auch vorbei – oder auch nicht?
    Aber die Frage ist: Wie hat sich dein Körper in dieser Zeit verändert? Eher zum Negativen, weil du alle Symptome einfach wegignoriert, hingenommen oder ertragen hast oder hat er sich positiv gewandelt, weil du deinen Wechsel in diesen Jahren aktiv gestaltet hast?

    Schauen wir uns mal an, was passieren könnte, wenn Traurigkeit und depressive Verstimmungen oder gar eine Depression in den Wechseljahren ignoriert und unbehandelt bleiben.

    kurzfristige Folgen von Traurigkeit in den Wechseljahren (im Laufe eines Jahres)

    Deine Stimmung und dein “Funktionieren”

    Deine Leistungsfähigkeit verschlechtert sich zunehmend. Was als wiederkehrende Traurigkeit beginnt, kann sich zu einer anhaltenden depressiven Verstimmung und damit einhergehender Dauer-Erschöpfung, verbunden mit Konzentrations- und Gedächtnisproblemen (Brain-Fog) auswachsen. Das wird deinen Alltag, deine Leistungsfähigkeit im Job und deine Familie stark belasten.

    Soziale Isolation und Konflikte

    Du ziehst dich immer weiter “in dein Schneckenhaus” zurück. Deine Freunde und Bekannten werden weniger, gemeinsame Unternehmungen sagst du immer häufiger ab und die Spannungen zwischen dir, deinem Lebenspartner, den Kindern und anderen (Nachbarn, Bekannte, …) wachsen, häufen sich und spitzen sich zu. Du redet immer seltener über dich oder die Themen, die dich beschäftigen, du fühlst dich zurückgesetzt und unverstanden. Je mehr du dich zurückziehst, umso schneller dreht sich die Spirale abwärts.

    Schlaf- und Stress

    Grübeleien, negatives Gedankenkarussell und depressive Symptome verstärken deine Schlafprobleme. Du kannst häufig schlecht einschlafen, liegst nächtelang wach, weinst viel und der schlechte bzw. ungenügende Schlaf erhöht dein Cortisol/Stresslevel — das wiederum deine Stimmung weiter nach unten zieht.

    Berufliche und finanzielle Risiken

    Anhaltende depressive Symptome und deine Gereiztheit führen zu häufigen Fehlzeiten, Leistungsabfall und damit irgendwann zu Jobverlust und Einkommensnachteilen.

    langfristige Folgen von unbehandelten depressiven Phasen in den Wechseljahren (vor allem im Alter)

    Erhöhtes Risiko für schwere psychische Erkrankungen

    Studien zeigen, dass Traurigkeit und Stimmungstiefs in der Perimenopause die Wahrscheinlichkeit für zukünftige ausgeprägte depressive Episoden () erhöht. Nimmst du es einfach hin und erträgst es nach dem Motto „Augen zu und durch“ setzt du den Grundstein für eine chronische Altersdepression.

    Kognitive Risiken & Demenzfaktoren

    Anhaltende depressive Verstimmungen, sozialer Rückzug, Isolation und schlechter Schlaf gelten als Risikofaktoren für spätere kognitive Beeinträchtigungen wie z.B. allgemeine Vergesslichkeit oder eine früh einsetzende Demenz (beeinträchtigt bereits mit Mitte 60).

    Wenn du nichts tust, können Traurigkeit und depressive Symptome in den Wechseljahren weitreichende Folgen für deine Psyche, Beziehungen, Arbeitsstelle und deine körperliche Gesundheit haben.

    Deshalb ist eins ganz wichtig: Hinschauen, früherkennen, anerkennen und handeln.

    Gespräche mit Gynäkologin/Arzt, Psychotherapie bei anhaltenden depressiven Verstimmungen, frühzeitiges Schlaf- und Stressmanagement, gesündere Lifestyle-Maßnahmen (Bewegung, Ernährung, soziales Netz) und bei Bedarf medizinische Optionen (z. B. Hormon- oder medikamentöse Therapie) können kurzfristig entlasten und langfristig schützen.

    Also, schauen wir uns das mal im Einzelnen an.

    Was kannst du bei Traurigkeit und in depressiven Phasen während der Wechseljahre tun?

    In der Lebensmitte liegt für uns Frauen eine wunderbare Chance. Und zum Glück gibt es ganz viele Werkzeuge, die uns helfen, mit diesen Veränderungen, Ängsten und Selbstzweifeln umzugehen und sie in etwas Positives zu verwandeln.

    Ernährung

    Zum Glück gibt es heute das Internet und jede Menge Informationen, sodass frau nicht jahrelang ausharren und abwarten muss, bis alles vorbei ist.

    Um gut durch die herausfordernde Zeit der Hormonumstellung zu kommen und sich während dieser Zeit besser zu fühlen, kann frau selbst eine ganze Menge tun. An erster Stelle sollte eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung stehen – mit allen wichtigen Vitaminen und Vitalstoffen, die der weibliche Körper während der Wechseljahre benötigt.

    Die folgenden Lebensmittel und Nährstoffe können dir helfen, die Serotonin Werte zu erhöhen und deine Stimmung zu stabilisieren.

    Wechseljahre Stimmungsaufheller – Serotonin- und Stimmungsbooster

    Schokolade – Yess, dunkle Bitterschokolade, hmmm.

    Jeder braucht immer mal wieder ein kleines Stückl Schokolade – die so zart schmelzt am Gaumen. Für den entscheidenden Vorteil als Stimmungsaufheller sollte sie aber mindesten 70% Kakaoanteil (Roh-Kakao) enthalten. Bereits ein kleines Stückchen jeden Tag genüsslich am Gaumen geschmelzt, schüttet Glückshormone aus und kann dir dabei helfen, deine Stimmung auszubalancieren.

    Tryptophan-reiche Lebensmittel essen.

    Tryptophan-Mangel zeigt sich an: anhaltende Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, wiederkehrende depressive Verstimmungen und Angstzustände, Antriebslosigkeit und Leistungabfall

    Wechseljahre Traurigkeit überwinden
    Wechseljahre Traurigkeit überwinden mit Ernährung
    Tryptophanreiche Lebensmittel essen
    Tryptophanreiche Lebensmittel essen

    L-Tryptophan kannst du auch leicht als Nahrungsergänzung in Form von Smoothies oder Shakes zu dir nehmen. (z.B. …)

    Vitamin D

    Gerade in depressiven Phasen, wenn frau sich „in ihr Schneckenhaus“ zurückzieht, kommt Vitamin D eine besondere Bedeutung zu. Fehlendes Tageslicht und Sonnenlicht begünstigen den Mangel an Vitamin D, das einen enormen Einfluss auf unsere Stimmung hat. Besonders in den sonnenarmen Herbst- und Wintermonaten, oder wenn die Sonne wenig scheint, ist die Stimmung meist auf dem Tiefpunkt und Traurigkeit, depressive Verstimmungen und Depressionen treten häufiger auf. Fettreiche Fische wie Lachs, Hering, Sardinen sowie Pilze enthalten Vitamin D. Du könntest deinen aktuell erhöhten Bedarf an Vitamin D mit einem Nahrungsergänzungsmittel wie das Vitamin-D&K für eine gute Vitamin-D Versorgung ausgleichen.

    Magnesium

    Muskelkrämpfe, schmerzende Waden, aber auch ständig wiederkehrende Kopfschmerzen deuten auf einen Magnesium-Mangel hin. Dunkelgrünes Blattgemüse wie Grünkohl, Spinat, Mangold und Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen oder schwarze Bohnen sind reich an Magnesium. Wenn du nicht so viel „Grünzeug“ essen oder nicht so oft kochen magst, kannst du deinen Magnesium-Bedarf auch mit einem hochwertigen Supplement (z.B. CalMag Plus) decken.

    Omega-3

    Verschiedene Studien konnten einen Zusammenhang zwischen niedrigen Omega-3 Werten und depressiven Verstimmungen belegen. Am besten kannst du deinen Bedarf mit Omega-3-reichen Lebensmitteln decken, die sind beispielsweise Leinsamen und Walnüsse sowie fettem Seefisch wie Lachs, Sardinen, Heringe, Anchovies, Makrelen und Thunfisch enthalten. Empfohlen werden hier ca. 120g fetter Fisch pro Tag. Jetzt ist „glücklich-gelebter“ Fisch für den täglichen Speiseplan leider teuer und eine knappe Ressource obendrein. Wenn du nicht täglich oder gar keinen Fisch issen magst, dann kannst du Omega-3 mit einem Nahrungsergänzungsmittel (z.B. OmeGold auch in vegan mit Algenöl oder EPA Plus) supplementiern.

    Vitamin-C

    Vitamin-C hilft uns, besser mit Stress umzugehen und stärkt unser Immunsystem. Viel Vitamin C findet sich in Blaubeeren, Brokkoli, Grapefruit, Kiwi, Zitrusfrüchten, Paprika, Kartoffeln, Erdbeeren und Tomaten. Um deinen täglichen und in den Wechseljahren erhöhten Bedarf an Vitamin-C optimal decken zu können, kannst du in der kalten Jahreszeit, wenn es wenig Auswahl an frischem Gemüse und Obst gibt, mit einer hochwertigen Nahrungsergänzung supplementieren (z.B. Vitamin-C Plus).

    Selen

    Auch das Spurenelement Selen hilft der Psyche: Reichlich enthalten ist es in Paranüssen, Fisch, Hüttenkäse, Braunem Reis, Ei, Pilzen und Sojabohnen.

    Wechseljahre alternative Stimmungsaufheller

    mehr Bewegung & mehr Schlaf

    Schließ mal kurz deine Augen und versuche dich zu erinnern: Wann warst du das letzte mal glücklich, fröhlich, hast aus vollem Hals gelacht bis dir die Tränen kamen? Was war die letzte Tätigkeit, die dich innerlich stolz gemacht hat, nach der du am Abend total zufrieden und glücklich ins Bett gefallen bist?

    Genau um solche Dinge geht es. Bewegung, Abenteuer, neue Dinge, Sportarten, Tätigkeiten ausprobieren, körperliche Belastung und deine Grenzen spüren. Danach fühlst du dich geschafft, aber glücklich und kannst besonders gut schlafen. Hallo Serotonin. Hallo Dopamin.

    Beispiele können sein:

    • ein Foto-Walk mit deinem Hund auf einer für euch neuen Strecke: Such dir ein Motto, lass dich von der neuen Umgebung inspirieren und mach so viele Fotos wie möglich – auch von dir und deinem Hund
    • Du hast ein Rezept entdeckt und gedacht „Oh bestimmt total lecker“ – kauf dir die Zutaten und koche/backe es nach – dokumentiere deine genüssliche Schlemmerei mit ein paar Selfies
    • Probiere etwas Neues, was Freunde von dir regelmäßig machen: Rennradfahren, Winterbaden im See, Saunieren, 3.000er besteigen, Bouldern, Linedancing, intensives Walking, … Lerne dich wieder zu spüren. Wie fühlst du dich?

    Bewegung, Sport und ausreichend langer, erholsamer Schlaf haben eine positive Wirkung auf deine Glückshormone. Während der Bewegung werden Endorphine ausgeschüttet, die wie natürliche Antidepressiva wirken.

    Atemübungen

    Kennst du noch die Stewardess, die im Flugzeug die Papiertüte zum „reinatmen“ bei Stress/Hyperventilation gezeigt hat? Tüte aufgepustet – Tüte leer gesaugt – voll, leer, … Die Atmung ist eine unglaublich kraftvolle Möglichkeit unsere Nerven selbst zu beruhigen. Unterschätze nie die Power deiner Atmung.

    Tiefe Bauchatmung

    Beobachte mal, wenn du „in Stress“ kommst: Bewegt sich noch deine Bauchdecke beim Atmen oder hebt sich nur noch dein Brustkorb ein wenig? Eine zu flache Atmung ist einer der Auslöser für Stress – dein Gehirn wird mit zu wenig Sauerstoff versorgt.

    Nimm dir Zeit und beschäftige dich mit deiner Atmung: tief und gleichmäßig in deinen Bauch hinein – Bauch raus beim Einatmen, Bauch rein beim ausatmen. Du kannst deine Hände auf den Oberbauch legen – damit du deinen Atem besser spüren kannst.

    Atemmeditation im Gehen

    Wenn dein Körper in Bewegung kommt – kommen auch deine Gedanken wieder in Bewegung

    Bewegung und Atmen – eine Kombination die gleich doppelt wirkt. Besonders wirksam bei Stress und Aufregung oder wenn das Gedannkenkarussell durchzudrehen droht. Während du dich bewegst – und dabei ist es ganz egal ob du gehst, läufst, Fahrrad fährst, … – atme tief und bewußt in deinen Bauch hinein, immer im gleichen Rhytmus: drei Schritte lang einatmen – drei Schritte lang ausatmen, einatmen, ausatmen, usw. Stress mag keine Gleichmäßigkeit, keine Monotonie. Je länger du gehst und atmest, bekommt dein Körper die Möglichkeit, sich langsam immer mehr zu entspannen.

    Journaling – Aufschreiben für mehr Klarheit

    Schreibe dir deine schwarzen Gedanken von der Seele. Hol raus was geht, fasse es in Worte und schreibe sie in ein „Tagebuch“. Journaling bietet dir gleich zwei Vorteile: Klarheit & Lösungen.

    1. Dadurch, dass du dich Thema für Thema mit den Dingen beschäftigst, die dich innerlich aufreiben, gehst du schon den ersten entscheidenden Schritt: Du sortierst deine Gedanken, bringst Geschehenes in eine Reihenfolge und du wirst Ursachen und Wirkungen bemerken.
    2. Indem du all das, was dich innerlich beschäftigt in Worte fasst und versuchst es deinem Tagebuch verständlich zu machen, kannst du dich noch tiefgreifender mit deinen Themen auseinandersetzen und mit der Zeit Zusammenhänge zwischen einzelnen Ereignissen klarer erkennen und du wirst langsam wieder mit anderen Menschen über deine Problem-Themen sprechen können.
    3. Andere Menschen, andere Sichtweisen. Das gute daran: wenn du dich mit Menschen austauschst, die ähnliches erlebt haben, könnt ihr eure Erfahrungen und Einsichten teilen und voneinander profitieren.

    Fazit

    Die Wechseljahre sind für uns Frauen ab 40 eine herausfordernde Zeit des Wandels – voller spannender Wendungen und mitten in unserem vollgepackten Alltag. Sie sind eine Einladung, dich mit deinem bisherigen Lebensweg auseinanderzusetzen – und dich von allem zu lösen, was dich nicht mehr trägt. 

    Platz schaffen für das, was dir wirklich guttut.

    Und zur Veränderung gehören Traurigkeit oder dieses “nah-am-Wasser”-Gefühl bis zu einem gewissen Grad dazu, denn dein Körper und deine Seele sortieren sich neu.

    Doch du bist deinen Stimmungsschwankungen nicht ausgeliefert – du hast viel mehr Einfluss, als du denkst. Du kannst die Traurigkeit in deinen Wechseljahren überwinden. Komm in deine Verantwortung und unterstütze dein inneres Gleichgewicht ganz aktiv: Achte auf deine Ernährung, gleiche Nährstoffmängel konsequent aus, stärke deine Entgiftungsorgane Darm und Leber, und verschaffe dir mit Journaling Klarheit über deine diffusen Angst-Wölkchen.

    Nimm diese Phase als Chance, dich selbst neu kennenzulernen – für dein stärkeres, bewussteres und liebevolleres ICH als je zuvor.